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uwe602

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Posts posted by uwe602

  1. vor 11 Stunden schrieb TK-Chris:

    Ich hab die TK (es war nur eine) vor 25 Jahren bei Rinser in München gekauft, die waren in einer Garage bei ihm gestapelt in allen Zuständen. Er hat damals mehrere herausgesucht und mir die "beste" gegeben. 150 Deutschmark, ihm hat's gefallen dass so ein junger Kerl wie ich so "filmnarrisch" sein kann - das waren noch Zeiten 🤩

     

    Nein Christian, dann ist der Projektor nicht von mir, aber ein anderer Bastler hatte damals offensichtlich schon die gleiche Idee und hat sie realisiert.

  2. Am 2.1.2023 um 10:18 schrieb TK-Chris:

    So eine habe ich auch: Gummirollen und eine "volle" Bremsrolle.

    Läuft ohne Probleme

    Hallo Chris,

    hast Du vielleicht mal ein Foto von der vollen Bremsrolle? Wäre mal interessant, wie die damals ausgesehen hat.

  3. vor 3 Stunden schrieb TimTK35:

    Wie das in den Kasernen oder Haftanstalten aussah weiß ich nicht genau. Der "Ottonormal DDR Bürger" hat sich die Politisch motivierte Filme aber eher nicht angesehen. Das belegen auch die Kartenverkäufe solcher Filme. Kamen allerdings Westfilme oder gar etwas aus den USA, waren die Säle meiste übervoll. Bei Dirty Dancing z.B. gab's eine Dame die bei den 3 (!) Vorstellungen des Films (zusätzlich zum normalen Programm) jeden Tag alles 3 Vorstellungen mitnahm. Und das über mehrere Wochen. Da dieses Ungleichgewicht der DDR Führung nicht gefiel wurden eben Besucher der Westfilme auf politische Filme der DDR geschrieben. Somit waren irgendwie alle glücklich. 

    Genau so kenne ich das auch aus meiner aktiven Kinozeit. Es gab gewisse Besucher - Panvorgaben und diese wurden zumeist wie beschrieben realisiert. Egon möge es uns mit jetziger Kenntnis verzeihen.

    Die Eintrittskarten und -preise waren zum Glück bei Filmen aus Ost- und Westproduktionen gleich.

  4. Die Lehrfilme mußte man über sich ergehen lassen, ohne sie zu verinnerlichen. Waren eben Pflichtveranstaltungen.

    Ganz anders die Abendvorstellungen. Das waren zumeist (zumindest in der Kaserne, wo dienen "durfte") Spielfilme aus dem aktuellen Programm der nächstgelegenen Kreisfilmstelle.

    Im tristen Kasernenleben damals eine willkommene Abwechslung, die auch gut angenommen wurde.

  5. vor 40 Minuten schrieb TK-Chris:

    Ich muss da jetzt mal ne Lanze brechen. Ich habe auch mit der tk35 angefangen, aber ein Filmschredder war meine zumindest nie, obwohl da teils sehr schlechtes Material drüber gelaufen ist. 

    Da gibt es aus italienischer Produktion teils schlimmeres zu bestaunen, aber auch das läuft, wenn gepflegt, ganz gut. 

    Dem kann ich nur zustimmen. Dass die TK lichttechnisch niedrige Grenzen hat ist bekannt und systembedingt (Glühlicht, in welcher form auch immer).

    Als Filmschredder wird die TK wohl nur von "Filmeinlegern" bezeichnet, die nicht wissen mit ihr umzugehen.

    • Thanks 2
  6. Sowohl als auch. Bei der NVA / kasanierte Polizei gab es Pflichtveranstaltungen, bei denen politische oder Lehrfilme gezeigt wurden. Das geschah überwiegend tagsüber im Rahmen von irgendwelchen Ausbildungsmaßnahmen.

    Die Filme, die dann abends im kaserneneigenen Kulturhaus gezeigt wurden waren, zumindest dort wo ich war, weniger politisch motiviert und der Besuch war freiwillig. In Ermangelung anderer Freizeitmöglichkeiten waren die Vorstellungen aber gut besucht.

    Der Eintritt war stets kostenlos.

  7. Die größeren Kasernen der NVA (DDR) hatten oft ein "Kulturhaus" und dort wurden regelmäßig 35mm Filme aus dem laufenden Programm der jeweiligen Kreisfilmstellen gezeigt. Oft waren dort DDR-typische Projektoren MEO4 oder MEO5 zu finden.

    Natürlich gab es auch armeeeigene "Lehrfilme". Zudem war jede Einheit mit mobilen Anlagen, meist TK35 und Meo-Club16 ausgestattet. Die materielle Ausstattung war dort meist besser als im zivilen Kino der DDR.

    In der NVA-eigenen Haftanstalt in Schwedt wurde nach meinem Kenntnisstand regelmäßig mit einer anstaltseigenen TK35 vorgeführt.

    In den Einheiten der kasanierten Transportpolizei (TRAPO) wurden auch regelmäßig 35mm Filme gezeigt. Das wurde durch Mitarbeiter der jeweiligen Kreisfilmstellen realisiert und verbesserte somit deren Besucherbilanz.

  8. Wenn das Amperemeter noch funktionstüchtig ist dann laß doch einfach mal einen regelbaren Strom darüber fließen und regle bis zum roten Strich.

    Mit einem zweiten eingeschleiften Amperemeter kannst Du den Strom messen und dann bei bekannter Spannung die Leistung der originalen Lampe ausrechnen.

    Grüße Uwe

  9. Ich habe in meiner aktiven Kinozeit nie Interlock gespielt, wir haben gelegentlich Filme zwischen zwei oder auch drei Kinos mit 600m Rollen gependelt, auch eine spannende Sache.

    Eine Frage habe ich deshalb: Das Prinzip mit den gewichtsbelasteten Schlaufen zum Ausgleich ist mir schon klar. Aber liefen die Maschinen, zumal wenn es sich um verschiedene Projektortypen handelte, so synchron? Mußte man da nicht fürchten, dass die Schlaufe in zwei Stunden Spielzeit unbeherrschbar groß wurde oder so klein wurde, dass sie quasi nicht mehr da war?

    Oder waren da schon FU´s im Spiel, um die Geschwindigkeit geringfügig nachzuregeln?

     

    Grüße Uwe

  10. Das Prinzip der klassischen Prokehtion besteht doch darin, mit Licht etwas anzustrahlen und damit aufzuhellen. Da ist es völlig egal, ob Auf- oder Rückpro.

    Und wenn der anzustrahlende Gegenstand (Leinwand) schon anderweitig aufgehellt ist (Tageslicht) dann kann man auch mit einem großen Kolben nicht mehr viel aufhellen. Tageslicht ist mit einer künstlichen Lichtquelle schwer zu toppen.

    Schade, aber leider Realität.

  11. Stefan hat das sehr gut erklärt.

    Aus meinen früheren Versuchen, der TK35 ein helleres Bild zu entlocken, kann ich das praktisch nur bestätigen. Die Wendelfläche der genannten Halogenlampen ist zu groß, so dass wirklich nur ein Bruchteil des Lichtes auf der Bildwand ankommt.

    Wenn es wirklich Glühlicht sein soll, dann die 400W / 36V von Osram, Spannung regelbar machen und mit etwas Überspannung betreiben. Das verkürzt zwar evtl. die Lebensdauer der Lampe was aber bei unserem gelegentlichen Gebrauch keine Rolle spielen sollte, gibt aber ein etwas brillianteres Bild.

    Mehr ist mit Glühlampen nach meiner praktischen Erfahrung nicht machbar.

  12. vor 9 Stunden schrieb stefan2:

    Gab auch Kinos, die "Ein Koppeln der Filmrollen, sowie das Abtrennen der Start- und Endbänder ist polizeilich verboten", Vorspänner und Werbefilme einzeln überblendeten, was wie mir berichtet wurde, "recht viel Streß bedeutet".  War aber eher die Ausnahme. Normalerweise waren das tatsächlich Vorhangmarkierungen bzw. Schlußzeichen.

    Das kann ich aus meiner Praxis so bestätigen. Ich durfte seinerzeit miterleben, wie in unser Kino ein neues Pärchen MEO5X eingebaut wurde. Da zu dieser Zeit noch ausschließlich naß geklebt wurde gab es ein striktes Kopplungsverbot, damit kein Bild verloren geht. Es war lediglich erlaubt 1 - 3 - 5 auf einer Rolle und 2 - 4 auf der anderen Rolle inclusive der Start- und Endbänder zu koppeln. Die an der MEO5X original verbaute Automatik erlaubte ein automatisches Starten und Stoppen der Maschine.

    Erst Jahre später, als der "Kreisfilmstellentechniker" uns eines Tages eine Trockenklebepresse übergeben konnte war das Koppeln offiziell erlaubt. Man hatte dann auch erkannt, dass es der Lebensdauer der sehr teuren und knappen "Tungsram"- Brenner zuträglich war, wenn diese nicht ständig nach 20 min neu gezündet werden müssen

  13. Sind das wirklich Überblendzeichen?

    Früher gab es auch ein Zeichen zum Schließen des Vorhanges und zum Hochdimmen vom Saallicht, damit die Besucher mit dem letzten Bild schon etwas Licht im Saal hatten und der Vorhang schon fast geschlossen war. Das war dann aber im Gegensatz zu den Überblendzeichen nur eine Markierung (meistens ein Kreis) entsprechend der Laufzeit des Vorhanges bzw. des Dimmers.

  14. Wenn im Projektor schon eine Fotodiode verbaut ist sollte das relativ einfach möglich sein. Die Belegung des Steckers am Projektor kann man von innen sehen, es sind eh nur zwei Pole, der Schirm und die Seele.

    Diese schließt man im einfachsten Fall an den Mikrofoneingang eines Mischverstärkers oder eines Mischpultes mit anschließender Endstufe an. Unter der Voraussetzung, dass die Tonlampe leuchtet und alles einigermaßen justiert ist, ergibt das einen brauchbaren (mono)-Ton..

    Beachte, dass diese Anordnung nur bei "alten" Kopien mit dunkler Tonspur einwandfrei funktioniert. Zum Abtasten von grünen Cyantonsporen ist etwas mehr Aufwad nötig.

    Viel Erfolg

    Uwe

  15. Ein MEO5 Getriebe, welches nur eine Umdrehung pro Schaltvorgang macht hatte ich tatsächlich schon mal in den Händen. Habe mich damals auch sehr gewundert, da mir auch nur die Einflügelblende bekannt war.

    Eine dazugehörige (Zwei-) flügelblende habe ich aber nie gesehen.

     

    Grüße Uwe

  16. Danke an alle, die mir hier weiter geholfen haben.

    Der regelbare Widerstand neben der Lampe dient warscheinlich in Verbindung mit dem parallel zur Lampe geschaltenen Voltmeter der Feinjustage bei Netzschwankungen.

    Da ich den originalen, seperaten Vorwiderstand nicht mehr habe werde ich das Problem lösen, in dem ich eine 220V / 500W Lampe benutze. Ich denke, dass ist ein guter Kompromiss.

     

    Grüße aus Freital

    Uwe

    • Thanks 1
  17. Der Widerstand lässt sich von 0 bis ca 11Ohm regeln. Somit ist er nach meiner Rechnung für die 75V Lampe an 110V geeignet.

    Als bleibt für mich nur die Vermutung, dass es für den 220V Betrieb für die Lampe noch einen Vorschalttrafo gegeben hat. Heute kann natürlich auch eine 220V/500W Lampe nehmen.

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