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TK35 Monoboxen


WernerK
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Hallo Filmvorführerforum,

 

kann man die TK Boxen auch an moderne Endstufen anschließen mit einem umgelöteten Tuchel auf XLR - Kabel zum Beispiel. Was muss man dabei beachten?

Nebenbei, hat jemand einen funktionierenden P12 abzugeben?

 

Danke

 

Grüße

 

Werner

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Die originalen Lautsprecher besaßen keinen Permanentmagent, sondern eine separate Spule, welche mit etwa 320 V- / 50 mA gespeist wurde. Diese aus Röhrenverstärkern zu entnehmen war ja kein Problem.

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Die originalen TK35-Lautsprecher boxen haben 2 Lautsprecher je 12,5Watt und 6Ohm. Diese sind in Reihe geschaltet. Da die Röhrenverstärker mit 100V Technik arbeiten, ist in der Box noch ein Anpassungstrafo vorhanden. Das hat mit den Magneten überhaupt nichts zu tun. Die Lautsprecher haben Dauermagnete.

Um die Box an einem Transistorverstärker zu betreiben, ist dieser Trafo zu überbrücken bzw. aus dem Leitungsweg zu entfernen. Du gehst dann mit den beiden Drähten, die von den Lautsprecherchassis kommen direkt an die Endstufe. Die Impedanz ist dann 12 Ohm (Reihenschaltung). Ist deine Endstufe bis zu 2 Ohm nutzbar, kannst du die beiden Lautsprecher auch parallel schalten. Polung beachten. Das ganze hat nach wie vor nur 20Watt Belastbarkeit, das solltest du bei der Auswahl der Endstufe beachten.

 

Beste Grüße

Uwe

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Uwe,

 

nicht ganz richtig.

Die ORIGINALEN Lautsprecher der TK 35 waren Felderregte Lautsprecher, wie das 1948 üblich war, da Permanentmagnete kriegsbedingt knapp waren.

Die späteren, und hier sollte der Fragestreller die Type näher beschreiben, hatten Permanentmagnete. Wobei dort entweder 50 Ohm Impedanz in den 60ern oder 6 Ohm in den 70ern vorkommen.

Der Anschluß erfolgt nicht an 100 Volt, sondern an die für professionelle Beschallungssysteme nach DIN (und TGL) üblich gewesene Impedanz von 200 Ohm.

200 Ohm bei 15 - 20 Watt... nun, das sind keine 100 Volt.

Um die 200 Ohm zu erreichen, konnten a) entweder alle 4 Chassis in Reihe liegen (bei der 50 Ohm Type, sparte den teuren Übertrager) oder B) tatsächlich jede Box über einen eingebauten Übetrager 400 Ohm/ 800 Ohm auf 12 Ohm haben.

Ich glaube, daß es da noch seeeehr viele lokale Varianten geben kann.

 

Eines stimmt aber: Ist der Übertrager eingebaut, kann dieser einfach raus, und wie beschrieben am modernen 4 Ohm Verstärker genutzt werden. Obwohl die Klangqualität nicht unbedingt heutigen Güteanforderungen entsprechen dürfte, aber auch nicht so schlimm ist, wie viel modernes Billigzeug.

 

 

Gruß

 

 

Stefan

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Hallo Stefan,

danke für deine ausführlichen Infos. Die fremderregten Typen aus der Nachkriegszeit kenne ich nicht als TK-Box. Mein Kenntnisstand diesbezüglich beginnt dann wohl erst mit der DDR Produktion in den späten fünfziger Jahren. Wieder was gelernt.

 

Grüße

Uwe

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