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Valentino

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Posts posted by Valentino

  1. Verstehe, das das ein echt großes Ärgernis ist, bin mir aber recht sicher, das man dieses Problem durch SEO und gezielte Schnittstellenprogrammierung zu Google wieder in den Griff bekommen kann.

     

    Wer meint er komme als Kinobesitzer mit etwas Wordpress auch zum Ziel, der bekommt genau an dieser Stelle zu spüren, das er die Sache eigentlich gleich von einem Webentwickler hätte programmieren lassen sollen.  Für die Kino-, Haus- und Klimatechnik hat man ja auch einen Fachmann zur Hand und versucht das nicht alles selber zu machen.

     

    Teilweise ist der Webauftritt gar nicht oder zu spät für mobile Endgeräte optimiert worden. Aus diesem Grund sind die Gäste bzw. Kunden zu Google abgewandert. Dieses Problem haben auch sehr viele mittelständische Betriebe, da sie es nicht für nötig erachten mal etwas Geld in entsprechende Fachexpertise zu stecken und sich bei dem Thema auf dem Laufendenden zu halten.

  2. Blade Runner 2049 ist "nur" eine BlowUp von 3,2k auf 4k und die anderen Titel auch recht durchwachsen was Format, Auflösung und Medium angeht.

     

    Eine reine 4k Produktion ist im Jahre 2017 leider immer noch selten und alleine durch die komplexe VFX sind immer wieder 2k Inhalte dabei.

  3. Etwas OT aber einfach mal für ein besseres Grundverständnis:

    Wenn es interessiert, Grundlage von Google war der PageRank-Algorithmuss von Mitbegründer Larry Page. Die letzten Jahre ist der TrustRank immer wichtiger geworden.

     

    Dazu werden Webseiten ja extra für den "Google-Scann" optimiert. Gas Ganze nennt sich Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) und fast jeder gute Webentwickler passt diese an seinen Kunden an.  Einige Firmen haben dafür meist sogar eine ganze Abteilung, die sich nur um SEO kümmert.

    Gerade Kinowebseiten sollten den SEO-Prozess alle halbe Jahre neu durchlaufen, aber meist sind die Webseiten einiger Kinos in den 2000er steckengeblieben und es fehlt:

    • Ein responsive Webdesign für alle Endgeräte
    • Abruf der Webseite über HTTPs mit gültigem Zertifikat
    • Flashfrei Seite (Bitte wer benutzt den noch ernthaft Flash?), die auf HTML5 setzt
    • uvm

    Auch wenn ich kein großer Fan von Google-Analytics bin, gehört auch dieses Tool zum alltäglichen Web-Werkzeugkasten. Es gibt aber auch recht gute Alternativen zu Google-Analytic. Gebt mal bei Google-Trends den Namen eurer Stadt und "Kino" ein, ihr werdet stauen was da so alles steht.

     

    Wenn hier ein Webexperte mitließt, bitte seit gnädig mit mir, habe bei der Thematik der Einfachheit halbe ein paar Sachen ausgelassen.

     

     

     

  4. vor 5 Stunden schrieb Vogel:

    Über welchen Weg kommt denn das Audio vom Projektor zum Tonprozessor?

    Die beiden "sehen" sich doch, wenn überhaupt, nur via LAN....

    ...und bei der HD-SDI Lösung gelangen die beiden eingebetteten Stereo LPCM Spuren über die SDI-Eingänge des IMB/IMS auch auf die AES Eingänge.

     

    Gerade weil man bei der HDMI zu HD-SDI Variante nur einen Wandler braucht, ist es für mich die einfachste und schnellste Methode ein hochwertiges 1080 50/60p Bild inklusive Ton in einen DCI-Projektor zu bekommen.

     

  5. Am 2.2.2017 um 20:54 schrieb stefan2:

    Die von Valentino angesprochene SDI Lösung mit dem BM Convertern gefällt mir, allerdings sind 50 Ohm BNC Kabel im Berech Telekommunikation und auch in Kinoinstallationen nur sehr selten anzutreffen. 10 base Cheapernet Systeme sind wohl seit 20 Jahren ausgestorben.

    Es sind bei SDI schon immer 75 Ohm Kabel gewesen und das entspricht auch den technischen Daten der Kabel die BlackMagic empfiehlt:

    http://www.belden.com/techdatas/english/1694A.pdf

     

    Die 50 Ohm BNC-Kabel kenne ich für z. B. Antennen für den Empfang von analogen Video (Canatrans) und Audiosignalen (diverse Audiofunkstrecken).

     

    Das schöne an BNC-Kabeln, man kann Sie im Gegensatz zu Fiber, Ethernet und HDMI recht schnell und einfach ohne spezielles Werkzeug reparieren.

    Dazu sind die HDMI zu HD-SDI Converter lossless und komprimieren nicht in irgend ein MJPEG oder so. Dazu hat man das Audio-Problem nicht, da jeder DCI Projektor das Audio des SDI-Signals an den jeweiligen Ton-Prozessor weiter gibt und man braucht bei der Lösung nur ein Wandler und keine zwei!

     

     

  6. Im Kino ist nach DCI-Norm HDR schon immer möglich gewesen und ein HDR-Mastering mal wieder nur das übliche Werbe-Bla-Bla, wenn gerade nicht etwas anderes als ein DCI Konformes DCP dahinter steckt. Bei LaLa Land hat man die Hommage an TC auch im normalen DCP gesehen ;-)

     

    Ein größerer Farbraum als DCI-P3 ist dazu eine Insellösung und ACES auch ohne großes Zutun von EclairColor schon lange existent.

     

    Hier bitte auch nicht die verschiedenen HDR-Systeme für Displays mit dem Projektions-Systemen im Kino verwechseln. Bei den HDR-Mastering Systemen für LCD-Monitore bedient man sich den lokalen Dimming des Backlights und erreicht damit die 1000Nits in den Highlights. Schon bei einem OLED Monitor oder gar einer Projektion gibt es so ein Dimming nicht aber eben nicht, da Bild und Lichtquelle nicht von einander getrennt agieren können.

     

    Dazu zahlt am Ende des Tages kein Gast mehr Eintritt, nur weil es da ein paar Farben mehr zu sehen gibt.

     

     

  7. Stefan vielen Dank für die Informationen. Kenne so eine kleine Leinwand vom Museum Ludwig in Köln und war sehr enttäuscht als dort vor Jahren mal ein paar analoge Filme gezeigt wurden. Bei der Sache bin ich aber auch etwas Schauburg verwöhnt, deswegen wäre ich auch eher ins Cinemaxx8 gegangen.

     

    Wenn dort die Projektion nicht so der Hammer ist, dann lohnt sich wahrscheinlich die 6h Fahrt in die Hauptstadt nicht wirklich.

  8. Also Glasfaser ist etwas übertrieben, den ihr wollt ja keine zwei Server miteinander verbinden ;-) 

    Wenn die Fibre-Kabel noch nicht verlegt sind und man gerade nicht so viel Geld ausgeben will, dann sollte man davon absehen.

     

    Für 100 Meter reicht auch der der MicroConverter zu SDI von BM, da man dann gleich mit dem BNC an den Projektorkopf kann. Bei allen anderen Lösungen muss wieder auf HDMI oder so gewandelt werden.

  9. Vielen Dank für die Infos. Da könnte man doch glatt ein Kurzurlaub nach Berlin buchen, wenn nicht gerade Berlinale wäre ;-)

     

    Sehe ich das richtig, das der Kinosaal im Zeugenhauskino nicht so der Bringer ist?

    Beim Cinemaxx ist das beim Sony Center gemeint oder?

     

  10. @Stefan

    Also von Teamview und RealVNC gibt es ja auch eine portable Version, bei der es keine Installation gibt.

     

    Der Hacken an der Sache, Teamview läuft immer über die eigenen Server und braucht hiermit immer eine Zugang zum Internet. Bei Real VNC geht es hingegen von Gerät zu Gerät.

    Ideal wäre vielleicht auch einfach ein kleine Windows Tablet als Vorschaumonitor bzw. VNC-Schnittstelle.

     

    Auch wenn es hier schon mal angesprochen wurde, einfach HDMI zu HD-SDI Wandler einsetzten und dann direkt damit in den Projektor. Gibt von BlackMagic seit einem Jahr für knapp 70 Euro netto die Micro Converters , die nur ein USB-Port für die Stromversorgung brauchen:

     

    Die meisten Laptops haben FullHD Bildschirme, dazu noch die üblichen HDMI-Adapter, eine 50 Meter BNC-Kabeltrommel und ein paar 5 und 10 Meter Kabel.

    Wer auch 2k/UHD/4k HDMI zu 6/12G-SDI übertragen will, da gibt es die Teranex-Mini Serie von BM. Die kann eigentlich fast alles außer Kaffee kochen und lässt sich über Ethernet steuern und darüber auch mit Strom versorgen.

  11. Das große Problem an solchen Diensten wie Goiflex, ist die traurige Tatsache das sogar in Berlin Mitte teilweise nur 16Mbit verfügbar sind. Es gibt auch einen kleineren Kabelanbieter, irgendwas mit Clobus oder so, von denen sollte man aber tunlichst die Finger lassen, wenn man den unzähligen Bewertungen im Netz vertraut.

     

    Dazu brechen die normalen VDSL-Leitungen gerne mal zusammen, da die Telekom gerne an ihrem Netz rumbastelt und so aus 50mbit über Nacht 5Mbit werden. Erleben das hier alle 4 bis 6 Monate und müssen immer erst drohen zu kündigen. Ein paar Tage später haben wir dann wieder die volle Bandbreite. Im Prinzip bräuchte man immer zwei Anschlüsse von unterschiedlichen Netzen, also Kabelanbieter, Telekom oder z. B. Netcologne.

    Bei jeder Internet-Werbe-Business-Bude ist das seit Anfang der Nullerjahre Standard, Kinobetreiber tun sich damit gefühlt noch etwas schwer. So wurde sogar bei Multiplex-Neubauten in dieser Zeit vergessen mal ein paar Glasfaserkabel in den Keller zu verlegen.

    Dazu noch der Fakt das unsere Regierung zu wenig in den Netzausbau investiert und diesen viel zu langsam voran treibt. Hier wäre eine Förderung auch nicht ganz verkehrt, für schlecht erschlossene Gewerbegebiete gibt es so etwas schon.

     

     

  12. Ah ok Danke dir, ein normales zwei bis vier HDD-System von QNAP wie z. B. das TS-531X liegt im Betrieb bei 20 bis 50Watt. Das variiert je nach HDD Typ, aber auch hier sollte man auf die langsamen 5.400 U/min setzten. Bei 4x4Tb als Raid10 sollte man sogar parallel über 10Gbit Switch auf zwei bis drei Server gleichzeitig kopieren können.

     

    Halte das mit dem gemessen Stromverbrauch auch immer für recht fragwürdig, da doch einige mit einem 0815 Messgerät von Conrad auch Blind und Scheinleistung mit messen.

     

    @ChrisL

    Bin beim Stromsparen voll auf deiner Seite, aber die 20 Euro Stromkosten für den Server pro Monat rechnen sich doch schon ab dem fünften Versand wieder aus der Bilanz heraus. Dazu spart man das Geld und Ressourcen für den Versand, den Energiesparen fängt meiner Meinung beim Strom erst an und endet dort nicht. 

     

  13. vor 2 Stunden schrieb ChrisL:

    60,-€ Stromkosten im Jahr halte ich für mumpitz.

     

    Das wäre ein Stromverbrauch von etwa 266kwh, umgerechnet auf eine Stunde ergäbe das: 30W.

    Entschuldige, aber kein Server mit Raid incl. extra (V)DSL Modem Switch usw, benötigt so wenig Strom...

    Ja 30 Watt sind wirklich sportlich, aber mit einem "intelligenten" Stromsparsystem durchaus denkbar. Gerade wenn man eine schnelle 200 bis 500MBit Standleitung hat, am besten als Fibre-to-the-Business, dann muss der Server keine 24h laufen. Hier würden 12 bis 15h völlig ausreichen und man könnte so ein System wahrscheinlich sogar per TMS steuern.

    Ein kleiner Server mit stromsparender CPU und 2x4TB als Raid1 liegen meist deutlich unter 50Watt bei mittlerer Auslastung. 

     

    Finde diese Stromspar-Diskussion im Falle von ein paar kWh Ersparnis im Jahr beim Filmtheatern doch recht amüsant. Hier sind die großen Stromfresser die Projektoren und die Klimaanlage. Also dann doch besser den alten 3kW Projektor für die Hutschachtel durch ein neuen Projektor mit 1,4kw Brenner austauschen. Am Ende spart man dann noch die BWR-Klimaanlage im Herbst und Winter, da weniger Abwärme.  Bei 10h pro Tag kommt man schnelle auf eine Ersparnis von knapp 6.000 kWh pro Jahr.

     

    Kann jemand sagen auf was für ein Software eigentlich Goiflex setzt, ist es ein aktuelles FreeBSD wie bei FreeNAS?

  14. Dieser Film ist von Inhalt mal abgesehen (der Trailer erzählt schon die ganze Geschichte), das schlechteste Beispiel für 4k. Das Bild ist absolut clean und man sieht überhaupt kein Rauschen, was daran liegt das man den Schwarzpegel sehr stark angeschnitten hat. Kenne das Bild des 6k Red Dragon Sensor ganz gut und auch der rauscht immer ein bischen.

    Für ein SciFi ist so ein Bild ja noch in Ordnung, aber doch bitte nicht für eine Geschichte die während dem zweiten Weltkrieg spielt, in dem 16 und 35mm Standard waren.

     

    Der gesamte Film wirkt wie ein gut ab gefilmtes Theaterstück, die digitalen Effekte sehen stellenweise wie aus einem Computerspiel heraus kopiert aus und die hohe Auflösung zeigt eher schwächen in der Ausstattung / Requisite und rückt dies zu stark in den Vordergrund, anstatt der Geschichte zu dienen.

     

    Dazu hat man das Gefühl, das Zemeckis seine Besten Jahre hinter sich hat.

     

    Was mich dazu auch noch sehr stark verwundert, warum ist der Film in De erst ein Monat nach allen Nachbarländern angelaufen? Sogar in den deutschsprachigen Schweiz lief Allied schon am 23. November an. Ging es dem Verleih am Ende nur darum das Weihnachtsgeschäft mit zu nehmen, aber warum dann nicht in der gesamten EU?

    Laut ImDb war der Film aber auch kein echter Erfolg.

     

  15. Naja das übliche Werbe-Gerde, haut mich nicht wirklich vom Hocker, dazu sind die Unterschiede zwischen DLP und Sony echt nicht so extrem wie immer behauptet wird.

    Da bei Sony Installationen auch gerne für günstiges 3D auf Silberleinwände zurück gegriffen wird, ist der Kontrastvorteil damit meist schon nicht mehr vorhanden.

     

    Die existierenden Farbpeaks der  Dampflampen werden bei Sony sehr wahrscheinlich durch das aktive Messsystem per LUT heraus gerechnet. Dabei wird das Spektrums der Lichquelle aber nicht besser, sondern man dämpft einfach die Peaks. An die Xenon-Kolben kommt dieses System einfach nicht ran.

    Wäre auch mal schön, wenn einer der Herren mal im Video zugegen hätte, das sie die Doppelprojektion mit 6kw aus Kostengründen durch die vier Dampflampen-Projektoren ersetzt haben.

     

     

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  16. @Martin

    Der Film ist bis auf das Logo 1:1,33, habe ihn vor zwei Wochen gesehen.

    An Alle die hier mitlesen, fahrt den Cash bitte nicht auf dieses Format, der Film hat eine recht gute L-C-R Mischung und es wäre gerade bei den einzelnen Musikstücken sehr schade, wenn L/R durch einen Vorhang bzw. Cash gedämpft werden würde! Man kann diesen Film auch ohne große Probleme auf Dolby-Referenz spielen, auch wenn das bei solchen Dokus eher selten der Fall ist, da diese meist fürs TV gemischt sind.

  17. Weißer Rahmen und Decke der Trend geht halt wieder in Richtung SDR. Wer kommt den bitte auf so eine Innenausstattung, davor sahen die Säle aber anders aus.

    Gibt es eigentlich einen Grund dafür das der Rahmen um die Leinwand ist, davor war das doch eine leicht gebogene Leinwand auf ganzer Breite. Hat jemand Bilder wie das zu Zeit von 70mm ausgesehen hat, der Saal erinnert doch etwas an Karlsruhe.

  18. Schön zu lesen und zu sehen das der Filmpalast am Ring wieder neu eröffnet. Habe keine 5min davon weg gewohnt und ganz froh das es noch so ein Kino gab.
    Sehr wahrscheinlich wird aber durch den Unbau der Charme des Filmpalastes vor 2010 verloren gegangen sein. So ganz Mainstream war der Filmpalast im letzten Jahrzehnt nie so wirklich, dafür für Studenten bezahlbar und technisch etwas besser als das Rex.

    Was ist eigentlich mit dem Rex am Ring, das wird auch schon seit über zwei Jahren renoviert und auf der Webseite ist immer noch von einem Umbau die Rede. Dazu die Sache mit dem Betriebsrat und den Kündigen von Frau L. Kann hier jemand sagen wie weit der Umbau zur Zeit ist, fehlt "nur noch" die Abnahme des Brandschutz oder gar neue Technik?

  19. Wenn wir schon bei dem Thema sind. Habe die Tage The zero Theorem online bei Amazon angesehen und war doch sehr überrascht, das das Bildformat 1:1,66 war und man bei einem neuen Film mit so viel CGI und 2k DI eigentlich keine Rundungen mehr hat.

    Bei IMDb steht dazu etwas von 1,85:1, man sieht aber bei den diversen Videos auf Youtube, das da irgendwas nicht ganz stimmig ist. War das ein Wunsch der Regie oder ist da was im Kopierwerk schief gegangen?

     

  20. Hallo Dirk,

     

    das ist leider nicht Korrekt, der REC2020 Standard lässt auch HD und andere Auflösungen beim Content zu, den UHD und mehr sind nur die Empfehlungen. Wäre auch recht bescheuert, wenn nur UHD und mehr zulässig wären, dann würde der TV schon bei HD schwarz bleiben. Die ITU-R-Standards sind schon immer abwärtskompatibel gewesen, wenn es um Content geht. Bei dem Wiedergabegeräten sieht es natürlich anders aus, dieses muss für den REC2020 Standard mindestens UHD auflösen können.

     

    Schau mal bitte bei den Netflix Titel bei IMDb und ShotOnWhat nach der verwendeten Kameras und Postpruduktion/DI nach.

    Gerade bei The Revenant wurde knapp 2/3 der Produktion mit einer Alexa-M in 3,2k RAW gedreht.

     

    Kleiner Einschub, fast alle Signel-Chip-Kameras von RED, Sony, Canon und ARRI haben einen Bildwandler mit Bayer-Muster und damit 1/2 grüne und jeweils 1/4 blaue und rote Filter vor den Sensel (Sensor-Pixel). Sogar wenn man echte 4k RGB-Auflösung hätte, braucht man mindestens die 1,5 Fache Menge an Sensel, damit das Oversampling garantiert ist. Die Bewegungsunschärfe, welche durch die lange Belichtungszeit von 1/48 bzw 1/50 und Bewegungen der Kamera oder abgebildeten Objekten entsteht, machen die 4k Auflösung obsolet.

    Oben drauf müssen die Objektive bei der S35 Sensorfläche auch 4k auflösen können, was auch schon recht schwer ist und meist sogar noch mal eine Stufe davor mit Weichzeichnungsfilter aktiv vom DoP verhindert wird. Am Ende hat man eine 4k Pixel Menge, aber keine 4k Bildauflösung.

     

    Bevor der Einwand mit der Alexa65 kommt, ja mit dieser wurde im zweiten Block gedreht, aber nur in ein paar Einstellungen. Der DoP hatte mal irgendwo in einem Interview was von 10min erzählt. Während dem ersten Drehblock gab es die Alexa65 noch gar nicht. Mit etwas Recherche findet man dann auch raus, das so VFX Einstellungen wie der Kampf mit dem Bär alleine schon wegen dem hohen Anteil von Motion-Blur nur in 2k gerendert wurde.

     

    Um auf Netflix zurück zu kommen, über 2/3 der 4k Inhalte sind reine BlowUps und die sehen als VoD schon alleine wegen der höheren Datenrate besser aus als die HD-Version. Da im Hintergrund dazu noch DASH aktiv ist, kann man sich eh nie so sicher sein, ob man gerade 720/1080/1440 oder 2160p angezeigt werden. Im Prinzip müsste irgendwo im Bild ein kleiner Auflösungsindikator zu sehen sein. Damit ist UHD zur Primetime sogar mit direktem Glasfaser-Anbindung nur sehr schwer möglich, da das gesamte Netzwerk bzw. CDN auf HD herunter fährt um allen Benutzern den gewünschten Inhalt zu liefern. Netflix selber hat gar nicht die Infrastruktur für VoD, sondern nutzt die S3-"Cloud" von Amazon-Dienst AWS und greift bei CDN auf Akamai, Limelight und Level 3 zurück. Diesen S3-AWS-Dienst nutzten auch die ganzen Trailerportale. https://de.wikipedia.org/wiki/Netflix

     

    Die Sache mit den BlowUps ist dazu vom Marketing so gewünscht, da der Kunde auch mehr für 4k/UHD gezahlt hat.

    Wir haben uns trotz neuen UHD-TV nach dem Probemonat für das mittlere HD-Paket entschieden, da beim besten Willen kein Unterschied zu sehen war.

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