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macplanet

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  1. In der BWA wird das natürlich alles sauber aufgeschlüsselt - aber im Einzelfall wird man sicher schon argumentieren müssen. Bei der nicht-kinospezifischen Corona-Soforthilfe, die ja sicher viele beantragt haben, war ja die Möglichkeit vorgesehen, dass man sie bei Überkompensation zurückzahlen muss - da muss man den Sachbearbeitern eventuell darlegen, dass die vorab ausgezahlten Programmpreise etc. Gelder sind, die jedes Jahr Teil unserer Kalkulation sind. Ich vermute aber, dass so was letztlich eher wohlwollend betrachtet wird ... Bei Europa Cinemas haben wir den Abruf der vorzeitig ausgezahlten Förderung jedenfalls bewusst noch nicht gemacht sondern werden ihn erst im Juli machen - die o.g. Soforthilfe war ja für die Monate April bis Juni vorgesehen. Auch die vorzeitig ausgezahlten bayerischen Programmpreise werden m.W. aus diesem Grund erst im Juli ausgezahlt.
  2. Das wird die Crux sein - insbesondere ob man damit durchkommt, dass die erhöhten oder frühzeitig erhaltenen Programmpreise keine Corona-Förderung darstellen, vor allem beim Sonderpreis der BKM, der ja ganz dezidiert keine Soforthilfe war sondern ein Sonderpreis zum Jubiläum der Programmpreise - da könnte durchaus jemand auf die Idee kommen, das anders einzustufen.
  3. Das ist wenn Du einfach nur ein paar Hauptfilme in einer Sprachfassung brauchst, nicht schwer, braucht aber ggf. ein bisschen Zeit, um Routine zu bekommen. Bei der Geschwindigkeit des PCs sind die Anforderungen auch nicht exorbitant hoch - es ist ja letztlich relativ egal, ob das Umrechnen 4 oder 12 Stunden dauert. Du brauchst allenfalls mehr Festplattenkapazität als ein Standard-PC hat. Und es halt die saubere Lösung - ich würde bei einer Vorführung vor zahlendem Publikum nicht auf Hacks setzen (und auch ohne Hacks musst Du Vorkehrungen treffen, damit das Publikum kein BluRay-Menü zu sehen bekommt).
  4. Ich verstehe, was Du meinst - aber das wird m.E. so nicht passieren. Vielleicht ab und zu mal mit einem Erfolgsfilm - aber um hochwertiges Programm erfolgreich spielen zu müssen, muss man kuratieren können. Für die ganz Großen, die mit technischen Superlativen aufwarten können, wird auch weiter Platz sein. Die Entwicklung wird (wenn sie so kommt) die Spaltung zwischen Kleinen, die kuratieren und den ganz Großen verschärfen. Wir haben diese Entwicklung schon in vielen Segmenten gesehen. Es gibt sehr erfolgreiche Craft-Brauereien und die großen Konzerne. Es gibt kleine Buchläden und ganz große. Handwerkliche Bäckereien und Fabriken. Das Mittelfeld ist in diesen Bereichen komplett weg. Das kann auch den Kinos passieren. Für die, die ihr Produkt wirklich kennen (und die nicht nur ein Produkt verkaufen, sondern eine Story dazu), wird aber immer Platz sein.
  5. Es stört mich aus genau einem Grund (bei meinen privaten BluRays): Viele Criterion-BluRays sind nicht codefree. Nein, die sind einfach von sich aus code free, zumindest das Modell, das wir haben. Gut ... Ist letztlich nicht absolut entscheidend, aber wenn man sich schon so ein schickes Gerät kauft, muss es für mich auch alles können ...
  6. Sind sie Code Free (schaltbar)? Das waren die Oppos ja.
  7. Ja, ist sie. Trotzdem ist das Hygienekonzept, das er online hat, vermutlich das, das er für die Klage ausgearbeitet hat. Und das hat er immer wieder an das angepasst, was über die offziellen Regeln durchsickert - jetzt heißt es "An Ihrem Sitzplatz können sie die Maske zum Snackverzehr natürlich abnehmen". https://www.cinecitta.de
  8. Schon klar - aber Wolfram bezog sich im Vorfeld seiner Klage auf vorzeitige Eröffnung (in der Presse - Zitat finde ich gerade nicht) auf die Möglichkeit, individuelle Genehmigungen zu vergeben. Darauf bezieht sich sein Hygienekonzept. Ja ...
  9. Wolfram Weber hebt in seiner Planung (und auch bei seiner Klage) darauf ab, dass es eine Regelung gebe, nach der die Behörden auch individuelle Freigaben bei Vorlegen eines Hygienekonzepts machen könnten. Seine Regelung (inklusive "Maske am Platz abnehmen") ist vermutlich das, was er den Behörden vorgelegt hat, diese aber halt nicht individuell genehmigen wollten.
  10. Das mit dem Gesichtsschild hat in Bayern ja der Minister selbst ins Gespräch gebracht - das war ja ein Punkt in der launigen Pressekonferenz vor einigen Wochen, die bislang ja alles ist, was wir an harten Infos haben. Die seien im Kino ja vermutlich besser als Masken, "wegen dem Popcorn". Ich bin mir sicher, dass das tatsächlich eine spontan so dahergesagte Äußerung war und man sich die Frage bis dahin tatsächlich nicht gestellt hatte.
  11. Aber auch das sind nur 300 EUR/Kino - und damit weit davon entfernt, eine sinnvolle Hilfe für irgendjemanden zu sein. Dass Weischer seine Werbekunden bindet, ist dabei ja sogar völlig ok. Nicht ok war aber die Tatsache, dass Kinos ohne Vertrag mit Weischer eingebunden wurden, ohne sie vorher zu fragen. Das dürfte an vielen Stellen die Bemühungen der einzelnen Kinos um Unterstützung kannibalisiert haben.
  12. Ja, absolut! Das neulich hier erwähnte Buch "Strengstes Jugendverbot" gibt ein paar Einblicke in diese Zeit und ist durchaus interessant - wenngleich es leider gleichzeitig auch der Beweis dafür ist, dass es schon seine guten Seiten hat, wenn Bücher von Verlagen (mit Lektorat und anderen tollen Dingen) herausgebracht werden und nicht als BOD in Eigenleistung. https://books.google.de/books/about/Strengstes_Jugendverbot.html?id=acbcDwAAQBAJ&redir_esc=y
  13. Ja natürlich. Eine Aufführung in einer öffentlichen (und vermutlich sogar nur gegen Eintritt zugänglichen) Vorführung ist sicher nicht damit abgedeckt, dass ein Film irgendwo online steht. Kurzfilm-Vorführrechte zu klären, ist manchmal sehr einfach (da viele Filmemacher sehr gern und oft kostenlos oder für wenig Geld ihre Filme zur Verfügung stellen), oft aber auch sehr aufwändig, da es oft wahnsinnig schwer ist, die Rechteinhaber zu recherchieren. In der Praxis dürfte ein Kurzfilm-Abo das Einfachste sein - das gibts wie schon von Preston genannt bei der KFA oder auch bei Interfilm. Seid Ihr bei der FFA antragsberechtigt? In dem Fall könnt Ihr die Kosten zu 80 Prozent durch das Kurzfilm-Förderprogramm abrechnen. Ich beantrage bei der FFA immer noch einen gewissen Betrag für Vorführlizenzen lokaler Filmemacher/innen - normalerweise gibts jedes Jahr ein paar Filme, die aus der lokalen Szene auftauchen und die wir dann gern mit ins Programm aufnehmen.
  14. Nun ja. Mit den kolportierten 25 EUR/1000 ansehenen Videos ergibt sich ein Werbeumsatz von 135.000 EUR, davon die Hälfte für Werbe Weischer. Zusammen mit den Spenden für die Kinos also 115.000 EUR für die Kinos. Bei 1700 Kinos in Deutschland sind das im Schnitt weniger als 70 EUR (vermutlich mit großen Schwankungen). Der Wert der Aktion lag vielleicht darin, dass er ein bisschen Aufmerksamkeit für die Kinos generiert hat - vor allem aber darin, dass er Werbe Weischer geholfen hat. Das Ziel, eine irgendwie substanzielle Hilfe für die Kinos sein, hat die Aktion nicht erreicht - und hätte sie auch nicht erreichen können. Der gegenläufige Effekt, dass die Aktion Aufmerksamkeit von Aktionen vieler Kinos abgezogen hat, dürfte erheblich gewesen sein - uns haben Kunden* freudestrahlend berichtet, uns durchs Ansehen von Werbung unterstützt zu haben - wir haben uns dann von der Weischer-Seite löschen lassen. Wer ernsthaft über seinen Social-Media-Kanäle diese Aktion beworben hat statt selbst einen Gutscheinverkauf oder eine Spendenaktion zu starten, darf sich jetzt ärgern.
  15. Ja? Wir müssen schon jetzt VVK-Karten mit 5% verkaufen?
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