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Robby

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  1. Eigentlich sind die Kopien in der Regel von den Farben her meist recht gut erhalten. Die mechanischen Mängel, durch defekte/ungepflegte Projektoren, unfähiges Personal usw. überwiegen aber bei weiten.
  2. Warum der Unterschied Sommer/Winter? Viele Aborte haben ja sowieso keine Fenster. Ungeachtet der techn. Details, aber in Gebäuden und Einrichtungen, wo alles penibel amtlichen Anforderungen und Vorgaben genügen muss, v.a. Beleuchtung usw., sind Bastellösungen völlig fehl am Platz.
  3. Wird den Frank die einst nur bei Andec noch mögliche VNF-Entwicklung auch durchführen können? Da er ja keine Massenabfertigung macht, sondern alles individuell durchführt, könnte ich mir das vorstellen.
  4. Die Zellen erzeugen einen Fotostrom, sind also eine Stromquelle, in weiten Teilen proportional der Lichtintensität (Anzahl der Photonen). Zur Wandlung in eine Spannung dienen Transimpedanzverstärker, die im Prinzip nur den Spannungsfall über einem Lastwiderstand an ihrem niederimpedanten Ausgang zur Verfügung stellen, also eine lastlose Auskopplung des Photostromes erlauben. Die Spannung bleibt weitgehend konstant.
  5. Wie oft und wann warst du dort, dass du das bewerten kannst?
  6. Mit der Krasnogorsk würde es ja auch gehen. Der zweite Drahtauslöser ist eigens dafür da, um in Einzelschaltung "Fotos" mit 1/30s zu machen. Eine Feder-"Ladung" reicht für etwa 650 Bilder. Ich habe die Funktion mal vor vielen Jahren genutzt; der Bildstand ist nicht signifikant schlechter als beim kontinuierlichen Lauf. Die K3 kann man natürlich nicht mit der 16ST vergleichen.
  7. Es gab zum Teil Anweisungen bei den jeweiligen Filmen, wo für bestimmte Szenen eine bestimmte Bildrate verlangt wurde - offenbar als gestalterisches Mittel. Daher gab es auch "Tachometer" an den Projektoren, ähnlich wie man es von der 16ST kennt, um gemäß der Vorgabe zu kurbeln oder den Motor entsprechend einzustellen. Die Bildfrequenz war/ist ja immer ein Kompromiss, zwischen Materialverbrauch und flüssiger Bildwiedergabe bzw. ausreichend Vorschub für die Tonwidergabe zur Abbildung hoher Frequenzen bei begrenztem optischen Auflösungsvermögen über den gesamten Prozess.
  8. Ja, hat er. Ein Wechselstrommotor mit Betriebskondensator. Der P8 hatte dann einen extern geregelten DC-Motor.
  9. "Unsere" Regensburger Elle ist 811 mm lang. Man kann sie am alten Rathaus noch an der Wand besichtigen.
  10. Vom 1 3/8"-Format spricht man aber auch im angelsächsichen Raum nicht. Noch ein Bsp: Auch wenn sich das scheinbar "krumme" Maß von 1435 mm bei der Normalspur durchgesetzt hat, kommt es nur davon, dass es als 4 ft 8 1⁄2 inch genormt wurde.
  11. Die schweizer Version stammt aus dem gleichen Jahr, ist aber deutlich kürzer. Möglicherweise existieren davon FAZ, die statt oder zusätzlich zur MAZ seinerzeit angefertigt wurden. Sicher könnte man heute aus den Originalen wesentlich mehr herausholen, aber diese dürften nicht mehr existent sein, sondern sind womöglich, wie bei einer Vielzahl von Archivmaterial, bereits vor vielen Jahren auf damaligen Standard überspielt und das evt. über mehrere Generationen, da die Bänder immer weniger Platz brauchten und irgendwann nur mehr alles auf Festplatten landete. Immerhin dominierte in den 60ern
  12. Das tatsächliche analoge Bandrauschen oder auch das Filmkorn werden durch die Digitalisierung oft überbetont bzw. treten stärker in Erscheinung, z.T. sind es auch Quantisierungseffekte, die sich hier bemerkbar machen. Der Zuschauer ist heute nur noch Content aus heutiger Zeit gewohnt, was von der Aufzeichnung bis zur Wiedergabe in nativer HD-Auflösung vorliegt.
  13. Die digitale Welt mit einer Vielzahl von "Verschlimmbesserungen im Signalweg" hat oft Probleme, wenn es im Ortsbereich hochfrequenten Anteile mit schnellen Änderungen, wie beim Rauschen typisch, im Bild, gibt. Die analoge Bandbegrenzung der alten analogen Signalwege hat das einfach wegintegriert und somit hat das nie gestört. Zur Zeit der Produktion in den 60ern war Farbe in der EB-Technik noch Zukunftsmusik, da hat noch keiner von Übertragungswegen und Fernsehern mit Auflösungen geträumt, wie sie heute Standard sind bzw. schon fast "Schnee von gestern".
  14. Auch wenn das Objekt zum Teil eine Brandruine ist und vermeintlich keiner mehr an den darin befindlichen Dingen Interesse zu haben scheint, so gilt ein unberechtigter Zutritt noch immer als Einbruch die die unberechtigte Entfernung von Sachen als Diebstahl ggf. in Verbindung mit Sachbeschädigung und / oder Hausfriedensbruch!
  15. Bei den Apollo-Missionen wurden ja viel diese 16mm-Industriekameras von "Maurer" eingesetzt; mit 140-Fuß-Magazinen und variablen Geschwindigkeiten und externer Versorgung vom 24V-Netz. Die Innenaufnahmen der einzelnen Missionen sind komplett auf YT verfügbar. Zur Unterscheidung bzw. Zuordnung wurde bei jeder Kassette bereits vor dem Start ein Testbild mit der Nummer der Kasette, der Kamera und weiteren Angaben aufbelichtet, wenn auch teilweise seitenverkehrt. Es wurde m.W. Umkehrmaterial benutzt, da zwischen Testbild und dem eigentlich Inhalt einige Bilder durch den Magazinwechsel blank sind.
  16. Die Trickfilme/Einspieler waren in der Tat auf 35 mm. Es gibt darüber einen eigenen Mausfilm, heute würde man "Making of" sagen. Erstaunlich auch, dass der Countdown, welcher beim Einspielen der Musik zu sehen ist, eigentlich ein Count-up ist (zählt vorwärts).
  17. Zur Dauerhaften Ladung sind die ungeregelten Lader, die nur aus dem Trafo und Gleichrichter bestehen völlig ungeeignet. Das mag allenfalls zum Anladen von Starterbatterien taugen, damit der Motor wieder anspringt und der Generator dann wieder für ordentliche Ladung und Spannungsverhältnisse sorgen kann, aber zur Dauerladung für stationäre Akkuanlagen keinesfalls.
  18. Die beschriebenen Versuche mit Desulfatierung sind bei diesen sicherheitskritischen Anwendungen untauglich und fahrlässig. Sulfatierung tritt nur bei längerer Lagerung im komplett entladenem Zustand oder permamenter Überladung auf. Im beschriebenen Fall werden jedoch die Platten im Laufe der Jahrzehnte einfach ausgefallen sein, d.h. die aktive Masse liegt am Boden der Zellen und nur die Bleigitter sind noch vorhanden. Da kann man nichts mehr regenerieren oder auffrischen - das ist normaler Verschleiß/Abnutzung. Man sollte auch bedenken, dass Bleiakku nicht Bleiakku ist: Zwischen Notlichtanwend
  19. Es reicht doch zu schauen, ob das Perf-Loch neben dem Bild (S8) oder neben dem Bildstrich (N8) ist.
  20. Was ihr als LEDs bezeichnet, sind in der Regel komplette Leuchtmittel, die neben den eigentlichen LEDs eine entsprechende Stromquelle enthalten. Bei einfachsten Varianten nur ein Serienkondensator (Blindwiderstand) und antiparalelle Schaltung von zwei Gruppen in Serie geschalteter LEDs (die eine Rückwärtsspannung in Höhe der Flussspannung aushalten müssen). Hier könnte ein Stellrafo, keinesfalls jedoch eine Phasenanschnittsteuerung für eine Dimmung sorgen. Höherwertige Leuchtmittel haben "richtige" Schaltregler als Stromquelle für die LEDs und halten über weite Teile des Versorgungsspannungsb
  21. Kleinserien von mechanische (Ersatz-)Teilen oder gar Einzelstücke haben immer ihren Preis, der für viele auf dem ersten Blick als "Wucher" aussieht, aber oft gerade so kostendeckend ist. Das kann nicht mit werkzeugfallenden Teilen verglichen werden, die zu Tausenden für Massenproduktion entstehen. Kunststoffe verändern sich im Laufe der Jahre/Jahrzehnte; schwinden, verspröden usw., teilweise durch chem. Einflüsse der Reinigungs- und Schmierstoffe sogar beschleunigt. Man kann froh sein, wenn sich überhaupt jemand findet, der viele Jahre nach Ende der Produktion typische Verschleißteile nochmal
  22. "Früher" gab es doch die aus heutiger Sicht seltsamsten Vorgehensweisen. Erstaunlich ist auch, dass die Ausschnitte in dem verlinktem Artikel noch den unrestaurierten Zustand zeigen. Als der Film in voller Länge lief, war vom Staub und nicht perfekten Bildstand nichts mehr zu sehen.
  23. In der Presse wurde der "Fund" ja oft als 16-mm beschrieben, der von einem Sammler weitergegeben wurde. In der Dokumentation (direkt anschließend) auf NDR hingegen wurden zwei auf Kern gewickelte 35-mm-Akte demonstriert, die mit Zeitungspapier ausgestopft in den Pappschachteln lagen. Ist es Unkenntnis der heutigen Medien oder wurde zwischenzeitlich vom einen auf das andere Format umkopiert? Es wurde in der Doku lediglich von der Anfertigung einer DVD durch ein Kopierwerk berichtet.
  24. Der Off-Sprecher im Bericht meint, dass man "mit Kamera und Tonband" unterweg sei, das hört sich für mich nach klassicher Film- und nicht EB-Technik an.
  25. Das Bw-Infomagazin wurde in den 60ern sogar noch auf 35 mm S/W aufgenommen und bearbeitet (wie die Wochenschauen)und dann für die Truppe davon 16mm-LT-Massenkopien erzeugt.
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