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Patrick Müller

Bolex-Kameras in Filmen

2 posts in this topic

Endlich ist es soweit, nach zahllosen Rückschlägen konnte Terry Gilliam endlich seinen neuen Film THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTE drehen, der demnächst in Cannes gezeigt wird. Beim Sichten des Trailers sieht man Adam Driver mit einer Bolex H16 (nicht Reflex) samt schickem Kompendium, wie man es nur selten zu Gesicht bekommt. http://www.quixotemovie.com Ich bin gespannt, welche Rolle die Kamera im fertigen Film spielt.

Man sieht ja immer wieder mal Bolex-Kameras in Filmen, zuletzt auch in der Serie THE CROWN, wo Queen Elizabeths Jugendjahre geschildert wurden. Sie war damals nicht nur leidenschaftliche Leica-Fotografin, sondern hatte immer eine Bolex H16 dabei. In dem berühmt-berüchtigten Kannibalenfilmklassiker von Ruggero Deodato (1980) verfolgt man die Aufnahmen einer Gruppe von Exploitation-Dokumentarfilmers, die sich wie die sprichwörtliche Axt im Urwald bewegen und ein dementsprechendes Ende finden. Auf einem Marterpfahl hängen dann unzählige, extrem schicke Bolex-Kameras mit Kern-Festbrennweiten. Das traurige Schicksal der Kameras hatte mich damals mehr mitgenommen, als das der ungehobelten Filmemacher in Film.

Edited by Patrick Müller (see edit history)

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Auch in Schlöndorfs "Homo Faber" aus 1990 sieht man den Hauptdarsteller kurzzeitig, wie er mit einer Bolex H 16 hantiert bzw sie eher lässig mit sich führt.

 

Ernst

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