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F. Wachsmuth

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Posts posted by F. Wachsmuth

  1. Der Grund wird sein, dass die obere Spule nicht exakt parallel zur mittleren sitzt. Wenn die beiden unteren parallel sind (prüfen, bei mir ist es genau andersrum!) gucke erst, ob es eine Position gibt bei der sie parallel sind, dann market Dir die Position, so dass Du sie im dunkeln ertasten kannst. 
    manchmal muss man auch vorsichtig mit Feile und Sandpapier ran (prüfe, welcher Zeil der Schräge ist und korrigiere den, nicht den anderen). Kleinste Unebenheiten machen auf den äußeren Lagen viel aus. Deshalb glaube ich auch nicht an das neue 3D-Druck-Projekt fur 16mm Spulen. Dafür braucht man Industriedrucker mit entsprechender Genauigkeit. 

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  2. Hier noch mal ein Beispiel, was in den Raws so für Details stecken. Die Aufnahme selbst hier ist auch noch zu dunkel, die Kamera läuft (noch) im Automatikmodus. Aber selbst dann ist in Schatten und Lichtern noch viel drin!
    Die Bearbeitungen, die man hier an einem Einzelbild sieht, lassen sich natürlich exakt genauso an ganzen Sequenzen ausführen, und statt in ACR auch in Resolve oder sonstwo. 

     

     

  3. So, ich schulde ein Update — denn es geht (bzw. ging) voran, und zwar am letzten Wochenende. Ich bin sehr happy und hab irre Bock, weiter zu arbeiten, leider wird das frühestens erst am Wochenende wieder was. Aber die Motivation und das "Fieber" sind wieder da. 🙂

    Was hat sich getan?

     

    - Die Scan-Geschwindigkeit hat sich erhöht und es werden keine kaputten Einzelbilder mehr erzeugt, das tat früher gelegentlich auf und war sehr nervig. Ich warte jetzt, bis die Kamera fertig ist, und nehme dann das nächste Bild auf. Für ein Fullsize-Raw dauert das etwa 0.7 Sekunden, manchmal, wenn der Buffer voll ist, aber auch 1.1 Sekunden, oder etwas dazwischen. Der Scanner tackert so nicht mehr so gleichmässig, aber dafür schneller.

    - Die auf die SD-Card des Raspi geschriebenen Daten können nun "live" wegsynchronisiert werden. Ein direkt auf eine externe Festplatte schreiben ist zu langsam, daher ist die SD-Karte jetzt quasi ein Zwischenspeicher. Da 15m Super 8 Film gute 80 GB an Rohdaten erzeugen, macht das "wegsynchronisieren" viel Sinn. Es gibt daher (bisher) zwei Optionen: Entweder auf eine externe Festplatte (langweilig), oder per Netzwerkkabel auf einen Mac oder PC, auf dem ein kleines "Empfängertool" läuft. Der Vorteil der letzteren Lösung ist, dass dieses Empfängertool nicht nur die Rohdaten annimmt, womit der Raspi sie bei sich löschen kann, sondern sie auch gleich "live" weiterverarbeitet.
    Dabei werden dei Rohdaten in DNG gewandelt und die DNG-Dateien (eine pro Bild) in ein CinemaDNG gepackt. So wächst die "Filmdatei" live während man scannt, was ich ziemlich cool finde 🙂

     

    Angehängt ein Bild, links das JPG, wie es die Kamera erzeugt. Es handelt sich um eine Positivkopie von Vision 3 200T, die ohne Tageslichtfilter gefilmt wurde, in dieser Szene zu knapp belichtet und auch noch etwas dunkel kopiert wurde (Auch in der Projektion ist kaum etwas zu erkennen). Das echte Bild ist aus den 12-Bit Rohdaten erzeugt, die die Kamera erfasst. Da kann man eine Menge retten!

    Und ja, ich sollte mal probieren, Negativfilm zu scannen und vor allem höher aufgelösten, aber das ist im Moment noch nicht die Priorität.


    Sudhier-before-after.thumb.jpg.52f835f1540787fd8a799cd5f1fef61a.jpg

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  4. Das stimmt, es gibt bei mir irgendwie immer mehrere Hobbyprojekte gleichzeitig, zwischen denen ich alterniere. Aber irgendwie muss das so, wenn Sachen eine Weile liegen bleiben, "reifen" sie meistens. "Ad acta gelegt" wurde also nur temporär 🙂
     

    Beim Scanner fehlt jetzt vor allem Software. Und ich muss den Greifer bei dem verbauten Noris neu justieren, denn der Bildstrich stimmt nicht, und das ist leider sehr nerviges Trial & Error...

     

     

  5. Kam wegen Arbeit eine Weile zum Erliegen. Ich hab aber noch bis Sonntag Urlaub und dad ganze Geraffel mitgenommen um weiter zu kommen. 
     

    Deine Erwartungshaltung ist aber falsch. Ich mache das für mich, als Hobby, und dokumentieren es. Am Synkino habe ich vier Jahre gearbeitet. Es ist eben Hobby, und daher kann so ein Projekt nur begrenzt Energie bekommen, und das ist auch gut so, denn sonst macht es keinen Spaß mehr. Also warte bitte nicht auf eine fertige Lösung zu irgendeinem Zeitpunkt. Wenn der Scanner fertig ist und wie gewünscht funktioniert, wird es hier stehen. 

    • Thanks 1
  6. Naja, heute hing eine Muster DS8 H8 mit vier Kern-Objektiven, Kompendium, Koffer und allem Pipapo für 666€ weg. Vor drei Tagen eine Grebenstein mit 5 Kernen für 470€. Die Normal 8 ist meistens doch eher noch deutlich günstiger. 
    Gut, Holzstativ und Leinwand... da die kaum jemand will würde ich sie Separat verkaufen. Sperrgut und so. 

  7. Und im Übrigen kann ich Klaus da nicht beipflichten. Staub am Anfang einer Testrolle finde ich völlig okay, da ging es ja nicht um den Staub. Und der Scan war bestimmt nicht die teuerste Option. Die Jumpcuts denke ich mal sind so gewollt und ich finde sie dynamisch. Vor allem der Effekt der wohl leicht geschlossenen Sektorenblende beim Schwenk (2:14-2:16) ist ziemlich genial, finde ich. 
    Und die Farben – die sind hier halt neutral. Aber wenigstens farbrichtig, was die meisten Negativscanner ja nicht hinbekommen. Graden, auch zu Umkehrlook, kann man immer. 
     

    Ob Patrick ein Stativ dabei hatte weiß ich nicht...

    • Like 1
  8. Bei Foma Hängen Empfindlichkeit und Pushbarkeit echt extrem von der Charge ab... ich geb da keine Zeiten raus, weil sie bei mir selbst manchmal schon bei der nächsten Rolle nicht mehr stimmten. 
    Ich hab noch ne 390m Rolle DS8 (alte Charge, aber ohne weiße Flecken) — bei der bin ich wenigstens sicher, dass alle Rollen gleich sein werden. Es sei denn, die Masterrolle war auch schon ungleichmäßig beschichtet... 😉

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