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carstenk

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  1. Man könnte sicher ein paar mal ein Event draus machen. Feuerzangenbowle z.B. Bei uns kann so etwa ab 100 Besuchern die Heizung aus bleiben. Das wäre doch mal ein Argument, den Kinobesuch wieder zu steigern. Jedenfalls solange Glühwein nicht auch rationiert wird. Wäre allerdings ohne Corona im Winter sicher auch zielführender. Ist natürlich regional auch sehr unterschiedlich, wie die Winter so ausfallen und wie ein konkretes Gebäude und ein konkreter Saal darin betroffen ist. Ungeachtet der Klimaveränderungen kann es immer auch mal wieder Rekordwinter geben, und sich drauf zu verlassen, dass es das ausgerechnet im kommenden nicht geben wird weil's grade ungünstig wäre...
  2. Das betrifft ja nicht nur die Freizeiteinrichtungen. Die langfristigen Konsequenzen auch für andere Bereiche wären verheerend. Ich stelle mir gerade die Verteilungskämpfe vor, Eilgerichtsverfahren ohne Ende. Bei uns z.B. gibt es nur einen Gasabsperrhahn für das Kino und eine Wohnung, in der eine 8köpfige Familie wohnt. Da sich also das Gas nicht faktisch zwischen uns und der Familie rationieren ließe, müsste man uns irgendwie rechtlich den Betrieb untersagen und gleichzeitig aufgeben, nicht mehr zu heizen. Wir müssten aber entscheiden, in welchem Umfang die Substanz geschützt werden darf oder muss. Was wenn dieselbe Heizung sowohl private UND gewerbliche Bereiche bedient? Kommt dann täglich das Ordnungsamt vorbei und prüft, ob unsere Heizkörper abgedreht sind? Es gäbe für die ganzen Absurditäten dabei auch noch gar keine Rechtsgrundlagen. Und wir sind damit sicher noch weit entfernt von einem wirklich 'komplizierten' Fall. Müsste der Staat dann wie während der Lockdowns die betroffenen Betriebe finanziell unterstützen - nach 3 Jahren Coronahilfen und Ukrainekrieg, mit welchem Geld? Dürfen Kinos oder andere Wirtschaftsbereiche sich dann elektrische Heizlüfter reinstellen um weiter Betrieb machen zu können? Was passiert dann mit den Stromnetzen? Ich sehe jetzt schon, wie die Baumärkte Heizlüfter, elektrische Ölradiatoren und Flaschengasheizungen auf die Sonderangebotsflächen stellen. Bevor es dazu kommt, wird es ohne Zweifel Verhandlungslösungen geben.
  3. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/kein-weihnachtsfilm-in-frankreich-disney-kontert-kinos-aus-18117594.html
  4. Ich habe damals bei meinem Expo-Besuch zum Abschluss auch einen Film dort gesehen. Habe aber leider keine genaue Erinnerung mehr an den Titel, Mario Adorf fällt mir ein, kann aber auch sein, dass der da vorher nur Ehrengast war und interviewt wurde, muss nichts mit dem Film zu tun gehabt haben. Wenn man ein bißchen googelt, findet man noch ein paar Titel: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/expo-2000-der-perfekte-sturm-im-kino-und-im-pavillon-kommentar/154118.html
  5. Luft selbst hat keine große Wärmekapazität. Wenn die Saalsubstanz erstmal durchgewärmt ist, kriegt man sie nur mit ein bißchen nächtlicher Aussenluft kaum maßgeblich runter, bzw., die kleine nächtliche Temperaturabsenkung wird über den Vormittag schnell wieder aufgeholt. Außerdem fängt man sich bei sommerlichen Temperaturen schnell mal Schimmelprobleme im Saal ein (eher kein Problem, wenn zusätzlich noch ne brauchbare Klimalösung am Start ist). Bei uns wäre das eher ein Problem, wenn wir einen höheren Wärmeintrag hätten, also z.B. wie im Multiplex im Sommer mehrere Vorstellungen am Tag mit hunderten von Leuten. Das bekommt man ohne aktive Klimatisierung nicht mehr raus. Solange die Nächte noch einigermaßen für Ausgleich sorgen, ist es bei uns Abends immer etwas angenehmer als draußen. Trotzdem würde man gerne etwas entfeuchten. Meine private Split-Klima stelle ich immer nur ganz knapp unter meine jeweilige Akklimatisierungstemperatur. An richtig heißen Sommertagen werden da selbst 27 Grad noch als 'kühl' empfunden. Sobald man einen kühlen Luftzug im Saal spüren kann, kommen die Proteste.
  6. Ich sehe das gegenwärtig noch nicht so kritisch. Unsere Verteilnetze und Absperreinrichtungen sind nicht auf so eine differenzierte Zuteilung ausgelegt. In vielen Bereichen gibt es außerdem absehbare Folgeschäden aus einer harten Abschaltung. Ich glaube, dass da gegenwärtig viel psychologisiert wird, um die Leute zum Sparen zu bewegen. Wir haben unsere Saalheizung seit April aus und verbrauchen gegenwärtig keinerlei Gas unmittelbar, nur über den Gasanteil bei der Stromerzeugung. Dito privat. Unabhängig von der Frage 'Abschaltung' sind die Kostensteigerungen aber schon deprimierend genug.
  7. Yup. AGB, ansonsten hilfsweise gesetzliche Verjährungsfrist (3+ Jahre), kann man zumindest mal mit argumentieren.
  8. Auch wenn es bei uns keine große Rolle spielt, man könnte ja mal überlegen, einen unverschlüsseltes als solches beworbenes Gast-WLAN für den Kinosaal aufzumachen, dem man mit Filmbeginn die Internet-Anbindung abdreht. Wenn die Leute sich da angemeldet haben, kriegen die wenigsten es während des Films wieder hin, sich da raus zu winden. Aber vermutlich kriegt man hinterher dann auch reichlich Beschwerden, dass das WLAN nicht geht.
  9. Möchte nicht ausschließen, dass man auch auf der einen oder anderen HighGain/Perlux Bildwand 'ein bißchen' 3D mit Polarisationsverfahren wahrgenommen hat. Aber sowas hätte eher zum schlechten Ruf des Verfahrens beigetragen.
  10. Lief vor dem Jurassic World eigentlich noch ein Handy-Aus Spot? Bei uns können wir den mittlerweile weglassen, weil es kaum zur Handynutzung kommt. Wenn ich sowas mitkriege, schaue ich mir das in der Regel ein paar Sekunden an und versuche ne Idee zu kriegen, ob da mal jemand kurz was checkt oder eine Nachricht gekriegt hat. Wenn das länger als 10s oder so dauert, gehe ich hin und unterbinde das. Bisher gabs bestenfalls mal nen genervten Blick. Würde da jemand rumzicken, würde der oder die rausfliegen. Die Erstansprache muss halt 'stimmen', das ist ja nicht immer einfach, einen möglichst aggressionsfreien Ton zu finden, der trotzdem seinen Zweck erfüllt. In anderen Kinos, in denen ich selten bin, speziell Multiplex, sitze ich aber grundsätzlich nach Möglichkeit immer ziemlich weit vorne. Mag sein, dass ich da vieles garnicht sehe. Ich hätte aber auch kein Problem damit, mich bei exzessiver Handynutzung im Saal beim Personal zu beschweren, und nötigenfalls mein Geld zurück zu verlangen, wenn die nur mit den Schultern zucken, inkl. entsprechender Bewertung auf einschlägigen Seiten.
  11. Ja, wollte es nur nicht so deutlich sagen 😉 Auch deswegen scheinen mir die Dolphin 1.0 etwas 'zukunftstauglicher' zu sein. Da kann kein Securitymanager kaputt gehen. Möglicherweise ist diese 'Verträglichkeit' auch der Grund, dass Dolby keine 1.0er reserialisiert 😉
  12. Wenn der Film mit 16 Bilder/s digitalisiert wurde, respektive das in den Metadaten des Videos so abgelegt wurde, dann spielen übliche Player den automatisch mit dieser Bildrate ab, dafür braucht es keine besonderen Kniffe.
  13. Jedenfalls natürlich außerhalb der Gewährleistungs- oder Garantiezeit. Kommt (außer bei CAT 745) allerdings nicht allzu oft vor, und zumindest früher haben die beteiligten Firmen in der Regel halbwegs kulante Lösungen hingekriegt. So kostete das Reserialisieren eines Dolphin-Boards früher 300-400US$, und das war ja ein grundsätzlich konsensfähiger Betrag, jedenfalls gegenüber einem Totalverlust des kompletten Servers. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Doremi keine 1.0 Dolphins reserialisieren würde. Allerdings erwähnt das Dolby Bulletin zur erwarteten Dolphin-Zertifikatsverlängerung über 2025 hinaus wohl explizit auch Dolphin 1.0. Da macht es also wohl einen Unterschied, ob der Dolphin 1.0 schon braindead ist, oder noch ein gültiges Zertifikat hat. Ein Kollege hier aus dem Forum behauptet, dass ein verpasster Zellenwechsel auf einem Dolphin 1.0 für ihn außer ein paar Warnungen in der Oberfläche keinerlei negative Folgen hatte. Angeblich kann er mit dem Ding weiterhin verschlüsselte DCPs abspielen. Obskur...
  14. Ich habe letztens eine Zelle in einem 2K4 nach knapp 5 Jahren gewechselt, da war noch Luft. Ich messe die Zellen auch immer hinterher mal durch. Die Angaben zum Wechsel sind konservativ. Da jeder Wechsel eben auch immer ein eigenes Risiko bedeutet, würde ich nicht unnötig häufig wechseln. Es hängt aber auch immer ein bißchen von den Betriebsumständen des Servers ab. Ein Server, der nur für OpenAir benutzt wird und den größten Teil des Jahres eingelagert ist sollte ggfs. mehr Aufmerksamkeit erfahren als einer, der in einem Multiplex steht und möglicherweise rund um die Uhr läuft. 4 Jahre scheint mir sinnvoll, das ist auch die Empfehlung von Doremi/Dolby.
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