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yan

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    Photo, Film & Mikroskopie

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  1. Nein, da hat nicht grundsätzlich die Achtung gefehlt, sondern die heutige Hausverdrahtung mit Phase, Mittelpunktsleiter und Erde ist erst Ende der 1960er Jahre eingeführt worden. Bis dahin war die Hausversorgung ab Verteilung "genullt", wenn ich mich recht entsinne. Masse/Erde und MP bzw. Null liegen auf einem Draht. Bis heute vielfach hierzulande zu finden in etwas älteren Bauten. Nichtsdestotrotz würde ich bei so alten Schätzchen immer die Zuleitungen überprüfen. Alte Isolationen werden im Gegensatz zu altem Wein nicht unbedingt besser. Übrigens habe ich einen LEITZ Cinovid in meinem Besitz, einen N8-Projektor, der exakt die gleiche Lichtquelle benutzt. Ich projiziere damit durchaus auf 1,5m Bildbreite - allerdings auf eine Aluminium-Wand und der Raum ist ordentlich verdunkelt - und habe, insbesondere nachdem die "Lichtwurflampe" erneuert wurde, nicht unbedingt den Eindruck eines finsteren Bildes. Gut, als gleißend hell würde ich es nun auch nicht bezeichnen, aber es geht. Man kann recht gut damit gucken. Der Preis für die neuen Lampen war auch vor 10 Jahren der gleiche. Ich habe mir seinerzeit drei Stück zugelegt, damit sollte ich auskommen.
  2. Naja, ist schon richtig, allerdings hat Herr Pitterling seinerzeit nicht nur einen erheblichen Aufwand betrieben - immerhin war er nicht nur engagierter 16mm Filme über Jahrzehnte, sondern auch Feinwerktechniker von Beruf, mit ausgezeichneter Werkstatt zu Hause und darüber hinaus professionellen Möglichkeiten der Materialveredelung - sondern seine Super16 Umbauten laufen bzw. funktionieren vor allem. Jedenfalls habe ich mit einer Reihe von Anwendern gesprochen und niemanden gefunden der irgendwie unzufrieden gewesen wäre, im Gegenteil. Das Gleiche gilt auch für seine Umbauten von D8 auf DS8. Seine Sucherumbauten hat er nicht nur sorgfältig sondern auch mit teilweise speziell angefertigten optischen Komponenten durchgeführt, so beispielsweise die eckige Linse auf dem Sucherprisma, welche er gegen das Original ausgetauscht hat. Bei seinem Projektorumbau hat er ebenfalls die optische Achse entsprechend des neuen Filmbildmaßes geändert. Das alles in auch äußerlich ansprechender Form und zu halbwegs verträglichen Preisen.
  3. Moin, da der Umbau auf S16 schon seit vielen Jahren angeboten und meines Wissens immer vom selben Techniker durchgeführt wurde, kann ich mir eigentlich nur vorstellen dass da was in die Hose gegangen ist. Beispielsweise wäre möglich, dass man - warum auch immer (z.B. Zeitmangel, Krankheit, Urlaub) - die Arbeit diesmal an jemand anderen abgeben hat. Ist eben mal etwas mehr oder weniger gründlich daneben gegangen und so etwas kommt auch bei anderen Handwerksbetrieben vor, wie ich leider aus erster Hand weiß und schon hier und da selbst schmerzlich erfahren musste. Natürlich ist so etwas ziemlich unschön und mit Ärger verbunden, aber es ist deswegen auch nicht gleich zwangsläufig der Untergang des Abendlandes. Dafür gibt es in aller Regel auch so etwas wie Reklamation und Nachbesserung. Dass der Umbau des Suchers von 10fach auf 13fach abgelehnt wurde ist - so könnte ich mir vorstellen - auch kein böser Wille, sondern vielleicht eher auf knappe Ersatzteile zurückzuführen? Sollte darüber hinaus jemand unbedingt eine Super16 BOLEX haben wollen, dann könnte ich mir vorstellen, meine abzugeben: Ein Umbau von Walter Pitterling, eine RX4 mit eingebautem Belichtungsmesser, Synchronkontakt, gehärtetem Greiferlager, Fader, 10fach Sucher für S16 eingerichtet und neu ausgerichtetem Revolver. Insgesamt in bildschönem Zustand, über einen ebenfalls von WePe umgebauten Super16-Bauer P5 und eventuell Objektive (10mm) könnte man eventuell auch sprechen. Freundliche Grüße zum Sonntag Yan
  4. Moin, ist das Greiferlager vielleicht ausgelaufen? Ich hatte mal eine RX4 mit furchtbarem Bildstand und konnte ebenfalls nichts finden, bis mir damals Herr Pitterling quasi auf Anhieb zeigte wo der Fehler lag. Die Andruckplatte abschrauben, dann die Abdeckung über dem Greifer abnehmen (nicht die kleinen Senkkopfschrauben verlieren!) und dann mit einer Pinzette den Greifer über dem Lager fassen und versuchen zu wackeln. Er darf nicht wackeln bzw. praktisch kein Spiel haben. Meiner wackelte ganz ordentlich, Herr Pitterling wechselte das ausgelaufene Lager gegen sein vergütetes Stahllager aus und seitdem lief/läuft die Kamera vor allem auch mit FOMA perfekt. Dies sowohl mit Federwerk als auch mit dem Elektromotor. Ich habe seither mit der Kamera sicher mehr als 40 Rollen R100 verdreht - keinerlei Probleme. Aus diesem Grunde habe ich von ihm drei weitere Bolex-Kameras so abändern lassen. Unter anderem eine weitere RX4, meine EBM und meine Muster DS8. Leider ist es zur eigentlich verabredeten Umrüstung meiner SBM auf S16 und Stahl-Greiferlager nicht mehr gekommen. Aber die ist auch so ein ganz schickes Stück welches, exzellent erhalten, mich sicherlich überlebt. Soviele Rollen wird sie zwangsweise nicht mehr belichten dass das Greiferlager schaden nimmt. Liebe Grüße Jan
  5. yan

    KUPAVA-16

    Der 16mm HKS ist aber auch eine erheblich andere Nummer als der für 8mm. Zwar eine andere Bauart, aber trotzdem in der Ausführung mit dem Moviskop 16mm durchaus vergleichbar. Ich besitze beide, kann also ganz gut vergleichen. Dass der Film über das Stachelrad springt, lässt sich durchreinigen des Lagers und neue Schmierung entweder mit zwei sehr kleinen Tropfen eines leichten Nähmaschinenöls oder einer Trockenschmierung mit Molycote-oder auch Graphit-Pulver, vermeiden. Letzteres ist aber sehr umsichtig in Geringstmenge mit einem Wasserfarbpinsel aufzutragen. Man rührt mit Spiritus einen Brei an und überträgt davon wenig(! , am besten noch weniger) mit dem Pinselchen in das offene Lager. Dann die saubere Achse wieder einbauen. Wenn man mit dem Schmiermittel nach dem Motto "Viel hilft viel" verfährt, hat man später den Schmierstoff auch da wo man ihn überhaupt nicht brauchen kann. Aber durch die fehlende Viskosität des Trockenschmierstoffs gegenüber auch einem sehr leichten Öl hat man den leichtesten Gang.
  6. Moin! Nur zur Information: Ich habe die o.a. Artikel im Unterforum "Biete" eingestellt. Die Preise sind in einem gewissen Rahmen sicher auch verhandelbar. Freundliche Grüße Yan
  7. yan

    Verschobene Beiträge

    Danke, Silas, für Deine Antwort. Mir war nur aufgefallen dass man vom Schmalfilmforum aus, auf das ich eigentlich immer direkt zugreife, nicht einfach auf die nächsthöhere Stufe gehen kann sondern man muss schon auf die Frontseite gehen um "Biete" und "Suche" zu sehen. War vielleicht meine Einfalt, dass ich mich da zu blöd angestellt habe, aber ich habe mich bislang um die anderen Sparten schlicht nicht gekümmert. Für den Rest werde ich dann eben den von Dir angesprochenen Weg gehen. Nur wissen muss man es ... Freundliche Grüße Wolfgang
  8. Moin! meine paar Verkaufsangebote sind in die Abteilung "Biete" verschoben worden. Ein Unterforum von dem ich gar nicht wusste dass es existiert - und es ist ausgehend von Schmalfilm - Unterforum auch gar nicht so leicht zu finden. Ist aber in Ordnung, dann werde ich dort eben jene Dinge anzeigen die ich abzugeben beabsichtige. Was mich aber interessiert, ist es normal ist dass man (ich) keine Chance hat, die Anzeige nachträglich zu editieren oder auch nur einen weiteren Beitrag hintenan zu stellen? Ich kann also weder einen Hinweis geben dass der jeweilige Artikel vergeben ist, noch beispielsweise eine Preisänderung vornehmen. Ist das richtig so oder mache ich da etwas falsch? So bliebe mir nur die Alternative, den bereits angezeigten Verkaufsgegenstand ein zweites Mal mit entsprechenden Änderungen einzustellen. Kann ich natürlich machen, aber wer löscht dann die gegenstandslos gewordene alte Anzeige? Ich kann natürlich auch hier einen Vermerk setzen. In diesem Fall zunächst, dass nun auch das Titelgerät von NIZO einen neuen Besitzer hat. Aber ich denke dass das auch nicht so recht im Sinne der Forums-Administration ist. Ich wäre für Aufklärung dankbar, schon damit ich nicht im Forum kein Durcheinander veranstalte. Freundliche Grüße Yan
  9. Guten Abend allseits! ich wollte so etwas - wenigstens aktuell - nicht anfangen, aber in der Mikroskopie greifen Lichtquellen mit Leistungs-LEDs um sich. Also schon anstelle von 100W Halogen oder auch für Auflicht-Anwendungen als Ersatz für 150W-Xenon-Beleuchtung. Licht vergleichsweise ohne Ende und dabei eine vergleichsweise moderate Wärme-Entwicklung. Wäre so etwas nicht eine Lichtquelle für einen D8-Projektor der bislang mit 50W Niedervolt auskommen musste? Inzwischen gibt es da die unterschiedlichsten Farbtemperaturabstimmungen. Nur mal so ins Unreine geschrieben ... MfG Yan
  10. yan

    Bolex DS8

    Entschuldige, dass ich das mal etwas gerade heraus schreibe, aber eine Optik muss stimmen! Alles andere ist Humbug!!! Dafür ist das Filmmaterial zu schade.
  11. yan

    Bolex DS8

    Das die Objektive für die H8Rx gefertigt sind weiß ich, schließlich besitze ich selbst ein paar davon und das nicht erst seit gestern. Aber ich weiß auch dass man deren Auflagemaß nicht nur justieren sondern auch ganz problemlos dejustieren kann. Da braucht man absolut kein falsches Abstandsblech für, das geht ganz ohne. weil, wie unser Filmtechniker ganz richtig schreibt, der Abgleich im Bildfenster nicht stimmen muss - was weißt Du, wo irgendein Bastler/Reparateur/Umbauer überall dran geschraubt, Herr Grebenstein hat bereits vorgestern seinen Laden drangegeben - nehme ich an, dass die Objektive aus einer anderen Quelle/Kamera stammen. Entweder hat an der anderen Kamera alles gestimmt und hier stimmt der Abgleich nicht, oder hier stimmt zwar alles, aber die Objektive sind auf eine andere (verbastelte?) Kamera abgestimmt worden. Grundsätzlich ist das, wie ich schon schrieb, überhaupt kein Problem, die Objektive sind so gebaut, dass man die Abstimmung jederzeit korrigieren kann.
  12. yan

    Bolex DS8

    Hallo Patrick, das hat nichts mit der Rx-abstimmung zu tun, sondern damit dass das Auflagemaß der H8Rx ein anderes ist als das der H16Rx. Die von mir oben erwähnten 2,22mm sind die Differenz. Die Optiken sind wahrscheinlich nicht genau eingestellt, das Auflagemaß kann man relativ einfach justieren wenn man einen Kollimator zur Hand hat. Beim Weitwinkel genügen 3/100stel Millimeter, dass die Unendlicheinstellung bei 2-3Metern liegt. Währest Du hier bei mir in der Nähe, könnten wir das in ein paar Minuten erledigen, ich habe dass bei meinen Optiken, die ich auch aus anderen Quellen habe als die Kamera, seinerzeit selbst eingestellt, aber das ist wohl aus Distanzgründen eher nicht machbar, nehme ich an. Da sich zwar bei Bedarf die Macro-Switare und auch das 10mm, sowie 100und 150mm Switare umfokussieren lassen, nicht aber die Schneider Linsen - die kann man nur in engen Grenzen justieren um Ungenauigkeiten in der Entfernungsscala zu beseitigen - hat mir Herr Muster seinerzeit einen H8Rx Revolver angefertigt mit der entsprechenden Auflagemaß-Erhöhung für das mittlere Auge. Das passt wiederum so genau, dass das Leicina - Macro Optivaron sich an der Bolex H8Rx5 perfekt durchzoomen lässt ohne dass der Focus verloren geht. Hat er damals sehr gut gemacht. Aber es war beileibe nicht für umsonst. Ich habe damals bei 400Franken für den Revolver bezahlt. Naja ...wer schön sein will ....
  13. yan

    Bolex DS8

    Das 150er Schneider wird auch nicht scharf abbilden bei unendlich, weil die Abstimmung nicht passt. Bei der H8Rx gibt es zwar ein C-mount Gewinde aber das Auflagemaß stimmt um 2,22 mm nicht. Die anderen Optiken werden wahrscheinlich nicht von dieser Kamera stammen sondern sind von wer weiß woher. Wahrscheinlich ist das Auflagemaß verstellt. Für so etwas gab es mal Reise-Autokollimationsfernrohre.
  14. Moin! Wenn Du die Andruckplatte abgenommen hast, kannst von oben auf die Abdeckung des Greifermechanismus schauen. Das Teil in der auch die Rast für den "Andruckplatten-Verriegelung" befindet. Diese Abdeckung mit einem Uhrmacherschraubenzieher abschrauben. Vorsicht! Nicht das Dir die kleinen Schräubchen abhanden kommen! Entnimm sie mit einer Pinzette oder besser mit einem Magneten. Dann nimmst Du eine Pinzette und fasst der Greifer einmal bei seinem Lager und versuchst, dieses seitlich hin und her zu bewegen. Wenn es Spiel aufweist hast Du höchstwahrscheinlich die Ursache gefunden: ein ausgelaufenes Greiferlager. Bei alten Bolexen, die einiges geleistet haben nicht ungewöhnlich. Dadurch ist der Vorschubweg, den der Greifer leistet u.U. um ein Weniges geringer als das was die Transportrolle abführt, woraus sich eine Differenz ergibt, die zu dem Effekt führt den Du bei Deiner Kamera hast. Ich hatte das Gleiche vor Jahren bei einer DS8 Muster-Bolex und habe es fachgerecht reparieren lassen, d.h. ich habe das originale Greiferlager gegen ein Stahllager austauschen lassen. Seitdem keinerlei Probleme mehr und einen phantastischen Bildstand. Ich glaube allerdings nicht dass sich derlei Klimmzüge bei Deiner alten Kamera lohnen. Davon abgesehen wüsste ich auch niemenden der das noch in der Weise macht wie ich das bekommen habe. Gute Nacht! Yan
  15. Die Bilder des Trailers gefallen mir. Ich wär' versucht, an meinem Projektor das Bildfenster zu vergrößern ;) Nachdem es in der Kleinbildphotographie ganz im Sinne der alten Meister der Reportage Sitte geworden ist die Negativ-Ränder mit aufs Bild zu bringen, ist es zumindest eine reizvolle Überlegung - finde ich. Mir gefällt 's. Bestimmt nicht überall, aber hier.
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