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uwe602

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    Technik, Kinotechnik

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  1. Ich habe in meiner aktiven Kinozeit nie Interlock gespielt, wir haben gelegentlich Filme zwischen zwei oder auch drei Kinos mit 600m Rollen gependelt, auch eine spannende Sache. Eine Frage habe ich deshalb: Das Prinzip mit den gewichtsbelasteten Schlaufen zum Ausgleich ist mir schon klar. Aber liefen die Maschinen, zumal wenn es sich um verschiedene Projektortypen handelte, so synchron? Mußte man da nicht fürchten, dass die Schlaufe in zwei Stunden Spielzeit unbeherrschbar groß wurde oder so klein wurde, dass sie quasi nicht mehr da war? Oder waren da schon FU´s im Spiel, um die Geschwindigkeit geringfügig nachzuregeln? Grüße Uwe
  2. uwe602

    Rückprojektion

    Das Prinzip der klassischen Prokehtion besteht doch darin, mit Licht etwas anzustrahlen und damit aufzuhellen. Da ist es völlig egal, ob Auf- oder Rückpro. Und wenn der anzustrahlende Gegenstand (Leinwand) schon anderweitig aufgehellt ist (Tageslicht) dann kann man auch mit einem großen Kolben nicht mehr viel aufhellen. Tageslicht ist mit einer künstlichen Lichtquelle schwer zu toppen. Schade, aber leider Realität.
  3. UHP-Lampe ist lichttechnisch sicher eine Alternative nur leider für einen Überblendbetrieb nicht sonderlich geeignet.
  4. Stefan hat das sehr gut erklärt. Aus meinen früheren Versuchen, der TK35 ein helleres Bild zu entlocken, kann ich das praktisch nur bestätigen. Die Wendelfläche der genannten Halogenlampen ist zu groß, so dass wirklich nur ein Bruchteil des Lichtes auf der Bildwand ankommt. Wenn es wirklich Glühlicht sein soll, dann die 400W / 36V von Osram, Spannung regelbar machen und mit etwas Überspannung betreiben. Das verkürzt zwar evtl. die Lebensdauer der Lampe was aber bei unserem gelegentlichen Gebrauch keine Rolle spielen sollte, gibt aber ein etwas brillianteres Bild. Mehr ist mit Glühlampen nach meiner praktischen Erfahrung nicht machbar.
  5. Ich weiß nur von hörensagen, dass am Dresdner Elbufer zu 35mm Zeiten ein 7kw Brenner zum Einsatz kam.
  6. Und heute, wo die Technik aufgrund der Komplexität störanfälliger geworden ist verläßt man sich auf einen Projektor und einen Tonprozessor.
  7. Das kann ich aus meiner Praxis so bestätigen. Ich durfte seinerzeit miterleben, wie in unser Kino ein neues Pärchen MEO5X eingebaut wurde. Da zu dieser Zeit noch ausschließlich naß geklebt wurde gab es ein striktes Kopplungsverbot, damit kein Bild verloren geht. Es war lediglich erlaubt 1 - 3 - 5 auf einer Rolle und 2 - 4 auf der anderen Rolle inclusive der Start- und Endbänder zu koppeln. Die an der MEO5X original verbaute Automatik erlaubte ein automatisches Starten und Stoppen der Maschine. Erst Jahre später, als der "Kreisfilmstellentechniker" uns eines Tages eine Trockenklebepresse übergeben konnte war das Koppeln offiziell erlaubt. Man hatte dann auch erkannt, dass es der Lebensdauer der sehr teuren und knappen "Tungsram"- Brenner zuträglich war, wenn diese nicht ständig nach 20 min neu gezündet werden müssen
  8. So ist es, ich kam nicht drauf. Aber Kreis stimmt doch, oder? Zumindest im DEFA-Gebiet.
  9. Sind das wirklich Überblendzeichen? Früher gab es auch ein Zeichen zum Schließen des Vorhanges und zum Hochdimmen vom Saallicht, damit die Besucher mit dem letzten Bild schon etwas Licht im Saal hatten und der Vorhang schon fast geschlossen war. Das war dann aber im Gegensatz zu den Überblendzeichen nur eine Markierung (meistens ein Kreis) entsprechend der Laufzeit des Vorhanges bzw. des Dimmers.
  10. Gern geschehen. Wenn Du diesbezüglich noch Fragen hast, melde Dich gern.
  11. Wenn im Projektor schon eine Fotodiode verbaut ist sollte das relativ einfach möglich sein. Die Belegung des Steckers am Projektor kann man von innen sehen, es sind eh nur zwei Pole, der Schirm und die Seele. Diese schließt man im einfachsten Fall an den Mikrofoneingang eines Mischverstärkers oder eines Mischpultes mit anschließender Endstufe an. Unter der Voraussetzung, dass die Tonlampe leuchtet und alles einigermaßen justiert ist, ergibt das einen brauchbaren (mono)-Ton.. Beachte, dass diese Anordnung nur bei "alten" Kopien mit dunkler Tonspur einwandfrei funktioniert. Zum Abtasten von grünen Cyantonsporen ist etwas mehr Aufwad nötig. Viel Erfolg Uwe
  12. Ein MEO5 Getriebe, welches nur eine Umdrehung pro Schaltvorgang macht hatte ich tatsächlich schon mal in den Händen. Habe mich damals auch sehr gewundert, da mir auch nur die Einflügelblende bekannt war. Eine dazugehörige (Zwei-) flügelblende habe ich aber nie gesehen. Grüße Uwe
  13. Danke an alle, die mir hier weiter geholfen haben. Der regelbare Widerstand neben der Lampe dient warscheinlich in Verbindung mit dem parallel zur Lampe geschaltenen Voltmeter der Feinjustage bei Netzschwankungen. Da ich den originalen, seperaten Vorwiderstand nicht mehr habe werde ich das Problem lösen, in dem ich eine 220V / 500W Lampe benutze. Ich denke, dass ist ein guter Kompromiss. Grüße aus Freital Uwe
  14. Der Widerstand lässt sich von 0 bis ca 11Ohm regeln. Somit ist er nach meiner Rechnung für die 75V Lampe an 110V geeignet. Als bleibt für mich nur die Vermutung, dass es für den 220V Betrieb für die Lampe noch einen Vorschalttrafo gegeben hat. Heute kann natürlich auch eine 220V/500W Lampe nehmen.
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