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Klebeband Werbedias


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Hallo,

 

kann mir jemand sagen, wo ich das Klebeband, mit dem die alten

grossformatigen Werbedias (Glas) aus den Kinos am Rand zugeklebt wurden,

noch kaufen kann? Der Klebstoff sollte wasserloeslich sein und nicht durch

die Gegend matschen nach einiger Zeit (wie z.B. normaler Klebefilm).

 

Gruesse

Marc

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Hay Marc,

 

versuchs mal in einem Fotostudio - die Arbeiten dort auch noch mit dem "Mittelformat". Oder bei der Filmtechnik Rinser in München, die sind mit "alter Projetiontechnik" gut gerüstet.

 

Aus meiner Zeit mit den Glasdias weiß ich aber das normles Filmklebeband auch geht. Ist leicht ablösbar vom Glas und vor allem Hitzebeständig. Und man sieht es nicht, wenn du die Dias damit fixieren willst.

Die Filmklebebänder gibts auch in verschieden Breiten, von 8 - 35 mm.

 

Denista

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Du meinst vermutlich die schwarzen, vorgerillten Papierstreifen, die auf einer Seite gummiert waren. Die wurden früher von einer Firma Neubronner (oder so ähnlich) in Oberursel (bei Frankfurt) hergestellt., Ich weiss aber nicht, ob es die noch gibt. Schau mal im Telefonbuch oder Telefonauskunft. Als Dia-Fotografie noch populär war, konnte man die Streifen auch noch im Fotohandel kaufen; meist aber nur 5 cm lang (für die 24x36 cm Dias). Da hab ich glaub ich noch ein paar Streifen im Keller.

Viel Glück

Apollo

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Wie Apollo richtig schreibt, stammten die Streifen von der Fa. Neubronner Papierverarbeitung, das Verfahren als "Dr. Neubronner" Verfahren genormt für die Montage von Dias.

Das Neubronner Verfahren bestand nicht nur aus den Klebestreifen, sondern zusatzlich aus den Einlegemasken im Dia Nutzformat, die einseitig (zur Lichtquelle) weiß, wg. Reflexion der Wärme, zur Linse schwarz (wg. Streulicht) waren. zudem war einseitig ein hygroskopischer Klebstoff aufgetragen, der die aus der Filmschicht austretende Feuchtigkeit absorbierte und somit Schwitzwasserbildung an den Gläsern verhindern half, zudem die Feuchte im geschlossenen Dia konstant auf emulsionsfreundlichen Wert einstellen half.

Zu dem System gehörten vorschnittene Klebestreifen, die mit einer Einfaßhilfe auf das Glas gebracht wurden, der obere Klebestreifen was einseitig weiß, so daß sich bei seitenrichtiger Lage im Projektor ein zur Lampe gerichtetes aufstehendes U ergab, das das Einlegen erleichtern sollte.

In Kinobetrieben war häufig nur die Rollenware des Klebebandes anzutreffen, ging es hier ja auch nicht um die dauerhafte Archivierung wertvoller Lichtbilder, sondern lediglich um die temporäre Rahmung von Reklame- und Propagandalichtbildern.

In den 80ern gab es diese Sachen noch von der Fa. Saueressig Papierverarbeitung, aber heute dürfte sich der Bedarf erledigt haben. Doch wer weiß?

 

Stefan

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