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Dahoma

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  1. Hallo, ja natürlich beginnt es noch früher. Das mit dem Tausendstel ist so korrekt, die Werkzeuge werden exakt auf ein Tausendstel gefertigt, die Matrize ebenfalls. beides wird beim einsetzen jedes Mal verheiratet. Für Fotofilm genügt ein Hundertstel Genauigkeit, hierfür wurden dementsprechend Cinefilm Werkzeuge welche aus der Toleranz bei der Fertigung gewesen sind dann genutzt ( Beispiel: 35mm = 28.17 oder 28.15 auf Schritt 4,752=Cinefilm / 4,75 für Fotofilm) Rundperforatoren können bedingt sowie so nur auf ein Hundertstel kontinuierlich arbeiten/eingestellt werden. Buko Maschinen sind aufgrund ihrer Konstruktion nur bedingt für Cinefilm verwendbar. UPM Maschinen sind konstruktiv extrem aufwändiger, dafür aber betriebsstabiler. Fotofilm wird hauptsächlich auf Rundperforatoren gemacht…..für die Produktion hat Agfa extra alle Perforatoren der ORWO übernommen. Die Wartung wurde nach erfolglosen hantieren der Agfa wieder in die Hand der Wolfener gegeben bis zu Schließung der Agfa. danach sind diese Anlagen nach Ilford gekommen, diese Arbeiten seit dem mit eigentlich verschlissenen Werkzeugen.
  2. Na das mit ordentlichen Super8 von Kodak kann noch eine Weile dauern. „Amerika zuerst“ daher wird versucht Werkzeuge anderweitig herzustellen. ob dies gelingen mag bleibt abzuwarten. Für die Herstellung der Werkzeuge, bleibt nur die gute alte Methode, alles andere an Fertigungsprozesse wurde schon ab den 1940 Jahren bis gut 1990 von den Altmeistern mit wissenschaftlichen Teams im Rücken zur Genüge versucht um den Faktor Mensch ersetzen zu können. Es fängt heute schon dabei an das kaum einer das beruhigen des Metall (ablagern über Jahre) in Betracht zieht. wir sprechen bei einer perfekten Perforation von einer Fertigungs Genauigkeit exakt auf ein Tausendstel bei den Werkzeugen.
  3. Nein leider falsch verstanden. es ist eine Lücke in der Weitergabe des Wissen entstanden, speziell im Bereich der Mechanik/ Perforation. in den Werken ist so viel Werkzeug vorhanden gewesen, das bis ca. 2020 mit den alten Werkzeugen gearbeitet werden konnte.dies manchmal mehr recht als schlecht. Ob nun weniger Film oder mehr, das ist bei der Perforation nicht unbedingt das Kriterium welches den Verschleiß aus macht. eine laufende Anlage im Dauerbetrieb wirkt sich günstiger im Verschleiß aus. Perforation ist kein Auto.
  4. Das ist keine Theorie, sondern Realität. Es wird mit verschlissenen Werkzeugen und Maschinen produziert und das was vor 30 Jahren Ausschuss gewesen wäre, heute auf den Markt gebracht.
  5. Die Preise beginnen bei 5 stellig. Die Haltbarkeit kann man nicht genau bestimmen, eine Prognose hierüber abzugeben wäre eine reine Lüge. Die Haltbarkeit ist immer individuell abhängig. wenn alle Parameter ok sind, dann laufen da schon Längen im km Bereich sauber drüber. die Maschinen Bediener müssen nur so gut sein das ein frühzeitiger Verschleiß an der Matrize erkennbar ist. Idealfall wäre wenn der Stempel rechtzeitig heraus kommt das diese nur geläppt werden muss. Ich vermute das bei allen Herstellern, keine Personen mehr leben welche wirklich Ahnung davon haben. also Unerfahrenheit gepaart mit sieht doch gut aus. zudem kommt der wirtschaftliche Aspekt, da keiner Geld ausgeben möchte. Schlicht weg aus fachlicher Sicht betrachtet, können die Firmen es einfach nicht besser. Wenn jemand noch andere Lebende Menschen auf der Welt kennen sollte welche die Werkzeuge herstellen können? Dann setzen ich mich gerne mit diesen zu einer konstruktiven Diskussion zusammen. Buko ( also die Nachfolge Firma von Breitwieser & Keller) hat nie Stempel selbst hergestellt, es sind alles noch Bestände von Buko(alt) gewesen was vertrieben wurde. Kodak hat zwar junge dynamische Mitarbeiter, doch Ihnen fehlen schlicht weg die alten handwerklichen Erkenntnisse und Fertigkeiten.
  6. Wenn ich das defekte Zahnrad zur Verfügung habe , kann ein neues Zahnrad angefertigt werden. Natürlich aus dem ursprünglichen Material. wichtig ist ebenfalls das zu Verfügung stellen des gegentriebes(Welle)
  7. Die Kosten sind nicht gerade gering, da die Stempel in Handarbeit hergestellt werden. Die Haltbarkeit ist immer situativ abhängig und kann nicht pauschal beantwortet werden. es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. - Trägermaterial ( bei jeder Rolle anders, alter ,Stärke, chemische Zusammensetzung) - Beschichtung (alter , Zusammensetzung) - Umgebung Faktoren (Luftdruck, Luftfeuchtigkeit,Temperatur,Staub usw) - korrekte Justierung der Werkzeuge - korrekte Maschinen Funktion (Lager,zahntrieb,Abnutzung,Verzug in den Bauteilen - wenn es neuere Buko ist, explizit der Zustand des Kopfes und Linearführung und die Einstellung - Vakuum für die Buzen zum herausführen aus der Matrize, bevor die neue Buze in die Matrize gelangt
  8. Der Verschleiß der Werkzeuge entsteht nicht wie gedacht durch das Material, der Hauptgrund ist die nicht korrekte Justierung der Werkzeuge und dem Versatz der Linearen Bewegungen (aufgrund Verschleiß) Werkzeuge gibt es noch genug und können bei Bedarf auch hergestellt werden.
  9. In diesem Sinne gebe ich Ihnen zu 100% recht.
  10. Sie haben natürlich das Wissen wo wie wer wann was usw. Ist kapitalistisches Marketing und Googl Wissen nicht toll. Selbstverständlich ist diese Maschine in den USA konstruiert und gefertigt worden, genau so wie die 3d Fotografie wofür die USA für die Produkte gutes Geld bezahlt haben 🙈
  11. Grundlegend muss man Wissen das gerade die Begussanlagen nicht vergleichbar mit Autos sind , sondern immer individuell und mit der Lebenszeit verändert werden
  12. Wäre ja eine Neuentwicklung der Werkzeug Technologie wie hier beschrieben.
  13. Wenn es gewünscht wäre und die Firmen das nötige Geld dafür ausgeben würden/ könnten so wäre von den Mischanlagen über Begussanlage bis zur Konfektionierung der Aufbau einer gesamten Produktionsstrasse möglich. Doch dieses Finanzielle Volumen hat keiner um es zu bezahlen.
  14. MABA hat nicht nur das NowHow zur Konfektionierung.
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