carstenk
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Wenn die Handlung schon nicht beeindrucken kann, muss es halt der Bass erledigen. In Essen in der 70mm war der 'DTS-LFE' darüber hinaus auch vollkommen überdreht, dröhnend, dabei flatternd, als ob der Saal sich im Tieffrequenz-Völlegefühl erbrechen wollte. Ich hatte der Kollegin, die mich dazu überredet hatte, schon nahegelegt, doch lieber 250km (*2) mehr nach Karlsruhe zu investieren, aber das war ihr dann doch zu weit und zu zeitaufwendig.
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'The Piano Turner' wäre sicher auch ein lustiger Film 😉
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Zumindest inhaltlich trifft es diese Kritik für mich sehr gut: https://www.telepolis.de/article/Die-Odyssee-Der-traumatisierte-Filou-11368438.html Klar, inhaltlich ist das höchst subjektiv. Für mich persönlich jedenfalls der belangloseste Nolan bisher, und ich mochte alle anderen Nolans sehr. Das Kalkül,. Holland und Zendaya für die Erweiterung der Zielgruppe zu besetzen, ist vor allem deswegen so ärgerlich, weil deren Darstellungen so schwach und unnötig sind. Die 70mm Präsentation in Essen war suboptimal. Zu dunkel, zu flau, dennoch wirklich störendes Großflächenflimmern in den Tageslichtszenen, Soundtrack im Dialog zu dünn. Im Bass sehr unausgewogen, dröhnend bis sogar flatternd und viel zu laut (und ich kann echt was vertragen). Nun ist die Lichtburg kein einfacher Saal für solche Soundtracks. Und wenn mich dann der Film inhaltlich nicht ansatzweise überzeugt (es wird überhaupt nicht klar, was für eine, bzw. wessen Geschichte Nolan da erzählen will), und da grade mal 120 Besucher in einerm 1200 Besucher-Saal in der intensiv beworbenen 70mm sitzen... Ja, es war die Freitag Nachmittag, aber in einer Großstadt wie Essen und fett mit 70mm beworben, würde man am zweiten Tag schon was mehr erwarten. Die Abendvorstellungen sind wohl etwas besser gebucht. Vor zwei Wochen habe ich zufällig 'Rückkehr nach Ithaka' gesehen, ein Film, der sich inhaltlich zu einem großen Teil mit der Odyssee überschneidet, aber mit Abstand der bessere Film war - der Regisseur wusste genau, welche Geschichte er erzählen wollte, und hat es auch rüberbringen können. Tja, 'Rückkehr nach Ithaka' hatte grade mal vierstellige Besucherzahlen in Deutschland.
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Tondecoding beim Abspiel von Blurays über AP20
carstenk antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
Ja, das weiss ich Jens (tatsächlich ist es auf dieser Scheibe Dolby Digital +), aber üblicherweise enthalten Dolby Digital+ AC3 als fallback Format. Sogar die billige Vorschau-Glotze, die ich 2010 gekauft habe, kann den deutschen Ton von dieser Scheibe über HDMI wiedergeben. Der AP20 scheint das aber nicht korrekt an die Player zu signalisieren. -
Ich habe in letzter Zeit immer wieder das Problem, dass ich bei Blurays die deutsche Tonspur nicht über unseren AP20 wiedergegeben kriege. Der Ton bleibt stumm, der AP20 zeigt entweder stereo an oder einfach nur 'Digital lock'. Typisch sind diese Tonspuren in einem der besseren Dolby Codecs - während die anderen internationalen Tonspuren typisch in einem der DTS-Formate wie HD-Master etc. vorliegen. Diese Spuren decodiert der AP20 anstandslos, aber ich kriege einfach keinen deutschen Ton aus den Scheiben. Beim letzten Mal habe ich mich nach einigen Gemurkse dazu entscheiden müssen, im Bluray Player einen Downmix auf Stereo einzustellen, was bei diesen Scheiben mit ordentlichem Surround-Ton aber eigentlich nicht zumutbar ist. Sollten die besseren Dolby Formate wie True HD & Co nicht alle eine Rückfall-Option auf AC3 enthalten? Kennt jemand das Problem bei seinem AP20/25? In der Regel sind das Scheiben, die ich last Minute kriege und nicht mehr in ein DCP konvertieren kann. Ich habe einen älteren Sony Player, einen mittelalten Panasonic, und einen etwas neueren Sony. Den alten Sony benutze ich ungern, weil der etwas unzuverlässig geworden ist. Beim Panasonic und beim neueren Sony habe ich das gleiche Problem.
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Ton bei 'Downton Abbey: das große Finale'
carstenk antwortete auf Harold Chasen's Thema in Allgemeines Board
Die Mischung auf Mono im JSD60 könnte die Ursache sein. Das ist jetzt auf die Schnelle nicht so einfach zu erklären, aber beim Mischen von vielen digitalen Signalen über Integer (vs. Float) Prozesse, ist es möglich, dass das resultierende Summensignal signifikant an Auflösung verliert. Das hat was mit der Dynamik von summierten ganzzahligen Audisamples zu tun. Möglicherweise sind da im JSD60 auch konfigurierbare Headrooms zu groß. Ähnliche Konfigurationsoptionen gab es bei anderen digitalen Kinoprozessoren auch, z.B. im Bereich der EQs. Nettweise hat der JSD60 sehr viele einfache Mixer-Optionen, um mal ein anderes Preset auszuprobieren. Eventuell einfach mal ein normales 5.1 Preset nehmen, dabei dürfte dann nur der Center auf der Anlage landen (ich nehme an, euer Mono-Mix kommt auch am Center-Ausgang des JSD60 raus?). Es sollte möglich sein, die Qualität z.B. des Centersignals einfach durch Umschalten am JSD60 als A/B Vergleich zwischen Monomix und 5.1 zu bewerten. Vielleicht gibt das einen hörbaren Unterschied. Was für Endstufen sind das? -
Ton bei 'Downton Abbey: das große Finale'
carstenk antwortete auf Harold Chasen's Thema in Allgemeines Board
Beschreib die Anlage mal, die Du verwendest, von vorne nach hinten. Grundsätzlich sind solche Wahrnehmungen schon möglich. Der JSD-60 ist da zunächst mal eher unverdächtig, würde ich sagen. Kannst Du mal die vollständige CPL (DCP Name) eures Downton Abbey DCPs hier posten? -
Ton bei 'Downton Abbey: das große Finale'
carstenk antwortete auf Harold Chasen's Thema in Allgemeines Board
Was für JSDs? -
https://www.ksta.de/region/rhein-sieg-bonn/bonn/aus-nach-113-jahren-imposante-aktion-fuer-traditions-kino-in-bonn-1322758
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Ton bei 'Downton Abbey: das große Finale'
carstenk antwortete auf Harold Chasen's Thema in Allgemeines Board
Wir haben den damals ne Woche gezeigt. Wenn ich mich recht erinnere, ohne Auffälligkeiten, aber konkret erinnere ich mich nicht dran. Ich glaube, hier im Forum ist da auch nix diskutiert worden. -
Ach, dir geht's nur um das Gewebe?
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Ich habe früher mal für eine Firma gearbeitet, die mit ganzen Batterien dieser Projektoren in Überblend-Panoramaprojektion bei Großevents gearbeitet hat. Nach dem Auslaufen der analogen fotochemischen Prozesse wurden die Projektionsfolien zuletzt mit einem Durst Lambda Belichter erzeugt, wir haben die Rollen dann mit eigener Hardware geschnitten und gestanzt. Gelegentlich haben wir kleine Inserts oder Reparaturen sogar mit einem Tintenstrahldrucker auf Folie gedruckt. Da dies meistens einmalige Events waren und kein Dauerbetrieb, reichte die Haltbarkeit dafür aus. Schon damals hatten wir überlegt, auf Videoprojektion umzustellen, allerdings reichte damals die Lichtleistung der Projektoren noch nicht aus. Aus welchen speziellen Gründen soll an dieser Technik festgehalten werden? www.toma.de Ein paar Kontakte zu ehemaligen Mitarbeitern habe ich noch.
