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Apollo

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About Apollo

  • Birthday 01/01/1970

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  • Ort
    Ranstadt
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    Dresden D 21
  1. ich möchte meine D 21 auf 2 Kanal-Lichtton Stereo umrüsten. Zur Zeit ist eine Monozelle eingebaut, die am Präciton-Mono Verstärker betrieben wird. Frage: Welche Hardware wird benötigt? (Zelle Verstärker etc.) Wer kennt sich aus und kann ggf. im Grossraum Frankfurt (Main) assistierend/beratend zur Verfügung stehen? Was ksotet der Spass?
  2. Du meinst vermutlich die schwarzen, vorgerillten Papierstreifen, die auf einer Seite gummiert waren. Die wurden früher von einer Firma Neubronner (oder so ähnlich) in Oberursel (bei Frankfurt) hergestellt., Ich weiss aber nicht, ob es die noch gibt. Schau mal im Telefonbuch oder Telefonauskunft. Als Dia-Fotografie noch populär war, konnte man die Streifen auch noch im Fotohandel kaufen; meist aber nur 5 cm lang (für die 24x36 cm Dias). Da hab ich glaub ich noch ein paar Streifen im Keller. Viel Glück Apollo
  3. Recht hast Du! Ich hatte meinen Tip auch nur auf Öldeckel bezogen.
  4. Man kann sich auch eine Dichtung zurechtschneiden, z.B. aus PVC. Einfach den Gehäusedeckel auf eine PVC Folie legen und die äusseren Abmessungen anzeichnen und ausschneiden. Dann die Innenöffnungen und die Schraublöcher ausschneiden. Am besten geht es mit Weich-PVC, ca. 0,6-1 mm stark (z.B. Schwimmbadfolie oder Teichfolie) Hab ich mit dem Getriebedeckel von meiner D 21 so gemacht. Ist jetzt prima dicht. Vorher war der Deckel auch mit so einer (völlig ausgehärteten) Flüssigmasse abgedichtet, die natürlich versprödet und dann leckt. Zur not gehts auch mit wasserfestem (beschichtetem) Karton. Solche statischen Dichtungen werden auch im Automobilbau häufig verwendet.
  5. Meine Favoriten Inferno (mit Richard Widmark, ca. 1954) Meuterei auf der Bounty (mit Brando, 1962 in 70 mm natürlich) Es wird immer wieder Tag (mit John Wayne) Exodus (mit Paul Newman; ca. 1960, (auch in 70 mm) Grüsse
  6. Kann jemand mal erzählen, wie's lief am 1. Mai im Filmmuseum? Ist eine Wiederholung geplant ? Habe versucht, telefonisch Karten zu bestellen - war leider unmöglich ständig besetzt!
  7. Also da muss ich auch mal was zu sagen. Früher gab es mal sogenannte "Kulturfilme" im Vorprogramm. Das waren teils sehr intensiv recherchierte Kurzfilme von ca. 10-12 Minuten, auch Dokumentarfilme und anderes kulturell wertvolles Material. Das ist leider heute völlig verschwunden (Früher gab es max. einen Trailer im Vorprogramm und zwar nur für den nächsten Film!) Hätte man diese wertvollen Kulturfilmen Sammlern überlassen, die diese Streifen aufbewahrt hätten, wären heute diese Filme der Nachwelt erhalten geblieben. Leider hat man alles verschrottet. In Bad Vilbel gab es übrigens mal eine Müllkippe, da hatten die Frankfurter Verleiher tonnenweise ihre alten Filme entsorgt, Meist noch im Originalkarton oder in Dosen. Das meiste war gut erhalten. Leider hatte ich damals nur ein Fahrrad, und konnte mir fast nichts mitnehmen (Ich war erst zwölf und noch nicht strafmündig...) Aber ein Jammer ists doch.
  8. Könnte häufigeres Umrollen was bringen? (Also ich meine so bei Langzeitlagerung, evtl. einmal im Monat??)
  9. Hallo Cinerama, Danke das ist eine interessante Adresse. Meiner Meinung nach lief Windjammer im Turm nicht in der 3-Projektoren -Ausführung, sondern in einer umkopierten 70 mm Version. Im Film Palast kann ich mich nur an einen Film in Cinerama erinnern, ich meine das waren "die Sieben Weltwunder", aber ganz sicher bin ich mir auch nicht - das liegt ja schon fast 50 Jahre zurück. Übrigens habe ich auf der von Dir genannten Homepage gesehen, dass auch der Grand Palast 70 mm Ausrüstung hatte. Wenn sich mit 70 mm was Neues ergibt, im "Turm" oder wo auch immer, bitte unbedingt bekanntgeben - muss ich sehen. Grüsse Hans
  10. Ich sagte nicht, dass "Windjammer" im Metro lief; Windjammer wurde im Turm Erstaufgeführt. Ich glaube damals war der Film-Palast schon verschwunden oder zumindest nahe dran. Hat eigentlich jemand ein Verzeichnis aller Filme, die mal in 70 mm produziert wurden? Wenn das heute wieder aktuell werden würde, wären die dann auch mit 6-Kanal Magnetton, oder gibt es da schon was besseres?
  11. Ja, das war schon ein tolles Erlebnis, „Exodus“ im Film-Palast und 6 Kanal-Magnetton. M.E. seinerzeit einer der besten Filme überhaupt, und Paul Newman in seiner besten Rolle. Exodus gibt es übrigens jetzt auch auf DVD, aber leider nur in Mono (warum eigentlich??) Übrigens waren Film-Palast und MGM/Royal nicht die einzigen Kinos in Frankfurt, die 70 mm Ausrüstung hatten. Es gab da noch das „Metro im Schwan“ auch ein sehr schönes, grosses Theater mit Balkon und oft Premierenvorstellungen. Im Metro gab es eine Besonderheit: der BWR war so niedrig, dass die 70 mm Projektoren nicht in den Raum passten. Man hatte daher den oberen Spulenkasten abgeschraubt und in das obere Stockwerk gestellt. Durch einen Deckendurchbruch wurde dann der Film zum Projektor geführt (Teller gab’s ja noch nicht; alles wurde mit 2 Projektoren und Überblendtechnik gefahren) „Alamo“, „Cleopatra“ und einige andere 70 mm Produktionen wurden übrigens damals dort Erstaufgeführt. Die Tonanlage verfügte nur über 6 x 25 Watt Leistung (da hatte ich schon zu Hause mehr). War aber trotzdem gut ausreichend für den grossen Saal. Leider ist das „Metro“ auch schon lange verschwunden. Ausserdem konnte der „Turm-Palast“ als es noch ein richtiges Kino mit „Balkon“ war, 70 mm vorführen. „West-Side-Story“ lief dort monatelang. „Windjammer“ ebenfalls (muss völlig verschollen sein, lief nicht mal im Fernsehen). Im Turm-Palast reichte die Grösse der vorhandenen Leinwand bei 70 mm nicht aus. Man hatte damals eine separate, grössere Leinwand vor dem Vorhang aufgebaut. War natürlich optisch nicht so doll, wenn man vor der Vorstellung den Saal betrat. Die ersten drei Reihen wurden dann nicht besetzt. Den Turm Palast gibt es wohl heute noch; Balkon umgebaut – separates Kino – war lange nicht mehr dort. Das war aber nicht alles in der grossen Frankfurter Filmgeschichte. Hinter der Konstablerwache versteckte sich noch der Grand-Palast und das Corso. Ich wohnte damals in Bornheim – Mein Kino-weg führte mich von dort zunächst über die „Blumen-Lichtspiele“ Eintrittspreise: DM 1,--; 1,20, 1,40, 1,60 und die Polstersitze für 2,-- (zwei E VIIB Kohlebefeuert und mit MAGNETTON – der aber schon ende der 50ziger nicht mehr ging) - heute Lagerraum für Möbelfabrik - weiter zum „Apollo“ in der Mainkurstrasse (wo ich später als Aushilfsvorführer arbeitete) – zwischendurch Supermarkt, dann Spielhölle -weiter zum „Schützenhof“ in der Bergerstrasse (Zwei E 10) – heute „Berger-Kino“ mit 2 Sälen und jetzt 4 Bauer-Maschinen (Wer kennt noch die Familie Herold? Paul, der immer die Wochenschau vom Schützenhof zum Apollo brachte und umgekehrt) weiter zum „Astoria“ (vormals „Arion“; vormals „Schauburg“) – gibt’s auch nicht mehr, dann zum „Astoria“, später Kaufhof, heute Saturn-Hansa. Dann kam lange nix. Weiter runter Richtung Stadtmitte das altbekannte „Roxy“ als Action-Kino (Da hatte man wohl bei der Konstruktion den BWR vergessen; es wurde von einem seitlich angebauten Raum projiziert mit entsprechender Bildverzerrung und Unschärfen) „Scala“ schräg gegenüber (gibt’s wohl noch, heisst aber heute anders). Dann weiter über Gr. Friedberger (Film-Palast) Durchgang zum MGM/Royal, über die Schäfergasse zur Zeil, links „Zeil-Kino“ 100 m weiter „Europa“, gegenüber der Hauptwache war das „Alemania“ mit horizontalem Vorhang und dem engsten Sitzabstand überhaupt. „Cinema“ sollte ich bei der Aufzählung nicht vergessen, aber da lief damals jahrelang (wirklich) „Irma la Douce“, Na ja, wenn man noch mehr Kino wollte, Richtung Kaiserstr. – Bahnhof, gab es das UFA-Gloria, (Damals Premiere James Mason, Sue Lyon – verd….. wie hiess doch der Film gleich..?) und Lichtburg, Hansa, fanden sich auf der Kaiserstr. und das Exli nördlich vom Bahnhof in der Düsseldorfer Strasse. Direkt gegenüber in der Dü. 14 war die LUMINA (Kinowerbung) – ist aber auch schon lange Vergangenheit. Wenn man das alles abgeklappert hatte – damals gab es ja noch richtige Schaukästen mit Bildern, hat man sich dann für irgendeinen Film entschieden. Gab natürlich noch viel mehr Kinos in Frankfurt: Die Kurbel, Gloria, am Zoo, Das „Jugendkino im Zoo“ – immer Samstags für DM 1,-- Eintritt. Also, bezüglich „Kino“ war in Frankfurt richtig was los. Na ja, vielleicht teilen ja einige von Euch meine Jugenderinnerungen.
  12. Hallo Ernemann, ich habe bei meiner Dresden D 21 ein altes Computer-Netzteil eingebaut. Das bringt einen hervorragenden Gleichstrom. Du musst Dir mit einem Messgerät nur die 5 Volt +- Leitungen suchen. Reicht von der Kapazität für die Tonlampe völlig aus. Findest Du zudem auf jedem Flohmarkt billigst. Bei mir hängt am Netzteil auch noch die Spulenkastenbeleuchtung. Viel Glück Hans
  13. Nochmal zur "Bounty" im MGM: Der Film lief damals defintiv in 35 mm, Magnetton. Ich habe den Film damals mehrmals gesehen und den Theaterleiter damals befragt. Aus mir nicht bekannten Gründen konnte das MGM damals noch keine 70 mm Filme vorführen, obwohl die Projektoren schon dafür ausgelegt waren. Damals gab es nur die Effektlautsprecher "hinten", und zwar oben am Balkon, unten unten im Rang. Die später eingebauten seitlichen Surroundlautsprecher waren nocht nicht vorhanden. Trotzdem "bebte" das Kino bei der Bounty - war schon ein toller Film. Schade, dass er nie auf DVD in Mehrkanalton herausgekommen ist. Weiß denn jemand, ob noch 70 mm Kopien exisitieren und in welchem Zustand? Übrigens äusserst schade, dass das MGM geschlossen wurde - war damals das schönste Kino in Frankfurt mit der angenehmsten Atmosphäre - bin x-mal dort gewesen. Wer erinnert sich noch an den Film-Palast in Frankfurt? Die hatten damals immer die Top-Technik - 3 Projektoren-Cinerama etc. Leider auch schon lange verschwunden - aber in Frankfurt kann sich ja offensichtlich nicht einmal ein IMAX halten.
  14. Hi, ich würde mir gerne mal einen modernen Vorführraum ansehen; insbesondere wo auch die aktuellen Mehrkanal - Tonsysteme eingesetzt sind. War früher selbst mal Aushilfsvorführer (ist aber lange her) und habe damals an zwei Ernemann X gearbeitet; aber nur mit Monoton und einem (einzigen) Lautsprecher. Bin im Grossraum Frankfurt/Main zuhause. Würde mich über eine Einladung sehr freuen. Gruss Hans
  15. Apollo

    Dresden D 21

    Ich habe im letzten Sommer aus einem ex DDR Kino eine gut erhaltene D 21 erworben. Da ich die D 21 nur für Heimkinozwecke nutze, konnte ich auf einiges der komplizierten Schalttafeltechnik verzichten. Die Maschine ist auf Drehstrom angeschlossen. Das Lampenhaus habe ich abmontiert (zu gross, hätte mir mehr als einen Meter Projektionsabstand gekostet) und im Lampenkopf aus einem alten Diaprojektor die gesamte Lampeneinheit einschl. Spiegel, kondensoren und Kühlung eingebaut. Zur Zeit benutze ich eine 500 Watt Stiftsockellampe, will aber gelegentlich auf 1000 Watt Halogen umbauen. Die Tonlampe betreibe ich mit einem ausgeschlachteten Computer-Netzteil (5 Volt, Gleichstrom). Das Netzteil ist auf der Rückseite des oberen Spulenkastens eingebaut. Von dort speise ich die 5 Volt in die Spulenkastenbeleuchtung ein und gehe über die Anschlusskontakte zur Tonlampe. Der Verstärker (Präciton 22) war überholungsbedürftig (Kondensatoren ausgelaufen, Sicherungen etc) aber prinzipiell funktionsfähig. Ton ist zwar nur Mono, aber sehr dynamisch (und laut). An dieser Stelle Dank an Benjamin für die Schaltpläne; ohne ihn hätte ich's nicht geschafft, die Maschine zum Laufen zu bringen. Wer diesbezüglich Fragen hat, schreibt mir gerne.
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