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DUALMartin

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  1. Hallo Zusammen, auf Nachfrage eines Forenmitgliedes, möchte ich hier nochmals eine kleine Arbeitsanweisung erstellen, wie man den kompletten Verstärker aus dem Heuertier Stereo 42 ausbaut. Ich hatte dies vor längerer Zeit gemacht und bin nicht mehr ganz sicher, ob ich nichts vergessen habe. Korrigiert mich bitte. Ich wollte meinen Projektor, nachdem er perfekt läuft nicht nochmals zerlegen. 1. Sämtliche Bedienknöpfe der unteren Reihe abziehen - geht mitunter etwas schwer - Tuch benutzen. Achtung der Knopf für die Spurlage ist mit einer kleinen Gewindestift gesichert und ist mehrteilig - nichts verlieren. 2. Zunächst fünf Schrauben lösen und seitliche Abdeckung abnehmen. 3. Knopf für die Höhenverstellung des Projektors ganz herausdrehen. Der verstellbare Fuß kann dann nach unten entnommen werden. Anschließend die Umlaufende Blechummantelung abnehmen. 4. Unter bzw. hinter der Schwungmasse befinden sich zwei Relais, die über grüne Stecker mit dem Oberteil des Projektors verbunden sind. Bevor diese Stecker nach oben abgezogen werden können, müssen von vorne zwei kleine Sicherungschräubchen entfernt werden. 5. Zwischen der Bodenplate des Projektors und dem Verstärkergehäuse befindet sich ein Luftspalt (ca. 3 mm) Durch diesen Luftspalt kommt man mit einem dünnen Schraubendreher von vorne an die Sicherungschrauben der grünen Stecker aus Pkt. 4 heran. (Auf dem Bild ist das umlaufende graue Blech noch dran, das muss natürlich weg.) 6. Den Projektor vorsichtig auf die Seite legen (polstern). Danach die sechs Schlitzschrauben auf der Unterseite lösen. Danach lässt die das komplette Verstärkerteil schräg nach unten anheben. Achtung: Das Verstärkerteil ist über viele Einzelleitungen mit dem Projektor verbunden. Diese Leitungen sind gesteckt und können leicht abgezogen werden - aber Vorsicht. Einige Farben kommen mehrmals vor und können leicht verwechselt werden. Also alle Leitungspositionen gut kennzeichnen. Wenn alle Verbindungen gelöst sind, kann der Verstäker vollends nach unten abgenommen werden. Bitte vorsichtig sein beim Ausfädeln der Potiachsen für die Bedienknöpfe. Die Verstärkerplatine ist mit einigen Schrauben im Verstärkergehäuse befestigt. Nach Lösen der Schrauben kann die Platine entommen werden und ist dann beidseitig zugänglich. Viel Erfolg, Liebe Grüße, Andreas
  2. Hallo liebe Filmfreude, ich habe aus einem Nachlass noch ein Set von Gebuhr günstig abzugeben. Das Set besteht aus folgenden Modulen: Monitor-Baustein, Synchronisier - Baustein, Vertonungs - Baustein, und Netzteil - Baustein. Mit dabei sind noch einige Adapterleitungen, Impulsgeber und einige Dokumente; teils handschriftlich erstellt. Wenn man die Bausteine anschließt, leuchten die LED's bzw. die Ziffern; je nachdem, welche Tasten man drückt. Mehr konnte ich nicht testen. Wenn jemand von Euch Interesse hätte, stelle ich gerne noch Bilder ein. Liebe Grüße, Andreas
  3. Hallo Zusammen, hier habe ich noch einen kleinen Nachtrag zum Heurtier Stereo 42. Nachdem ich meinen, wie oben beschrieben gewartet hatte, habe ich einige Zeit später noch einen neuen Antriebsriemen montiert. Der Projektor läuft jetzt richtig ruhig. Allerdings hatte ich nach dem Riemenwechsel plötzlich massive Probleme mit dem Ton. Mal war er da, mal nicht. Ein anderes Mal verschwand er während der Vorführung. Ich befürchtete schon ein schwerwiegendes Problem, doch dann fiel mir auf, dass es zwischen dem Ton und dem Hin- und Herschalten von Vorwärts- auf Rückwärtsprojektion einen Zusammenhang ergab. Durch mehrmaliges Hin- und Herschalten kam der Ton nämlich meistens wieder zurück. Also musste es an dem Schalter liegen, der den Ton bei Rückwärtsprojektion abschält. Durch den neuen Riemen machte der Umwerferbügel einen etwas geringeren Hub. Oben am Bügel befindet sich eine kleiner Winkel, der durch zwei Klemmschrauben am Umwerfer fixiert ist. Dieser Bügel ist verstellbar. Beim Umschalten bei abgenommenem Gehäuseseitenteil sah ich dann, dass die beiden Schalter nicht immer durchschalten. Nachdem ich den kleinen Winkel etwas nachjustiert hatte, läuft der Projektor nun zu meiner vollsten Zufriedenheit. Grüße, Andreas
  4. Hallo liebe Filmvorführergemeinde, vor kurzem habe ich mir einen Heurtier 42 Stereo zugelegt. Mit gefallen diese etwas aussergewöhnlichen Projektoren einfach besser als die schlichten Kunststoffkisten mit abgerundeten Kanten und drei Knöpfen für Filmtransport, Schärfe und Framer, aber das ist meine persönliche Ansicht. Der Heurtier kam in der originalen Styroporverpackung mit reichlich Zubehör bei mir an. Natürlich gilt bei einem fast 50 Jahre alten Gerät nicht der Slogan: "auspacken, einschalten Spaß haben." Somit habe ich den Projektor zunächst einmal geöffnet. Nachdem mir im Innenleben nichts aussergwöhnliches auffiel, ging ich ans Netz damit. Der Motor lief hoch und die Funktionen ließen sich schalten. Was nicht lief, war der Spulenantrieb und die Lampe ging bei 18 bzw. 24 B/s nicht an.(Ich wußte noch nicht, dass diese über den Hebel mit der Führungsrolle am Filmeinlauf geschaltet wird). Als ich bei einem weiteren Test dann den Hebel von Hand vorsichtig nach hinten führte, hörte ich im Inneren ein Klicken. Beim zweiten Probelauf dann war klar, wenn der Film beim Abrollen leicht spannt, wird der Hebel nach hinten geführt - die Arbeitsleuchte erlischt und die Projekttionslampe geht an. Ursache für den schwergängigen Spulenantrieb war lediglich verharztes Fett. Beim Zerlegen des Projektors stellte ich fest, dass das Maschinchen sehr solide und robust verarbeitet ist. Ein kräftiger Papst Aussenläufermotor treibt die gesamte Mechanik an. Unten im Projektor befindet sich eine fast DIN A4 große Platine, voll mit diskreter, hochwertiger Elektronik. Ausser einem leichten kratzen einiger Potis, konnte ich keine Fehler feststellen. Keinererlei kalte Lötstellen oder ähnliches. Der Aus- und Einbau der Platine ist dahingehend etwas schwierig, weil die ganzen Verbindungen zu den vielen Schaltern über einzelne Steckverbindungen realisiert wurden. Man muss viele Bilder machen oder die Lage der An- schlüsse sehr genau dokumentieren. Dennoch hatte ich beim Zusammenbau zunächst zwei Anschlüsse falsch gesteckt. Zum Glück ist nichts passiert. Nachdem ich alles frisch gereinigt, geschmiert und wieder zusammengebaut hatte, legte ich den ersten Film ein. Beim Montieren und Ausprobieren wurde mir auch die Funktion der automatischen Filmeinfädelvorrichtung klar. Man muss am Filmeinlauf den Schlaufenformer bis zum Einrasten herausziehen. Nachdem der Film dann automatisch eingzogen wird, (was hier problemlos funktioniert) schnappt der Schlaufenformer mit einem lauten "Klack" in seine Ausgangspostion zurück. Die Filmschlaufe läuft dann völlig im Freien, das bedeutet auch weniger Reibung am Filmmaterial. Der "Zurückschnappmechanismus" wird über ein spezielles Zahnrad ausgelöst. Bei meinem Projektor liegen zwei Filmandruckplatten bei. Diese lassen sich über einen einfachen Hebel rasch auswechseln. Die eine davon hat diese berühmten Rubine. Ich hatte beide schon probiert und sah mit beiden ein sehr scharfes Bild. Man könnte meinen, dass die Schärfe mit der Rubinführung noch etwas besser ist. Zerkratzte, zerknitterte oder gar zerhächselte Filme gab es bislang nicht. Warum im Buch (welches mir übrigens sehr gefällt) hier von einem Gruselkabinett die Rede ist, kann ich, wie auch bereits ein anderer Forumskollege schon schrieb, ebenfalls nicht nachvollziehen. Ich möchte hier keine Werbung machen, aber falls sich für jemanden von euch die Gelegenheit ergibt, diesen Projektor zu bekommen, er ist er es meiner Meinung allemal Wert, restauriert und eingesetzt zu werden. Bei entsprechender Pflege, wird er noch lange Jahre halten. Viele Grüße, Andreas
  5. Hi Chris, die beiden Lämpchen für die Austeuerungsanzeige haben jeweils 12V/35 mA und liegen in Reihe geschaltet an 24 V. Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass du das Ausgangssignal sowohl über die eingebauten Lautsprecher, als auch über die seitlichen DIN Lautsprecheranschlüsse schon überprüft hast. Hast du einen Schaltplan ? Hier im Forum habe ich einen Link gefunden, dort konnte man die komplette Serviceanleitung samt Schaltplan als pdF Datei herunterladen. Vielleicht können wir dann den Fehler lokalkisieren. Viele Grüße, Andreas
  6. darf ich noch fragen, hattest du bei deinem GS 1200 schon mal Probleme mit dem Hauptrelais ? Meiner ist mir vergangenen Herbst bei einer Filmvorführung nach dem Filmwechsel nicht mehr angelaufen (ich hatte hier im Forum darüber berichtet). Erst nach dem Abkühlen war alles wieder normal. Durch Abklopfen der Hauptplatine konnte ich den Fehler aber provozieren. Ich habe dann ein von den Schaltkontakten her vergleichbares Relais gesockelt und die Anschlüsse über Leitungsstücke auf die Platine gelötet. Seither läuft er ohne Probleme und das Relais ist im Notfall rasch gewechselt. Das original Relais bekommt meines Wissens man kaum noch her, ist aber auch nicht nötig. Grüße, Andreas
  7. Hi Chris, ich versuche solche kleinen Lampen, wenn irgendwie möglich, durch LED's zu ersetzen. Die halten dann die nächsten 100 Jahre ?. Nur ist die Ausleuchtung teilweise etwas punktuell, da müsste man dann mit Streuelementen aus Plexiglas experimentieren. Manchmal bekommt man bei den einschlägigen Elektronik-Händlern auch noch Lampensortimente aus dem Restpostenlager für kleines Geld. Z.B. Pollin Elektronik hat gerade ein Sortiment mit 50 Stück Kleinlämpchen (5 - 12V; max. 100 mA) in den Farben rot, orange, grün und blau (Best.-Nr. 800373). Ggf. müsste ein Vorwiderstand eingesetzt werden (bei 100 mA ist das noch vertretbar) oder mehrere Lämpchen in Reihe schalten. LG, Andreas
  8. Hallo Chris, ich denke du meinst die Lautstärke des Filmtransports. Da wiederum ist meiner, so denn der Film sauber eingelegt ist, sehr leise. Ich meine sogar, dass mein ELMO GS 1200 hier minimal lauter läuft. Nur bei der Rückwärtsprojektion rattert mein Beaulieu manchmal beängstigend laut, aber das ist ja nicht die Regel. Grüße, Andreas
  9. Hi Chris, das ist ja klasse, meinen Glückwunsch zu diesem Fang. Meine Gummirolle hat einige feine Haarrisse, aber noch nicht dramatisch. Ich hoffe sie hält noch einige Zeit. Evtl. kann ich mit einer Andruckrolle, wie sie für Videorekorder noch erhältlich sind, mittelfristig einen Ersatz beschaffen, indem ich diese etwas modifiziere. Was mir auffällt ist, dass sich dieser Projektor beim Einlegen der Filme ein wenig wie eine Mimose verhält. Geht man da nicht ganz behutsam und sorgfältig dran, dann kann es den Filmanfang schnell mal vernudeln. Auch die Abstimmung der beiden Motoren (Filmtransport und Capstan) muss sorgfältig abgestimmt sein. Ansonsten ein tolles Gerät das auch optisch ein echter Hingucker ist. Mal eine ganz andere Frage meinerseits zu den Lampen. Bislang bestelle ich die Projektrolampen für meine Projektoren immer bei Wittner. Die sind dort nicht ganz preiswert. Bei anderen Versendern bekommt man vergleichbare Lampen zu einem Bruchteil, aber sind die wirklich vergleichbar oder sollte man schon eher zu den teuren Lampen greifen ? LG, Andreas
  10. Hallo Chris, Wenn du die Grundplatte unter dem Projektor abmontierst, dann siehst du die komplette Audioplatine. Die Hybridentsufe STK... ist mit zwei Schrauben zur Kühlung des Hybridbausteins an das Projektorgehäuse fixiert und über eine Steckleiste mit der großen Platine verbunden. Man kann sie leicht abziehen, wenn man zuvor die äußeren Befestigunsschrauben für die große Platine entfernt und diese ganz ausbaut. Auf dem kleinen Endstufenblock mit dem STK-Baustein befinden sich mehrere Elektrolytkondensatoren. Bei mir hatte einer der Kondis einen Kurzschluß. Ich habe vorsorglich alle Kondensatoren gewechselt. Seither habe ich auf beiden Kanälen wieder ein einwandfreies Signal. Du kannst ja über die fünfpolige DIN-Buchse seitlich am Projektor einen Tuner oder ähnliches anschließen und das Audiosignal einspeisen. Damit kann die Endstufe einfach überprüft werden, ohne das ein Film eingelegt und der Projektor dazu mechanisch laufen muss. Ich wünsche Dir viel Erfolg. Noch eine Frage meinerseits. Wie sieht die Gummiandruckrolle bei einem Gerät aus ? LG, Andreas
  11. Hallo André, guter Vorschlag, allerdings kann ich das für Sie nicht umsetzen, weil der Schaltplan, der mir zur Verfügung steht, nicht in vollem Umfang, der Schaltung entspricht, die in meinem Projektor verbaut ist. Sämtliche Bauteile-Nummern sind anders. Auch befinden sich in meinem Beaulieu Bauteile (z.B. Spannungsregler L200), die in meiner Schaltplanausführung nicht vorkommen. Vieles ist aber ähnlich, so dass ich mit dem Material den Projektor schließlich zum Laufen brachte. Offensichtlich gab es auch hier über den Produktionszeitraum mehrere unterschiedliche Ausführungen. Generell, ohne jetzt überheblich zu klingen, setzen solche Reparaturen natürlich Kenntnisse in Elekrotechnik und Elektronik und eine große Portion Erfahrung voraus. Ich beschäftige mich hobbiemäßig seit nunmehr 40 Jahren mit elektronischen Schaltungen - hauptsächlich aus dem Audiobereich - und habe mir die Grundkenntnisse durch zusätzliche Lehrgänge angeeignet. Dennoch kommt es auch bei mir immer wieder einmal vor, dass ich manche Fehler nicht finde und das Gerät oder die Schaltung schlussendlich aufgebe. Seit es im Internet einschlägige Foren gibt, welche ich sehr schätze, hat sich die Situation natürlich erheblich verbessert. In diesem Sinne pflegen und freuen wir uns weiter an unserem Hobby. Etwas besorgnisserregend finde ich beim Beaulieu 708, dass man kaum einen Projektor sieht, bei dem die Gummiandruckrolle nicht rissig ist. Einen Ausfall derselbigen sehe ich eigentlich als wirtschaftlichen Totalschaden. LG, Andreas
  12. Danke Friedemann, für die anerkennenden Worte, freut mich. Bilder habe ich im Eifer des Gefechts nicht gemacht, ich denke, du meintest schon Bilder vom Innenleben des Projektors ? Wenn ich ihn wieder einmal öffne, werde ich das nachholen und hier einstellen. Bis bald. LG Andreas
  13. Hallo liebe Filmvorführer, jetzt möchte ich einmal von meinen noch frischen Erfahrungen mit einem Beaulieu 708 EL berichten. Ein guter Bekannter brachte mir das Exemplar mit dem Hinweis: Beim Einschalten fliegt immer die Sicherung 3,15 A. Mechanisch läßt sich alles bewegen. Ich untersuchte die Platine mit der Motorregelung und fand rasch einen 47µF Elko, der einen Kurzschluß hatte. Nach dessen Austausch fuhr ich den eingeschalteten Projektor über einen Regeltrenntrafo langsam hoch. Sämtliche LED's begannen zu leuchten, incl. der Halogenlampe und der Hauptmotor lief an. Bei Nennspannung fiel mir auf, dass der Hauptantrieb gefühlsmäßig viel zu schnell lief. Die Regelung und die Umschaltung 18 - 24 Bilder/s funktionierten gar nicht. Darüber hinaus stellte ich noch fest, dass der Capstan Motor nicht lief. Also untersuchte ich die Platine erneut. Ein Transistor BC 327 war defekt, weshalb der Capstan Motor nicht lief. Erwartungsgemäß war auch der Darlington Transistor BD 646 defekt. Da der Kollektor-Emitter-Zweig direkt in der Kurzschlussstrecke des defekten Kondensators lag, wurde der Transistor durch den Strom-Peak beim Auslösen der Sicherung zerstört. Nach Austauch der Transistoren liefen beide Motoren wieder normal und die Geschwindigkeitsregelung arbeitet jetzt wieder ordnungsgemäß. Jetzt musste ich nur noch die Geschwindigkeit des Capstan Motors an die des Hauptantriebes anpassen. Ein alter Film, der bei dieser Prozedur zunächst zweimal riss, musste dafür herhalten. Die Einstelltrimmer liegen etwas ungünstig im Laufradius der Flügelblende, so dass man die Trimmer nur bei stehendem Antrieb nachstellen kann. Als ich dann einen Tonfilm einlegte, stellte ich fest, dass der Ton von Spur 2 fehlte und nur einen Brummen aus dem entsprechenden Lautprecher kam. Nach lösen der Bodenplatte, der Schrauben für die große Audioplatine und entfernen der Stecker konnte ich die komplette Audioplatine aus dem Gerät nehmen. Das ist sehr servicefreundlich. Einer der Elkos auf der Steckplatine mit der Hybridendstufe war durchgeknallt. Diese Hybridendstufen vom Typ "STK 4..." sind bei solchen Fehlern sehr robust. Nach Tausch beider Kondensatoren wird jetzt auch der Ton auf beiden Kanälen wieder einwandfrei wiedergegeben. Der Filmtransport läuft in beiden Richtungen sehr ruhig, das Bild ist hell und scharf. Ich kann an diesem Projektor eigentlich nichts aussetzen. Er sieht gut aus, ist sehr servicefreudlich und macht auch richtig Spaß. Ein paar kleine Kritikpunkte sollen jedoch nicht unerwähnt bleiben. Bezogen auf die massive, gute Verarbeitung des Projektors, erscheint mir die Abdeckhaube mit den beiden Lautsprechnern doch etwas schwabbelig. Wenn sie montiert ist, merkt man das nicht mehr. Beim Aufsetzen und Anstecken der Lautsprecher muss man unbedingt darauf auchten, dass die Leitungen für den vorderen Lautsprecher (objektivseitig) nicht am Schwungrad des Capstans streifen. Ist mir passiert, die Folge war eine Drehzahlabweichung und ein erneuter Filmriss. Dann ist da noch der große Schaltknopf, der relativ schwergängig ist und vielleicht als Schalter mit Steg besser ausgeführt wäre wie dieser gerändelte Drehknopf. Vielleicht bin auch auch vom ELMO GS 1200 mit den Tipptasten etwas verwöhnt. Also nochmals alles in allem ist der Beulieu 708 EL meiner Meinung nach ein guter Projektor und für mich ein ideales Zweitgerät, auch als kurzfristigen Ersatz. Vergangenen Herbst ist mein GS 1200 mit einem defekten Mororelais während einer Vorführung ausgefallen. Erst ein bauähnliches Relais - über Leitungsstücke mit Relaissockel an die Platine gelötet - brachte schließlich wieder Zuverlässigkeit in das Gerät zurück. Ein Problem sehe ich allerdings in absehbarer Zeit auf mich zukommen. Die Gummiandruckrolle des Beaulieu hat einige Haarrisse. Ich versuche hier eine ähnliche Rolle, wie sie in Video-rekordern zum Einsatz kamen, zu modifizieren. Das originale Nachbauteil, welches am Markt erhältlich ist , stellt für mich momentan noch keine Option dar. Liebe Grüße, Andreas
  14. Hallo Zusammen, ich habe die Geschwindigkeiten bei 18 B/s und 24 B/s eingestellt. Ich hatte zunächst nichts gedacht, weil die Pcom-Ausführung des GS 1200 macht einem die Einstellerei ja kinderleicht. Er verfügt über ein Echtheitszählwerk, welches wahlweise die Filmlauf- zeit oder die Anzahl der Einzelbilder anzeigt. Somit musste ich lediglich eine definierte Zeit abstoppen, dann die Anzahl der Bilder auf dem Zählwerk ablesen und die Geschwindigkeit entsprechend nachjustieren. Thomas, ich habe in der Bucht einen Dunkermotor GR 42X40 gesehen, der hat auf der Rückseite eine elektromagnetische Bremse. Da könnte man von ausgehen, dass der über eine durchgehende Motorwelle verfügt. Da frage ich evt. mal nach. Kinofilme sammle ich keine, trotzdem danke der Nachfrage. Ich habe aus einem Nachlass viele Filme von einem Amateuerfilmer aus unserer früheren Jugendgruppe (Kolpingsfamilie) erhalten, die ich regelmäßig vorführe. Dann hatten wir in unserer kleinen Stadt einen weiteren Amateurfilmer. Von ihm zeigte ich einige Filme bei der langen Museumsnacht. Darüber hinaus habe ich noch etliche Filme meines Vaters. Viele Grüße, Andreas
  15. Hallo Thomas, kann ich den Projektor direkt mit einem Rechteckgenerator ansteuern ? Wenn ja, wie hoch muss dann die Ansteuerfrequenz für 18 bzw. 24 B/s und die Amplitude sein ? Viel Grüße, Andreas
  16. Hallo liebe Filmvorführergemeinde, mein ELMO GS 1200 Pcom läuft jetzt wieder mit der "richtigen" Geschwindigkeit. Als ich die Motorreglerplatine nochmals genau inspizierte, fiel mir plötzlich auf, das an einem der beiden Trimmer, die für die Grundeinstellung der Projektorgeschwindigkeit zu- ständig sind, der Schleifer gar nicht mehr an der Schleifbahn anlag. Nach dem Austauchen des Trimmers, läuft der Projektor jetzt wieder normal. Bei Gelegenheit werde ich beide Trimmer gegen geschlossene Versionen tauschen. Da ich keinen Filmstreifen habe mit einer Tonspur, auf der z.B. ein Ton von 10 kHz aufgezeichnet ist, kann ich die Projektorgeschwin- digkeit nur nach Gehör justieren. Im Grunde genommen bräuchte man ja nur einen Projektor, von dem man weiß das er genau justiert ist. Mit dem müsste man dann einen Ton von einem Sinusgenerator mit z.B. 10 kHz aufnehmen. Den Filmstreifen dann auf dem zu justierenden Projektor abspielen, Oszi an den Tonausgang und die Geschwindigkeit entsprechend am Poti einstellen. Ich kenne das sonst nur aus der Tonbandtechnik. Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit ? Liebe Grüße, Andreas
  17. Hallo Thomas, ich bin dieses Wochenende leider noch nicht dazugekommen, die Kondensatoren zu tauschen, habe aber gleich noch eine kurze Frage: Ich habe den Motor im Netz gesehen. Der hat aber keine durchgehende Motorwelle. Wie adaptiert man dann den Tachogenerator ? LG, Andreas
  18. Hallo Thomas, nochmals vielen Dank für Deine Hilfe. Ich werde die Kondensatoren tauschen und berichten, ob der Fehler damit behoben ist. Das mit den Dunkermotoren habe ich hier im Forum gelesen. Ich denke , da werde ich nicht darum kommen, den Motor mittel- fristig auch umzubauen. Aber das ist machbar. Bis bald. LG, Andreas
  19. Hallo Thomas, in meinem Projektor der Motor der zweiten Generation verbaut, also nicht mehr der, bei dem die Kohlebürsten von außen zugänglich sind. Ich habe die beiden Sinterlager mit Sinteröl beträufelt. Der Motor läuft absolut ruhig und hat im Leerlauf eine Stromaufnahme von weniger als 300 mA. Hält man den Motor kurz von Hand an, steigt die Stromstärke auf ca. 1 A an. (Bei nicht an der Projektoregelung angeschlossenem Motor über ein externes Labornetzteil betrieben) Die Mechanik, das Greiferwerk und die Schwungmasse laufen absolut leichtgängig. Daher würde ich Motor und Mechanik ausschließen wollen. Das mit den drei Dioden hatte ich hier im Forum gelesen und diese auch vorsorglich bereits gegen "stärkere" (1N5408) getauscht. Die Alten zeigten jedoch noch keine Spuren von Überlastung. Und das Thomas, ist glaube ich, der entscheidende Hinweis. Die Potis sind mir aufgefallen, aber wenn ich sie verstelle, ändert sich an der Geschwindigkeit rein gar nichts (sowohl bei 18B/s, als auch bei 24B/s). Auch die Geschwindigkeitsänderung durch den Hauptregler ist nur noch gering, das sieht man ja auch daran, dass sich die Betriebsspannung am Hauptmotor beim Verstellen lediglich um ± 1 V verändert oder ist das korrekt so ? Ich werde diese kleine aufgesetzte Platine nochmals näher anschauen. Ich hatte sie schon mal ausgebaut und auf kalte oder rissige Lötstellen hin überprüft. Sah aber gut aus. Ich hoffe jetzt mal nicht, dass der IC (µPC1002) defekt ist, sonst würde sich die Geschwindigkeit vermutlich nicht mal mehr über den Hauptregler verstellen lassen. Letztlich geht ja die gesamte Regelspannung, also von den Trimmern und dem Hauptregler gemeinsam, auf Eingang 12 am IC. Ich melde mich wieder. Vielen Dank und viele Grüße, Andreas
  20. Hallo Peter, vielen Dank für den Tipp. Ich hatte bereits ein pdf Servicemanual gefunbden, aber in diesem fehlen die Schaltpläne. Unter der Adresse von dir liegen die Schaltpläne bei. Jetzt schau ich mir die mal an. Wenn ich da nicht weiterkomme, ist Herr Gärtner sicher ein guter Ansprechpartner. Also erst einmal vielen Dank an Alle und bis bald. Viele Grüße Andreas
  21. Hallo Martin, Danke für Deine Nachricht. Ich denke, du meinst diese kleine aufgesetzte Platine mit den beiden Trimmern vorne ? Die hatte ich auch schon im Verdacht, hatte sie aus- und wieder eingebaut, aber ohne Erfolg. Die Stecker der Impuls- platine mit dem Pitchregler hatte ich ohnehin schon mehrfach gesteckt. (Zum Ausbau der Hauptplatine). Auch den Brückengleichrichter habe ich vorsorglich ausgetauscht. Der Fehler steht konstant an.? Gibt's den irgendwo einen Schaltplan ? Mit dem Servicemanual komme ich nicht so richtig weiter. LG Andreas
  22. Hallo liebe Filmvorführergemeinde, ich besitze noch etliche Super 8 Filme und habe seit einigen Jahren einen ELMO GS1200 Pcom aus einem Nachlass bekommen, der meinen Bauer T502 Duoplay ablöste. Als Neuling möchte ich mich heute mit folgendem Problem an euch wenden: Bislang lief der ELMO Projektor ohne Störungen. Beim letzten Filmabend jedoch, lief der Hauptmotor beim Einlegen eines neuen Filmes plötzlich nicht mehr an. Nach dem Abkühlen war alles wieder normal. Auf der Hauptplatine entdeckte ich dann einige rissige Löstellen. Beim Nachlöten sind mir an einer Lötstelle zwei Lötpunkte (im Bereich der Widerstände) zusammengelaufen, was ich nicht sofort bemerkte. Die Folge war, dass sich der Projektor anschließend nicht mehr über die Tasten steuern ließ. Nachdem ich den Kurzschluß beseitigte, und das Logik IC SN7402 erneuerte, ließ sich der Projektor wieder ganz normal bedienen. Die Aussetzer des Hauptmotors waren leider immer noch da. Schließlich stellte ich dann fest, dass das Motorrelais defekt war. Der Hauptmotor ist aus der zweiten Generation und nimmt im Leerlauf < 300 mA bzw. im Betrieb ca. 800 mA auf. Wie ich hier im Forum gelesen habe, sind diese Werte akzeptabel. Ich tauschte das Relais gegen ein Standardrelais, welches ich über Leitungsstücke mit der Hauptplatine verband. Die Aussetzer sind jetzt verschwunden und der Projektor läuft soweit fast wieder einwandfrei. Irgend etwas ist aber seit der verunglückten Nachlöterei noch im Argen, denn der Projektor läuft seither einen Ticken langsamer (auch schon mit dem Originalrelais). Man merkt das nur am Ton. Dreht man den Pitchregler hinten am Projektor voll auf Rechtsanschlag, dann ist die Geschwindigkeit fast normal. Da ich keinen Schaltplan habe, weiß ich nicht, wo ich hier ansetzen soll. Die Gleichspannung am Hauptmotor beträgt in Mittelstellung des Pitchreglers ca. 16,4 V und läßt sich durch verdrehen des Reglers jeweils um ca. ± 1V verändern. Kann mir hier jemand weiterhelfen ? Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe Viele Grüße, Andreas
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