carstenk

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    9.378
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Days Won

    9

Über carstenk

  • Rang
    Advanced Member
  • Geburtstag

Contact Methods

  • AIM
    Carsten+Kurz

Profile Information

  • Geschlecht
    Not Telling
  • Ort
    Bei Köln
  1. Ein Notebook mit dem NeoDCP oder digitAll Software Player ist die einzige sinnvolle Lösung für zu Hause,wenn man alle Aspekte berücksichtigt. - Carsten
  2. Langzeit-Versorgungen sind ne diffizile Chemie. Die Ströme sind gering, aber die Schaltung drumherum auch sehr empfindlich. Über längere Zeiträume können Umwelteinflüsse Leckströme verursachen, Kontaktwiderstände erhöhen, Pufferelkos/SuperCaps kaputt gehen. Solche Defekte entwickeln sich unbemerkt, solange eine der üblicherweise 2-3 Stromquellen noch tut. Bis es dann mal knallt. Wenn man Pech hat, reichen ein paar spielfreie Tage oder eine Erschütterung. Wer Server oder Projektoren über längere Zeit stromlos einlagert, z.B. wegen ausschließlich OpenAir Betrieb im Sommer, sollte sich bei seinem Integrator erkundigen, wie er die anfälligen Module in dieser Zeit puffern kann, denn manche laufen ausserhalb normaler Betriebszyklen sehr schnell leer (Enigma Boards z.B.). Ausserdem haben viele Kinobetreiber diese Batterien ja meistens nicht auf dem Schirm. Jeder Projektor und Server enthält mehrere davon. Hat man im Laufe der Zeit Komponenten getauscht oder gebraucht gekauft, gibt es keinen Überblick mehr darüber, wie alt die Zellen sind. Auch die Doremi Warnung ist ein reiner Softwaretimer und nur eine Hilfe, die sagt nichts aus über den tatsächlichen Zustand der Zelle. Dolbys CAT745 hatten bis vor kurzem einen unangenehmen Software-Bug in der Spannungserkennung. Ich gehe davon aus, dass in vielen DLP Serie-II Geräten ne Zeitbombe tickt. Die Sony 510/515 messen wohl tatsächlich die Batteriespannung für die Statusanzeige. Wie zuverlässig, und ob bei allen Zellen, weiss ich nicht. Daher lieber bei einer Wartung mal alle Batterien auf die Aufgabenliste schreiben und ab da Buch führen bzw. Merker auf die Geräte kleben. Man kann's natürlich auch aussitzen und drauf hoffen, dass einem im Falle des Falles ein Integrator mit Ersatzgerät aus der Patsche hilft. - Carsten
  3. Schüler müssen in 1-2 Jahren 1-2 Versetzungen schaffen. Da sollte es auch möglich sein, ein paar Handgriffe im Kino zu erlernen. Aber das ist weniger deren Schuld als die des Chefs, der es offenbar nicht für nötig hält, seinen Leuten was beizubringen. Vielleicht bliebe dann ja auch mal der eine oder andere was länger. - Carsten
  4. Betrifft diese Deals mit Park-Circus, daher verlinke ich das mal... Matthias, sind dir diese steuerlichen Besonderheiten bekannt? Vielleicht mal als Anregung an die AG Kino weitergeben... - Carsten
  5. Grrrr, mal wieder typisch deutsches Steuerrecht, dafür dass diese Geschichte im Resultat darauf hinauslaufen soll, von einer Steuer befreit zu werden, muss man sich dafür durch einen absurden Wust an Merkblättern und Formularen wühlen, in denen zum einen sehr komplexe 'wenn-dann-aber-nur-falls-nicht-oder' Bedingungen aufgeführt sind, zum anderen auch auf den ersten Blick widersprüchliche Informationen stehen. Letzter Stand nach all der investierten Recherchezeit ist dann, dass nach Reststeuersatzliste (PDF, 120 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm) zumindest gegenwärtig, also auf jeden Fall bevor der Brexit umgesetzt ist, gar keine Steuer für Lizenzzahlungen nach Großbritannien anfällt (0% Steuersatz für Großbritannien). Demnach müsste man sich wohl auch nicht davon befreien lassen? Typisch, der Aufwand zur Klärung übersteigt die Steuer um ein Mehrfaches, da zucken Finanzbeamte gelangweilt mit den Schultern und Steuerberater reiben sich die Hände... Vielleicht ist es der AG Kino ja wert, dazu mal eine vereinfachte verbindliche Auskunft eines Steuerspezialisten zu veröffentlichen, denn das betrifft ja nun zweifellos die Deals, die die AG Kino im Herbst mit Park-Circus eingefädelt hat, und sicher alle deutschen Kinobetreiber gleichermaßen. - Carsten
  6. Gute UND kostenlose Filme - kann man vermutlich an einer Hand abzählen. Und bloß weil die 'gut' sind, sind sie ja noch lange nicht für deine Zielgruppe interessant. Das betrifft jedenfalls 'Spielfilme'. Natürlich mag es bei YouTube & Co noch reichlich anderes Material geben, das für die interessant ist, aber spätestens dann hat das ja nichts mehr mit 'Kino' oder 'Film' zu tun. - Carsten
  7. Da muss der IMB zwingend aus dem CardCage raus, also auf jeden Fall Re-Marriage und Tamper-Clean. 4 Jahre dürfte noch nicht wirklich kritisch sein, aber ich würde einfach mal nen Wechselzeitpunkt festsetzen, ggfs. andere Wartungstermine damit koordinieren, etc. Man kann sich auch zum Spaß schonmal die Anleitung zur Wechselprozedur durchlesen. Hier hatte ich schonmal was dazu geschrieben und darin die Dokumente verlinkt: 'Intern' gab es von Doremi wohl auch schon Tipps, den Batteriewechsel bei den klassischen Mediablöcken/Dolphin Boards bei laufendem Betrieb vorzunehmen, da kam es wohl früher schon zu Ausfällen, weil trotz Beachtung der Sicherheitshinweise beim Wechsel der Mediablock hinterher braindead war. Der Wechsel bei laufendem Server hält die Uhr/den Speicher in Betrieb, auch wenn die Backup-Versorgung dabei ausfallen sollte. Das funktioniert bei den Dolphins, weil man nach Abnahme des Deckels vom Servergehäuse noch relativ einfach an die Batterien rankommt. Beim IMB hat man aber keine Chance, das ohne Ausbau zu machen. Aber der IMB ist da glaube ich auch etwas weniger heikel beim Wechsel. Wichtig ist, die Kisten vor dem Batteriewechsel lange genug laufen zu lassen, damit die Backup Versorgung ordentlich aufgebaut werden kann. Und dann nach dem Runterfahren zügig wechseln. Ich persönlich wäre sogar so paranoid, die neue Zelle vor dem Einsetzen kurz durchzumessen. Die Zellen sind zwar im Grunde übliche Supermarktware, CR2032, CR2045 etc,, aber man sollte sie dennoch aus soliden Quellen bzw. in Industriequalität besorgen und nicht vom Grabbeltisch beim Resteramscher. Handschuhe tragen beim Wechsel, und nur Plastikwerkzeug benutzen. - Carsten
  8. Ein Batteriewechsel erfordert zwar nicht per se eine Re-Marriage, aber in der Praxis ist in den meisten Doremis die Batterie so verbaut, dass man den Wechsel nicht ohne Ausbau des Media-Blocks vornehmen kann, und das triggert typisch security-tamper Fehler und erfordert eine Re-Marriage. Die Doremis haben aber keine Spannungsmessung der Backup-Batterie, sondern prognostizieren den Batteriewechsel lediglich aufgrund der Laufzeit des Systems, das ist ein sehr unsicheres Schätzeisen. In der Praxis hängt die Lebensdauer auch davon ab, welche Anteile seiner Existenz der Mediablock aus- oder angeschaltet war. Die Warnung der Doremi Software ist auch sehr konservativ, kommt also typisch mehrere Jahre vor der Zeit, zu der die Batterie wirklich leer sein wird. Das macht aber auch Sinn, denn wenn die Batterie mal wirklich leer sein sollte, ist die Kiste zu nichts mehr zu gebrauchen, bis sie bei Doremi/Dolby wieder reserialisiert wurde. Wenn man Glück hat, hat man einen entgegenkommenden Integrator, der einem für die Zeit einen Ersatz-Mediablock stellt, was aber temporären Zertifikatswechsel bedeutet, neue Schlüssel, etc. Was für ein Doremi ist es denn genau? 'Klassischer' Mediablock im Server (DCP2000/2k4), oder ShowVault+IMB, IMS1000? Es ist sicher ne gute Idee, sich mal grob über die Laufzeiten seiner Geräte zu informieren und eine Abschätzung vorzunehmen, wann man sicherheitshalber die Batterie tauscht. Diese Zellen kosten nur wenige Euro, ein Ausfall ist aber sehr ärgerlich. Die Integratoren haben sowas nicht auf dem Schirm, man ist da auf sich selbst gestellt. Jeder Server/Mediablock enthält solche Zellen, die nach 5-8 Jahren allerspätestens gewechselt werden müssen. Einige Systeme auch mehrere (Cinema Controller Board, ICP, etc). Ich trage bei uns solche Zeiten schon mit sehr viel Vorlauf in den Kalender ein, man könnte auch ähnlich wie beim KFZ Öl- oder Batteriewechsel Aufkleber am Projektor anbringen, der auf solche Termine hinweist. Wenn man sich den Wechsel nicht selbst zutraut, macht man idealerweise einen Wartungstermin mit dem Integrator ab, der dann neben der Reinigung und Softwareupdates auch die Batteriewechsel beinhaltet (im schriftlichen Auftrag). Bei einigen Geräten gibt es ein gewisses Risiko, dass so ein Wechsel schief geht und man ohne funktionierenden Mediablock da steht. Hat man den Integrator damit beauftragt, muss er dafür gerade stehen. - Carsten
  9. Wenn ich das richtig sehe (ich habe mir vor Jahren mal so eine BMA Vorlage unserer lokalen Feuerwehr durchgelesen), dann entscheidet sich die Feuerwehr für ihre Einsatzzentralen für einen bestimmten Anbieter, und das scheint in Deutschland eben überwiegend Siemens zu sein. Die BMAs in den verschiedenen Örtlichkeiten müssen dann eben diesem System folgen, damit die Einsatzzentralen ihrer Aufgabe nachkommen können. Da könnte man natürlich herstellerunabhängige Standards und Protokolle fordern, aber es scheint, dass in diesem Bereich aus nachvollziehbaren Gründen hierzulande keine Experimente gewollt sind. Etwas verbogen formuliert, diktiert hier nicht Siemens 'ihr System', sondern die lokale Feuerwehr. Ähnliche 'Monopole' gibt es auch in anderen Bereichen der Brandmeldeanlagen, Schließzylinder, Schlüssel, etc. - Carsten
  10. Weiss jemand, was da eigentlich technisch gemeldet wird? Wird nur die Anrufsignalisierung mit Caller-ID an sich als Alarm ausgewertet, erfolgt da eine Sprachansage, Datenübertragung, etc? - Carsten
  11. Diese Zeilen in rot sind 'noch' nur Warnungen. Da man 5.1 Mischungen von Bluray oder DVD in der Regel ohne Kanaländerungen in der Matrix übernimmt, muss man nur bei echten Übersteuerungen eingreifen. Ich müsste bei Carl mal anregen, dass er die Pegel unter 0dBFs nur in gelb markiert. Ansonsten sehen die RMS Pegel brauchbar aus, eher vielleicht sogar zu niedrig. Da die Peaks aber schon bei FullScale liegen, kann man da ohne Zuhilfename externer Programme eh nichts machen. Darf ich fragen, welcher Film das ist, und ob das der Original-Ton ist, oder synchronisiert? - Carsten
  12. Davon wissen nur offenbar die wenigsten Dienstleister. Aber Eikon hat ja netterweise sogar zugestanden, nicht nur eigene Excel-Dateien zu akzeptieren, sondern auch Freitext in der Antwort-Email. - Carsten
  13. Da würde ich mal über die Richtung und Motivation des Informationsflusses nachdenken... - Carsten
  14. Auf http://support.doremitechno.org/ Wenn Du ein bißchen googelst, findest Du die Login-Daten, die sind nicht personalisiert. Ne Zeitlang standen die mal auf der früheren Doremi-Seite bei den Support-Kontakten. Trotzdem hadere ich damit, sie hier öffentlich zu posten. Dahinter verbergen sich jedenfalls sehr viel Infos zu den Doremi Produkten. - Carsten Dolby_Doremi_Approved_HD_List_30_Dec_2016.pdf
  15. DepthQ: Port: 10001 "*a[2D]" sets 2D mode "*a[3D]" sets 3D mode Aber auch das muss erstmal konfiguriert sein. Habt Ihr das DepthQ Manual? Hat das irgendjemand installiert und konfiguriert? Es gibt da verschiedene Möglichkeiten, u.a. auch einen Automatik Modus. - Carsten