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stefan2

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  1. Vorbild ist ja erwähnt K25 aus der UdSSR. Apparatewerk Saalfeld eine wahrscheinliche Entwicklungsstelle. Gefertigt wird dort, wo Kapazitäten vorhanden sind. Und damit durchaus verschiedenste Betriebe oder Betriebsteile.
  2. Der komplette Satz aus BLDC Motor (Wantai oder ACT Motors) mit Controller liegt zwischen 70 und 90 Euro je nach Quelle. Der Kondensator ist wohl nicht mehr gut, und kostet etwa 10 Euro maximal. Wenn es Dir nur um das Umwickeln geht, dann reicht der Kondensator. Für Filmkontrolle würde ich den BLDC einbauen. Allerdings mir dann eher überlegen, ob ich nicht einen anderen Umroller suche, mit besserer Konstruktion wie die letzte Kinotone Type, den Kinoton Standard Umroller mit Groschopp Motor, oder den Bauer aus den späten 70ern/ frühen 80ern (mein Favorit) oder auch die letzte Hasso Generation.
  3. Die Kosten haben sie doch in ihrem Ansatz drin. In den 3200 Euro sind ja Beamerlampen erwähnt. Nur, nach der Stillstandszeit glaube ich nicht, dass der Uralt Barco das noch macht. Der gehört zum Recyclinghof. Da entspricht kaum noch was den heutigen Mindeststandards. Server ohne IMB, etc. Und sofern Sicherheit schon im Spiel ist, die Pufferbatterien sind leer, das war's dann. Ist nicht meine Baustelle, meist spendet da jemand noch irgendwas, z.B. aus dem Alternativen Kinobereich.
  4. Lichtquelle bis zu 50000 h (garantie 7500 h), wie andere, nur ggf. Garantiezeit kleiner. 39 dB A ist nicht gerade leise, um im Raum zu hängen ohne Gehäuse. Mit 890 Watt gehört er nicht zu den effizienten seiner Klasse. Bis zu 11 m Bildbreite bei Scope? Das ist, wenn man die Alterung mit einbezieht, auch mit 1,8er Bildwand schon ein Statement, das so nicht mit Leben zu erfüllen ist. 1650:1 als Kontrastangabe tut dann schon weh. Das ist kein akzeptabler Wert.
  5. Das ist, wie schon Sascha schrieb, oft reine Kontaktfrage. Eine Bekannte schaffte es, häufig durch gezielte Schläge mit der Faust, auf IMS oder PIB die Probleme zum nächsten Saisonalen Großwetterwechsel an Ihrem DP 2K 10S zu beseitigen. War dort auch immer im Frühjahr oder November. Kontaktleiste, bekanntes Problem bwei dieser Generation.
  6. Ja 4 k ist schon im hohen 5 stelligen Bereich angesiedelt, und die Ultra High Contrast Lösung gibt es nur mit den großen 1.4" Chipsätzen. Vom Bild her gibt es dazu keine Alternative. Digitales Kino ist von Anfang an mit 4k definiert worden. Das hängt mit dem menschlichen Sehvermögen zusammen. Etwa 60 Pixel pro Winkelgrad kann der normalsichtige Mensch auflösen (basiert auf Rekruten Untersuchungen beim Militär, gab weltweit ähnlichste Ergebnisse). Bei 90° Sehwinkel in der ersten REihe und 36° Sehwinkel in der letzten Reihe, so wie in den SMPTE Kinovorgaben enthalten, braucht man vorne 5400 Pixel und hinten noch etwa 2200 Pixel, um das feste Raster nicht mehr wahrzunehmen. Daher war es eigentlich nur "solange die Industrie serienmäßig keine 4 k Maschinen liefern kann" gestattet, als Übergangstechnik 2 K Projektion zu nutzen. Die Industrie konnte allerdings seit min. 2007 serienmäßig 4 K Geräte liefern. Und damit hätte 2K nie etabliert werden dürfen. Wra halt damals eine Preis - und damals auch Contentfrage, die sich so heute nicht mehr stellt. Gerade Fernsehen ist heute UHD, zumindest was die verpflichtende Content Einreichung angeht, and mit einer 4K Projektion ist das Projekt dann auf der sicheren Seite. Andererseits ist ein guter Kontrast wichtiger für das Bild, als die Auflösung, und da kann eine gute 2K Projektion mit großem Chipsatz und RGB Laser durchaus Punkte machen. Grüße Stefan
  7. So etwas wie auf den Photos geht recht gut dafür. Markenname? Einer von vielen aus China, wobei meine Wantai gut funktionieren.
  8. Lichtbedarf ausrechnen. Breite 4,5 m ergibt 2,4 m Bildhöhe bei Panelverhältnis. 10,7 m² beleuchtete Fläche auf einer Mattweißfläche. Rechnen wir A x Ld x Pi = Ф. 11 x 50 cd/m² x 3,14 = 1727 Lumen Lichtstrombedarf bei Bildwandfaktor 1. Real mit Alterung werden etwa 2000 Lumen bei dder Normhelligkeit von ca 50 cd/m² benötigt. Wer redet da von einem "10000" Lumen Projektor? Jemand der keine Ahnung hat. Prinzipiell kommt man hier mit der kleinen 6000 Lumen Lasermaschine hin, diese bietet auch für erhöhte Leuchtdichte (es geht ja wohl auch um Fernsehen) von 100 cd/m² noch genügend Reserve für Alterung. Das sind Geräte wie Christie 2306, 2406 als 2K Version oder 4415 mit Ultra High Contrast Optik als 4 K fähiges Gerät. Bei Barco SP 2k7 in 2 K oder SP 4K 12 HC (bin mir nicht sicher ob es den mit B Optikhalter für HC Optik gibt) Aber auch der Appotronics Espedeo 5000 wurde von mir in solchen Projekten sehr erfolgreich eingesetzt. Wie hier im Zeughaus Auditorium des Deutschen Historischen Museum in Berlin. Ganz rechts außen zu sehen. Der Projektor ist dermaßen leise, daß er auch ohne Schutzkasten im Raum aufgehängt werden kann. Dafür ist ein Deckenhängezubehör erhältlich. Ich habe den in meinem Wohnzimmer neben dem Sofa benutzt. Mehr Infos hier im Forum nicht, von der Projektierung leben Ingenieure nämlich auch.
  9. WEnn Du eine variable Drehzahl möchtest die zwischen Null ubnd Max gut steuerbar ist, den Motor gegen einen 65 W Brushless DC austauschen. Allerdings bleiben die Mängel an der Friktion und die Beschränkung auf 600 m Spulen nach CSN 198582 oder TGL bestehen. Eine Filmkontrolle dürfte aber jetzt motorisch machbar sein. Und wenn das schon mal offen ist, RElaissteuerung auf 24 V umbauen, der BLDC Motor braucht eh ca 24 - 30 V Gleichstrom, die am Besten aus einem Trafo mit Brückengleichrichter und Ladeelko bestehen.
  10. Ich empfehle inbesondere den Praxisbericht des Genossen Goßmann der BFD Potsdam zu lesen, den Erfahrungen möchte ich nichts zufügen. Ob es sich lohnt, den wieder in Betrieb zu nehmen? Das muß jeder für sich entscheiden. Ich hab das Ding in einen Kellerraum verbannt, und nutze lieber einen Bauer Handumroller aus 1978. Besser für Film und Bediener. Die Anlaufsteuerung ist ein Triac Steller (Phasenanschnitt), sollte auch nur das Anlaufmoment des WS Motors begrenzen. Läuft dann langsam los, und plötzlich ist das volle Moment da, ratsch, Acetat Film gerissen. Das ist kein gutes Produkt gewesen, was da in der Wittenburger Straße zusammengebaut wurde. Fernab vom Weltniveau.
  11. Wie wäre es mit dem besten Modell? Um Ihre Vorstellung eines kulturellen Zentrums zu verwirklichen gehen die Initiatorinnen 60 - 70 Stunden in der Woche eibner Ewrerbsarbeit nach. Aus dem verbleibenden Geld nach Steuern und Abgaben können Sie ihren Wunsch nach das Stadtteilkulturzentrum ja finanzieren. Zumindest sollte das gelingen, wenn alle derzeitig beteiligten Menschen dieses machen. In einer Metropole kann es nicht die Aufgabe der Stadt sein, derartige Kulturangebote zu finanzieren. Die Bevölkerungszahl reicht aus, um erfolgreich ein Programm zur Finanzierung auf die Beine zu stellen, marktübliche Mietkonditionen und auch Steuern und Abgaben zu bezahlen. Neben der eigentlichen Arbeit ein Lichtspielhaus am laufen zu halten ist für viele, ländliche KInobetriebe die Normalität. Das erst REcht in der Stadt zu fordern muss Selbstverständlichkeit sein.
  12. Ist mir 1984 im Elbe nicht aufgefallen- was aber auch daran lag, daß wir darauf nicht geachtet haben, sondern den Film begeistert mit (im Rahmen von Dolby A machbarem) guten Ton begeistert aufgenommen hatten.
  13. Die Steuerung des Anlaufs funktionierte über einen Pasenanschnitt Wechselsromsteller (volkstümlich Dimmer genannt), welcher dem kleinen Wechselstrommotor vorgeschaltet war. Das Poti muß dann so im 100 k Ohm Bereich verortet gewesen sein. Fehlt die Einheit ganz, ein Dimmer für Halogentrafos geht.
  14. 2 Teilbilder mit 2 Perf Höhe werden übereinander auf dem Filmstreifen ausbelichtet und Mittels einer Doppeoptik deckungsgleich auf die Bildwand gegeben. Über Trennfilter (können Farbseperations Kammfilter oder Polarisationsfilter sein) und einer passenden Brille sieht man dann 3D. Vernünftig funktioniert es nur mit der letzten Generation an Projektionsoptik aus 2012/2013. Die Wansdorfer nutzen zur Trennung Infitec Farbseparationsfilter wie beim ehemaligen digitalen Dolby 3D Format. Dadurch daß beide Teilbilder simultan am Auge ankommen ist der Effekt um Längen besser, als beim digitalen Flimmer-Pendant, welches Kopfschmerzen und Ermüdung mit sich bringt. Allerdings ist die Farbenkorrektur nicht so gut, wie beim eigentlichen Panavision 3D System, welches die Schneider Optiken normalerweise nutzen. (Für dieses Verfahren standen nicht genügend Brillen zur Verfügung) Es geht auch mit unerwünschter Silberwand und Polarisation und den Wegerf Brillen "Real-D". Aber wer will schon Metallbildwände haben?
  15. Auch die over/ under 3D Vorführungen wird man so kaum irgendwo geboten bekommen. Wwer hat Objektive der letzten und besten Baureihen dafür? Wre verfügt über die Möglichkeit die Infitec Konversion vorzunehmen? 70 mm Festivals, mit wie ich schon schrieb, immer dem gleichen oder sehr ähnlichen Programminhalt gibt es oft genug. Sich den Sonderverfahren der Kinematographie anzunezhmen, diese zum Leben in einem realen, großen Kino zu werwecken. Ein 180° Kinozelt zu restaurieren. Das trauen sich nur wenige, und das ist interessanter, als zum 25. Mal 2001 - Odyssee der Langweile über sich ergehen zulassen.
  16. Auf dem Plakatmotiv steht ja panorama Wochen ende, und nicht mehr 70 mm Wochenende. Im 70 mm Bereich ist "doch eigentlich alles gesagt". Wie bei der "Oper unter den Linden" muß ein Festival nicht ablaufen, jedes Jahr die gleichen Opern im Programm zu haben, nervt irgendwann. Ich finde es nicht schlecht, sich dem Themengebiet Sonderfahren der Kinematographie zu widmen, und etwas zu versuchen, was sonst kaum irgendwo zu sehen ist. Auch wenn die in Raumbild gebotenen Titel meist nicht herausragend sind, sie haben ihren Reiz. In Digital ist das kaum besser, da kommt zum zweifelhaften Inhalt noch die Imperfektion der sequentiellen Bilddarstellung oder die geringe Auflösung der Doppeloptik hinzu. Breitfilme, da gibt es keine echten neuen, die von CRT to film belichteten Filmstreifen wirken in 4k Digital HC Projektion oft sogar besser, als halbherzig auf Film gezeigt. Auch ein restauriertes Jahrmarktszelt der Contac Engineering, ist ein interessantes Highlight neben gutem Essen, guten Bieren, Kofola und einer wunderschönen Landschaft drumherum. Nur im Kino zu sitzen ist Mitte Mai einfach zu schade.
  17. Meiner ist ein Kinoton, und der hat die Kugeln. Ein Freund brachte mal bei einem technischen Gerät auf, "daß der Hersteller leider ein Fett verwendet hat, welches nach 30 Jahren zu Klebstoff wird". Jedes Fett verliert im Laufe der Jahre die leichterflüchtigen Bestandteile, und wiurd zum harzigen Kelbstoff. Reinigung und Neuschmierung ist unausweichlich. Auch bei diesem Umroller. Was ich nie mochte war der Repulsionsmotor. Der hatte seine Berechtigung im Straßenbahnwagen der 1890er. Ich behaupte, das könnte mit 4/5000 m Spulen gehen, da ich ja auch UM 700 Spulen umrollen kann, auf die etwa 1500 m 70 mm Film passen. Von Kinoton habe ja ansonsten deren Tischumroller mit Groschopp Winkelgetriebe Universalmotor und den mit 2 Schrauben befestigten Spulenkupplungen, die es auch in den gängigen Größen gab. Der hat auf der Abwickelseite eine Filzbremse, aber dafür keine Filmzugregelung. Ich würde nie auf die Idee kommen, den andersherum zu montieren. Wer erlebt hat, was passiert, wenn sich eine Achse verabschiedet oder eine schnell laufende Filmspule von der Achse löst, weiß warum man das unter keinen Umständen machen durfte. Ich erinnere mich noch gut an die bis zum Kern in der Wand steckenden Stäbe einer 4000 m Stahldrahtspule in einem KIno. Das war nicht der einzige Schadensfall dieser Art.
  18. Wartung ist der Schlüssel. Dann funktioniert dieser Umroller hervorragen. Der Kopf gehört bei keinem Umroller zwischen die Spulen! Aus Arbeitsschutzsicht war kein Filmroller, kein Filmteller oder Projektor zulässig. Jens, Kinoton hat den Umroller unverändert verkauft, lediglich die Lackierung wurde auf gletschergrau metallic umgestellt. Der Bauer Umroller ist das Beste, was man haben kann. Konstanter Filmzug, sichere Filmführung. Auswechselbare Achsen für 1/2" bei 70 mm und >1500 m 35mm Spulen, 9,2 mm Achsen für Filmspulen bis 1200 m sowie Glattwickelscheiben, 5/16" Achsen für USA Film und teilbare Spulen, Vierkantachse für 16 mm usw. Kein Umroller hatte, sieht man von Amerikanischen mal ab, eine derartig einfache Wechselbarkeit, Vielseitigkeit und Filmschonung.
  19. stefan2

    Umsschalter

    Relaisüberblender für Lichtton aus den 60ern.
  20. Nach 15 Jahren? Weg damit und neu kaufen. Sind etwa 1000 Eur, wie Sascha schon schrieb, finanziell ist das keine Belastung. Irgendwann klebt dann die Oberfläche und der Dreck akkumuliert sich. Reinigen kann man Freiluftwände, da stimme ich zu, aber drinnen? Nach spätestens 10 Jahren, weg damit und NEU.
  21. stefan2

    Hokushin

    Nicht nur geringere Bewegungsunschärfe bei Kamaerabewegungen lateral zur Bewegungsrichtung, sondern auch verringertes Flimmerempfinden des Sehmechanismus, und damit die Möglichkeit die Bildhelligkeit wesentlich zu erhöhen, ohne bei vielen Zuschauern Flimmerwahrnehmung zu haben. Todd AO wird mit mehr als der doppelten Helligkeit normaler Filmbilder bei 35 mm gezeigt, dadurch ergibt sich ein besserer Bildeindruck, farbigere, dynamische Bilder. 50 Kerzen sind der Grenzbereich zum Dämmersehen, damit hat das Auge noch keine echte Farbenempfindung. >100 Kerzen ist im vollen Farbsehbereich bei Allen.
  22. Gut, wenn eine Kinobetriebsfirma so etwas macht ist das immer noch etwas anderes, als wenn eine anerkannte und langjährig erfahrene Technikfirma solch einen Murks auf eigene Initiative werblich herausstellt. Diese Art Kinos und auch Renovierungen mit Philips Bahnhofslautsprechern (Type wie im Hamburger Hauptbahnhof) gab es bei uns zur Genüge. Gerade, weil Kino ursprünglich die Geburtsstätte der moderne Lautsprecher Beschallung eines großen Zuhörerkreises war, und weil dort die Grundlagen ermittelt wurden, wie Räume zu beschallen sind. Die Bildung von Kammfiltern z.B. ist lange bekannt gewesen...
  23. An Sich eine tolle Sammlung der Spots aus der zeit, als Langnese als nun Konzernbetrieb versuchte, in den Kinos Fuß zu fassen. Um dabei die bestehenden Lieferanten, im Norden die Firma Warncke sowie lokale Meierei Betriebe (Genossenschaften) herauszudrängen. Das ursprüngliche Eis am Stiel als kleine Erfrischung, so wurde mir das beigebracht, waren die Gerb. Warncke, welche diese Idee zur Olympiade hatte, und dort sehr erfolgreich ihr Produkt in Berlin platzieren konnten. Ich glaube die eigentliche Idee hatte der Kaufmann Seyffert, der innerhalb seiner Honig Abfüllbetriebe eine Produktion von Stieleis nach dänischem oder chinesischem Vorbild aufnahm. Der eine Eigentümer der Warncke Produktion kam dann auf die Idee, das Eis auch in Hamburger Filmtheatern an der Erfrischungstheke anzubieten, was recht schnell ein sich verbreitender Erfolg wurde. Durch Kriegsschäden endet dieses Engagement 1943 oder 44. Nach dem Krieg nehmen dann die Brüder die Fertigung wieder auf, expandieren. Aber auch Molkereigenossenschaften steigen in den Markt ein, wobei sie meist nur lokal operieren. All diesen Eiskremsorten war gemeinsam, daß sie nur aus natürlichen Rohstoffen zusammengerührt wurden, im Gegenzug gab es nur eine beschränkte Sortenvielfalt. Das entstehende Glatteis hat eine höhere Dichte, als das mit Gas aufgeschäumte Industrieprodukt unserer Zeit. Seit 1936 ist Langnese ein Teil der Margarine (und Walfischfang) Union in Hamburg, die sich überwiegend anderen Bereichen zuwendet. Der Bereich Stieleis sollte sogar abgewickelt werden. Erst Unilever beginnt dann in den 80ern die Speiseeisvertriebe wesentlich auszubauen, und das dokumentieren diese Filme recht gut. Während die Warncke, Mili, Motta, etc Pausenfilme nur "kostenlos" von den Fabriken gestellt wurden, vergütete Langnese den Einsatz als Incentive ihre Marke zu vertreiben. Letztendlich gelang es dann die Wettbewerber erfolgreich zu verdrängen. Schöller, eigentlich ebenfalls nur eine lokale Marke aus dem Fränkischen, versucht ebenfalls in den Kinomarkt hineinzugelangen, was auch, seit der Konzernzugehörigkeit zur Südmilch AG, gelingt. Auch Schöller kam um 1936 in Kontakt mit dem Stieleis, durch seine Tätigkeit als Vertriebsmann seiner KInoreklamefirma wurde ihm im norden die Leckerei serviert. Durch den Erfolg des Verkaufs bei Sportveranstaltungen angespornt, begann er mit eigener Produktion in Nürnberg. Wer jetzt letztendlich das Eis im Kino erfunden hat? Sicher viele, aber alle scheinen die gleiche, ursprüngliche Idee kopiert zu haben. Und alle waren, handwerkliche, mittelständischer Betriebe. Erst Konzernherrschaft führt dann zu den heutigen Monopolangeboten und dem Verschwinden örtlicher Produzenten. Ich finde, diesen Konzernaufwand dokumentieret die Sammlung sehr schön, und es wäre schade, wenn sie verloren gänge. Zumindest für die Zukunft einmal gesxcannt und in DCP gewandelt wäre schön.
  24. Noch mal kurz zum BER. Der läuft, weil es politisch gewünscht wurde. Immer noch mit Feuerwache durch Feuerwehren. Da ging es z.B. um funktionserhaltende Kabeltrassen, die mit Plastedübeln befestigt wurden. Diese halten bei Feuer nur wenige Minuten, bis die SAche runter fällt. Stein-/ Betonschrauben würden dafür 1 Stunde brauchen. Dann sollte wohl Rauch bodenbündig abgesagt werden, der aber aufsteigt. Auf der Filigrankonstruktion der Halle kann gewichtsmäßig nachträglich keine Maschinerie platziert werden. Eigentlich gehört das Ding zu... Nur was dann? Die Alternativen sind aus politisch ideologischen Gründen gegen eindeutige Volksentscheide abgewickelt worden. Das geht solange gut, bis irgendwo in der Welt etwas passiert. Dann kommt das schnelle Aus. Beispiel Schwimmhallen, da hatte der Kolleger über Jahre ob des ZUstands der Stahlkonstruktion von Dächern gewarnt, die feucht durchsogenen Isolierungen hatten ihr Werk getan. Passiert ist nichts, denn "wohin mit Schul- und Vereinssport?". Esrs als in Reichenhall die Eishalle kollabiert ist, waren kurz darauf die Bäder (für immer bzw. lange Zeit) zu. Und wer Berlin schon "schwere Forderungen" stellen findet, sollte sich mal in gesetzestreuen TEilen des Landes umsehen, und wird manches Projekt recht schnell beerdigen.
  25. Berlin ist für vieles, blind. Da wird einfach weggesehen, wenn es der heren Kultur dient. Andererseits sind viele dieser Stätten auch sitzplatzmäßig unter der Grenze gehalten, und den zweiten Tiel desr Vogabe "3 Besucher je m² Grundfläche der Gesamtfläche einer Versammlungsstätte" wird dann ignoriert. Kann ich sogar verstehen, beim Kino. In Berlin würde das Projekt zumindest auf ein ausserordenliches Wohlwollen in bestimmten Bezirken stoßen (nicht im Sinne des Beamtentums, wo das "nicht sofort ablehnen" bedeutet), ggf. Fördergelder erhalten und ohne Hinschauen auch ohne heute übliche Brandmelde- und Feuerlöschanlagen etc durchgehen.
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