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Beiträge erstellt von Friedemann Wachsmuth
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Ein schönes Heft, perfekt für einen ruhigen Samstag! Bin noch in der Erst-Überfliegung.
Mein Highlight bisher: Das Rehberger-Interview. Toll, die Menschen hinter so etwas kennenzulernen.
Ein paar kleine Fehler/Lücken (sorry, ich kann nicht anders):
- Für die Selbstentwickler fehlt der manuelle Filmomat-Tank, der ja neben Super 8 auch bis zu 2x30 m 16 mm kann und deutlich preiswerter ist.
- Seite 49 Bild rechts oben ist "Zweitbelichtung nach dem Klärbad", nicht "vor dem Trocknen" 🙂
Aber schon jetzt ein super Heft!!
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vor 1 Stunde schrieb Sebastian Bock:
irritiert über die ganzen negativen Reaktionen á la „wer braucht das schon?“
Das ist in diesem Forum doch Standard. Fehlt noch die "Viel zu teuer"-Diskussion. Nebenan hätte Tyler P bestimmt alles ganz anders gemacht (hab noch nicht geguckt... Vermutung)gez. irgendein Dude ❤️
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vor 52 Minuten schrieb Martin Rowek:
wenn der Sensor rotiert?
Ich glaube, da rotiert eher Deine Phantasie 🙂
"In one shutter revolution, two exposures occur: one through the gate onto a frame of film, and one onto the digital cinema sensor."
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vor 1 Stunde schrieb filma:
Als Ersatz für
Dailies taugt das freilich nicht. So fände man ja nie Fehler am eigentlichen (Film-)
Material
Sind Dailies denn dazu da, Fehler im Filmmaterial festzustellen? Bei denen geht es doch viel mehr um Belichtung, Schärfe, Dreck im Gate, Ton, Schauspielwirkung, Kadrierung, Kontinuität etc. — all das kann der digitale Zwilling doch bestens liefern. Und fehlt mal analog eine Szene, ersetzt man die eben mit der entsprechend gegradeten digitalen. Ich finds absolut super. 🙂
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Der Sensor wird ja oft eh zeilenweise ausgelesen. "Global Shutter"-Sensoren in hoher Qualität erfordern ein Vielfaches an Aufwand.
vor 8 Stunden schrieb Martin Rowek:Mich würde ja vor allem interessieren, wie das Bild auf dem schwingendem oder rotierendem Sensor elektronisch übertragen wird
Natürlich wird das Bild nicht elektronisch auf den Sensor übertragen, sondern optisch. Und natürlich rotiert der auch nicht. Wie sollte man den auslesen? Mit tausender kleiner Bürsten?
vor 9 Stunden schrieb Martin Rowek:meine Ideen und Vorhersagen, einige bis mehrere Jahre später umgesetzt werden
Na ich hoffe die Idee eines rotierenden Sensors setzt keiner so bald um. -
Martin, hier geht's doch um eine Kamera, nicht um Deinen Hokushin (der übrigens jedes Einzelbild noch viel kürzer anzeigen würde, dass dafür aber mehrfach, bevor er weitertransportiert).
Als ich "1/40" schrieb habe ich eine typische Belichtungszeit gemittelt. Ob die Versatzlatenz nun 1/60 oder 1/30 ist,ist doch völlig wumpe.
Ich will nur verstehen, wo der tatsächliche Nachteil an diesem Versatz sein soll.
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Dunkelphase, Martin. Bei 1/24 Sek. Belichtungszeit (bei 24 B/s) gäbe es keine Zeit für den Filmschritt.
Wie ich es verstanden habe knipst diese Kamera während des Filmschritts eben ihr digitales Bild. Ich finds ausgesprochen clever 🙂 -
Das dachte ich auch gerade. Wann sollte das zudem jemals stören, selbst wenn man es denn mal täte? Da ist dann ein analoges Bild halt 1/40 Sek später belichtet als sein digitaler Zwilling, so what? Das digitale Material verwendet man doch sowieso nur als Daily, als Backup oder selten mal szenenweise.
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Im Service Manual steht doch eine ganze Menge zur Motorsteuerung. Das würde ich noch mal aufmerksam durchlesen. Und den Abschnitt über Adjustments.
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Ja, die Blöcke sind schon richtig benannt.
Zur Buchse: das wird ein Öffner sein, also ohne eingesteckten Stecker ist der Kontakt geschlossen. So schalten Kofferradios auch die Lautsprecher ab, wenn Du einen Kopfhörer einsteckst.
Ich kann im Schaltplan den Auslöser nicht finden, das ist zu schlecht lesbar. Druck ihn dir mal aus und male mit Buntstift oder Textmarker die Verbindung von Batterie zu Motor bzw. Motorregler auf. Da wirst du unterwegs dann auch den/die Auslöser finden.
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Der von Chatty neu gezeichnete Schaltplan ist völlig gaga. Daran sieht man was dieses LLM von Elektronik versteht: Nichts. 🙂
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Schalter kann man oft zerlegen und reparieren. Meist sind nur die Kontakte korrodiert, bei Mikroschaltern gelegentlich die Blattfeder ausgeleiert. Die kann man richten.
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vor 2 Stunden schrieb Gizmo:
Ich weiß, man soll keine alten Threads ausbuddeln
Warum eigentlich nicht? Ich finde das immer sinnvoll, wenn man "gut alleges" kann.
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vor einer Stunde schrieb filma:
Zu kühl ist mir(!) das Licht aber dennoch
Ist es Dir im Kino auch zu kühl? Da wird doch auf D65 kalibriert, denke ich, also 6500K weiß.
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vor 5 Minuten schrieb nomasala:
Keine Ahnung, wie gesagt, gebaut wurde die Maschine von Jan Kulka, der auch immer offen ist, technische Fragen zu beantworten
Ah right, das 200€ Meanwell-Netzteil habe ich dann eben beim Nachlesen auch gefunden. My bad.
Für den Open Source Gedanken wäre es super, wenn Schaltungen und Code mit in das Wiki kämen. Auch die Simulation einer Mehrflügelblende interessiert mich. Habt ihr drei Impulsgeber an der Welle? Oder pulst ihr durchgehend (für flimmerfreien Slomo-Betrieb) und adaptiert "nur" die Pulsfrequenz? (Wie) vermeidet ihr da Interferenzen mit der Dunkelphase des Schaltschrittes?
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Apropos Austausch: was für ein Netzteil liefert Euch eigentlich die 800W und wie sieht die KSQ für die 15 Ampere aus?
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Ja, die Pulsbarkeit von LEDs ist ein riesiger Vorteil! Und nach wie vor tut sich in dem Bereich ja einiges.
Ich bin überhaupt nicht "gegen" Euren Projektor, aber er passt eben nicht für jeden und alles, und darum gibts eben diesen Thread. Fachwissen und Versuchsergebisse teilen. Darum gehts hier. "Wissenschaftlich" war vielleicht etwas hochgegriffen. 🙂 -
Ra ist das gleiche wie CRI. Das a ist tiefgestellt: "Rendition average". Es ist der Durchschnittswert der (rendered) Testfarben R1...R8 (bzw. R15).
Nochmal: Farbtemperaturen sind lineare Verschiebungen, die Auge/Hirn problemlos kompensieren. Je kühler das Licht (hohe K) desto schärfer erscheint es uns zudem.
Ungleichmässige Spektren lassen sich nicht durch Farbtemperatur oder CRI/Ra beschreiben. Sie sorgen für schlechte, falsche spezifische Farben. Die kriegt das Hirn oder auch ein Filter nicht "weggerechnet".
Halogenlicht hat ein perfektes Spektrum. Dann kommt Xenon, dann die besten Power-LEDs.
Um einen HiFi-Vergleich zu bemühen: Wenn eine Platte von einem System mit zu wenig Höhen wiedergegeben wird, hilft lautermachen nicht.
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vor 52 Minuten schrieb filma:
Also nehmen wir mit, da wir TM30 (besser als CRI) nicht messen können (Messgeräte aktuell ausverkauft oder zu teuer): besser weniger leistungsstarke LED besorgen mit aber höherem CRI und damit höherer Wahrscheinlichkeit einer besseren Farbwiedergabe
Nein.
Das Xrite Colormunki Photo zB kostet ca. 200€ und das findet man sicher auch gebraucht. Ist dann halt etwas mehr Arbeit.
Es hängt halt davon ab, was man will. Und mein Punkt war das CRI/Ra kein Indikator für "gut genug" ist:
vor 55 Minuten schrieb filma:Farbwiedergabe war absolut zufriedenstellend, korrekt.
...sagst Du bei Ra70. Und gleichzeitig magst Du das HID-Licht nicht, das hat halt auch Ra70. 🙂
Zusammenfassen würde ich so: Spektrum matters.
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vor 2 Stunden schrieb nomasala:
wir sind bis jetzt sehr zufrieden mit unserer Farbwiedergabe, auch wenn das hier niemand so recht glauben mag
Doch Bernd, ich glaube Dir das durchaus, auch wenn ich Eiren Projektor leider nicht mehr sehen konnte! "Sehr zufrieden" ist aber nicht sehr wissenschaftlich, und das wissenschaftliche in diesem Thread ist doch gerade das, was ihn ausmacht (hatten wir hier wirklich noch nicht, zu dem Thema!)Das die Farben mit Eurer Ra 70 Getian "super" sind, ist großes Glück (bei dem Ra) und eben auch immer noch subjektiv.
Warum das relevant ist? Power-LEDs altern. Sie werden mit der Zeit dunkler und ihr Spektrum verändert sich. Halogenlampen werden auch Dunkler, das laicht zunehmen gelber. Das ist aber ein linearer Shift, den das Auge einfach kompensieren kann. Eine Spektrumänderung (oder einfach eine Lücke) kann eher wie ein Farbkipp aussehen. Das fällt dann zB nur bei Hauttönen auf, oder einem anderen spektralen Bereich.
Dazu unterliegt die Herstellung von PowerLED Toleranzen. Es ist gut denkbar, dass eine heute oder in 6 Monaten gekaufte Getian gleichen Typs praktisch ein deutlich anderes Spektrum hat. Wenn es genau den Typ oder gar den "Bin" dann überhaupt noch gibt. Daher macht es schon Sinn, sich mit den relevanten Parametern zu befassen. Auch wenn ihr heute schon "sehr zufrieden" seit!
vor 13 Stunden schrieb nomasala:Ich denke, für die Leuchtmittelproblematik ist in erster Linie entscheidend, was man damit überhaupt erreichen will?
Das ist so enorm wahr! Und mir scheint, hier wollen alle nicht ganz das gleiche erreichen. Und das ist ja auch völlig okay. 🙂Ihr wolltet etwas sehr helles mit ohne mechanische Umlaufende. Ist massiv gelungen!
Andere wollen weniger Watt verheizen und etwas rückbaubares haben. Wieder andere wollen eine LED-Lichtquelle, die einen Farbfilm spektral gesehen nich schlechter oder anders darstellen als das (fast perfekte) Spektrum einer Halogenlampe. "Hell & Scharf" ist ja nicht alles, was eine Projektion ausmacht. Die exakte Tonalität aller reproduzierten Farben ist daher auch sehr wichtig. Schließlich gibt es ja auch verschiedene Filmmaterialien, deren Charakteristik man ggf. erhalten möchte.
Kurz: Color Management gibt es im digitalen Bereich ja nicht ohne Grund (und ohne ginge mindestens im Druck auch garnix) — und ein "sieht gut aus" bedeutet eben nicht, dass es auch so aussieht, wie es gemeint war.-
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D8 hab ich gern für stark gefoggte Filme verwendet - konzentriert, kurz und kalt. (Zum Negativ natürlich). Teils bei 3°!
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Ja, im Scan sind die weichen Filme super! Ich mag beim Tri-X auch einfach dessen spezifisches Korn so gerne.
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Nein, vom grauen Träger abgesehen. Tri-X hat den ja auch und der kommt immer genau richtig.

Super 16 analog/digital Hybridkamera angekündigt.
in Schmalfilm
Geschrieben
Naja, der sieht das Sucherbild, das ist qualitativ schon noch mal ein ordentlicher Unterschied...