Jump to content

macplanet

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    750
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    4

Über macplanet

  • Rang
    Advanced Member
  1. Du irrist. Wenn ich 50% der Besucher habe, habe ich auch nur 50% der Auslastung. Ich will meine Säle aber so gut wie möglich auslasten. Wenn ich einen kleinen Titel mit einem Mitbewerber teilen muss, fliegt er eventuell bei mir und beim Mitbewerber nach zwei Wochen raus. Das ist nicht in meinem Sinne - und auch nicht in dem der Publikums.
  2. Förderkopien existieren faktisch nicht mehr. Wenn, geht es um Filmförderung - und da ist es in der Tat oft so, dass ein Film, der aus einem bestimmten Topf gefördert wurde, 25, 40 oder sonstwie viele Startkopien braucht. Wir (also Arthouse-Kinos) erhalten immer noch (wenn auch weniger oft als früher) Bettel-Anrufe von kleinen Verleihern, dass wir doch bitte den Film XY unbedingt einsetzen sollen, "Es reicht auch eine Vormittags-Schiene" ... Das mit den Marketing-Budgets stimmt natürlich. Ist ja auch was dran - ein 600-Kopien-Start mit Fernsehwerbung und großer Marketing-Kampagne wird anders vermietet als ein 60-Kopien-Arthouse-Start. Und es stimmt auch wieder nicht. Wenn ich zum Beispiel als Arthouse einen mittelgroßen Titel (der sonst in der Stadt nur in einem Haus laufen würde) mitspiele, vielleicht als OmU oder auch nur für mein Publikums-Segment, das anders ist als das des Multiplex, dann nehme ich dem Plex vermutlich kaum Besucher weg, liefere dem Verleih aber Besucher, die er sonst gar nicht hätte. Anders ist es, wenn ein Titel in direkt konkurrierenden Häusern eingesetzt wird. Da lege ich als Kinobetreiber durchaus auch Wert darauf, dass ein Titel nur bei uns läuft und nicht woanders. Dafür kann ich dann auch damit leben, dass die Kollegen andere Titel exklusiv haben. Hier ist die Strategie aber nicht "Wir begrenzen die Kopienzahl des Films auf X Kopien" sondern "Wir suchen in der Stadt Y nach der optimalen Art, den Film bestmöglich auszuwerten". Es ist auch aus unserer Sicht nicht wünschenswert, dass jeder alles jederzeit spielen kann. Ich profitiere z.B. davon, dass ich bei einigen Verleihern seit vielen Jahren auch Titel spiele, die keine Publikumsrenner werden (und zwar dann, wenn ich sie für zeigenswert halte - ich nehme keinen Schrott ins Programm) und dafür dann auch bei attraktiveren Titeln des Verleihs alleine zum Zuge komme.
  3. Ich schau ja nur interessiert zu, was Ihr Bastler hier so treibt - aber für Laserzuschnitte aus Acrylglas (und anderen Materialien) kann ich empfehlen: www.PlexiLaser.de www.modulor.de Beste Grüße, Matthias
  4. Olaf vs. Coco

    Danke für die Info!
  5. Olaf vs. Coco

    Das ist ja auch kein Film für Kindergartenkinder. Der film-Dienst empfiehlt ihn ab 10. Sorry, aber wenn Du bei so einem Film einem Kindergarten nicht deutlich abrätst (und erklärst, was eine FSK-Freigabe ist, nämlich keine pädagogische Empfehlung) machst Du Dir Dein eigenes Geschäftsmodell kaputt. Spannend fände ich noch (obwohl ich die Antwort zu wissen glaube), ob es ein VF des Films ohne den Olaf-Vorfilm (oder, cool: mit einem erwachseneren Vorfilm) gibt. Noch mehr als die anderen Pixar-Filme dürfe dieser auch ein erwachsenes Publikum erreichen. Hier in einer 3D OV Olaf spielen zu müssen, ist eher weniger passend ...
  6. Abspielen eines DCPs geht nicht, Fehlermeldung:

    Sehr merkwürdig. Scheint wirklich irgendeine Inkompatiblität zu sein. Noch eine Idee mit wenig Aussicht auf Erfolg: DCP noch mal löschen und dann Control Panel -> Diagnostic Tool -> Storage -> Disk Cleanup. Damit entfernst Du mögiche halb-geladene Reste von einem problematischen Ingest-Vorgang. Aber die Fehlermeldung deutet in der Tat eher auf ein Problem in der Entschlüsselungs-Hardware hin. Schöne Grüße, Matthias P.S.: Statt mit Show-Vorlagen arbeiten wir mit Blöcken, die wir als Playlisten abspeichern. Eine Playlist besteht bei usn aus Blöcken für Start > Trailer > Werbung > (Hauptfilm) > Ende. Das macht die Listen sehr übersichtlich und reduziert Fehlerursachen enorm.
  7. Abspielen eines DCPs geht nicht, Fehlermeldung:

    Diese Fehlermeldung kommt doch normalerweise, wenn der Projektor nicht läuft und man versucht, eine Show mit einem verschlüsselten DCP zu laden. Zum Prüfen des KDM benötigt der Server den Projektor. Eventuell gibts da ein Problem mit der Verkabelung? Hast Du eine frische Show angelegt? Es gibt manchmal obskure Probleme mit wiederverwendeten Shows, in denen (da gelöscht nicht mehr angezeigte) CPLs liegen.
  8. Archiv (RAID/zfs) und Dolby DSS200

    Die Kosten für das Bandlaufwerk sind es weniger als der Aufwand für die saubere Durchführung der Backups. Das 40 TB-NAS ist für mich nicht überlebenswichtig. Alle Filme, die aktuell laufen, sind immer auf allen drei Servern in den Kinos. Dass ein Film, der "heute abend" läuft, wegen eines Defekts des NAS komplett weg ist, ist quasi ausgeschlossen. Dass ich womöglich einen Trailer nicht schnell genug auf den Kinoserver bekomme, ist verkraftbar. KDMs kann ich mit einem USB-Stick aufspielen. Etc. pp. Auf dem NAS liegen daneben ein paar Dutzend DCPs im Archiv. Klassiker, Filme, die wir für einen Wiedereinsatz, Schulkino, eine Veranstaltung o.ä. aufheben wollen. An deren Verfügbarkeit hängt nicht unser Betrieb, sondern die Bequemlichkeit und ggf. ein paar Euro (die ich für eine neue MG zahlen muss, wenn ich ne neue Festplatte geschickt bekomme). Der Punkt ist: So, wie es im Moment läuft, ist es kein Aufwand. Das NAS ist ein Luxus, der täglich Arbeit spart. Aber es ist kein notwendiger Teil unserer Abläufe. Dasselbe Argument ist das "pro festplattenlose Belieferung". Da gehts nicht um 6 EUR UPS-Gebühren, sondern um etwas, was im Hintergrund einfach so läuft. Inzwischen ist der Anteil so hoch, dass es anfängt, Spaß zu machen.
  9. Archiv (RAID/zfs) und Dolby DSS200

    Die Kosten im Verhältnis zum "Wert" der Daten und zum Aufwand fürs Backup.
  10. Archiv (RAID/zfs) und Dolby DSS200

    Stimmt. Was aber nichts dran ändert, dass man von 40 oder 80 TB Daten (die man aus Bequemlichkeit lokal vorhält, die aber anderenorts sicher weiter verfügbar sind) nicht sinnvoll ein Backup machen kann.
  11. Archiv (RAID/zfs) und Dolby DSS200

    Du wirst noch lange mit vielen Festplatten zu tun haben - auch wenn die Situation langsam und stetig besser wird. Mit Gofilex und Sharc kommst Du schon mal relativ weit. Wir arbeiten seit 2012 mit einem großen Synology-NAS (40 TB, 10-bay im 19"-Rack), das als zentraler Datenspeicher dient. Das hat sich sehr bewährt. Mit aktuellen Platten könnte man hier vermutlich 80 TB darstellen. Ich bin großer Fan von Synology - deren Betriebessystem funktioniert wunderbar - wäre mir (als Linux-Stümper) lieber als selbst an so einem System rumzubasteln, das ich dann nie richtig im Griff habe. Sharc liefert direkt darauf, Gofilex auch - man kann die ihr System so konfigurieren lassen, dass die automatisch alles aufs eigene NAS pushen. Daneben haben wir noch SmartJog - die liefern auch wieder einiges, allerdings großteils über unsere (!) Datenleitung. Deren Filme lassen wir auf deren NAS - die haben eine lange Vorhaltezeit im Gegensatz zu Gofilex, wo die Filme nach einem Monat oder so gelöscht werden. Daneben haben wir einen simplen Linux-PC mit Festplatten-Einschub und USB 3.0 - von dem aus landet der Content auf dem NAS, der nicht festplattenlos geliefert wird. Auch Trailer werden hier heruntergeladen, sofern sie nicht von Sharc geliefert werden. (Sharc funktioniert super - aber das Versprechen "Alle Trailer aus einer Hand" ist eine Lüge ...) Dieser PC hat drei Netzwerkkarten und kommt sowohl auf ins Internet, als auch aufs NAS (sowie die Server von Gofilex und Smartjog), als auch ins Control-Netzwerk (um die Server per VNC steuern zu können). Ein weiterer Windows-PC hat ebenfalls Zugriff aufs NAS - er wird zum erstellen von DCPs verwendet und für die wenigen Fällen, in denen jemand DCPs auf Windows-Platten liefert. Wir spielen prinzipiell allen Content immer zuerst auf das NAS und verteilen dann auf die einzelnen Server - ein TMS gibt es nicht. Was mir noch fehlt, ist eine bessere Lösung für die KDMs. Die werden derzeit manuell aus den Mails rübergeschoben. Eine brauchbare Lösung, die alles, was im Postfach landet, ggf. entpackt und aufs NAS schiebt, habe ich bisher nicht gefunden. Hat jemand eine Idee? Auch fehlt eine Lösung, die abgelaufene KDMs automatisch aus dem Ordner auf dem NAS löscht. Schöne Grüße, Matthias
  12. ARD-Skandal-TATORT "Roter Schatten": Kinoverleih?

    Das Besondere an diesem (und den anderen sehenswerten Tatorten der letzten Zeit) war, dass er von einem begnadeten Filmemacher gedreht wurde. Leider funktioniert das Tatort-Konzept nicht so, dass die Namen der Regisseure im Mittelpunkt stehen. Sinnvoll wäre es. (Vgl. auch "Stau" von Brüggemann neulich.) Und leider zieht niemand den richtigen Schluss daraus, dass die Filme so unterschiedlich gut sind - nämlich, dass es nicht reicht, lustige Kommissar/Gerichtsmediziner/Staatsanwalt-Gespanne zu etablieren. Die Experimente, die man sich immerhin zunehmend traut, scheinen aber überwiegend zu gelingen. Und zwar auch in den Augen der "Tatort"-Stamm-Zuschauerschaft. Immerhin wird der nächste potentiell sehenswerte Tatort ("Waldlust" von Axel Ranisch) nächste Woche in Hof eine Kinopremiere haben. Auch wenn er mit Sicherheit ganz anders werden wird als der von Dominik Graf ;-) P.S.: Zur Frage nach einem Kinoverleih: ÖR-Produktionen können in der Regel relativ unproblematisch gezeigt werden, wenn man das mit freiem Eintritt macht. Anders wird es immer ein wahnwitziger Aufwand.
  13. Mal was Lustiges....

    Und dann war dann noch die Beschwerde, eine Katze liefe vor dem Projektor durchs Bild. War tatsächlich so - wie auch immer das Tier reingekommen ist. Weg war sie dann aber sehr schnell - vermutlich ein einmaliger Auftritt ...
  14. Deutsche Untertitel (Universal) zu einer EN-XX Version

    Universal liefert die OmU immer als Version File, das an der KDM-Mail anhängt. Da ist garantiert noch ein ZIP-Archiv, das Du übersehen hast. Musst Du wie einen Film zusätzlich ingesten, dann sollte das funktionieren.
  15. Hat Kino das Technik-Wettrüsten verloren?

    Nein. Aber ein Kinosaal ist ein Kinosaal. Du wirst in (fast) jedem Saal was zu meckern finden. Aber es geht darum, die Magie eines Kinoabends zu erleben. Das hängt nicht an 7.1 vs. 5.1.
×