Jump to content

F. Wachsmuth

Mitglieder
  • Content Count

    10,240
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    399

Posts posted by F. Wachsmuth

  1. vor 6 Stunden schrieb Theseus:

    Würde nicht ein billiges CC-CV-Step-Down-Converter-Modul wie dieses wunderbar einen Akku-Lader ohne großen Bastel-Aufwand ergeben? Versorgung mit 5V wäre gar kein Problem.

     

    Hans, Du hattest Recht, das geht tatsächlich ganz prima. 
    Es ist etwas figelinsch, am Spindelpoti die gewünschten 7 (oder 14 oder 35) mA einzustellen, aber so auf +/- 1 mA genau bekommt man es hin. Reicht völlig. 

    • Thanks 1
  2. Der Beli einer jeden Super 8 Kamera wurde frühestens zuletzt vor 40 Jahren kalibriert. Eher sind es 45 oder gar 50 Jahre.

    Ob der 7294 nun 80 oder 100 ASA "hat" ist eine Drittelblende und meiner Meinung nach völlig wumpe. Ich habs auf FB auch gesehen und finde es einen unqualifizierten Besserwisser-Thread. 🙂

     

    Gültig fände ich Aussagen wie "Mir gefällt ein knapp überbelichteter 7294 besser". 

     

    Aus dreieinhalb subjektiven Erfahrungen unter Ausschluss vieler anderen Faktoren der bildgebenden Kette allgemeingültige Behauptungen aufzustellen ("OMG OMG hat das schon jemand Kodak gesagt!??? Ich will mein Geld zurück!!11!") finde ich zie,lich sinnlos. 
    Ich hab neulich (nach Reparatur einer Kamera) eine Belichtungsreihe mit dem 7294 gemacht und in der Projektion fand ich "alle gut". Der Film ist sehr gutmütig. Ist einem das Ergebnis nun zu dunkel (im Scan? In der Projektion? In der Smartphonekamera?), kann das viele viele Ursachen haben.

    • Thanks 3
  3. vor 3 Stunden schrieb Theseus:

    Würde nicht ein billiges CC-CV-Step-Down-Converter-Modul wie dieses wunderbar einen Akku-Lader ohne großen Bastel-Aufwand ergeben?

    Gute Idee, das fliegt hier rum, wird ausprobiert. Nur fürchte ich, dass Du das nicht sauber auf so geringen Konstantstrom runtergeregelt bekommst (8 mA bei C/10, wobei die V80h wohl sogar C/5 "up to a year" aushält...

     

    Ich probier das jetzt aus. 🙂

  4. Ich starre jetzt schon das dritte Mal auf den "Schaltplan" dieses sympathischen Berliners, und ich finde er ergibt absolut keinen Sinn. 
     

    Male ich seine Zeichnung als echten Schaltplan auf, ergibt sie keinen Sinn. Das was er zu seiner Zeichnung sagt, ergibt auch keinen Sinn. 🙂

     

    Ich verstehe, was er wohl machen will (einen 317 als I- und einen zweiten als U-Regler), aber das muss dann doch ganz anders!

     

    Hast Du Dir genau das nachgebaut, was er da aufgemalt hat? Oder hast Du das gebaut, was er "vermutlich gemeint" haben könnte? Und hast Du den tatsächlichen Ladestrom (nicht die Spannung) am Anfang und Ende des Ladevorgangs mal gemessen?

     

    Und womit speist Du Deinen Lader? 6V kommt Mir knapp vor für 2x 317, und 5V wäre wohl definitiv zu wenig. 

  5. Dein Kukuksnest scheint aber auch fast gar nichts mehr an Cyan zu haben. Die Kamera hat dafür ja ordentlich Cyan reingedrängte, siehe Perfoloch. 🙂

    Ich find das Ergebnis aber echt ganz ordentlich. Allemal besser als so ein Blaufilter bei der Projektion. 

  6. Sehr schön! Danke für das tole Interview.

    Leider scheint es stellenweise etwas unglücklich übersetzt.

    Vielleicht magst Du z.B. "verlässt der alte Druck die Behandlung" zum Beispiel durch "verlässt die einst rote Kopie die behandelnden Bäder" ersetzen? Das klingt mir verständlicher.

    Geschmunzelt habe ich auch über die "überschüssige rote Dominante"... ich glaube "die dominanten Rottöne" ist weniger musikalisch. 🙂

    (Rot wirkt in der Tat wie im Überschuss vorhanden, weil Cyan eben ausgeblichen ist. Und Alberto verstärkt nicht das Cyan, sondern schwächt Magenta und Gelb ab.)

     

    Nochmals DANKE für das tolle Interview!

     

    • Like 1
  7. vor einer Stunde schrieb jacquestati:

    Andrew Cousins (mal googeln) hat tolle Filme mit überlagertem Material gemacht, aber ich bin absolut sicher, dass er dazu die Standards aus dem FF beherrscht

    Adrian. 😉

    Und ja, der weiss genau, was er tut. Allerdings sind seine geteilten Ergebnisse immer nachbearbeitet — sowohl die Einzelbilder als auch die Abtastungen. 

  8. Noch einfacher als Caffeenol ist Kodak's HC-110. Der ist wohl auch geeigneter, da er Schleier in Grenzen hält. Dir Flasche Sirup hält auch angebrochen ewig, was dem Gelegenheitsentwickler zu Gute kommt. 
     

    Es bleibt aber das Problem des Remjet. Und da die Farbfilme viel weniger Silber enthalten, wird das Negativ auch immer ziemlich flau. Da hilft dann nur ein guter Scan. 

  9. vor 4 Stunden schrieb Freund.Filmsammler:

    Es ist einfach nicht zu verstehen, wieso solche Spielereien vor Filmidee und Inhalt stehen

    Für Dich vielleicht nicht... ich kann das durchaus sehr gut verstehen. Assistent Zufall oder auch eben die reine Spielerei aus Spaß an der Freude können Kreativitätskatalysator sein, einfach blendend passen, oder Inhalte kongenial unterstreichen. Ich finde das absolut nachvollziehbar, auch wenn ich meine  Farbfilme meist lieber farbig entwickle. Das ist aber überhaupt kein Maßstab. 

    • Thanks 1
  10. Erlaubt ist was gefällt, da muss doch nichts verunglimpft oder in Schubladen gesteckt werden.
    Das ich mich "wozu?" Frage heißt nicht, dass es nicht einer anderen Person gerade gefällt, und das ist gut und prima so. 
     

    Was das mit Social Networks zu tun habe soll oder warum modischer Zeitgeist hier pauschal verunglimpft wird, ist mir so schleierhaft wie alter Agfachrome in E6 und zudem zutiefst zuwider. 

    • Thanks 2
  11. "Abgeschliffen" ist sehr sehr unwahrscheinlich, da muss man schon sehr sehr viel an der Blende drehen. Da du die Blende ja teilweise sauber regeln kannst und nur ein bestimmter Bereich springt, spricht dass dafür, dass genau dieser Bereich des Potis keinen Kontakt hat. Am wahrscheinlichsten ist es die Schleiferbahn. Kannst du die sehen? Ist sie lokal verdreckt? Oder evtl gebrochen, so dass der Schleifer stellenweise nicht mehr aufliegt?

  12. Klar geht das, vor allem zum Negativ ist es nicht nur dead simple sondern auch noch ziemlich Ergebnissicher: Scannen muss man dann eh und hat am meisten Spielraum. 
    Umkehren ist Glücksache, je nach Lagerung/Alter/Emulsion macht dir der Schleier das sichtbare Bild zu sehr kaputt. 
     

    Die Qualität eines echten SW-Films erreichst du damit aber nie, und mit Remjet musst du auch quasi immer kämpfen. 
     

    Ich frag mich immer: Wozu? Es gibt so viel Guten SW-Film. Dann den alten Farbfilmen doch lieber ein paar Restfarben entlocken. 

    • Like 2
  13. Ohne die Kamera zu kennen, klingt das in der Tat nach verdreckten Kontakten. Ich hätte auf ein Poti getippt. Ähnlich, wie ein verdrecktes Verstärkerpoti "kracht". Das ist aber eine blinde Vermutung. Ich sag mal: Nur Mut!

     

    Feine Kontakte (und auch Potischleifer) reinigt man am besten mit Papier, dass mit Kontaktspray (60) getränkt ist, und es zwischen den Kontakten durchzieht. Feststehende Kontakte dürfen auch getränkte Lederstäbchen sehen. Danach mit IPA reinigen (das Kontaktspray muss nach der Reinigung wieder runter!). 

  14. Du kannst auch die Belederung einer Schlachtkamera lösen. Mit heißem Fön, Spudger und Geduld geht das prima und heil. 
     

    Microtools hat Glaube ich auch Belederungen. Allerdings wohl keine so kleinen Mengen. 

  15. vor 15 Minuten schrieb Filmtechniker:

    Man hat jederzeit die Möglichkeit, dünnen Film mit Blankfilm zusammen laufen zu lassen

    Die Idee gefällt mir! Aber was passiert dann bei Perfoschäden? Gerade die Perforation ist bei Ozaphan doch eigentlich immer kaputt. Das stell ich mir als Massaker vor, was dann bei einem solchen Filmsandwich passiert. Oder denke ich falsch?

×
×
  • Create New...

Important Information

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Privacy Policy.