andybenz

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  1. "Vallfarten till Kevlaar" (Die Wallfahrt nach Kevlaar), ein schwedischer Stummfilm von 1921 in 35mm-Projektion (Archivkopie vom Schwedischen Filminstitut) mit Live-Orchester und Chor am Samstag, 8. Juli 2017 um 20.00 Uhr in der ev. Christuskirche Heilbronn
  2. Dies hier ist wohl der aktuelle Stand zum Thema Vernichtung von Nitrofilmen durch das Bundesarchiv: https://www.bundesarchiv.de/imperia/md/content/bundesarchiv_de/fachinformation/film/anweisung_für_die_archivarische_tätigkeit_6_4_2016-11-08.pdf außerdem: https://www.bundesarchiv.de/fachinformationen/01009/index.html.de
  3. Auch von mir vielen Dank für den "King of Jazz". Sonst kann man solche Raritäten nur auf irgendwelchen Festivals in Italien, London oder den USA erleben. Unglaublich, was es in den 1920er- und 1930er-Jahren für fantastische Unterhaltungskünstler gab (Musiker, Tänzer, Komiker....). Leider hat das Basswummern aus dem Kino über uns das Eintauchen in die faszinierende Welt der Roaring Twenties etwas beeinträchtigt. Es lebe der Mono-Lichtton, wenn man solche Künstler wie Paul Whiteman und Bing Crosby hat.
  4. Seit heute im George Eastman Museum, Rochester: die dritte Ausgabe der Nitrate Picture Show. https://eastman.org/nitrate-picture-show
  5. Werden die Vorträge von David Pierce an den Nachmittagen stattfinden?
  6. Die Rechte liegen bei Park Circus, der Film wird erst 2019 in den USA "public domain". http://www.parkcircus.com/films/22507-our-hospitality
  7. Ich bin zwar nicht persönlich betroffen, aber in dem geschilderten Fall geht es um "Sunrise" (USA 1927) von Friedrich Wilhelm Murnau, der als Fox-Produktion eigentlich früher über Hollywood Classics zu lizensieren war.
  8. Ich habe gehört, dass Stummfilmaufführungen mit Live-Musik wohl nicht unter die Vereinbarung fallen, obwohl im ersten Post oben vom gesamten-Repertoire-Katalog die Rede ist. Ist das korrekt? Das wäre ziemlich widersinnig, da bei Stummfilm mit Live-Musik gegenüber einer normalen Aufführung sowieso schon zusätzliche Kosten anfallen. Mit Rechtegebühren um die EUR 700.-- für eine Aufführung ist es komplett illusorisch, da einigermaßen kostendeckend zu arbeiten. Außerdem scheint zumindest im Moment das Repertoire von Hollywood Classics auch über Park Circus lizensiert zu werden; weiß jemand, ob das dauerhaft so bleiben wird? Falls ja, bleibt wohl nur darauf zu hoffen, dass in ein paar Jahren nach und nach alle amerikanischen Filme public domain werden.
  9. Zum "Warm-Up" wird aber hoffentlich nicht die abgebildete Nitrokopie verwendet ;)
  10. Evtl. kann man mal im EYE Filmmuseum in Amsterdam anfragen. Die hatten bis Anfang Januar eine tolle Ausstellung "Celluloid" mit verschiedenen Filminstallationen. Da liefen 16mm-EIKI-Projektoren, die oben drauf eine ziemlich kompakte Endloseinrichtung hatten. DIe Projektoren sind teilweise hier auf Bildern zu sehen: https://www.eyefilm.nl/en/exhibition/celluloid
  11. Ich hatte genau das mal vor etlichen Jahren bei Andec angefragt: Normal 8 Positiv von 2x N8 Negativen (Kauffilm-Negative von Glenn Photo Supply USA). Damals wäre das noch möglich gewesen; Herr Draser schrieb damals, dass es solches Printmaterial bei der Fa. Kahl noch gäbe (wenn ich mich richtig erinnere), mit korrekter Normal 8-Perforation. Ob das mittlerweile noch möglich ist, müsste man anfragen. Mir war es dann letzten Endes zu teuer, zumal man immer wieder gebrauchte Kopien der Filme wesentlich günstiger bekommen konnte, obwohl schon einige Raritäten dabei waren.
  12. Man kann aber beim DIF meistens eine Sondergenehmigung fürs Koppeln erhalten. Die meisten DIF-Kopien haben speziell gekennzeichnete Stellen, an denen man koppeln darf.
  13. Leider nicht. Ich habe vor einem Monat direkt bei Larry Urbanski angefragt, Filmrenew darf nicht mehr exportiert/eingeführt werden. Bei anderen Filmreinigern von ihm (Solvon) ist das kein Problem.
  14. Das Thema Abspielgeschwindigkeit von oft heiß und kontrovers diskutiert. Auf amerikanischen Foren schlägt man sich fast die Köpfe ein, ob "Metropolis" jetzt mit 20 b/s ein besserer Film ist als mit 24 b/s oder ob es nicht doch sogar 27 b/s sein müssten (wie auf der Partitur der Originalmusik vermerkt). Letzten Endes ist so etwas immer auch subjektiv. Wichtig ist natürlich, die Geschwindigkeit mit den Msuikern, die den Film begleiten sollen, abzusprechen. Falls die mit einer DVD geprobt haben, sollte der Film mit der auf der DVD verwendeten Geschwindigkeit gespielt werden, sonst könnte es Probleme geben. Als Anhaltspunkt können die Angaben in der Datenbank des Pordenone Stummfilmfestivals dienen: http://www.cinetecadelfriuli.org/gcm/ed_precedenti/screenings_db.html Die haben natürlich längst nicht alle existierenden Stummfilme gezeigt, aber oft wird man dort fündig. Allerdings gibt es auch dort teilweise das geflügelte Wort "they're running it too slow as always". Der Vertov-Film lief dort übrigens mit 24 b/s. http://www.cinetecadelfriuli.org/gcm/ed_precedenti/screenings_recordit.php?ID=5389
  15. Unter der Rubrik 16mm siehe u.a. Nr. 16F275 www.classichomecinema.co.uk