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simple.joy

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Alle erstellten Inhalte von simple.joy

  1. Stimmt - das ist auch ein sehr interessantes Objektiv, wenn auch für ein ganz anderes Format. Meine Recherche zu Speedic/Tachar Designs war ehrlich gesagt bisher eher oberflächlich. Jedoch ist mir dabei aufgefallen, dass weder Lee (Speedic, 1924) noch Bielicke (Tachar, 1924) die ersten waren, die mit einem solchen Aufbau experimentiert haben. Bereits 1923 gab es ein Patent von Gehrke (DE373397A) und noch einmal deutlich zuvor nämlich um 1900 hatten Bausch & Lomb (US660747A) und ein weiteres Jahr früher, in 1899 Paul Rudolph (GB189924089A) ähnliche erweiterte Triplets patentiert. Danke für die Erklärung - das ist sehr interessant und das meiste davon auch neu für mich. Sehr gut zu wissen diese Zusammenhänge, weil es einem sonst oft schwer erklärbare Umstände verständlicher macht. Die Wollensak Cinema-Raptare für Kino-Projektion hatten einen durchwegs guten Ruf soweit ich weiß. In großer Stückzahl sind sie aber wohl nicht gebaut und verkauft worden und auf dem Papier unterscheiden sie sich wohl nicht sehr von einem B&L Super-Cinephor. Meines Wissens war einer der größten Mitbewerber lange Zeit auch Kollmorgen, bevor das Unternehmen sich gänzlich auf andere Produkte spezialisiert hat. Graf ist mir nur vom Namen her bekannt und Simpson & Kodak wohl vor allem auf Objektive für Schmalfilm-Projektion spezialisiert, oder? "Projection Optics" aus Rochester ist der einzige US-basierte Hersteller mit dem ich mich mehr auseinandergesetzt habe. Die waren - trotz der örtlichen Nähe zu B&L und Wollensak - anscheinend bis in die 1960er eigenständig unterwegs und haben auch komplett mit eigenen Patenten und Ideen gearbeitet. Zu den ganz großen Herstellern haben sie aber wohl nie gehört. Waren eigentlich die französischen Hersteller (Som Berhiot, Benoist Berthiot, Angenieux und Boyer) gänzlich unabhängig unterwegs oder gibt es da auch Verbindungen zu Firmen aus dem Ausland? Zu vielen interessanten Serien davon (BB Cinestar GC, Angenieux Y31 etc.) konnte ich bisher leider nicht viel finden, auch wenn ich natürlich einiges in Sachen Konstruktion feststellen oder vermuten kann. Wäre sehr interessant, da Datenblätter, Katalog etc. zu finden. Aber selbst in den französischen Datenbanken ist das (für mich) nicht zu entdecken. Die haben auch kaum Werbung gemacht im Vergleich zu der Konkurrenz aus DE, UK und US.
  2. Das freut mich sehr! Interessante Info zu Bausch & Lomb und Wollensak. Während ich zu der Verbingung zu ersterem Unternehmen wusste (haben ja einige Zeit Objektive mit Zeiss-Markennamen gebaut), ist mir die Verbindung zu Wollensak neu. Dachte auch bei B&L es hätte sich da nur um eine Lizenzvereinbarung gehandelt. Haben die auch Glas etc. über Zeiss bezogen? Gerade bei Projektionsobjektiven macht es (zumindest im Nachhinein) den Anschein dass Bausch & Lomb etwas später (ab den 1930ern) eher eine Nasenlänge voraus war, als erste die ein passables Doppel-Gauss Projektionsobjektiv gebaut und mehrfach verbessert hatten bevor die Konkurrenz einigermaßen aufholen konnte. Auch das Patent zum Super-Cinephor f/2.3 ist klar älter als alles was Zeiss gebaut hat. Das glaube ich gerne. Auch das Tessar - welches wie ich kürzlich herausgefunden habe in umgekehrter Version bereits 20 Jahre zuvor von Steinheil so ähnlich gebaut wurde - hat seinen Namen verdient aufgrund der hervorragenden Eigenschaften, die eben jene (auf den ersten Blick sehr ähnlich aufgebauten) indirekten Vorläufer nicht ansatzweise hatten. Die meisten Ernostar Varianten sind (anders als beispielsweise das Astro Tachar oder Speedic von Lee) auch deutlich anders was die Abstände und Dicke der einzelnen Elemente angeht im Vergleich zum Taylor-Triplet. Mit der erwähnten Kombination aus Triplet und Petzval versucht der Entwickler des Objektivs (Flügge) wohl auch eher auf Nummer sicher zu gehen in Sachen Patentverletzung etc. weil beide zu dem Zeitpunkt (1935) ja bereits einige Jahrzehnte auf dem Buckel hatten. Ich persönlich möchte (vor allem nachdem ich einige handschriftliche Rechnungen von Objektiven gesehen habe...) keinem Objektiventwickler, schon gar nicht dem Erfinder des Ernostars Bertele irgendetwas von der Leistung absprechen... das war auf alle Fälle ein Geniestreich und einige Objektive dieser Art finde ich auch heute noch absolut überzeugend. Das Hermagis Perlynx musste ich ehrlich gesagt nachsehen... das scheint auf den ersten Blick auch dem Speedic sehr ähnlich zu sein. Von wann und von wem stammt denn da die Rechnung?
  3. Konnte jetzt - durch einigen Aufwand - den entsprechenden Artikel ausfindig machen. Ich weiß derart alte Projektionsobjektive und deren technische Details interessieren hier kaum jemanden... aber falls es doch vereinzelte Personen gibt, die das ebenso interessant finden wie ich: Es scheint doch so als hätte Emil Busch - bereits einige Jahre bevor Zeiss (Ikon) mit ähnlichen Varianten, wie dem Kipro-Anastigmat oder dem Ernostar für Projektion experimentiert hat - schon einmal einen Anlauf genommen um ein Sonnar/Ernostar basiertes, qualitativ hochwertiges Projektionsobjektiv zu kreieren und zwar nicht nur für die Schmalfilmprojektion, sondern auch für 35 mm und größere Formate. Dazu vermutlich auch noch lichtstärker als alles was Zeiss später in der Richtung gebaut hat. Warum es kein Erfolg wurde, ob es zu aufwändig, teuer oder sonst doch irgendwie fehlerbehaftet war, ob die wirtschaftlich extrem schwierige Lage zu der Zeit gewisse Pläne zunichte gemacht hat, oder Zeiss (als Mehrheits-Eigentümer) da einen Riegel vorgeschoben hat? Das alles weiß ich leider absolut nicht und bin auch nicht sicher ob es heute noch herauszufinden ist...
  4. Während meiner laufenden Recherche zu Emil Busch/ROW bin ich auf einen Artikel aus dem Magazin "Kino-Technik" von 1935 gestoßen, in dem einer der verantwortlichen Optik-Experten J. Flügge neue Projektionsobjektive des Unternehmens vorstellt. Unter anderem wird dort eine Serie mit neuartiger Konstruktion (5 Linsen in 4 Gruppen - wahrscheinlich eine Art Sonnar/Ernostar Variante, aber beschrieben wird es sinngemäß als eine Kombination von "dem Besten aus Petzval und Triplet". Diese darauf basierte Serie wurde als "Neo-Filmar" verkauft und war für 35 mm (Rück-)Projektion gedacht. Produziert wurde es zumindest in den Brennweiten 40, 50 und 65 mm, die Lichtstärke betrug f/1.8. Nun meine Frage: Hat jemand hier schon einmal ein solches Objektiv gesehen oder weiß wo ich ev. mehr Informationen dazu finden könnte? Und falls jemand zufällig die Ausgabe 15/16 der Kino-technik von 1935 hat - wäre es sehr interessant die dazugehörigen Abbildungen zu sehen... die sind leider digital nicht zu finden. Vielen Dank!
  5. Vielen Dank für die Einschätzung! Ich hab jetzt noch zwei zusätzliche Objektive gefunden wo der Durchmesser 54 mm beträgt, scheint also kein Zufall zu sein. Beide sind sehr alt und aus den USA. Es wird also wohl dort einer der frühen Standards gewesen sein. Ev. von dem was man dort als "Half-Size" lenses bezeichnet hat. Eines meiner Objektive mit dem Durchmesser ist von Devry. Soweit ich weiß hat das Unternehmen auch Projektoren gebaut. Es ist also gut möglich, dass einige von deren 35 mm Modellen diesen Standard verwendet haben. Könnte sich bei dem Neokino also um ein Export-Modell für die USA handeln oder es war zumindest für einen US-Projektor gedacht.
  6. Ein paar Jahre später zugegeben, aber das ist doch sehr interessant. Ist das Benoist Berthiot 80 mm f/1.0 Objektiv für 35 mm Projektion? Wäre es ev. möglich ein Bild davon zu machen?
  7. Wie so oft ist, wenn mir während meiner Recherche etwas Ungewöhnliches unterkommt, lässt es mir so schnell keine Ruhe. Ich hoffe daher es ist mir verziehen, wenn ich mich mit meinem Unwissen wieder an all jene wende, die mit der Materie sehr viel mehr vertraut sind. Und zwar hab ich ein Bild entdeckt von einem Busch Neokino Objektiv mit ungewöhnlichen Abmessungen: Ich nehme zumindest an, dass die Aufschrift 54/71 auf dem Objektiv (wie sonst auch üblich) die Durchmesser darstellt. Ich habe bereits Objektive mit 54 mm Durchmesser, z.B. hat das Projection Optics Hilux aus den USA einen solchen Durchmesser hinten, jedoch sind mir sonst eher die gängigen 42.5, 52.5 mm, 62.5 mm, 70.5 mm (und selten auch durchgängig 80/82.5 mm) Durchmesser bekannt. Bei einem französischen Hersteller hab ich auch schon einmal 72 mm gesehen, aber 71 mm noch nicht. Nun meine Frage: War 54 mm auch ein gebräuchlicher Durchmesser für Projektoren und falls ja, ist bekannt bei welchen? Bei den Neokino Objektiven scheint es ja tatsächlich eine ziemliche Ausnahme zu sein, weil selbst ein zweites Exemplar konnte ich bisher nicht finden. War es ev. ein Standard in den USA, UK oder Frankreich? Ist ja auch in Zoll keine schöne Zahl, darum wundere ich mich doch etwas.
  8. Für meine Recherche zu dem Thema suche ich ein Emil Busch Glaukar (Anastigmat) Objektiv, falls jemand noch so etwas hat. Die sind recht alt, wurden jedoch zwischen 1910 und 1935 gerne für die Kinoprojektion genutzt. Brennweite ist egal, der Zustand auch nicht tragisch, sofern die Linsen nicht zerbrochen sind. Würde mich sehr freuen und mir weiterhelfen falls sich eines findet!
  9. Hat hier zufällig jemand ein Zeiss Ikon Ernostar f/1.8 oder ein Angenieux Type Y31 Projektionsobjektiv, das zu verkaufen wäre? Brennweite (Beide Serien hab es in mehreren Brennweiten um die 70/80 mm) ist ziemlich egal, Zustand muss nicht perfekt sein, solange die Glaselemente nicht grob beschädigt sind. Ev. wäre auch ein Alinar II interessant, aber da kommt es darauf an, welche Lichtstärke... da scheint es unterschiedliche gegeben zu haben. Bei der Som Berthiot Cinor P Serie, wäre ich vor allem an den Brennweiten ab 120 mm und länger interessiert. Falls jemand eines davon hat, freue ich mich über eine Nachricht!
  10. Dachte das trifft auf die Filmprojektion auch teils zu. War der G1 oder auch die dazugehörigen Elkinon/Elkinar Objektive nicht auch generell schon von Anfang an außerordentlich teuer? Oder waren die ursprünglich recht bezahlbar und wurden erst später (aufgrund der geringen Stückzahlen oder Sammler-Interesse) richtig teuer?
  11. Danke für die Info - das ist gut möglich. Denke das wird immer wieder wo so ähnlich eingesetzt werden. Ich war dennoch überrascht, dass es die Technologie schon so lange gibt und auch, dass gerade in den 1930er Jahren bereits sehr viel damit experimentiert wurde.
  12. Vielen Dank. Ein Bild konnte ich auf alle Fälle sehen. Das was ich mit den bisherigen Hinweisen finden konnte, hat mir auf alle Fälle sehr geholfen mal einen groben Überblick zu bekommen. Neben den Wolkenapparaten und Anlagen für Ähnliche Effekte wurden tatsächlich auch bereits sehr früh Projektoren für Bühnenbilder angeboten. In aufwändigeren Theaterhäusern wurden teils scheinbar mehrere dieser Geräte in Kombination verwendet, Hier eine kleine Übersicht: Ob das gezeigte Emil Busch Glaukar 15 cm wirklich für diesen Zweck (Verwendung auf Bühnenbildwerfer) gebaut wurde, ist natürlich nicht bekannt. Aber ich glaube es ist zumindest denkbar.
  13. Vielen herzlichen Dank für diese Erklärung - das mit der Rückprojektion klingt absolut plausibel und es würde natürlich auch erklären, warum dafür eigene Objektive angeboten wurden. Wenn ich das richtig verstehe, müssten diese dann ja (weil sie nicht über das Publikum durch den ganzen Raum) sondern von hinter dem Bühnenbild projizieren und dadurch deutlich kürzere Brennweiten verwenden als die üblichen 30-60 cm für die Großformat-Werbedias. War mir nicht bewusst, dass diese Techniken schon so früh zum Einsatz kamen, aber umso interessanter zu wissen. Großartig - vielen Dank! Das scheint genau so etwas zu sein für Spezialeffekte/bewegte Hintergründe etc. Muss ich mir auf alle Fälle genauer ansehen.
  14. Ich bin etwas verwirrt aufgrund einer mir unbekannten Art der Projektion, über die ich gestolpert bin, die "Bühnenprojektion". Untergekommen ist mir der Begriff bei einer Übersicht von Projektionsobjektiven von Emil Busch. Neben den bekannten Objektivserien des Unternehmens für Filmprojektion, sowie Dia-Projektion, sind dort auch zwei Serien erwähnt, mit dieser Bezeichnung: 1.) Bühnen-Weitwinkel, in Brennweiten von 8-13 cm und einem Durchmesser von 62.5 mm und für ein Filmformat von 9x12, 13x18 2.) Glaukar, in Brennweiten von 15-21 cm und einem Durchmesser von 80 mm für das Format 13x18 Weil es mir kürzlich hier im Forum (anhand der ISCO Projar Serie) erklärt wurde, habe ich natürlich an die Projektion von Grossformatwerbedias als eine mögliche Verwendung gedacht, aber sowohl die Brennweiten als auch die Formate scheinen nicht ganz dem zu entsprechen. Außerdem sind diese Verwendungen ja mit den (in deutlich längeren Brennweiten erhältlichen) Alternativen von Emil Busch namens "System V und W" abgedeckt. Auch die Projektionsobjektive für Scheinwerfer-Licht (ich glaube das Unternehmen "Reiche & Vogel" hat viele solche hergestellt) ist mir eingefallen, allerdings hab ich leider keine gute Übersicht, was da üblich war an Brennweiten etc. Ich denke auch eher längere... Handelt es sich da um Projektionen für Hintergründe/Spezialeffekte bei Theateraufführungen oder Ähnliches? Oder verstehe ich nur den Begriff falsch und es geht um etwas ganz anderes? Dass Projektion auch bei Tanz- und Theateraufführungen eingesetzt werden, ist mir natürlich bekannt, ich dachte allerdings immer, das wäre nur eine Entwicklung der letzten 40-50 Jahre gewesen... Die Übersicht von Emil Busch ist aber mit großer Wahrscheinlichkeit aus der Zeit zwischen 1930-1945 Falls jemand hier mehr darüber weiß, würde ich mich natürlich sehr über eine kurze Erklärung oder weiterführende Links freuen!
  15. Für einen geplanten umfangreicheren Artikel bin ich auf der Suche nach den erwähnten Projektionsobjektiven bzw. ev. auch ähnlichen Modellen. Für Vergleichszwecke und die korrekte Feststellung der optischen Konstruktion (ich versuche dafür immer auch entsprechende Linsenschnitte zu erstellen, sofern noch keine dokumentiert sind), ist es natürlich gut wenn die Glaselemente vollständig sind, abgesehen davon sind aber auch Exemplare mit stärkerer Abnutzung noch nützlich. Falls also jemand eines der erwähnten Objektive hat und ev. nicht mehr selbst benötigt, freue ich mich natürlich sehr über eine Rückmeldung per PM. Vielen Dank!
  16. simple.joy

    Brennweiten 300 mm

    Super, vielen Dank! Freut mich immer was dazuzulernen.
  17. simple.joy

    Brennweiten 300 mm

    Vielen Dank! Oh, tatsächlich? 2-Linser… damit hätte ich nicht gerechnet. Sowas in dieser Richtung? Dachte bei Aplanat eher an eine 4 Linsen in 2 Gruppen Konstruktion, wie die von Steinheil:
  18. simple.joy

    Brennweiten 300 mm

    Ein altes Thema, ich weiß... aber ich versuche gerade herauszubekommen, welche unterschiedlichen optischen Designs es bei den ISCO Projar Objektiven gab und leider konnte ich bisher nicht viel konrete Infos finden. - die kleinen weit verbreiteten Plastik Projar Objektive (für Dia-Projektion) scheinen allesamt Triplets zu sein - S-Projar und V/S Projar hatten wohl großteils eine 5/5 Ernostar Variante Was mich aber vor allem interessiert, ist wie die oben erwähnten längeren Projar Objektive für die Projektion von Großformat-Werbedias aufgebaut waren. Sind das tatsächlich Aplanate wie oben erwähnt? Oder sind sie identisch oder ähnlich der Kiptar Serie (Petzval)? Oder haben auch die ev. auch nur drei Linsen? Wäre sehr interessant zu wissen. Falls jemand so eines einmal geöffnet hat oder es Unterlagen gibt, wäre ich sehr dankbar!
  19. Vielen Dank! Das ist richtig - bei Gestione Silo sollte ich auf alle Fälle einmal direkt anfragen. Der zweite Link ist auch sehr interessant - sind zwar keine zusätzlichen Informationen zu finden, aber gut zu sehen, dass jemand die gleiche Optik hat. Vielleicht lässt sich da im Austausch auch etwas herausbekommen.
  20. Während meiner fortwährenden Recherche stoße ich immer wieder auf Projektionsobjektive, die mir - was Namen/Beschriftung betrifft - vorher noch nie untergekommen sind. Üblicherweise ist es nach einigem Suchen möglich herauszufinden, wo diese herkommen/wer der Hersteller war und manchmal handelt es sich auch einfach um bekannte Serien mit neuem Label. In der letzten Zeit sind mir aber ein paar Objektive aufgefallen, bei denen ich auch nach einigem Suchen keinen Anhaltspunkt finden konnte. Alle drei waren kamen aus Italien.. ob es jedoch auch das Herstellungsland ist, ist nicht mit Sicherheit zu sagen. Hier eine kurze Beschreibung: 1.) S.I.L.O Aldein 85 mm (62.5 mm) - hier scheint es sehr naheliegend, dass es sich um ein italienisches Produkt handelt, in Anbetracht der Tatsache, dass Aldein der Name zweiter Orte in Italien ist/war und S.I.L.O eine Abkürzung für Societá Industriale L... Ottica sein könnte. Meiner Vermutung nach könnte es sich ev. hierbei um den Hersteller handeln: https://www.gestionesilo.it/azienda - aber das ist natürlich nur eine Spekulation. 2.) Cineot 90 mm (52.5 mm) - kein weiterer Anhaltspunkt zu Hersteller und sieht auch anders aus als die meisten Objektivserien, die mir bekannt sind - vor allem der hintere Teil. Ist jedoch denkbar, dass es vom gleichen Hersteller stammt wie das Aldein 85 mm. Hat außerdem eine falsche Angabe der Lichtstärke drauf: f/1.2 was sich natürlich bei einem Durchmesser von 52.5 mm und einer Brennweite von 90 mm gar nie ausgehen kann. Ist also eher f/2. 3.) Glitter-Aster 130 mm (62.5 mm) - kein Anhaltspunkt zu Hersteller. Ganz andere Optik und anderes Material wie die anderen zwei Objektive. Alle drei sind klassische Petzval-Objektive, denke ich, was die Konstruktion betrifft... also vermutlich schon etwas älter. So sehen sie aus: Weiß jemand hier ev. etwas zu einem dieser Objektive? Vielen Dank!
  21. Sehr interessant - danke für die Erklärung! Welche Objektive waren denn bisher im Einsatz?
  22. Ich habe zwar momentan keine, aber falls mir zwei 70 mm Objektive mit dem Durchmesser unterkommen, kann ich mich gerne melden. Sollte aber vermutlich etwas moderneres sein, oder?
  23. Danke für die Info und Gute Besserung falls es was Gesundheitliches ist!
  24. Schon etwas gefunden? Bin echt gespannt, wie die goldene Serie aussieht - ist mir tatsächlich noch überhaupt nie untergekommen…
  25. Das wäre super - vielen Dank! Und falls eine Seriennummer drauf steht, wäre die natürlich auch sehr hilfreich.
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