macplanet

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  1. Das lief bei uns (im Arthouse) sehr anders - der März war der beste Monat unserer (noch nicht sehr alten) Geschichte, auch der April war weit überdurchschnittlich. Das lag an zwei Filmen, "Wilde Maus" und "Moonlight" (die blöderweise auch noch am selben Tag starteten). Gerade Moonlight macht große Hoffnung - junges Publikum für einen herausragend guten Film. Und das nicht nur zwei Wochenenden lang. Aktuell leiden wir sehr unter dem Wetter - aber das geht vorbei. NB: Ich rede von Nischenprogramm (auch wenn die Nische groß ist). Und von Absolutzahlen, für die Ihr morgens vermutlich nicht mal aufstehen würdet ;-)
  2. Ja. Das dürfte sehr effektiv funktionieren. Die anderen wollen nämlich den Film sehen und Spaß haben.
  3. Mehl und Wasser. Man darf das wirklich nur machen, wenn man diese Dinge strikt (bei Androhung von Saalverweis) verbietet.
  4. Aktuell schon - die PG-Regelung war damals ja eine lex Harry Potter - viel zu schnell eingeführt und dringend überarbeitungsbedürftig. Das FSK-System (und auch PG) ist so schon sinnvoll. Es fehlt aber eine weitere Stufe zwischen 6 und 12 (der Abstand ist viel zu groß) und die Möglichkeit, das PG nicht zwangsweise mitvergeben zu müssen. Keine große Sache an sich. Gegen merkresistente Eltern wird man nie was machen können. Und die Kinobetreiber sind in der Pflicht - wir sind nicht nur Abspielstätten für Filme, wir sind Kuratoren unseres Programms. Und das völlig unabhängig davon, in welchem Marktsegment wir arbeiten. Zugegeben: Als Arthouse-Kino haben wir das Problem nur eingeschränkt - wir spielen aber ein sehr bewusst ausgewähltes Kinder- und Familienprogramm und wir geben selbstverständlich für jeden Familienfilm neben der FSK auch eine Altersempfehlung an - zusammen mit dem Hinweis, dass die Eltern ihre Entscheidung abhängig von der Medienerfahrung ihrer Kinder treffen sollen. Tipp auch an die kommerziellen Kollegen: Ein Hinweis wie "Wir empfehlen diesen Film für Kinder ab 8 Jahren" kostet nicht, beeindruckt das Publikum aber positiv - vor allem wenn es um die Beratung von Schul-, Hort- und Kindergartengruppen geht. Für die Einschätzungen kann man sich mit minimalem Aufwand am film-dienst oder an den Angaben von Vision Kino orientieren.
  5. Wenn es alle machen würden, hätten wir keine freie Gesellschaft mehr. Jede/r, der ein Angebot schafft, das im öffentlichen Raum stattfindet, ist sich im Klaren darüber, dass "was passieren kann". Kann es immer. Wird es auch irgendwann mal. Nur würde keine Taschenkontrolle das jemals verhindern. Warst Du mal in Israel? Da steht in der Tat vor jedem Kino (und vor jedem Supermarkt und vor jedem Bahnhof) ein SIcherheitsmann, der gelangweilt Leute kontrolliert und mit einem Metalldetektor wedelt. Das erzeugt nichts als Angst, schürt Ausgrenzung und Rassismus. Den Terror hat es nicht verhindert, denn der Terrorist ist immer eine winzigkleine Minderheit, die es immer schaffen wird, ein SIcherheitskonzept zu umgehen. Sicherheitspersonal ist sinnvoll, wenn es aggressives Publikum, massiven Alkoholkonsum, Rivalitäten zwischen Gruppen oder andere unkontrollierte Dynamiken gibt, es reicht schon die schiere Zahl von Besuchern - bei Volksfesten, Fußballspielen, Großkonzerten oder anderen Großveranstaltungen (ja, auch beim Kirchentag ...) ist das so.
  6. Danke fürs Nachfragen!
  7. Ist Cinio mehr als diese seit Jahren unveränderte Webseite?
  8. Nein. Allerdings klingt es mir schon nach einem klassischen Download - in der Umfrage, die die heute verschickt haben, ist die Rede davon, man solle seine feste IP nennen, die in eine Whitelist aufgenommen werden solle. Das halte ich für gleichzeitig paranoid und unpraktikabel.
  9. Kann ich verstehen. Wobei die Verantwortung schon bei denen ist - die garantieren ja, dass sie immer auch noch eine Platte schicken können, wenn der Upload nicht klappt. Die 4,20 EUR sind aber sicher nicht der Grund, das zu machen.
  10. Hmm - dass bei Langfilmen den Hinversand der Verleih und den Rückversand das Kino bezahlt, halte ich für ein ziemlich ehernes Gesetz. Da würde sich niemand trauen, was zu ändern. Eher im Gegenteil - das Kaffeekassen-Geld, das Sharc inzwischen bezahlt, ist zumindest nett ...
  11. Hast Du den Newsletter komplett gelesen? Die KFA berechnet schon immer Versandkosten - und weist im Newsletter darauf hin, dass die Kosten von der FFA bei der Kurzfilm-Förderung anerkannt werden (übrigens in der Vergangenheit immer völlig problemlos als Pauschale). Die Kosten fallen übrigens nur einmal an, wenn man (z.B. monatlich) paketweise bestellt. Die Auslieferung ist außerdem technisch nicht dasselbe wie die normale Lieferung per Gofilex - aus irgendeinem Grund wird Gofilex hier Download-Links schicken und nicht in den Filmtresor liefern. Das ist m.E. unschön, es wäre eleganter, die Filme direkt zu erhalten.
  12. Und noch mal der AG Kino-Newsletter: Gespräch mit Webedia / Update zu Google In dieser Woche sprach Felix Bruder mit dem Datendienstleister Webedia, der für Google weltweit die Kinodaten sammelt. Nicht nur die AG Kino - Gilde, auch der HDF und einige Kinoketten stehen hier in Kontakt, da immer noch einzelne Kinos fehlen und zahlreiche Spielzeiten nicht richtig abgebildet werden. Der Verband wird nun eine Liste mit allen Mitgliedern und deren Homepages an Webedia schicken, damit diese abgleichen können, wer noch fehlt. Dies soll so schnell wie möglich geschehen. Webedia wird sodann die Webseiten der Kinos analysieren und den automatischen Abruf der Daten technisch optimieren. Es soll auch ein Template eingerichtet werden, in das Betreiber ggf. Probleme eintragen können. Wir hoffen, dass nun schnell Verbesserungen erkennbar werden. Zumindest ist es gut, die richtigen Ansprechpartner gefunden zu haben.
  13. Mir kommen gerade Zweifel, ob Du weißt, was ein Cliffhanger ist. Der findet nicht mitten in einem Dialogsatz statt oder so. Du wirst auch in fast keinem Kinofilm einen finden - weil halt keiner da ist. Lasst die Pause einfach weg. Ich verspreche Dir, dass das Publikum das in der übergroßen Mehrheit verstehen und bevorzugen wird. (Es sei denn, Ihr habt eine Rehaklinik für Leute mit Blasenproblemen als Haupt-Zielgruppe). Wenn Du hören willst, dass es besser und schlechter geeignete Stellen im Film gibt - ja, natürlich, auf eine sehr triviale Art und Weise. Aber sie sind halt schlecht und extrem schlecht geeignet. Ich wiederhole mich noch mal: Mit Pausen im Film treibst Du das Publikum vor den Fernseher. Macht aus der Not eine Tugend, erklärt, warum es früher Pausen gab und warum Ihr jetzt meint, dass man sich in einem Kino einen Film am besten ohne Störung anschaut.
  14. Eben. Und da ist es halt so, dass die Pause in einem Film ästhetisch nicht vorgesehen ist. Daher macht man auch keine. Ausnahme sind natürlich Filme, bei denen eine Pause vorgesehen ist - da ist das dann aber eine ästhetische Entscheidung des Autors. Auch nach Erfahrung damit aus der Schweiz ist die Pause für mich ein absolutes Unding. Du treibst die Leute damit vor den Fernseher - eben weil Du ihnen die Chance stiehlst, sich mal zwei Stunden ungestört auf das Sujet einzulassen. Ich glaub schon, dass Euer Publikum das beste draus macht - aber das kann kein Argument sein. Also - Flucht nach vorn und dem Publikum erklären. Die können (und werden) auch danach über den Film diskutieren.
  15. Zwei Begründungen: In der Postproduction wird ggf. mit Akten gearbeitet. Je nach Workflow beim Erstellen des DCP kann es sinnvoll sein, das hier beizubehalten. Und, wie Carsten schon schrieb: Es kann sehr sinnvoll sein, nicht mit einer >100 GB großen Datei zu operieren, sondern mit mehreren kleinen. Zum Beispiel, um den Transport des DCP zu vereinfach (gerade bei elektronischer Distribution).