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Bubbagump

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  1. Ja, die Infos müssen dann auf dem Ticket aufgedruckt sein. Funktioniert dann, wie bereits richtig erkannt, aber nur bei reinen Ticket-Verkäufen. Sobald auch noch andere Artikel verkauft werden, klappt es nicht mehr über diese Variante.
  2. Interessant finde ich noch die Frage, an welcher Kasse man den Bon unbedingt braucht - und wo man sich befreien lassen kann. Das HDF Musterschreiben bezieht sich nur auf eine Kino-Ticket-Kasse. Der Verkauf an der Concession Kasse wird dort nicht genannt. Es wäre ja für die Katz (Thomas, no pun intended), wenn man an der Kino-Kasse befreit wird, aber nicht an der Concession Kasse. Weh tut es vermutlich am ehesten bei letzterer, weil man die relevanten Daten notfalls noch irgendwo auf dem eh ausgedruckten Kinoticket unterbringen kann.
  3. Oha, wie mir scheint ist das Thema nicht ganz trivial und in Teilen bisher nicht auf dem Fahrplan. Egal ob das Kind nun Kassenbon, Bonbon oder Beleg genannt wird: Der Gesetzgeber schreibt nun mal ab Januar vor, dass er gerne zwangsläufig einen Fetzen Thermopapier an den Mann gebracht haben möchte, auf dem teilweise andere Informationen stehen, als die, die bisher klassisch auf dem Kinoticket aufgedruckt sind. Die Inhalte von Letzerem sind werden ja auch durch den VdF und nicht das Amt vorgegeben. Bei reinen Kartenverkäufen kann ich das noch als vereinbar sehen. Das Ticket wird dann zwar etwas unübersichtlicher (daher der Trend zum Druck auf Endlosrolle), aber mit ein wenig kreativer Motivation lassen sich die notwendigen Daten wahrscheinlich auch auf einem optisch ansprechenderen Ticket unterbringen. Spannender ist die Sache daher wohl eher an der Concession Theke oder an Kassen, an denen gemischt verkauft wird: Und ganz genau das ist Gegenstand der Gesetzesänderung ab 01.01.2020. Ab dann ist dieses bisher gelebte Verfahren nicht mehr in Ordnung und Du bist verpflichtet einen Kassenbon an jeden Kunden auszugeben oder ihn zumindest zu erzeugen. Siehe auch https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/kassenbons-ausdruck-wird-pflicht-ab-2020,Rf4Mt2x Ob irgendwer diesen Beleg haben möchte oder dafür der halbe Regenwald abgeholzt wird, ist dem FA egal. Der Kunde darf zwar die Annahme ablehnen, aber Du musst den Beleg vorher schon ausgedruckt haben. Der Gesetzestext dazu ist sehr eindeutig: Bei der Zurverfügungstellung eines Papierbelegs reicht das Angebot zur Entgegennahme aus, wenn zuvor der Beleg erstellt und ausgedruckt wurde. Eine Pflicht zur Annahme des Belegs durch den Kunden sowie zur Aufbewahrung besteht nicht. Es besteht keine Aufbewahrungspflicht des Belegausstellers für nicht entgegengenommene Papierbelege. Ganz klar sehe ich das dort nicht. Dort steht ja, dass eine sachliche oder persönliche Härte nachgewiesen werden muss. Die Kosten werden dabei explizit ausgegrenzt. Welche Härte soll das denn dann noch sein? Eigentlich kann es nur noch die große Anzahl und kurze Dauer des Kundenkontakts sein, die den Verkaufsprozess spürbar verlangsamt. Wenn das Argument zieht, wären damit auch direkt alle Bäckereien, die sich gerade in dieser Sache versuchen zu wehren, befreibar. Bisher scheint es dazu aber keine klare Richtung des Amts zu geben - deshalb auch der Aufruf zum Austausch hier. Das Amt scheint hier die Methode "da soll erst mal jemand einen Antrag stellen" zu fahren. Zu Guter Letzt bleibt die Frage, ob man sich über das Thema "offene Ladenkasse" retten kann. Wäre aus meiner Sicht aber ein Rückschritt im Vergleich zu heute, weil ich dann die Führung des Kassenbuchs über die Software abschaffen müsste: Man kann zwar eine offene Ladenkasse in Form einer Geldkassette nutzen. Sobald deren Transaktionen aber über ein System wie cinetixx erzeugt wird um den Kassenbericht zu erzeugen, befindet man sich im Bereich des § 146a AO und fällt damit unter die Belegausgabepflicht laut Schreiben des BMF. Dann hilft nur noch der Antrag auf Befreiung mit offenem Ausgang.
  4. Hallo, hat Jemand schon Erfahrungen bzw. Diskussionen mit dem Finanzamt geführt zum Thema Belegausgabepflicht? Ich stelle mir gerade die Frage, ob der Ausdruck des Kinotickets ausreichend ist, oder ob zwangsläufig noch ein Bondruck erzeugt werden muss. Die Natur dankts. Auch an der Bistro-Kasse, die über cinetixx geführt wird, ist noch unklar ob sie unter die Pflicht fällt. Unklar ist dabei, ob eine Geldkassette, die über dieses Kassensystem gefüht wird, unter die Ausnahmeregelung der offenen Ladenkasse fällt. Siehe z. B. https://www.lhp-rechtsanwaelte.de/themen/betriebspruefung/kassenfuehrung-offene-ladenkasse/. Grüße bubbagump
  5. Also aufmachen, Tastatur mitsamt Dallas key Leser tauschen, zumachen und mit Dallas key und code wieder fit machen? Oder gehört noch mehr zur Hochzeit?
  6. Hallo, an unserem Kinoton Serie 2 Projektor ist die Folientastatur am Gerät für die Tasten "Lampe" und "Dowser" derart ausgelutscht, dass wir die Lampe notgedrungen per Fernsteuerung/Makro starten müssen. Kann man machen, ist aber dann, wenn man von PC/Bluray, etc. vorführt, eher lästig, weil dann der Doremi gar nicht läuft. Hast jemand ähnliche Erfahrungen? Evtl. schonmal getauscht/tauschen lassen? Bei der Rechere habe ich dieses Ersatzteil von Barco gesehen, das, abgesehen von anderen Tastentypen, baugleich aussieht: https://www.mteworld.com/barco-r8767375k-keypad-only-for-c-b-series-projectors/ Ich gehe davon aus, dass das nicht mal eben so getauscht ist, weil man danach neu heiraten muss, oder? Bin gespannt auf eure Meinung. Grüße bubbagump
  7. Hi, hat jemand den Eclair Client unter Windoof laufen und ihm beigebracht bei Systemstart zu starten? Da unser Rechner 24/7 läuft, wäre das sehr wichtig. Die entsprechende Option im Menü ist gesetzt - das beeindruckt Windows aber mal so gar nicht. Auch das Anlegen einer Verknüpfung auf die .exe Datei im Autostart-Ordner hat bisher nicht geholfen.
  8. Vielen Dank für Eure Infos, der Film wurde nun in knapp 4 Stunden herunter geladen, ist unverschlüsselt. Da parallel noch Vorstellungen liefen, hat der Ingest auf den Doremi was gedauert, aber nun ist er spielbereit. Gesamtdauer von Downloadbeginn bis fertig: ca. 6h.
  9. Danke für den Hinweis, im Moment ist die wesentlich spannendere Frage, ob das DCP überhaupt rechtzeitig ankommt. Wieder mal der Klassiker: Logistiker leitet die Lieferung in ein am Feiertag geschlossenes Geschäft um. Unschön, wenn die erste Vorstellung am Feiertag abends ist. Zufälligerweise habe ich letzte Woche mit Eclairexpress experimentiert. Da dort jemand sehr freundlich an der Hotline reagiert hat, brennt jetzt die DSL Leitung. Das wird wohl reichen bis heute Abend. Immer dieser Stress auf der letzten Meile...
  10. Hallo, Kann mir jemand verraten über welchen Weg bzw. von welchem Dienstleistern DCP und KDM von SYSTEMSPRENGER (24 Bilder) geliefert wurden? Vielen Dank Grüße Bubbagump
  11. Habe eben auch Eclair Express installiert, kämpfe aber noch mit den Administratorrechten, die die Kiste unter Windows zum starten braucht. Sehe ich das richtig, dass nur ein extrem geringer Bruchteil der Trailer über EclairExpress zur Verfügung steht? Ich sehe bei den meisten Trailern nur "ZIP" als Downloadmöglichkeit, aber nicht die Schaltfläche "Bestellen", die den Download über den Client startet.
  12. Hier ebenfalls Synology. Darauf laufen neben Sharc auch diverse Datensicherungen und auf dem externen Erweiterungsgehäuse ist genug Platz zum längeren Speichern ganzer Filme.
  13. Nabend, unser Scaler hat das zeitliche gesegnet. Gibt es Erfahrungen dazu, was derzeit noch verfügbar ist und taugt? Unser Kinoton Serie 2 projektor ist ein wenig zickig wenn man ihm direkt ein HDMI Signal über den DVI Port schickt, daher werden wir definitiv wieder einen Scaler vorschalten, um diverse Geräte (Sat, Bluray, PC, HDMI->SDI Strecke) anzustöpseln. Grüße bubbagump
  14. Ich wärme diesen Thread einmal auf, weil ein Thema bisher nicht diskutiert wurde: Seit 2018 gilt ein EU weites Verbot von Gebühren für Zahlungsmittel, siehe z. B. https://www.it-recht-kanzlei.de/verbot-extra-kosten-kartenzahlungen.html#abschnitt_6 Wir wurden kürzlich von einem Kunden dafür kritisiert, dass beim Onlinekauf über Kinoheld die erhobenen Gebühren gegen dieses Gesetz verstoßen würde. Ich halte das für schwierig: Im Falle Kinoheld sind alle Zahlungsmittel gleich teuer, daher würde dort wahrscheinlich eine Argumentation zur Anwendung kommen, wonach die 10% Aufpreis als Gebühr für wasweisichwas gelten, aber eben keine Zahlungsgebühren sind. Bei Cinetixx wäre das etwas kniffliger, weil dort die Zahlung via Kundenkarte kostenlos ist und durchaus zwischen den Zahlungsmitteln unterschieden wird. Trotzdem kann man die Frage stellen, ob die Praxis von kinoheld rechtens ist, weil zunächst nicht der volle Kaufpreis angezeigt wird. Man kennt das aus der Diskussion um Flugpreise: Dort haben genügend Gerichtsurteile mittlerweile klargestellt, dass der beworbene Ticketpreis nicht im weiteren Verkaufsprozess durch verpflichtende Gebühren erhöht werden darf. Im Grunde könnte man diesen Hintergrund auch als Argument für eine Preisparität sehen - wobei im Fall von Kinoheld dann immernoch das Problem der anfallenden und ausgewiesenen Zwangsgebühren besteht - aber immerhin wäre man imho als Betreiber weniger angreifbar, wenn der Preis überall gleich ist.
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