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Friedemann Wachsmuth

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Beiträge erstellt von Friedemann Wachsmuth

  1. Das klappt prima, das Stanzwerkzeug positioniert den Film auch hier an den schon vorhandenen Löchern. Edward Nowill sitzt in England und bietet die Dienstleistung auf Email-Anfrage hin an. Man muss sein eigenes 16mm 2R Acetat-Material anliefern. Das ist heute natürlich seltener geworden. 1R oder Polyester macht/kann er nicht. Ich hab da eine Menge noch sehr guten VNF und auch 7222 perforieren lassen. Die Kosten sind gering. 

    • Like 1
  2. Das klingt gut (und sieht gut aus). Nur von Rec.709 als Arbeitsfarbraum bin ich bei ColorNeg zumindest ab. Da mache ich DaVinci WideGamut und wandle erst bei der endgültigen Ausgabe. 
     

    Das mit HDR MultiExposure ist interessant. Ich habe damit zu Beginn experimentiert und habe keinen sichtbaren Gewinn in den Nutzdaten feststellen können. Sinn macht das ja eh nur bei Umkehrfilmen, und wo die Lichter fehlen, fehlen sie eben. In den Schatten ebenso, wo Nix ist, ist nix. Bisher passte bei mir noch jedes Umkehrmaterial "ins Histogramm" der Raspi HQ Cam, und die 12 Bit lösen ausreichend auf. Aber vielleicht übersehe ich da etwas?

  3. Das ist ein wirklich hervorragend gutes Ergebnis. Toll, dass es das jetzt per OpenSource gibt, vielen Dank dafür!

     

    NeatVideo erstellt durchaus Bewegungsvektoren und kannsehr gut mit analogem Korn umgehen, aber kostet halt eine Menge (und ebenfalls SEHR viel Rechenzeit!). (Das spatiale Entrauschen kann man da übrigens sogar ganz abschalten.)

     

    Ich werds definitiv ausprobieren, meine Einzelbilder sind nur gebayerte Raws, da müsste ich (bei Farbnegativ zumindest) nach dem Grading noch mal TIFFs exportieren. Oder Dein Python um DNG Raw-Support erweitern... Darauf hätte ich Lust, Aber da fehlt gerade eindeutig die Zeit. 🙂

     

    Noch mal: Grossartig und vielen Dank dafür!

  4. Das kontinuierliche Spektrum ist bei der Beleuchtung von unbekannten Objekten wichtig, um Farben korrekt wiederzugeben. Beim Scannen eines bekannten Farbstoffsystems reicht (bzw. ist sogar vorteilhaft) eine präzise steuerbare, gleichbleibende Beleuchtung, wie sie LEDs liefern.

     

    In einem Scanner wird ja kein beliebiges Motiv beleuchtet, sondern ein Farbnegativ oder -positiv mit genau drei bekannten Farbstoffschichten (Cyan, Magenta, Gelb). Man muss also nicht das gesamte sichtbare Spektrum abdecken, sondern nur die Dichte dieser drei Schichten messen können.

    Sowohl die Farbstoffwolken im Film (Cyan/Magenta/Gelb-Kuppler) als auch die (RGB) Bayer-Filter im Sensor sind selbst breitbandig und überlappend. Kleine spektrale Lücken in einem COB-LED-Spektrum (zB die klassische Delle zwischen Blau-Peak und Phosphor-Hump etc) fallen kaum ins Gewicht, weil an keiner Stelle im System eine scharfe spektrale Kante gefordert ist. Anders als bei Objekten mit feinen spektralen Merkmalen (z. B. Metameriefallen in der Textilprüfung) reicht beim scannen "genug Energie über den ganzen Bereich" – und genau das liefert eiune High-CRI.

     

    Billige Kalt-/Neutralweiß-LEDs mit CRI ~70-80 haben oft ein Loch im Rot- und Cyan-Bereich (schlechter R9-Wert). Das führt bei Filmscans zu Farbstichen, vor allem im Rot/Orange (relevant wegen der orangen Maske bei Negativfilm) und bei Hauttönen. High-CRI-COBs mit zusätzlichem Rot-Phosphor füllen genau diese Lücken auf, nicht weil ein perfektes Kontinuum nötig wäre, sondern damit über das gesamte relevante Spektrum genug Signal ankommt, egal welche Filmsorte gerade gescannt wird.

     

    Separate RGB-LEDs machen daher auch nur Sinn, wenn man Bayer-Filter-lose Sensoren verwendet (keine De-Bayering-Interpolation und kein Übersprechen zwischen Farbkanälen).

     

    Halogen ginge auch. Halogenlampen erzeugen aber viel IR-Strahlung und Wärme, das ist schlecht für Filmmaterial und zudem haben sie starken Farbtemperatur-Drift über die Lebensdauer/Aufwärmzeit. LEDs sind sofort stabil, kühl und langlebig/gleichbleibend. Das ist wichtig.

     

    Schelchte Farben im Scan liegen eher an mangelnden grading skills oder FarbraumProblemen als an der Lichtquelle des Scanners.

    • Thumsbup 2
  5. vor 3 Stunden schrieb HelgeHellcat:

    T-Nut Schienen verwendet und diese auf die Holzplatte geschraubt.  Als Befestigungspunkt wurden die Gewindebuchsen der Projektfüße benutzt. Somit kann ich den Projektor parallel zu dem Objektiv verschieben

    Sehr coole Idee. 
    Die Zwischenringlänge bestimmt den Abbildungsmassstab. Je nachdem ob du overscan haben willst oder nicht oder wieviel. 

  6. vor 15 Minuten schrieb HelgeHellcat:

    0.7x-4.5x C-Mount Zoom Lens for electronic microscope

    Das ist auf jeden Fall mal einen Versuch wert, am besten mit SMPTE Testfilm. 

    Ich habe aber Zweifel, dass ein so billiges Objektiv ausreichend gut abbildet, gerade in den Ecken, die bei Mikroskopie ja weniger wichtig sind. Aber wäre super wenn Du es testest und berichtest.
     

    Und ja, die Kalkulation hat sich in den sieben Jahren Entwicklungszeit definitiv geändert. 

  7. vor einer Stunde schrieb Bugs Bunny:

    Mir fehlt irgendwie die Vorstellung wie sich die unterschiedlichen (Noris) Projektoren unterscheiden. Was ich mit etwas Recherche finden konnte, sind die Unterschiede mit/ohne Ton, Super 8 vs. Normal 8 usw.

    Technische Daten bzgl. Motor in den unterschiedlichen Projektoren habe ich aber kaum gefunden (AC/DC oder Spannung oder Drehzahl oder Drehmoment).

    Das steht recht ausführlich im Projekt-Wiki:

    https://github.com/fwachsmuth/Filmkorn-Raw-Scanner/wiki/2.-Bauanleitung#kleine-noris-modellkunde


    Bei "fraglichen" Modellen kann man nahezu sicher sagen: Schwarze Tasten: Geht. Silberne Tasten: könnte eine nicht ganz so geiler Universalmotor sein. 

     

    Der EBay-Verkäufer "Zeitreise Oldenburg" hat den "guten" DC-Motor auch eigentlich immer als Einzelteil im Angebot, damit kann man quasi jeden Projektor ziemlich easy antreiben:

     

    https://ebay.us/m/zcX5Zs

  8. Von Ro-80 bis libgpiod ist hier alles dabei. 🙂
    Das Projekt ist hier halt irgendwie zuhause. Ich hoffe, es stört nicht, wenns mal so arg technisch wird.

     

    Und klar, @Bugs Bunny, ne extra LED kriegen wir ggf immer irgendwie hin. Der 35€ "Exclusiv 2000 D" ist bestens geeignet und schon mehrfach bewährt. Neu und interessant wäre mal ein Norimat wie dieser für 19€. Es sollte easy sein, hat aber noch keiner probiert (und mir fehlt es gerade komplett an Zeit und Platz für weitere Projekte...)

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