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albertk

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    Männlich
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    frankfurt
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    filmtechnik, kinobauten, filmgeschichte

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  1. albertk

    Das Kinosterben geht weiter

    Danke für die Fotos! Das Aki-Logo hing noch lang. Toll, dass Du es gerettet hast! Leider nie von innen gesehen. Kannte nur das Frankfurter Aki. 1969 eins meiner ersten Kinoerlebnisse. Mutter war entsetzt über die Obdachlosen, die sich dort aufwärmten. Ich war begeistert. 80 Pfennig Eintritt, statt 2,50 DM. Ein Kino, wo man so lange bleiben konnte, wie man wollte. Ein großer Saal (594 Plätze) mit passabel großer Leinwand. Auf der Seite eine Zeitanzeige. Es liefen Wochenschauen und Kurzfilme. Mein erster Chaplin auf einer Leinwand! Es war wohl THE FLOORWALKER (1916). Chaplin als Ladenaufseher im Kaufhaus, darunter viele Gags mit einer Rolltreppe. Einer der vielen Chaplins, die nicht altern. Auch solche Ereignisse haben mich für immer fürs Kino begeistert. In der Süddeutschen Zeitung vom 3.5.19 gab es auch einen Artikel zum Münchener Aki: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/hauptbahnhof-schalterhalle-abriss-kino-aki-1.4415374 Artikel über Akis auf der Webseite des Goethe-Instituts (!) mit Farbfoto vom Münchener Aki: https://www.goethe.de/de/kul/flm/20819186.html Artikel über Akis, sogar mit zeitgenössischen Zeitungskritiken: http://www.eisenbahn-im-film.de/info/aki1.htm P.S.: Jahrzehnte später besuchte ich Vorlesungen des Philosophie-Professors Alfred Schmidt. Ein Adorno-Schüler, Spezialist für Materialismus, Aufklärung und Schopenhauer. Ein Intellektueller mit der raren Fähigkeit, alles, auch das unverständlichste Referat, plastisch erklären zu können. Einmal empörte er sich über die ständig zu spät kommende Studenten mit dem Satz: "Wir sind doch hier nicht im Aktualitätenkino!"
  2. albertk

    Doris Day verstorben

    Ursprünglich wollte sie Tänzerin werden. Nach einem Unfall wurde sie Big-Band-Sängerin. Mit der Big Band von Les Brown sang sie SENTIMENTAL JOURNEY - und wurde sie eine Legende des 2. Weltkriegs. Doris Day ist mehr als "Que sera"! Nach heutigen Maßstäben keine Jazzsängerin, aber eine große Sängerin des Great American Songbook. Mit einer glasklaren Stimme ohne Mätzchen! Ihre frühen Filme haben noch nicht das Sauberfrau-Image. Daher auch der böse Satz von Oscar Levant, er hätte Doris Day gekannt, ehe sie Jungfrau wurde. Ende der 1950er Jahre wurden ihre Rollen biederer, aber es waren fast immer erfolgreiche Komödien. Manchmal greifen auch Stars daneben. SOUTH PACIFIC lehnte sie ab, weil sie nicht bei Rodgers und Hammerstein vorsingen wollte. THE GRADUATE lehnte sie ab, weil sie den Film unmoralisch fand. Früh zog sie sich vom Film zurück, hatte aber noch länger Auftritte. Mein persönlicher Favorit: PILLOW TALK (Bettgeflüster). Natürlich auch wegen der schönen Split-Screen-Szene in CinemaScope in der Badewanne, eine Szene für die große Leinwand! Nachruf im Guardian: https://www.theguardian.com/film/2019/may/13/doris-day-obituary Fritz Göttler in der Süddeutschen Zeitung: https://www.sueddeutsche.de/kultur/doris-day-gestorben-nachruf-1.4445022 Und detaillierter in VARIETY: https://variety.com/2019/film/news/doris-day-dead-dies-actress-singer-1203212685/
  3. Wie komme ich an die Filmvorführrechte für den Spielfilm "Die Edelweißpiraten" von 2001-2004? Schon mal vielen Dank im voraus!
  4. albertk

    Notre Dame

    RexamRathaus schrieb: " Ich erinnere mich an Anfang der 80er (?), es wurde im TV die Austrahlung von DGVND (Anthony Quinn) angekündigt, es gab aber da wohl Unstimmigkeiten wegen der Rechte..." Das war wahrscheinlich 1978, in diesem Jahr starben zwei Päpste. Der Fernsehsender (ARD?) strich den Film einfach aus dem Programm. Sehr zum Ärger meiner Eltern und mir. Dabei hatte meine (nichtkatholische) Mutter jeden Ostern die Segnung "Urbi et Orbi" gesehen!
  5. albertk

    Stanley Donen - R.I.P. - 94 J.

    Lesenswerter Nachruf von Fritz Göttler in der Süddeutschen Zeitung: https://www.sueddeutsche.de/kultur/nachruf-schwerelos-1.4342894
  6. albertk

    Stanley Donen - R.I.P. - 94 J.

    Donen wurde nie für einen Oscar nomiert. Er bekam nur einen Ehrenoscar. Viel zu spät und unterschätzt. Er war nicht nur Regisseur, sondern auch Stepptänzer, Tänzer und Choreograph. Einer, der Filmmusicalgeschichte schrieb. Er überwand das Backstage-Musical. Donen wollte ON THE TOWN in den Straßen New Yorks drehen, lange vor der WEST SIDE STORY; was er nur in einigen Szenen durfte. Er arbeitete mit den Tänzern und Choreographen wie Gene Kelly, Fred Astaire, Bob Fosse und Michael Kidd. Seine Musicals strotzten nicht - wie heute - vor Imitaten, Plagiaten und Schlaftabletten. Und den Filmstudent*innen, die nur noch DVDs und Blue-rays gucken sei gesagt: Das sind auch keine Filme für Fernsehschirme sondern für die große Kinoleinwand. Ich schätze aber auch seine späteren Komödien, vor allem die bissige Ehekomödie TWO FOR THE ROAD. Die deutschen Zeitungen brachten bisher wenig ausführliche Würdigungen. Außer Variety (siehe oben), fand ich eine ausgiebige Würdigung erstaunlicherweise nur in der englischen Wikipedia und hier: https://www.theguardian.com/film/2019/feb/24/stanley-donen-a-hollywood-blueblood-treasured-for-singin-in-the-rain
  7. albertk

    Streik im Cinemaxx Offenbach

    Gerade mal Mindestlohn im Rhein-Main-Gebiet. Von was leben diese Kino-Mitarbeiter? Von der guten Luft am Kaiserlei-Kreisel? https://medien-kunst-industrie-hessen.verdi.de/++co++3c354726-2de5-11e9-a9e2-525400423e78
  8. albertk

    Abgänge und Verabschiedungen 2018

    Bei der Schriftstellerin Christine Nöstlinger hat sich ein kleiner Tipp- oder Schreibfehler eingeschlichen: Ihr Vorname war Christine, nicht Christiane. Durch sie habe ich nach langen Jahren mal wieder Jugendbücher gelesen: Spannend, originell und aufmüpfig! Ansonsten: Vielen Dank für Deine Fleißarbeit!
  9. albertk

    35mm-Vorführtermine

    Filmreihe DOUGLAS SIRK im Kino im Filmmuseum in Frankfurt/Main im Januar 2019 Alle Filme laufen in 35mm und Originalfassung, in drei Fällen sogar in einer Technicolor-Farbdruckkopie! Vgl. https://deutsches-filminstitut.de/wp-content/uploads/2011/09/dfm-kinoprogramm_2019-01_web.pdf Zitat aus dem Programmheft: ""Douglas Sirk (1897-1987) wurde als Detlef Sierck in Hamburg geboren. Nach einer erfolgreichen Karriere beim Theater kam er 1934 bei der Ufa unter, wo er drei kurze und sieben lange Filme realisierte, bevor er 1937 emigrierte. 1942 fasste er unter dem Namen Douglas Sirk in Hollywood zunächst als Drehbuchautor, dann als Regisseur allmählich Fuß. Seine Hauptwerke drehte er in den 1950er Jahren vor allem für Universal. Ende der 1950er Jahre erkannten in Frankreich Kritiker wie François Truffaut und Jean-Luc Godard in ihm den großen Regisseur, der er war. Nach einer Sirk-Reihe in einem Münchner Kino entdeckte ihn auch Rainer Werner Fassbinder als sein großes Vorbild und schrieb: „Douglas Sirk hat die zärtlichsten Filme gemacht, die ich kenne, Filme von einem, der die Menschen liebt und sie nicht verachtet wie wir.“ Dass Sirk mehr war als nur der „Meister des Melodrams“, zeigt die Auswahl seiner Filme in dieser Reihe." IMITATION OF LIFE Solange es Menschen gibt USA 1959. R: Douglas Sirk D: Lana Turner, John Gavin, Sandra Dee. 125 Min. 35mm. OF Dienstag, 01.01. 20:00 Uhr Donnerstag, 03.01. 18:00 Uhr MAGNIFICENT OBSESSION USA 1954. R: Douglas Sirk. D: Jane Wyman, Rock Hudson, Agnes Moorehead. 108 Min. 35mm. OF Mittwoch, 02.01. 18:00 Uhr Freitag, 04.01. 20:15 Uhr Technicolor-Farbdruckkopie THERE’S ALWAYS TOMORROW Es gibt immer ein Morgen USA 1955. R: Douglas Sirk. D: Barbara Stanwyck, Fred MacMurray, Joan Bennett. 84 Min. 35mm. OF Sonntag, 06.01. 18:00 Uhr Dienstag, 08.01. 20:30 Uhr DAS MÄDCHEN VOM MOORHOF Deutschland 1935. R: Detlef Sierck D: Hansi Knoteck, Ellen Frank, Kurt Fischer-Fehling. 82 Min. 35mm Donnerstag, 10.01.18:00 Uhr SHOCKPROOF Unerschütterliche Liebe USA 1949. R: Douglas Sirk. D: Cornel Wilde, Patricia Knight, John Baragrey. 79 Min. 35mm. OF Freitag, 11.01. 20:30 Uhr ALL I DESIRE All meine Sehnsucht USA 1953. R: Douglas Sirk D: Barbara Stanwyck, Richard Carlson. 79 Min. 35mm. OF Samstag, 12.01. 20:30 Uhr TAKE ME TO TOWN Eine abenteuerliche Frau USA 1953. R: Douglas Sirk. D: Ann Sheridan, Sterling Hayden, Phillip Reed. 81 Min. 35mm. OF Sonntag, 13.01. 18:00 Uhr Technicolor-Farbdruckkopie SUMMER STORM Sommerstürme USA 1944. R: Douglas Sirk D: George Sanders, Linda Darnell, Anna Lee. 105 Min. 35mm. OF Dienstag, 15.01. 20:30 Uhr STÜTZEN DER GESELLSCHAFT Deutschland 1935. R: Detlef Sierck. D: Heinrich George, Maria Krahn, Siegfried Horst Teetzmann. 84 Min. 35mm Donnerstag, 17.01. 17:30 Uhr Vorfilm ZWEI WINDHUNDE DE 1934. R: Detlef Sierck. 34 Min. 35mm WRITTEN ON THE WIND In den Wind geschrieben USA 1956. R: Douglas Sirk. D: Robert Stack, Dorothy Malone, Rock Hudson, Lauren Bacall. 99 Min. 35mm. OF Freitag, 18.01. 20:30 Uhr Sonntag, 20.01. 20:30 Uhr Technicolor-Farbdruckkopie ZU NEUEN UFERN Deutschland 1937. R: Detlef Sierck D: Zarah Leander, Willy Birgel, Viktor Staal. 105 Min. 35mm Donnerstag, 24.01. 18:00 Uhr THE TARNISHED ANGELS Duell in den Wolken USA 1957. R: Douglas Sirk D: Rock Hudson, Robert Stack, Dorothy Malone. 91 Min. 35mm. OF Freitag, 25.01. 20:30 Uhr (CinemaScope, S/W) A TIME TO LOVE AND A TIME TO DIE Zeit zu leben und Zeit zu sterben USA 1958. R: Douglas Sirk. D: John Gavin, Liselotte Pulver, Erich Maria Remarque. 132 Min. 35mm. OF Sonntag, 27.01. 17:30 Uhr Dienstag, 29.01. 17:45 Uhr (Ohne Gewähr)
  10. albertk

    70mm Event in Karlsruhe

    Vielen Dank an die Schauburg und ihre Mitarbeiter für das gelungene Festival! Ich beschreibe nur, was mir gefiel: Donnerstag lief ein unerwartetes Vorglühprogramm mit 4k und 2 DCPS. Bei SAMSARA finde ich schade, dass gerade dieser Film nicht in 70mm-Kopien herausgebracht wurde. Er ist nämlich besser fotografiert als BARAKA. DIE VERFLUCHTEN DER PAMPAS war die Digitalkopie einer raren Filmkopie mit noch gut erhaltenen Farben. Übrigens weitgehend sehr solid fotografiert - von Dieter Gaebler. Am Freitag übertraf JIMMY HOFFA meine Erwartungen. Eine Kopie, die aussah, wie neugezogen. Peinliches Glück, dass gerade dieser Film gefloppt ist. Ein spannender Reißer im Mafia- und Gewerkschaftsmilieu mit kühnen Fahrten und interessanten Kamera-Einstellungen. Ich hoffe, dass man diese Kopie noch öfter mal zu sehen kriegt, auch in Frankfurt. WEST SIDE STORY war für mich natürlich eines der Highlights. Der Stoff altert nicht. Das Stück ist mittlerweile ein Klassiker geworden. Ein kleiner Nebenheld: Anybodys, ein androgynes Mädchen in der Jet-Jugendgang, von allen verachtet. BLADE RUNNER war leider sehr gefadet. Ich liebte bei diesem Film weniger die Geschichte als die beeindruckende Ausstattung, die selbst in dieser Kopie noch gut zur Geltung kam. Nebenbei ergab sich eine interessane Diskussion: Mit wem sympathisiert man, dem Cop oder der Replikantin? Wächst im Alter Empathie? MURDER ON THE ORIENT EXPRESS war endlich mal ein neuer 70mm-Film, der sich sehen lassen kann! Starbesetzung, aufwändiger Set, amüsante Details - bis zum breitwandverdächtigen Bart von Kenneth Branagh. Agatha Christies Stoff trägt das Thema Schuld und Rache schon in sich; das hätte man am Schluss etwas straffen können. 2001: A SPACE ODYSSEY sah ich mir dieses Jahr wiederholt an, auch wegen der Ausstellung in Frankfurt. Ein Klassiker für eine Generation, die sich sonst garantiert nie einen Strauss-Walzer angehört hätte. Die Farben passen in mehreren Sequenzen leider nicht. So sieht man z.B. schon am Anfang bei den Affen zu deutlich, dass der Hintergrund Frontprojektion ist. Dies war bei anderer Farbgebung nicht erkennbar. Die Vorträge von Thomas Hauerslev über Todd-AO waren um Digitalbeispiele und neu entdeckte Clips angereichert. Jetzt gab es auch Szenen aus OKLAHOMA! wo man die berühmte Kopie für Steilprojektion sehen konnte. (Zur Erklärung: Große Kinopaläste in den USA und Großbritannien, oft mit mehreren tausend Plätzen und großen steilen Rängen, hatten oft sehr hochliegende Projektionsräume, die sich schlecht für eine Projektion auf einer gewölbten Leinwand eigneten.) A YEAR ALONG THE ABANDONED ROAD wurde diesmal vom Regisseur persönlich vorgestellt. Ein 70mm-Film im Zeitraffer um einen Fjord. Wer dort lebt, ist auf Verbindungen per Schiff angewiesen. Man fragt sich, was aus dieser abgelegenen Gegend mittlerweile geworden ist? Danach lief der Klassiker der 70mm-Kurzfilme SKY OVER HOLLAND. Ein Werbefilm für die Niederlande für eine Weltausstellung gedreht. Windmühlen, Deiche, Kanäle, aber auch klassische und moderne niederländische Malerei! Ein Film der die meisten im 70mm-Format toppt. PLAY TIME, einer meiner Favoriten, war wider Erwarten gut besucht. Mit einem Publikum, das voll mitging! Die Kopie schien mir sehr neu. Aber ich entdecke in diesem Film sowieso immer noch neues, je öfter ich ihn sehe. Hat eigentlich mal jemand versucht, Barbara Dennek ausfindig zu machen? Danach musste ich früher heimfahren - aufgrund notorisch schlechter Zugverbindungen von Karlsruhe sonntags nachts nach 23 Uhr.
  11. albertk

    Charles Aznavour verstorben

    Gestern, am 1. Oktober starb der Sänger und Schauspieler Charles Aznavour im Alter von 94 Jahren. Er spielte in rund 80 Filmen mit. Leider nie live erlebt. Aber unvergessen ist mir die erste Platte, die ich Anfang der 80er Jahre bei einem Bekannten hörte. Da erklang ein ganz großer Jazzsänger! Nachruf im britischen GUARDIAN https://www.theguardian.com/world/2018/oct/01/charles-aznavour-obituary SÜDDEUTSCHE ZEITUNG https://www.sueddeutsche.de/kultur/franzoesischer-saenger-ist-tot-aznavour-das-war-frankreich-1.4152712 FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/saenger-und-schauspieler-charles-aznavour-verstirbt-mit-94-jahren-15816755.html
  12. albertk

    Enno Patalas verstorben

    Enno Patalas und Frieda Grafe haben das Lieblings-Filmbuch meiner Jugend übersetzt: Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? von Francois Truffaut. Als Schüler entdeckte ich das Buch in der Bücherei, las mich sofort fest und ließ es mir bald darauf schenken. Es wurde und blieb mein Hitchcock-Filmführer, trotz Spoto und anderen. 1966 erschien das französische Original. Erst 1973 lag es in deutscher Übersetzung vor. Was ich lange nicht wusste, Grafe und Patalas hatten länger Probleme einen Verlag zu finden. Unglaublich! Heute ein Klassiker, immer noch lieferbar. In den Reprints der Zeitschrift Filmkritik schmökere ich auch immer wieder gern. Manchmal blieb dort Filmkritik bei reiner Ideologiekritik stehen. Vgl. auch Kracauers Buch über die Filme der Weimarer Republik. Aber diese Untersuchungsmethode hinterließ bei mir immer großes Unbehagen. Sie erinnert mich an einem Fleischwolf. Egal was reinkommt, es kommt unansehnlicher Brei heraus. Wer einmal passierte Kost im Altenheim gesehen hat, weiß, was ich meine. So wird man weder Kunst noch Kommerz gerecht. Aber auch nicht Handwerk und Unterhaltung. Umso verblüffender fand ich Patalas' Restaurierungsarbeiten an Filmen wie Metropolis. Eigenartig, aber auch zutiefst verdienstvoll für die uns oft nur spärlich überlieferte Filmgeschichte!
  13. albertk

    70mm Event in Karlsruhe

    JIMMY HOFFA - der Eröffnungsfilm ist vielleicht vielen nicht bekannt. Für jene, die erst später anreisen wollen: Vorsicht, Ihr verpasst was! HOFFA ist außerordentlich spannend. Es geht um den früheren Boss der großen Transportarbeitergewerkschaft "Teamsters" im Mafia-Milieu. 70mm-Blowup, gedreht in Panavision. Sehr eindrucksvoll fotografiert! Für mich ein Highlight am Anfang. (Schon mal vor rund 15 Jahren in der 70mm-Matinee in Frankfurt-Griesheim gesehen).
  14. albertk

    Artur Brauner 100 geworden

    Kritische Würdigung in Frankfurter Rundschau: http://www.fr.de/kultur/kino/artur-brauner-revuefilm-und-vergangenheitsbewaeltigung-a-1554532,0#artpager-1554532-1 Besonders bedauerlich: Trotz allem Talent von Caterina Valente gibt es keinen einzigen wirklich gelungenen Film mit ihr. Mein persönlicher Favorit von Brauners Produktionen: Mädchen in Uniform (1958).
  15. Gelungenes Programm! Sogar zwei 3-Farben-Technicolor-Filme sind dabei! Was kostet der Festivalpass? Kann man schon reservieren?
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