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Fördert die Filmindustrie "Raubkopien"???


Polyesterschlampen

Werden "Raubkopien" von den Herstellern gefördert?  

19 Benutzer abgestimmt

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In einigen Threads sind nun schon mehrfach Vermutungen geäußert worden, dass die Onlinestellung diverser Filme, vom Verleih/Hersteller gar nicht verhindert werden will bzw. sie vielleicht sogar selber dahinter stecken...!?

 

Die Qualität der Filme ist in vielen Fällen erschreckend gut, so dass sie einer professionellen Quelle entstammen müssen. Reicht das als Verdachtsmoment.

Mich würde mal interessieren, welche Hinweise ihr dafür habt, bzw. welche Vorteile/Nachteile der Verleih/die Filmindustrie davon hätte, dass ihre Filme ins Netz gestellt werden...!!???

Also wie seht ihr das?

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Das kann man so oder so sehen. Gezielt mit der Intention der illegalen Verbreitung ganz sicher nicht. Allerdings hat vor einiger Zeit jemand von der GVU hier ja öffentlich zugegeben, dass die Verleiher teilweise unmarkierte Screener auf DVDs für Presse und Festivaljurys herausgeben.

Teilweise wohl, weil z.B. Festivaljurys partout darauf bestehen, Screener unmarkiert zu bekommen. Ob die damit ihre Jurymitglieder 'schützen' wollen, oder ob die das Werk 'unmanipuliert' für die Beurteilung wollen, die Argumentation würde mich auch interessieren.

 

Wer allerdings vor dem Start solche unmarkierten DVDs 'unters Volk wirft' - der muss sich schon den Vorwurf gefallen lassen, die Verbreitung von Raubkopien zu fördern. Die Qualität der meisten Klaukopien legt jedenfalls mehr als nahe, dass diese aus professionell codierten Medien kommen und demzufolge entweder dem Postproduktionsumfeld oder den Verleihern selbst zuzuordnen sind.

 

Sowas in Kauf zu nehmen und gleichzeitig das zahlende Publikum in teuren Medienkampagnen als Abfilmer zu kriminalisieren - da mag sich jeder selbst sein Teil zu denken.

 

Nicht ohne Grund hat die GVU hier im Forum nicht gerade eine Unterstützerfront.

 

- Carsten

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Hallo.

Ich denke hier ist gerade eine Grundsätzliche diskussion (vielleicht mal wieder) eröffnet worden.

Ich habe schon seit Jahren keine Raubkopie mehr zu gesicht bekommen daher kann ich die immer besser werdende Qualität nicht beurteilen aber davon ausgehend daß das so ist, schadet sich die "branche" doch selber.

Angenommen der Ton oder Bild kommen aus der Postproduktion - der Film steht also vor Bundesstart im Netz in 1A Qualität - leute laden sich den Film im Internet runter und schauen ihn dann auf ihrem 107cm Luxus LCD TV an - Die leute die nicht ins kino kommen wirken sich auf die Besucherzahlen und damit auf den Umsatz aus - Film "floppt" - Verleih hat kein Geld um neue Produktionen in Auftrag zu geben - Postproduktion bekommt dementsprechend auch keinen Auftrag - der "maulwurf" wird entlassen weil die Postproduktion keine Aufträge mehr bekommt da die Produktionsfirma keine aufträge mehr vergibt.

 

So stelle ich mir das vor.

Wie man das Blatt auch dreht es läuft immer aufs selbe hinaus. Man schadet sich im Grunde immer selbst. Auch wenn ein Vorführer Ton oder Bild mitschneiden würde läuft es immer wieder aufs selbe hinaus. Besucher bleiben dem Kino fern - wenig geld - entlassung.

Grüße

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aus verbrauchersicht sage ich folgendes:

eine dvd, die mich zwingt, die krimininalisierenden "kopierer sind verbrecher-titel" anzuschauen und diese nicht überspringen läßt, bringe ich sofort ins geschäft zurück.

kinovorstellungen mit diesem unsäglichen verdacht mir (dem publikum) gegenüber verlasse ich auf der stelle und verlange mein geld zurück.

ich warte nur noch auf das theater, das wen vor der show auf die bühne treten läßt und solche verachtenden texte abläßt.

wieso muß ich mich im kino als verbrecher behandeln lassen incl. "sicherheitsschleuse", handykontrolle, nachtsichtgeräten etc. ?

ich weiß es nicht. aber mit mir nicht. :evil:

so jedenfalls kann es mit dem kino in deutschland nicht weitergehen. analog oder digital.

der kunde hat für sein (echtes) geld das recht auf eine ihn nicht diskiminierende leistung.

und für die, die die kopierschutzmarken konstruieren:

sowas kann man fürs publikum unsicht(hör)bar machen. alles andere ist technisch dilettantisch.

noch einmal: ich als verbraucher fühle mich künstlich kriminalisiert. und deswegen konsumiere ich nicht.

sehr im sinne der produzenten, oder?

dies ist meine meinung.

habe letztes jahr auf nem festival eine fertig gekoppelte kopie mit "ihrseidalleverbrecherkopierschutztext" erwischt, ohne es zu wissen. kurze zeit nach dem anfahren gabs nen riesenanschiß.

der einzige "vorteil" an den dingern ist, daß man gut drauf scharfstellen kann. :twisted:

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aus verbrauchersicht sage ich folgendes:

eine dvd, die mich zwingt, die krimininalisierenden "kopierer sind verbrecher-titel" anzuschauen und diese nicht überspringen läßt, bringe ich sofort ins geschäft zurück.

kinovorstellungen mit diesem unsäglichen verdacht mir (dem publikum) gegenüber verlasse ich auf der stelle und verlange mein geld zurück.

Sollte jeder machen...es ist eine Schweinerei, die, die brav ihren Eintritt bezahlt haben, um einen Film legal zu sehen, auf der Großbildwand offensiv wie Raubkopierer zu behandeln. Die Kinos sollten solidarisch diese Spots nicht mehr zeigen.

Eine Raubkopie ist doch heutzutage gar keine Kopie mehr - mit der Qualität, wie sie weitergegeben werden, ist es ja wirklich von einem Original (fast) nicht mehr zu unterscheiden - und deshalb kann mein Gefühl auch nur bestätigen: Diese "Kopien" entstehen bereits, noch bevor die erste Filmkopie auf den Weg in die Kinos ist...

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Meint ihr jetzt Den Schriftzug der vor dem Hauptfilm kommt ? Diesen Der folgende Film ist Urheberrechtlich geschützt ? oder meint ihr die Trailer?

Weil die Trailer finde ich Teilweise unseriös ich denke da an den Trailer mit der Mutter und den Kidis vor dem Gefängnisgebäude.

Aber der Schriftzug, das der Film geschützt ist, empfinde ich nicht als schlimm.

Immerhin hängen bei uns, wie in England, noch keine Überwachungskameras in den Sälen ^^

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die raubkopierer-trailer kann man ja wohl einfach entfernen und damit seinem publikum dies ersparen - der hinweis, daß der film urheberrechtlich geschützt ist, ist in meinen augen nicht schlimm und darüber regt sich keiner auf - steht auch in jedem buch und in jeder zeitschrift - und das die raubkopien oft, wenn nicht sogar meistens nicht im kino entstanden sind, das ist ja mittlerweile eine wohlbekannte tatsache und auch die verleiher wissen dies, nur offiziell werden sie dies nie zugeben, denn dann müssten sie ja eingestehen, das die raubkopierer-kampagne ein flop ist. :lol: 8) :lol:

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