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albertk

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  1. Das Mastermaterial von Harald Reinls NIBELUNGEN lagert in Berlin (Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen); darunter auch Negative: DIE NIBELUNGEN. 1. SIEGFRIED VON XANTEN (BRD 1966) https://www.filmportal.de/node/11227/stock#mastermaterial DIE NIBELUNGEN. 2. KRIEMHILDS RACHE (BRD 1966/67) https://www.filmportal.de/node/43149/stock#mastermaterial
  2. Da könnte man einen deutschen Spectarama-Film drehen, womöglich mit Filmförderung aus Bremen? Eine Darstellerin scheint ja schon gefunden zu sein.
  3. Was denken sich diese Regisseure? 3-Stunden-Filme ohne Pause? Keine Pause vorm Wagenrennen in BEN HUR, keine Pause mit Kinski in DR. SCHIWAGO - undenkbar.
  4. albertk

    R.I.P.

    Der Fotograf F.C. Gundlach starb am 23.7.2021. Eigentlich Franz Christian Gundlach, geb. am 16.7.1926 in Heinebach (Nordhessen). Mode- und Starfotograf, Sammler und Mäzen. Ab 1953 Mitarbeiter der Nobel-Illustrierte "Film und Frau"; danach für viele andere Illustrierten. Seine Bilder haben mich immer beeindruckt, trotz der Modethemen. Am liebsten hätte ich hier Fotos gepostet, aber das bietet seine eigene Webseite! FAZ vom 25.7.2021 https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/der-modefotograf-und-fotosammler-f-c-gundlach-ist-gestorben-17453358.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3 taz vom 25.7.2021 https://taz.de/Nachruf-auf-FC-Gundlach/!5385416/ Gundlachs Webseite mit Beispielen seines Schaffens https://fcgundlach.de/de/fc-gundlach-das-fotografische-werk (Wenn ich da länger gucke, komm ich nicht mehr vom Rechner weg...)
  5. "Each black homeland controlled its own education, health and police systems. Blacks were not allowed to buy hard liquor. They were able to buy only state-produced poor quality beer (although this law was relaxed later). Public beaches, swimming pools, some pedestrian bridges, drive-in cinema parking spaces, graveyards, parks, and public toilets were segregated. Cinemas and theatres in white areas were not allowed to admit blacks. There were practically no cinemas in black areas." (Stichwort Apartheid, vgl. engl. Wikipedia) Und hier ein interessanter Essay über architektonische Rassentrennung in den USA https://scholarcommons.sc.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1198&context=hist_facpub
  6. albertk

    R.I.P.

    Mit Bill Ramsey geht ein ganz großer Jazzsänger. 1952 kam er mit der US-Armee nach Deutschland und trat schon früh auf Jazzkonzerten auf. Mit komischen deutschen Schlagern hatte er in Deutschland dann mehr Erfolg, ließ aber nie vom Jazz! Kann man Jazz und Schlager voneinander trennen? Was ist das "Great American Song Book" anderes als Schlager? Sinatra gilt als Crooner, oft kopiert. Aber Ramsey wurde auch heute abend in den Nachrichten wieder als "Schlagersänger" abgewertet. Ella Fitzgerald sagte einst, man müsse nur seine Augen schließen - und schon höre er sich an wie ein Schwarzer. Bill Ramseys schräge Schlager der 60er Jahre prägten meine Kindheit und machten mich neugierig auf den Jazz. Unvergessen "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett" (zur Zeit der Wallace-Filme) oder der "Body Building Bill aus Boston" (eine Parodie auf die Trimm-Dich-Fit-Manie). Bei manchen Schlager-Platten von Bill Ramsey wird das Orchester nicht genannt. Einmal verriet er, dass dahinter oft Kurt Edelhagen und seine Big Band steckt, die wegen der Plattenfirma nicht genannt werden durften. Ramsey trat rund 30 Spielfilmen auf, hinzu kommen über 100 Fernsehauftritte und auch Synchronisationsarbeiten, zuletzt wohl für KÜSS DEN FROSCH. Auf seiner eigenen Webseite kann man sich über sein musikalisches Schaffen und seine Biografie informieren: https://www.ramsey.de/ Jetzt starb er am 2.7.2021 in Hamburg mit 90 Jahren. Die FAZ brachte gleich mehrere Artikel. Auch einen zu seinem Frankfurt-Bezug: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/schlager-jazz-und-filme-zum-tod-von-bill-ramsey-17423683.html Letztes Konzert im Hamburger Metropolis-Kino 2019 als Playlist auf YouTube mit der legendären "Zuckerpuppe" und einigen Jazz-Standards https://www.youtube.com/watch?v=imkUlJMTTDU&list=PLjLTQNCWn4VRfTnmb2zee7UgQkjU6xZYs&index=1
  7. Zitat aus "Das Filmtheater, 4/1960" zitiert nach Kinowiki: Mit der in sechsmonatiger Bauzeit erreichten Fertigstellung des „City"-Hauses in Karlsruhe ist eine störende Lücke an der belebten Kaiserstraße — neben dem „Universum" — glücklich geschlossen worden. Im ersten Obergeschoß dieses, im Auftrag des unternehmungsfreudigen Bauherrn Willy Schweinfurth (Karlsruhe) durch Architekt Hans Kieser (Stuttgart) errichteten Großkomplexes (mit Läden und dem "City"-Hotel) befindet sich — Wand an Wand mit dem „Universum" — wiederum ein Filmtheater, das „City", das als 10. Glied in die gewichtige Theaterkette der EM-Filmtheaterbetriebe (E. Mertz OHG) Stuttgart eingereiht wurde. Von der unteren Kassenhalle führt eine breite Treppe zu dem in stimmungsvoller Farbigkeit gehaltenen Marmor-Foyer und in den Zuschauerraum, der in seiner baulichen Formung ganz auf die moderne kinotechnische Entwicklung angelegt ist, _ ein stark hochgezogenes Parkett hat, in dem 650 schwarze und rote Hochpolstersessel der süddeutschen Spezialfabrik G. Löffler, Stuttgart-Zufenhausen, so angeordnet sind, daß ausgezeichnete Sicht auf die fast die ganze Breite des Raums beherrschende, 72 qm große gekrümmte Panorama-Bildwand gegeben ist. Uber das Hochparkett des 33 m langen Theatersaals schiebt sich wie eine Kanzel die großräumige Projektionskabine vor. In ihr sind von der Firma Film-Ton-Technik H. Hildenbrand, Stuttgart, große Philips-Uni-versalprojektoren für 35 und 70 mm-Filme /Todd AO) eingebaut worden. Da als Eröffnungsfilm die dreifach gleichzeitig projizierte Cinemiracle-Produktion „Windjammer" eingesetzt wurde, standen dort also nicht weniger als 5 Projektoren, was die Größenverhältnisse des Vorführungsraums erst richtig ermessen läßt. Unter Einbeziehung der großen stereophonischen Tonanlage, die 5 Bühnenlautsprecher und Effektgruppen im Saal umfaßt, kann gesagt werden, daß man hier konsequent auf großzügige Nutzung der neuen kinotechnischen Errungenschaften ausgegangen ist, um als modernstes Karlsruhes Kino-Haus zuversichtlich die beständige Gunst alter und neuer Filmfreunde gewinnen zu können. Das Filmtheater 4/1960
  8. Da ist auch ein Foto des früheren City-Saales. Vgl. Galeriebild 3/7 https://mobile-gutscheine.de/Gutschein/Universum-City-Karlsruhe_41723
  9. Kurios fand ich das Foto mit Fritz Rasp vor der Schauburg-Treppe. Der legendäre "Schmale" aus Metropolis bzw. der "Grundeis" aus dem ersten EMIL UND DIE DETEKTIVE. Warum kam Rasp 1975 zu HAROLD AND MAUDE? In Synchronlisten fand ich ihn nicht. Aber am 11.7.1975 lief auch LINA BRAAKE an, sein letzter Film. Vielleicht war das der Grund für diesen Besuch.
  10. Hier scheint keiner das Buch über Karlsruher Kinogeschichte zu kennen: Gerhard Bechtold: Kino. Schauplätze in der Stadt. Eine Kulturgeschichte des Kinos in Karlsruhe, von Leoper Verlag, Karlsruhe 1987. Weiter hinten wird in einem Kapitel die Raumkultur der Kinosäle analysiert. Da gibt auch kleine Grundrisse von Universum und City. Vgl. S. 160-162. Leider sehr klein wiedergegeben. Fremde Bücher drucke ich hier nicht ab. Daher eine kurze Erklärung: Der Saal des City-Kinos war ursprünglich lang und schmal, ca. 13m x 35m. Er nutzte aber die volle Breite von 13m für die Todd-A0- bzw. Cinemiracle-Leinwand. Daher sind die Ausgangstreppen unterhalb der geschwungenen Bühne zu beiden Seiten. (So ähnlich auch auf dem Foto auf der Webseite des jetzigen Betreibers. Vgl. Kino Nr. 5) Die schmale Grundfläche prägte die Raumgestaltung. Daher gab es ursprünglich auch 32 Sitzreihen, die breitesten davon hatten 20 Sitzplätze. (Die Kinoadressbücher nennen hier jahrelang 750 Plätze, das ist wohl ziemlich aufgerundet.) Weiter mit den Kino-Abmessungen: Der Boden steigt in den vorderen 24 Reihen leicht an, im hinteren Drittel gab es wenige Stufen. Also eine Art Hochparkett für bessere Plätze, anstelle eines Rangs; leider ein bisschen weit weg. Über diesem hinteren Drittel liegt der Bildwerferraum, der extra für Cinemiracle und Todd-AO gestaltet war. Also vergleichsweise geräumig, breit und keine Steilprojektion. Durch eine spätere Zellteilung wurde aus dem hinteren Drittel des langen City-Saales ein weiteres Kino. Ob diese Zellteilung noch so besteht, kann ich nicht sagen. Im Universum nebenan wurde sie verändert. Die gewölbte Hinterfront, die eindeutig auf eine Breitwandkino-Leinwand verweist, kann man heute auch noch im Hof sehen. (Ich kann mich noch gut an die gewölbte Rückwand des Cinerama-Grindel in Hamburg erinnern, die natürlich andere Ausmaße hatte.)
  11. Danke lieber @p.woerner59! Keine Schließung, kein Abriss, nur Besitzerwechsel! Zum Besitzerwechsel des Frankfurter ELDORADO hier ein Artikel aus der FAZ vom 13.5.21: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/eldorado-trotzt-corona-das-aelteste-kino-in-frankfurt-bleibt-17339303.html Und noch einer in der FR vom 14.5.21 https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-das-kult-kino-eldorado-ist-gerettet-90577372.html
  12. Erschreckend! Das Eldorado (früher: Scala) war der älteste noch erhaltene Kinobau Frankfurts. Ein Bau von 1912! Hufeisenrang, klein, aber passabel renoviert. Zentrale Lage, umgeben von Gastronomie. Vor Corona spielten sie oft nur noch zweimal täglich. Da hätte man vielleicht mehr draus machen können. http://filmtheater.square7.ch/wiki/index.php?title=Frankfurt_Eldorado Auffallend hier: Wieder einmal ein altes s/w-Foto mit Massen vorm Kino, diesmal von 1954. Das Plakat zeigt einen Eddie-Constantine-Film, vermutlich "IM BANNE DES BLONDEN SATANS" (La môme vert de gris), FR 1953. Der Katholische Filmdienst schrieb seinerzeit: "Übler französischer Gangsterfilm... Vom Besuch wird dringend abge..." Laut Kinoadressbuch damals noch 433 Plätze und 49 Vorstellungen wöchentlich! Bei "allekinos" finden sich auch ein paar aktuelle Fotos http://www.allekinos.com/FRANKFURT%20Eldorado.htm
  13. Umbau im Cinema, Frankfurt: https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-ein-stueck-kino-fuer-zu-hause-90459909.html
  14. Große Pläne fürs Frankfurter "Berger Kino", vgl. Frankfurter Rundschau vom 24.2.2021: https://www.fr.de/frankfurt/bornheim-ort124628/frankfurt-bornheim-berger-kino-kulturzentrum-insolvenz-plaene-90214619.html#
  15. Freitag wäre er 100 geworden. Ken Adam war einer der größten Filmarchitekten. Mit seinen Sets zu den Bond-Filmen von DR. NO bis MOONRAKER schrieb er Filmgeschichte. Lange Zeit Filme fürs Naserümpfen der Kritiker; das Publikum sah es anders. Was wären diese Filme ohne seine überwältigende Ausstattung. So etwas muss man im Kino auf großer Leinwand erleben! Adam arbeitete auch für 70mm-Großproduktionen wie BEN-HUR, AROUND THE WORLD IN 80 DAYS, CHITTY CHITTY BANG BANG. Live habe ich ihn nur einmal gesehen und leider nicht um ein Autogramm gebeten. Auch da zeichnete er mit dickem Filzstift mit wenigen Strichen eindrucksvolles. Interessanter Artikel in der SZ vom 4.2.21 https://www.sueddeutsche.de/kultur/ken-adam-james-bond-deutsche-kinemathek-1.5195516 Aktuelle Webseite der SdK https://ken-adam-archiv.de/editorial/happy-birthday-ken-adam
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