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macplanet

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  1. Dann schaut mal aufs DCP von "She Said" - da schlackern euch die Ohren: Das wird in drei OVs ausgeliefert (für EN-XX, EN-DE und DE-XX also jeweils ein komplettes DCP), und die haben jeweils über 250 GB ...
  2. Zumindest in den USA ist der Film wohl hervorragend gelaufen: https://www.mediabiz.de/film/news/x/477638?Nnr=477638&NL=LIBlitz&uid=8511 (dürfte aktuell auch ohne Login zu lesen sein, in ein paar Tagen dann nicht mehr) "Dass Netflix sich mit der gewählten Strategie Abermillionen an potenziellen Kinoeinnahmen hat entgehen lassen, ist Netflix-CEO Reed Hastings natürlich nicht nur sonnenklar - er unterstrich den gewählten Weg bei einer Konferenz der New York Times auch als den zukünftigen. "Es handelt sich um eine Werbemaßnahme für den Streamingdienst. Wir versuchen keineswegs, ein Kinogeschäft aufzubauen - sondern wir versuchen einfach, herauszustechen", so Hastings, der damit wohl auch bewusst Hoffnungen zerschlug, dass sich das Modell für künftige Releases noch nennenswert im Sinne der Kinos ausbauen lassen könnte."
  3. Marketing für Netflix? Der Film taucht aber gar nicht in den Charts auf, da Netflix keine Zahlen kommuniziert. Dass die das so machen (und dass Comscore das mitmacht) ärgert mich ehrlich gesagt mehr als dass Netflix-Filme im Kino zu sehen sind 😉
  4. Das nicht, aber überwiegend - da gabs einen speziellen Deal mit mehreren Ketten. Der Film ist auch nur für eine Woche im Kino, danach nicht mehr.
  5. Ach - geht schon ... Wir hatten das schon mit deutlich unterschiedlichem Aufwand - ich hab selbst schon mal bei einem deutsch untertitelten Kinderfilm die UT vorgelesen, wir hatten aber auch schon eine aufwändige Produktion, bei der wir einen Kinderfilm mit verteilten Rollen eingesprochen haben. Natürlich immer mit Manuskript - das wird bei Kinderfilmen in der Regel von den Festival vorbereitet und ist dann ggf. auch fürs Kino zu bekommen.
  6. Mir auch - aber da gibts halt verschiedene Traditionen. Übrigens ist Live-Einsprechen auch bei uns die übliche Art, Kinderfilme auf Festivals vorzuführen, wenn keine Synchro vorliegt (da Kinder keine Untertitel lesen können). Und das klappt in der Regel hervorragend, haben wir bei uns im Kino auch schon gemacht.
  7. Das ist vermutlich tatsächlich eine "echte" russische Fassung des Films. In Russland, Polen und einigen anderen Ländern ist seit jeher Voiceover statt Synchronisation (oder Untertitelung) eine übliche Art, fremdsprachige Filme zu bearbeiten. (Wie verwenden diese Technik übrigens völlig selbstverständlich bei Dokumentationen, vor allem im Fernsehen.) https://de.wikibrief.org/wiki/Voice-over_translation Man kann das auch natürlich auch hochwertiger machen als in diesem Beispiel - und das Verfahren hat durchaus Vorteile: Einerseits ist es erheblich billiger, andererseits erhält es Stimmen und Atmosphäre des Originals. Dass es uns so merkwürdig vorkommt, hat viel mit Gewohnheiten zu tun - unsere Synchronisationen wirken auf Menschen aus nicht Synchro-affinen Ländern ebenso merkwürdig ...
  8. Zitat aus einer Disney-Mail: "Ebenfalls möchten wir Sie freundlich daran erinnern, die Speicherkapazitäten auf Ihren Servern für den Start von „Avatar: The Way of Water“ möglichst frei zu halten, da eine enorm hohe Datenmenge auf Sie zukommen wird."
  9. Das einzige Negative, was man über Gofilex gehört hat, ist, dass sie nicht mehr so freigiebig wie früher mit dem Bereitstellen von Servern und eigener Anbindung sind. Aber der Dienst funktioniert völlig problemlos, auch der Support ist erstklassig. Wobei das auch auf Sharc und Eclair zutrifft. Eclair ist bei uns klar auf Platz 3 der Übertragungen, Gofilex und Sharc liefern das Meiste.
  10. Du glaubst nicht wirklich, was Du da schreibst, oder?
  11. Die Mitgliedschaft in der AG Kino kostet bei minimalen Umsätzen 350 EUR. Wer kann sich das nicht leisten? In viele Fällen lohnt sich das schon rein wegen der GEMA-Konditionen. Es wird eher so sein, dass manche Kinos nicht oder nur als außerordentliches Mitglied aufgenommen wird, weil die AG Kino ein Verband gewerblicher Kinos ist. Das ist aber völlig egal, denn: Wovon zum Teufel redest Du? Welche Preise werden denn von den Verbänden vergeben oder wären in irgendeiner Weise von einer Mitgliedschaft abhängig? Ich werde Dich nicht überzeugen - dafür bist Du viel zu festgefahren in Deinen Theorien. Aber, ganz im Ernst: Such Dir mal jemand, dem Du vertraust und lass Dir spiegeln, wie die Art wie Du hier (und vermutlich auch sonst) kommunizierst auf andere wirkt.
  12. Erneut ist das, was Du schreibst, grob falsch. Weder der Zugang zu Förderung noch die Antragsberechtigung für die Programmprämien von Bund oder Ländern ist an die Mitgliedschaft in einem der Verbände gebunden. Die Verbände adressieren verschiedene Arten von Kinos - und da es da Überschneidungen gibt, gibts halt auch Doppelmitgliedschaften. Bundes- und Landespreise können natürlich parallel beantragt werden. Der Kinematheksverbund schließt bei seinem Preis allerdings Kinos aus, die bei der BKM beantragen. Jedenfalls hat kein Kino hat durch eine Mitgliedschaft einen Vorteil bei irgendeiner finanziellen Unterstützung. Das entspringt allein Deiner Vorstellungskraft - und ich würde Dir wirklich empfehlen, mal ein paar Dinge zu recherchieren: Dein Projekt ist nämlich eine ziemlich gute Idee - Du beschädigst sie mit Deinem Auftreten aber massiv. Damit, dass die Programmpreise politisch sind, hast Du übrigens recht - und das sollen sie doch auch sein: Die Preise sind Ausdruck des politischen Ziels der Bundes- und Landesregierungen, Kinokultur zu erhalten bzw. zu unterstützen. Man kann ihre Existenz und ihre Ausgestaltung durchaus kritisieren - aber bitte auf Basis von Fakten.
  13. Das - oder irgendwelche Fundi-Christen brauchen mal wieder einen Gegner. Wobei die ja sonst eher den Karfreitag für so was wählen (siehe die Kämpfe um „Life of Brian“ in der Vergangenheit) als den Totensonntag.
  14. In welcher Stadt / welchem Bundesland? die Regeln für die „stillen Feiertage“ sind m.W. auf Landesebene festgelegt. Spontan finde ich das hier aus NRW - und das passt zu der 18-Uhr-Ansage: https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_detail?sg=0&menu=1&bes_id=3367&anw_nr=2&aufgehoben=N&det_id=144449 Bayern bei so was mal nicht vorn dran - yeah!
  15. Was sollten die FFA-Investitionsförderungen mit der Mitgliedschaft in einem der Verbände zu tun haben?
  16. Ich finde spontan eine Mail von Disney aus dem August mit dem 9.11. als Termin. Sicher, dass Du da nicht auf eine Datenbank reingefallen bist, die den Mittwochs-Start der Vorwoche zuschlägt?
  17. Nicht, dass ich Interesse hätte - aber steht "bei OmU reicht eine Schiene täglich" eigentlich noch? Kann ich mir bei der Vorgabe eingentlich kaum vorstellen - und m.W. haben den Film durchaus einige Arthouse-Kollegen als OmU eingeplant.
  18. Ich weiß nicht, was Cineplex macht, aber bei diesen Modellen wird normalerweise ein vorher festgelegter Preis pro Vorstellung (der mit den Verleihern generell vereinbart ist) bezahlt. Letztlich ist das eine Wette des Kinos darauf, dass die Leute nicht so oft kommen, dass es sich nicht mehr lohnt und/oder dass so viele Abos verschenkt (oder vergessen) werden, dass das die Power-User ausgleicht. Und zumindest wenn man eine erhebliche Zahl von Abos verkauft hat, klappt das auch - zumindest bei länger laufenden Modellen. Bei 25 EUR für 25 Tage besteht natürlich die Gefahr, dass das nur genau die nutzen, die wissen, dass sie in den nächsten Wochen oft ins Kino gehen werden. Aber das war vermutlich auch mehr eine Werbeaktion als ein Geschäftsmodell ...
  19. Wer 11 € Eintritt für irgendeinen Quark zahlt, ist selber schuld. Und nu?
  20. Warner hat den schon echt breit vermietet: https://www.kino-zeit.de/kinoprogramm/film/53650-rheingold-2022/tag/von-02-11-2022-bis-08-11-2022 Wir haben es uns überlegt, dann aber nicht gebucht, weil wir das Gefühl hatten, dass das Publikum nicht zu uns komm. Vielleicht war das ein Fehler - auf der anderen Seite läuft "Triangle of Sadness" nach wie vor enorm stark. Und das ist halt Publikum, das dann auch wiederkommt - fürs Rheingold-Publikum haben wir ja eher keine Folgeangebote ...
  21. Der Filmsammler ist außerdem der Vater des betreuenden Professors - der Film ist das Debüt von Daniel Popat. Nicht perfekt, aber in der Tat enorm unterhaltsam und beeindruckend (und dabei erstaunlich ernst) - dafür, dass das Projekt um ein Haar gescheitert ist (zwei weitere Mitspieler fielen wegen einer Corona-Infektion kurzfristig aus) eine meisterhafte Leistung!
  22. Sitze gerade (Dispo machend ...) im Zug. Es war ein herausragendes Wochenende - die Mischung aus den drei aktuellen Filmen, den großartigen Kopien von "Airport" und "Spartacus", der tollen digitalen Restaurierung von "Brothers Grimm" und dem "Pink-O-Rama" war perfekt. (Auch wenn mir nach "Cinema 180" eine halbe Stunde echt übel war 😉 Und genauso wichtig der tolle Rahmen, den das großartige Schauburg-Team (und das Gebäude ...) setzt. Vielen Dank!
  23. Da sind aktuell leider sowohl die "Branchenkampagne" (die sich ja dezidiert dagegen entschieden hat, das Kino über die Filme zu bewerben - es geht ja offenbar allein ums Popcorn) als auch das Kinofest vertane Chancen. Wäre der Termin fürs Kinofest nicht erst 6 Wochen vorher festgelegt worden, hätten die Verleiher und die Kinos (mit zentral organisierten Events zu den nächsten Filmen) da erheblich mehr draus machen können - erhebliche Resonanz in den Medien gabs ja durchaus! Der einzige, der das gut gemacht hat, war die Filmwelt mit der Preview mit Live-Call zu Til Schweiger zu "Lieber Kurt" - gute Idee leider für den falschen Film ...
  24. Ok, danke für die Rückmeldung. Ich traue vielen Verleihern viel zu - dem fraglichen aber nicht 😉
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