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Expert Grouper

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  • Birthday 01/01/1970
  1. na und. so problematisch ist nitrofilm auch wieder nicht. man muss eben ein wenig aufpassen. wenn man nach dem geht was einem heute so alles über die alten zeiten aufgetischt wird so hätten früher ja alle kinos irgendwann man abbrennen müssen. eher das gegenteil war allerdings der fall. Expert Grouper
  2. nein daneben. die abtastung wird mit 1,270mm angegeben. die 3 magnettonspuren selbst werden mit jeweils exakt 1,5mm angegeben die effektspur mit exakt 0,74mm [bitte genau hinsehen]. also lag ich wohl doch goldrichtig. legt man einen 35mm magnettonfilmstreifen neben einen 70mm magnettonfilmstreifen so wird man die breitenvorteile der mittleren tonspuren bei 70mm gegenüber dem 35mm pendant sofort merken. auch klanglich hat sich das 70mm magnetverfahren von der 35mm variante durch eine höhere dynamik abheben können. das hat nichts mit der transportgeschwindigkeit zu tun sondern in erster linie vor allem mit den breiteren pisten. Expert Grouper
  3. möglicher weise beides. wenn ich die situation so betrachte so scheint es mir jedenfalls so zu sein dass die digitalisierung eines auf 35mm gedrehten filmes der flaschenhals schlechthin ist. kein geld für die nachbearbeitung oder die gesparte nachbearbeitung ist somit wohl ein klarer bildvorteil. nur geht das nicht bei jedem streifen denn oft kommt ein hauptteil des filmes ohnehin schon aus dem computer. durch digitalkino um zum eigentlichen thema der ursprünglichen diskussion zurückzukehren wird der eigentliche flaschenhals jedoch zum neuen "qualitäts"standard erklärt. eine tatsache wie sie bedrohlicher nicht mehr möglich ist. den kampf dagegen aufzunehmen lohnt auf alle fälle. cinerama etwa kämpft hier im forum und im kopierwerk fieberhaft und sucht nach auswegen um dieser bedrohung zu entgehen. seine ankündigung klingt auf alle fällen schoneinmal vielversprechend! ich kämpfe bei uns im kino ebenfalls massiv gegen den kommenden digitalzug an. kürzlich habe ich ein schild im eingangsbereich angebracht dass auf "das kino ist mit echter 35mm filmtechnik ausgestattet" lautet. oder erst gestern habe ich einen ordner mit der aufschrift "digitalkino" aus dem büro des TLs entfernt und dann entsprechend entsorgt. ob das alles was nützt ist eine andere frage. es müssen jedoch sämtliche möglichkeiten ausgeschöpft werden! Expert Grouper
  4. ohne die angaben von FH99 in zweifel ziehen zu wollen habe ich gerade bei dieser google suchmaschine ein hochinteressantes internetnetverzeichnis entdeckt. da habe ich ein wenig herumgestochert und eine grafik entdeckt wo man die breite einer magnettonpiste mit 1,5mm angibt. bei 35mm allerdings! somit können die 1,5mm bei 70mm schoneinmal nicht stimmen oder sind untypisch für dieses format wie cinerama in möglichkeit gestellt hat. Image eingefügt. T-J
  5. dem ist wohl ne sicherung durchgebrannt! anders kann man diese batterie an pauschalen verbalentgleisungen wohl kaum noch entschuldigen oder gar rechtfertigen. durch den verweis von cinerama [danke hierfür] weiss ich auch schon um wen es sich bei diesem "umlenkrolle" handelt. der mann ist damals ganz frech hergegangen und hat einfach einen ganzen pool von unbelegbaren behauptungen und unterstellungen ausgestossen um dann in jedem einzelnen punkt widerlegt zu werden. wenn ich es recht bedenke ist er ja nichmal konkret geworden sondern hat sich um antworten dann immer mehr gedrückt. man sollte ihm gelegenheit geben das an dieser stelle nachzuholen. aber zur sache: und sie haben sich damals aus einer art racheakt über sämtliche kollegen aus den neuen ländern lustig gemacht und versucht sie durch überflüssige parolen der lächerlichkeit preis zu geben. ein pech nur dass sie sich damals selbst lächerlich gemacht haben. ein cp200 ist nicht dazu geeignet echte 70mm filme wiederzugeben. dolbys vorschläge mit entsprechendem mpu sind ungenügend und qualitativ minderwertig. eine klapperkiste wie die fp30 in einem satz mit einem dp70 zu nennen ist mutig. sr-d und dts gleich hernach grenzt schon fast an zynismus. im nachtreten scheinen sie jedenfalls kein anfänger zu sein. das wissen wir beide aus vorherigen "diskussionen" wo sie einmal mehr gezeigt haben was sie für einen charakter haben. ich überlasse es dem aufmerksamen leser sich aus dem von cinerama gebrachten beispiel ein objektives gesamturteil über sie zu fällen. es gibt magnettonakustik genausowenig wie es eine lichtton oder digitaltonakustik gibt. lediglich gibt es eine optimale akustik wie sich kinovorstellungen präsentieren sollten. heutige schallwandler schaffen es ja nichtmal einen gesamten kinoraum halbwegs mit schall zu füllen oder gar einen dichten klangteppich bereitzustellen. nur weil sich dieser farmer aus den staaten einbildet man müsse den gesamtklang einschnüren wie eine ungarische salami heisst das noch lange nicht dass das auch in deutschland so gemacht werden muss. niemand der schoneinmal einen magnettonfilm mit gleichwertigen schallanlagen und akustikmassnahmen gehört hat hat auf thx und konsorten gewartet. wenn cinerama das kritisiert gebührt ihm keine schelte sondern ein orden. aber sicher kein unbekannter. das sicher nicht. wenn ich noch nie was mit magnetton zu tun gehabt hätte würde ich mich freuen wenn ein fachmann mir helfen möchte und ihn dafür nicht auch noch angreifen. fachwissen kann auch eine waffe sein. jedenfalls eine waffe gegen minderwertige präsentationen und nichtskönner die von sich glauben alles zu wissen. das glaube ich nicht dass man das braucht denn mir ist ein vorführer mit technischer kompetenz tausendmal lieber als einer mit sozialer kompetenz. schliesslich ist ein filmvorführer kein sozialarbeiter! und gerade vorführer die ständig über irgendeinen unsinn geredet haben anstatt über filmtechnik sind mir meist schon nach kurzer zeit ordentlich auf die nerven gegangen. mir reicht es schon wenn ich der alten schachtel an der kassa [die alters mässig übrigens 25 jahre jünger als ich ist] einmal am tag über den weg laufe. das ist das problem der heutigen zeit. es geht nicht mehr um qualität oder konstanz beziehungsweise harte arbeit sondern nur noch um den versuch sich selbst am besten zu präsentieren und in szene zu setzen. am besten man macht sich bei jedem möglichst beliebt redet mit jedem und achtet dabei am besten auch noch auf irgendwelche umgangsformen. wenn man das geschafft oder drauf hat hat man es geschafft denken viele. ich sage jedoch dazu garnichts habt ihr geschafft! der beruf eines filmvorführers hat mit dem beruf eines politikers nichts zu tun auch nicht vor einer magnettonvorstellung. so wie flebbe meinen sie wohl den sie weiter oben erst gelobt haben? jedenfalls ist cinerama sehr gut zu verstehen. wenn er schon extra anreist dann möchte er auch eine hochwertige präsentation vorfinden und nicht irgendwelche einstellungen die man gerade noch zusammengebracht hat. und wozu sollte sich ein filmvorführer in leitende tätigkeit begeben? wenn sie etwa den "beruf" eines theaterleiters meinen so kann ich ihnen versichern dass das kein besonders anspruchsvoller "job" ist. sie haben praktisch zeit soviel und wann sie wollen und bekommen auch noch eine menge geld dafür bezahlt. allerdings wissen sie erstens nicht wofür sie soviel geld bezahlt bekommen und zweitens hat diese tätigkeit kaum was mit film oder filmtechnik zu tun. daher könnte und kann mir eine solche "leitung" gestohlen bleiben! und wieso verantwortung? hat ein filmvorführer etwa keine verantwortung? zuerst denken dann schreiben! sehen sie sich die damals von ihnen losgetretene diskussion doch mal an. was genau haben sie denn "berichtigt" sie sind sämtliche angaben und aufschneidereien schuldig geblieben und das bis zum heutigen tag. daher kann von unsachlichkeiten nur in ihrem zusammenhang die rede sein! eine hohe anzahl an beiträgen sagt nichts über die kompetenz von jemandem aus. weder positiv noch negativ. cinerama ist mit sicherheit kein unkontrollierbarer besserwisser sondern eher das gegenteil: ein fachmann auf seinem gebiet! er möchte weder mit georg lucas noch mit thx oder irgendwelchem ach so "modernen" digitalkram etwas zu tun haben und das will auch ich nicht! was ist daran verwerflich. Expert Grouper
  6. "umsteigen" müssen die kinos und nicht die verleihe. niemand kann die kinos zwingen auf den widernatürlichen computerberechneten "digitalzug" aufzuspringen. wenn die kinos bei 35mm bleiben wollen dann haben die verleihe keine andere wahl als eben weiterhin 35mm prints bereitzustellen. mir kommt es so vor als ob das hier immer wieder übersehen oder aus mir unbekannten gründen absichtlich unter den teppich gekehrt wird. vielleicht fahren die verleihe die qualität von 35mm noch weiter runter als das heute schon der fall ist. möglich wäre auch das denn immerhin halte ich nichts mehr für unmöglich. ein wissen dass aus der heutigen situation im vergleich zu früher resultiert. das ist überhauptnicht klar. ich halte das bereitstellen von annehmbaren prints eher für zufallstreffer als für berechnung. denn sonst wären die ergebnisse von unterschiedlichen verleihen konstant durchschnittlich oder konstant schlecht und nicht ständig anders mit klarem schwerpunkt auf konstant schlecht in oft unterschiedlichen bereichen gesehen. Expert Grouper
  7. und wenn ich mir ihre dolby werbetafeln ansehe weiss auch ich "wohers" kommt. wenn sie hier schon über 70mm und magnetraumton diskutieren wollen so fragt sich der geschulte beobachter warum sie dann ausgerechnet für dolby digital werbung machen. sie wissen vielleicht wann in kino x spartacus das erste mal geboten wurde. sie wissen aber offenbar nicht welche klangverfahren hochwertig und welche minderwertig sind sonst würden sie sich hier nämlich nicht dermassen niveaulos präsentieren. zu dem hier angesprochenen kino ist zu sagen dass ich selten einen hässlicheren saal gesehen habe. die decke mit den verschiedenstförmigen orange roten platten auszutafeln ist ja wohl absolut geschmacklos. und die beleuchtungskörper in wild verstreut und ungleichmässiger reihenfolge an die seitenwände zu würfeln erst recht!
  8. ich habe hier im forum schon etliche daten zu unterschiedlichen tonverfahren angegeben. messwerte sagen über die klanglichen eigenschaften eines tonformates nicht viel aus wenn ein bestimmtes mindestmass überschritten wird. dolby digital erfüllt zwar mindestmesswerte aber keine mindesthörwerte und liegt weit unter einem mindeststandard. dts und sdds sind aber natürlich auch nicht besser. alles digitaler und seelenloser klangbrei aus dem computer. oder anders ausgedrückt. krawallmacher vom feinsten! Expert Grouper
  9. 1,5mm spurbreite habe ich mir bei 35mm notiert. sie müssen sich also irren. eine 1,2mm kopfabtastung ist beinahe schon viertelspur niveau. dadurch könnte keine dermassen weitläufige dynamik erzeugt werden. und "übersprechen" zwischen den kanälen findet überhauptnicht statt! wenn man den zentrumslautsprecher ausser kraft gesetzt hat so waren stimmen die ausschliesslich auf diesem kanal aufgezeichnet waren überhauptnichtmehr zu hören! kanaltrennung also praktisch 100%! alles andere sind märchen oder ausführungen von amateuren die den hochwertigen ton im nachhinein schlecht reden wollen. Expert Grouper
  10. wenn etwas noch nicht spruchreif ist braucht noch überhauptnichts davon mitgeteilt zu werden. das würde ein schiffskapitän auch nicht anders handhaben. cinerama ist ein vollblutcineast der ohne weiteres auch ohne nähere einzelheiten zu nennen glaubwürdig und zuverlässig ist. wenn er ein neues verfahren ankündigt kann man sicher sein dass es das auch bald im kinoeinsatz geben wird. seien sie doch lieber mal froh dass sie überhaupt eine information von cinerama erhalten haben. er hätte ja auch überhauptnichts sagen müssen. dann wüssten sie jetzt garnichts. so jedoch können sie praktisch sicher sein dass das digitalkino nicht kommen wird und sich auch darauf einstellen. Expert Grouper
  11. und wen interessiert ein kleinkino in der provinz? ausser "dolby" haben die "leute" dort wohl noch nicht viel anderes gesehen. Expert Grouper
  12. was hier geschieht ist einfach unglaublich! cinerama kündigt ein neues verbessertes verfahren der kinematographie an und erntet dafür nur hohn und spott! ein paar "herrschaften" hier sollten sich mal lieber etwas zurückhalten sonst machen sie sich noch lächerlicher als sie es bisher schon geschafft hatten. war ja wohl klar dass dieser "preston sturges" einmal mehr hier mit von der partie ist. und von dolby sympatisanten braucht man sich ohnehin nichts gefallen oder sagen lassen da solche "leute" keinerlei fachkenntnis besitzen. ich gehe davon aus dass mit dieser technik das digitalkino jetzt wohl endgültig im aus und vom tisch ist! Expert Grouper
  13. spurbreiten bei 35mm: 3x 1,5mm plus 1x 0,75mm. spurbreiten bei 70mm: 6x2mm. 2 trennspuren je 1mm stark im system enthalten. kanaltrennung kann jeweils praktisch mit 100% angegeben werden. im tonkopf finden keine "berührungen" statt. alles kann und wird in völlig voneinander getrennten tonkanälen übertragen und beinhaltet erstaunliche klangeigenschaften. eine errungenschaft welche heutigen "verfahren" inzwischen vollständig abhanden gekommen ist. Expert Grouper
  14. unwahrscheindlich. jedenfalls für die meisten kinos. und selbst wenn stellt sich immer noch die frage wer das braucht oder gar darauf gewartet hat. erstens die verleihe könnte die antwort sein und wer noch? werbefritzen vielleicht. mehr schon nicht! guter witz. Expert Grouper
  15. A. Wilkening veröffentlichte 1966 in der Zeitschrit BILD UND TON den Artikel "Erfahrungen mit dem Mehrkanalton", in dem er schrieb "Es gibt aus den sog. Einspielerlösen keinerlei Hinweise, dass Breitwandfilme in Kinotheatern mit Mehrkanalton-Wiedergabe mehr Erfolg hätten ... als die gleichen Filme in Kinotheatern mit nur Einkanalton-Wiedergabe." Wäre zu diesem Zeitpunkt beim Publikum die Euphorie über das mehrkanalige Tonverahren noch ungebrochen gewesen, hätte es ein Kino aufgesucht, das dieses Verfahren anbietet. Wodurch wiederum bestätigt wird, dass langfristig nicht ein Tonverfahren, sondern die Qualität eines Films das Publikum veranlasst, sich eine Kinokarte zu kaufen. dieses "argument" gab es auch schon vor 50 jahren zu hören. und im laufe der jahre hört man es wieder und immer wieder. bemerkenswert ist es dass solche scheinargumente immer von kritikern pleitegeiern verkäufern oder amateuren niemals aber von profis oder kennern der szene kommen. wenn sie einen kinogast fragen ob er den ton lieber aus einem lautsprecher hört als aus 20 so wird er ihnen mit sicherheit "aus 20" zur antwort geben. wenn sie einen zuseher fragen ob er sich lieber ein scharfes oder ein unscharfes filmbild ansieht so wird er ihnen mit sicherheit das scharfe wählen. kino kann entweder die vorzüge voll ausspielen oder ständig darauf hinweisen wie minderwertig die technik inzwischen geworden ist. der kinogast merkt sich alles. da können sie sicher sein. weder sie noch sonstwer wird die logischen grundzüge die das filmgeschäft ausmachen aus den angeln heben können. da können statistiker kritiker oder sonstige amateure noch soviel unsinn sagen. die meisten von denen können ohnehin nicht viel mehr. womit wollen sie den zuseher denn ins kino locken wenn nicht mit überlegener technik? wenn kein oder kaum ein qualitätsabstand zu diesen heimkinos mehr gegeben ist kann das kino einpacken. und zwar endgültig. da bin ich genau ihrer meinung. man braucht keine effekthascherei sondern wieder qualität in bild und ton und auch die filme müssen dringenst besser werden. ich weiss genau dass wenn die filme und die qualität wieder besser wird der zahlende gast mit sicherheit wieder gerne ins kino kommt. so allerdings müssen wir sehen wie wir über die runden kommen. Expert Grouper
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