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LSS-100 LIGHT & SOUND SENSOR


dYna
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Da Gerät wurde auf der CineEurope in Barcelona vorgestellt.

Die Überprüfung kann vollautomatisch in der vorstellungsfreien Zeit ablaufen. Angeblich gibt es Abspielstellen ohne qualifiziertes Vorführpersonal. In solch Betrieben erhält dann die Führungsetage eine automatisch generierte Mail, wenn Bild und Ton nicht mit dem im System hinterlegten Fingerprint übereinstimmen.

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Gab auf Film-Tech schonmal Diskussionen dazu. Hatte Clint Koch mal angemailt, Listenpreis 750US$. Das liegt auf dem Niveau des Harkness screen checkers. Dafür bietet das USL deutlich mehr, wenn es auch nicht direkt ein portables Gerät ist. Es misst natürlich nicht auf den Niveau eines Specbos oder Minoltas, aber für den lokalen Einsatz im Kino zur Kontrolle sicher sehr interessant. Der eigentliche Einsatz ist zwar die automatisierte Qualitätskontrolle für Ton und Bild, aber über das Webinterface lässt es sich wohl auch für 'spontane' Messungen nutzen. An der Software wird noch weiter gebastelt. Ich weiss aber nicht, ob die das Ding zu einem 'richtigen' Messgerät ausbauen, damit würden sie dem eigenen PCA/PSA zu sehr Konkurrenz machen.

 

Die Idee hinter dem LSS-100 ist, z.B. in einem Multiplex alle Säle damit auszustatten, einmal täglich automatisiert ein Test-DCP laufen zu lassen und dann zentral übers Netzwerk die Analysewerte aller Säle zu sammeln und darzustellen, oder bei unter/überschreiten bestimmter Limits auch 'Alarme' auszulösen, um z.B. Lampen zu wechseln, Endstufen/Lautsprecher zu ersetzen, etc. Preis sinkt dann stark mit den Stückzahlen.

 

Die automatisierte Überprüfung basiert auf serverseitigen Timing Cues über RAW-Ethernet parallel zum Abspielen des Testcontents ('Jetzt Luminanz messen!', 'Jetzt SPL Center-Kanal messen!'). Damit ist das Gerät gegenwärtig in Deutschland im Grunde nur mit Doremis verwendbar. Die komplette Netzwerk-Funktionalität ist aber durchdokumentiert und man kann es sicher auf alle möglichen Spezialitäten anpassen. Die optische Messung erfolgt mit einer Dioden-Zeile, also keine 2D Messung mit einem Flächensensor an mehreren Punkten der Leinwand. Gezielt wird mit zwei Lichtpunkten auf die Leinwand, in der Regel auf die Mitte. Zwischen den Zielpunkten erfolgt die Messung.

 

 

- Carsten

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