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albertk

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    filmtechnik, kinobauten, filmgeschichte

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  1. Anaglyphenfassungen in den 80er und 90er Jahren waren von minderer Qualität. Rot-Grün-Kopien waren in den 1950er Jahren kein Standard, sondern das Polarisationsverfahren. Bei Anaglyphenfassungen bekam ich oft Kopfschmerzen. Das lag nicht am SCHRECKEN VOM AMAZONAS. Heute weiß ich, dass es nicht an meinen Augen lag - sondern an schlechten Kopien. Dann gab es auch einiges sogar auf 70mm, z.B. LIEBE IN 3 DIMENSIONEN; leider nie gesehen. Stefan Drößlers Vortrag mit DCP-Projektion habe ich zweimal genossen. Machte Lust auf mehr. DIAL FOR MURDER fand ich als DCP eigenartig, wg. des Formats; meines Erachtens falsch. Da wurde uns mehr Umgebung bzw. Sachen im Raum versprochen, die ich in dieser Kopie nicht sah. Filmmuseum München hat eine Sammlung; vor einigen Jahren gab es dort auch eine große Filmreihe. HOUSE OF WAX in Technicolor - das wäre natürlich spannend; setzt aber eine technische Installation voraus. Aber wenn ihr eine Reihe macht, wäre es - auch ohne Polizeiverhör - ganz nett zu erfahren, wo die zu sehen ist. Viel Glück!
  2. albertk

    R.I.P.

    STEPHEN SONDHEIM (22.3.1930-26.11.2021) Sondheim war Musicalkomponist und Textdichter. Einer der Intellektuellsten in diesem Bereich. Einer, der Lieder schrieb, in denen jedes Wort saß. Musikalisch anspruchsvoll, bis hin zu opernartigen Werken. Als Schüler war Oscar Hammerstein II. sein Mentor. In den 50er schrieb er vor allem Liedtexte für andere Komponisten (Bernstein, Styne und Rodgers) und hatte seinen Durchbruch erst spät am Broadway mit 1962 A FUNNY THING HAPPENED ON THE WAY TO THE FORUM. In den USA und in Großbritannien ein Klassiker. In London viel gespielt. Deutsche Bühnen könnten da noch allerhand entdecken. Verfilmte Werke: WEST SIDE STORY (Lyrics), GYPSY (Lyrics), A FUNNY THING HAPPENED ON THE WAY TO THE FORUM, SWEENEY TODD. Sondheim schrieb auch Musik für Filme: Unter anderem STAVISKY, DICK TRACY (5 Songs!). Sondheims Texte erinnern an das Great American Songbook (z.B. Songs von Porter, Rodgers & Hart, Gershwin und Kern). Sie strotzen vor Kuriositäten, Anspielungen, Binnenreimen und Alliterationen. So heißt es über einen von Frauen heißgeliebten Kraftmeier ("Can That Boy Foxtrot!"): "Who needs Albert Schweitzer When the lights are Low?" THE GUARDIAN 26.11.2021 https://www.theguardian.com/stage/2021/nov/26/stephen-sondheim-a-daring-and-dazzling-musical-theatre-icon SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 27.11.21 https://www.sueddeutsche.de/kultur/musical-stephen-sondheim-usa-broadway-1.5474721
  3. Mit einem Wort wird man diesem Film nicht gerecht. Außerdem ist der Film in Sovcolor. Eine der aufwändigsten sowjetischen 70mm-Großproduktionen, gedreht zwischen 1962-1967, zeitweise mit sehr opulenten Einstellungen, die an Schlachtengemälde erinnern. Nur so zum Vorgeschmack: https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%92%D0%BE%D0%B9%D0%BD%D0%B0_%D0%B8_%D0%BC%D0%B8%D1%80_(%D1%84%D0%B8%D0%BB%D1%8C%D0%BC,_1967) Und hier das ganze per Übersetzungsmaschine: https://ru-m-wikipedia-org.translate.goog/wiki/%D0%92%D0%BE%D0%B9%D0%BD%D0%B0_%D0%B8_%D0%BC%D0%B8%D1%80_(%D1%84%D0%B8%D0%BB%D1%8C%D0%BC,_1967)?_x_tr_sl=ru&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=nui,sc
  4. albertk

    R.I.P.

    HELMUT HERBST (2.12.1934-9.10.2021) Regisseur, Trickfilmer, Dozent Nachruf in der Frankfurter Rundschau vom 12.10.2021 von Daniel Kothenschulte https://www.fr.de/kultur/tv-kino/zum-tod-von-helmut-herbst-magische-wahrheit-91047805.html Filmografie https://www.filmportal.de/person/helmut-herbst_6535da72048244218870d76dd1010bd0
  5. albertk

    R.I.P.

    JANE POWELL (1.4.1929-16.9.2021) Lange Zeit Darstellerin in Teenager-Rollen, Musical-Star und später häufig Darstellerin bei Bühnenmusicals und Musical-Tourneen. Bekannt für ROYAL WEDDING und SEVEN BRIDES FOR SEVEN BROTHERS. https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/film/2121058-Jane-Powell-gestorben.html https://www.theguardian.com/film/2021/sep/21/jane-powell-obituary
  6. Herzlichen Dank für den Scan der Kinoadressbücher! Wenn man sich für Kinobauten interessiert eine unerschöpfliche Quelle!
  7. Danke! Ich war damals bei LE GRAND BLEU (IM RAUSCH DER TIEFE) in diesem Kino, vermutlich im Sommer 1988. Fast alles war so, wie von @filmempire beschrieben. LE GRAND REX ist einer der wenigen erhaltenen europäischen Art-Déco-Filmpaläste. Ein typisch atmosphärisches Kino. Nach dem Film konnte man im Kino bleiben, so dass ich die Gelegenheit nutzte und mir auch Parkett und den kleineren kürzeren 1. Rang ansah. Der Saal beeindruckte mich mehr als dieser Taucher-Film. 1932 erbaut, daher die relativ kleine Leinwand mit gewölbtem Proszenium für das damals übliche Normalformat. Zum Hauptfilm rollte die große Leinwand ("le grand large") davor herunter. Im Parkett hätte man Nackensteife gekriegt. Eine Kompromisslösung, um die historische Bühne und den Saal nicht zu verunstalten. Der Bau wurde früher immer dem amerikanischen Kino-Stararchitekten John Eberson zugeschrieben. Die Einflüsse US-amerikanischer Kinopaläste sind deutlich. Maßgeblich beteiligt waren (auch): - Auguste Bluysen, der an der Weltausstellung 1900 beteiligt war und viele Pariser Kinos und Theater entwarf. - Henri-Éduard Navarre, ein Bildhauer, entwarf die Fassade - Maurice Dufrène, ein Innenarchitekt, war für den Saal zuständig Die kleinen Kinos haben den großen Saal nicht verändert oder beeinträchtigt. Ich mied sie und war auch nicht in der online häufig geschmähten Ausstellung. Interessant wäre es zu erfahren, ob es dort über Weihnachten immer noch die Wasserspiele auf der Bühne gibt. Es gab wohl "moderne" Umbaupläne, aber da scheint der Denkmalschutz funktioniert zu haben. Eine Rarität bei Kinos! Bei Cinema Treasures findet man auch Bilder, sogar von den Bauarbeiten http://cinematreasures.org/theaters/6785 Im LE GRAND REX liefen auch Testvorführungen für CinemaScope und natürlich auch LA TUNIQUE.
  8. Das Mastermaterial von Harald Reinls NIBELUNGEN lagert in Berlin (Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen); darunter auch Negative: DIE NIBELUNGEN. 1. SIEGFRIED VON XANTEN (BRD 1966) https://www.filmportal.de/node/11227/stock#mastermaterial DIE NIBELUNGEN. 2. KRIEMHILDS RACHE (BRD 1966/67) https://www.filmportal.de/node/43149/stock#mastermaterial
  9. Da könnte man einen deutschen Spectarama-Film drehen, womöglich mit Filmförderung aus Bremen? Eine Darstellerin scheint ja schon gefunden zu sein.
  10. Was denken sich diese Regisseure? 3-Stunden-Filme ohne Pause? Keine Pause vorm Wagenrennen in BEN HUR, keine Pause mit Kinski in DR. SCHIWAGO - undenkbar.
  11. albertk

    R.I.P.

    Der Fotograf F.C. Gundlach starb am 23.7.2021. Eigentlich Franz Christian Gundlach, geb. am 16.7.1926 in Heinebach (Nordhessen). Mode- und Starfotograf, Sammler und Mäzen. Ab 1953 Mitarbeiter der Nobel-Illustrierte "Film und Frau"; danach für viele andere Illustrierten. Seine Bilder haben mich immer beeindruckt, trotz der Modethemen. Am liebsten hätte ich hier Fotos gepostet, aber das bietet seine eigene Webseite! FAZ vom 25.7.2021 https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/der-modefotograf-und-fotosammler-f-c-gundlach-ist-gestorben-17453358.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3 taz vom 25.7.2021 https://taz.de/Nachruf-auf-FC-Gundlach/!5385416/ Gundlachs Webseite mit Beispielen seines Schaffens https://fcgundlach.de/de/fc-gundlach-das-fotografische-werk (Wenn ich da länger gucke, komm ich nicht mehr vom Rechner weg...)
  12. "Each black homeland controlled its own education, health and police systems. Blacks were not allowed to buy hard liquor. They were able to buy only state-produced poor quality beer (although this law was relaxed later). Public beaches, swimming pools, some pedestrian bridges, drive-in cinema parking spaces, graveyards, parks, and public toilets were segregated. Cinemas and theatres in white areas were not allowed to admit blacks. There were practically no cinemas in black areas." (Stichwort Apartheid, vgl. engl. Wikipedia) Und hier ein interessanter Essay über architektonische Rassentrennung in den USA https://scholarcommons.sc.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1198&context=hist_facpub
  13. albertk

    R.I.P.

    Mit Bill Ramsey geht ein ganz großer Jazzsänger. 1952 kam er mit der US-Armee nach Deutschland und trat schon früh auf Jazzkonzerten auf. Mit komischen deutschen Schlagern hatte er in Deutschland dann mehr Erfolg, ließ aber nie vom Jazz! Kann man Jazz und Schlager voneinander trennen? Was ist das "Great American Song Book" anderes als Schlager? Sinatra gilt als Crooner, oft kopiert. Aber Ramsey wurde auch heute abend in den Nachrichten wieder als "Schlagersänger" abgewertet. Ella Fitzgerald sagte einst, man müsse nur seine Augen schließen - und schon höre er sich an wie ein Schwarzer. Bill Ramseys schräge Schlager der 60er Jahre prägten meine Kindheit und machten mich neugierig auf den Jazz. Unvergessen "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett" (zur Zeit der Wallace-Filme) oder der "Body Building Bill aus Boston" (eine Parodie auf die Trimm-Dich-Fit-Manie). Bei manchen Schlager-Platten von Bill Ramsey wird das Orchester nicht genannt. Einmal verriet er, dass dahinter oft Kurt Edelhagen und seine Big Band steckt, die wegen der Plattenfirma nicht genannt werden durften. Ramsey trat rund 30 Spielfilmen auf, hinzu kommen über 100 Fernsehauftritte und auch Synchronisationsarbeiten, zuletzt wohl für KÜSS DEN FROSCH. Auf seiner eigenen Webseite kann man sich über sein musikalisches Schaffen und seine Biografie informieren: https://www.ramsey.de/ Jetzt starb er am 2.7.2021 in Hamburg mit 90 Jahren. Die FAZ brachte gleich mehrere Artikel. Auch einen zu seinem Frankfurt-Bezug: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/schlager-jazz-und-filme-zum-tod-von-bill-ramsey-17423683.html Letztes Konzert im Hamburger Metropolis-Kino 2019 als Playlist auf YouTube mit der legendären "Zuckerpuppe" und einigen Jazz-Standards https://www.youtube.com/watch?v=imkUlJMTTDU&list=PLjLTQNCWn4VRfTnmb2zee7UgQkjU6xZYs&index=1
  14. Zitat aus "Das Filmtheater, 4/1960" zitiert nach Kinowiki: Mit der in sechsmonatiger Bauzeit erreichten Fertigstellung des „City"-Hauses in Karlsruhe ist eine störende Lücke an der belebten Kaiserstraße — neben dem „Universum" — glücklich geschlossen worden. Im ersten Obergeschoß dieses, im Auftrag des unternehmungsfreudigen Bauherrn Willy Schweinfurth (Karlsruhe) durch Architekt Hans Kieser (Stuttgart) errichteten Großkomplexes (mit Läden und dem "City"-Hotel) befindet sich — Wand an Wand mit dem „Universum" — wiederum ein Filmtheater, das „City", das als 10. Glied in die gewichtige Theaterkette der EM-Filmtheaterbetriebe (E. Mertz OHG) Stuttgart eingereiht wurde. Von der unteren Kassenhalle führt eine breite Treppe zu dem in stimmungsvoller Farbigkeit gehaltenen Marmor-Foyer und in den Zuschauerraum, der in seiner baulichen Formung ganz auf die moderne kinotechnische Entwicklung angelegt ist, _ ein stark hochgezogenes Parkett hat, in dem 650 schwarze und rote Hochpolstersessel der süddeutschen Spezialfabrik G. Löffler, Stuttgart-Zufenhausen, so angeordnet sind, daß ausgezeichnete Sicht auf die fast die ganze Breite des Raums beherrschende, 72 qm große gekrümmte Panorama-Bildwand gegeben ist. Uber das Hochparkett des 33 m langen Theatersaals schiebt sich wie eine Kanzel die großräumige Projektionskabine vor. In ihr sind von der Firma Film-Ton-Technik H. Hildenbrand, Stuttgart, große Philips-Uni-versalprojektoren für 35 und 70 mm-Filme /Todd AO) eingebaut worden. Da als Eröffnungsfilm die dreifach gleichzeitig projizierte Cinemiracle-Produktion „Windjammer" eingesetzt wurde, standen dort also nicht weniger als 5 Projektoren, was die Größenverhältnisse des Vorführungsraums erst richtig ermessen läßt. Unter Einbeziehung der großen stereophonischen Tonanlage, die 5 Bühnenlautsprecher und Effektgruppen im Saal umfaßt, kann gesagt werden, daß man hier konsequent auf großzügige Nutzung der neuen kinotechnischen Errungenschaften ausgegangen ist, um als modernstes Karlsruhes Kino-Haus zuversichtlich die beständige Gunst alter und neuer Filmfreunde gewinnen zu können. Das Filmtheater 4/1960
  15. Da ist auch ein Foto des früheren City-Saales. Vgl. Galeriebild 3/7 https://mobile-gutscheine.de/Gutschein/Universum-City-Karlsruhe_41723
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