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gonzus

Frage zum Anschluss eines Saaldimmers

42 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

 

Ich habe hier einen elekt. Dimmer/Saalverdunkler von Ruhstrat/RTKM.

 

Ich habe mal ein Foto der Klemmleiste gemacht.

 

Von links nach rechts;

 

Die ersten beiden Klemmanschlüsse,Bezeichnung "Netz" 1.2 / 1.1.,ist eigentlich wohl kar der 220 V Netzanschluss,Phase/Null

 

Klemmen drei und Vier;Bezeichnung "Abnahme " 2.2 / 2.1 , ein Kabel war angeschlossen,ich denke mal das ist der Lampendraht zu der Beleuchtung

 

die Klemmen fünf und sechs (Bezeichnung "Steuerleitung" 220/230 V n / u ) und sieben und acht (Bezeichnung "Motor" 220/230 V n / u) sind bereits durch Brücken verdrahtet.Hier wird wohl nichts mehr weiter mit angeschlossen.

 

Ja dann habe ich noch die Klemmen 9 ,10,11,12,13,14 Bezeichnung "Steuerung" L/1/2/3/4/5

 

Hier wird wohl der Dimmer für die jeweiligen Programme angesteuert,also z.B von der Matrix der Fp 30.

 

Meine Fragen wären hierzu ;

 

Ich nehme an das die Ansteuerung zum Dimmer von der Matrix auch mit 220 V geschieht,oder 24V ?Ich müsste also eine Verbindung von der Matrix zum Dimmer machen.

 

Weiß jemand für welche Licht-Programme die einzelnen Buchstaben stehen?

 

Hat jemand vielleicht noch Unterlagen zu dem Dimmer?

 

Danke

 

Gruss Dirk

post-80361-0-30444000-1399575447.jpg

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Ein Kontakt führt die Steuerspannung (in deinem Fall wohl 230V) nach außen für einen nc-Halt, welcer dann an einem anderen Kontakt wieder eingespeist wird. Die anderen werden dann für Hell/Halb/Dunkel angetastet. Was wo ist, sollte sich ausklingeln lassen, bzw anhand der Verdrahtung ergeben.

Anhand der Kabelreste eine Vermutung ins Blaue:

L -----Taster (NC =HALT) ----- 1

1 ----- Taster (NO=HELL) ------3

1 ----- Taster (NO=DIA) ----- 4

1 ----- Taster (NO=DUNKEL) ----- 5

 

Evtl tauschen 3 und 5 die Plätze!

Angaben ohne Gewehr, man beachte die fünf Sicherheitsregeln.

Gutes Gelingen!

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Da dürftest du richtig liegen. Zwischen L und 1 ein Öffner für STOP und dann zwischen 1 und 3,4,5 Schließertaster. Das teil schaltet mit Netzspannung, also vorsicht. Das liegende relais links ist für die Diasteuerung, ebenso der Kippschalter, der bestimmt die Drehrichtung. Dieses kleine Relais mach ab und an Probleme ab einem gewissen Alter, da mucken dann die Öffner und schließen nicht mehr sauber, woraufhin der Dimmer nicht mehr läuft und der bekannte Faustschlag aufs Gehäuse hilft. Die Sicherung sollte eine C Charakteristik haben oder Neozed, ansonsten lupfts ab und an mal den B Automat beim Einschalten des Spartrafos. Der liegt übrigens immer am Netz, wenn man keinen EIN/AUS Schalter davor setzt.

Schönes Teil, hab ich erst letzes Jahr als Bühnenlichtdimmer verbaut. Mit 25W Glühbirnen natürlich.

Jens

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Ok,ich werde einfach mal eine Fassung mit einer Glühlampe anschließen zum ausprobieren.

 

Wieso eigentlich "Diasteuerung"?.Was hat der Dimmer mit einem Diaprojektor zu tun.Oder ist damit eine schwache Beleuchtung während der Diavorführung gemeint?

 

Dann ist der gesammte Lichtstrom des Kinos über einen eigenen Sicherungsautomat abgesichert.Da da aber noch ein paar andere Sachen mit dranhängen weiß ich nicht ob ich den flinken B Automaten mit einem trägeren C Automaten tauschen kann.

Dann hat der Projektor natürlich auch eine eigene Sicherung.Die Schaltung des Dimmers erfolgt ja über die Matrix des Projektors.Gib es da keine Probleme,weil zwei verschiedene Stromkreise?

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Matrix stellt einen potentialfreien Kontakt zur Verfügung, bei korrekter Verdrahtung und fehlerfreiem Gerät kommen die verschiedenen Spannungen sich nicht ins Gehege.

Ein Automat kostet max €10, bau einen dazu und schon hat der Ruhstrat seinen eigenen Stromkreis.

C ist zulässig, also kein Thema. Hat eine trägere Auslösecharakteristik und ist damit toleranter ggü Einschaltspitzen der relativ großen Induktivität des Ringkerns. Alternativ, aber teurer, ginge auch ein Softstartmodul.

Dialicht nennt sich auch Halblicht, die Projektion ist schon deutlich zu sehen und der Saal ist noch hell genug, um sich gut zu orientieren, zB zwecks Klogang oder Einkauf.

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Danke.

 

Habe vorhin mal ein Kabel mit Stecker an den Dimmer angeschlossen.Jedesmal beim reinstecken in die Steckdose flog der Automat.Ich habe aber noch einen C 16 - Automat,ein guten von Siemens.Probiere ich morgen mal aus.Komplett eigener Stromkreis geht momentan aber nicht.Zurzeit habe ich drei seperate Stromkreise im BWR.Einen Für den Projektor/Teller,einen für den Inverter und einen für den Rest,also Licht und die Tonanlage.Dann müsste ich noch ein neues Kabel aus der Unterverteilung ziehen.Das wäre dann mit einigem Aufwand verbunden.

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Mit dem C- Automat funktionierte der Dimmer einwandfrei.

 

Wie schon gesagt wurde,Klemme 3 von aus bis max. hell,stop am Ende.

Klemme 5 von max. Hell bis ganz aus,stop am Ende.

Und Klemme 4 von max hell bis ca. halbdunkel,also das besagte Dialicht.

 

(schön wäre es noch umgekehrt,von aus bis halbdunkel,wenn der Abspann läuft.Das scheint aber nicht zu gehen)

 

Alledings läuft der Dimmer nur solange wie ich ihm Strom auf die jeweilige Klemme gebe.Das ist mir noch nicht ganz klar wie das dann funktionieren soll,von der Matrix kommt ja wohl jeweils immer nur ein Momentkontakt,oder nicht?

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Da fehlt dir die Brücke zwischen 1 und 2, die Selbsthaltung, dann geht auch von AUS auf DIA. Soweit ich weiß, liegt L an Phase, auf 1 kommt die Phase wieder raus. ich habs leider nicht aufgeschrieben, wie das war.

Da ist glaube ich, die Herstellerseite https://www.ruhstrat.com/de/transformatoren-widerstaende/service.htm

Jens

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Die Brücke von L auf 1 macht der Halt-Öffner!

Oder doch zwischen 1&2?

Von dunkel auf Dia geht nur, wenn der von Jens erwähnte Kippschalter tut.

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Und der schaltet das kleine liegende Relais um. Damit der Dimmermotor weiß, von wo er fährt, wenn man mal auf Stop gedrückt hat. Ich hab leider keinen hier, um die Belegung mal auszuprobieren, der Zettel mit der Belegung steckt in dem installierten Dimmer. Man sollte halt immer eine Kopie machen.

Jens

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Habe von der Firma Ruhstrat freundlicherweise einen Stromlaufplan bekommen.Also fehlt mir jetzt nur noch die Brücke zwischen L und 1 und dann läuft der Dimmer mit Selbsthaltung?Muss in der Brücke dann noch ein Öffner-Taster drin sein?

 

STL314051406550.pdf

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So,der Dimmer funktioniert soweit.Mit allen gewünschten Funktionen.Auch das Dialicht von Dunkel auf halbdunkel.

Nur habe ich jetzt ein Problem an der Matrix.Ich kann dort nur zwei Funktionen steuern.Von hell auf dunkel und umgekehrt.Die Funktion Dialicht kann ich nicht ansteuern.Ich habe mal ein Foto der Klemmleiste im Tableu gemacht.Die normalerweise dafür vorgesehene Klemme ist Nr.4.Wie man sieht kann es auch nicht gehen,da dort links nur ein Kabel(das graue) angeklemmt ist.Das ist das welches zum Taster im Tableu geht.Es fehlt ein Kabel das zur Matrix führt.(die vier Kabel rechts sind die Abgänge zum Dimmer).

 

Im zweiten Foto sieht man das die Matrix ursprünglich aber die Funktion zum Dialicht hatte(ist der zweite weiße Aufkleber von links).

Nur finde ich den Anschluss dazu nicht.Irgentwie kann ich auch den weg von der Klemmleiste bis hin zur Matrix nicht richtig ausklingeln.Geht das nur im eingeschalteten Zustand?

 

Gruss Dirk

post-80361-0-89187400-1401552625_thumb.jpg

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Dirk, die Matrix schaltet 15 Schritte mit Wechslerrelaiskontakten, wenn ich mich recht erinnere. Durchklingeln müßte also gehen. Pro Schaltschritt wird um 1 weitergeschaltet.

Prinzip ist klar?

Jeder Impuls schaltet um 1 weiter. nach dem Rücksetzen beginnt es bei 1, nächster schaltet auf 2 usw..

Mit den Diodensteckern bestimmst du jetzt, welches Relais angesteuert wird. Damit kannst du auch mehrere Relais bei einer Stellung schalten. Wird sich als Ipuls oder Dauerkontakt schalten lassen.

Jens

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Hallo Jens!

 

Nein das Prinzip der Matrix ich völlig klar,sie funktioniert ja auch einwandfrei.Dimmer hell und dunkel,Revolverwechsel Bw zu Cs geht alles.Nur nicht die blöde Dialicht Funktion.Auf der Klemmleiste(Anschluss Nr 4) im Tableu fehlt auch das Kabel das von der Matrix kommt.Hat man eventuell auf eine andere Funktion geklemmt.Und ich finde das einfach nicht.Wollte schon ein anderes aufklemmen,ist aber bisher gescheitert,da ich einfach keinen Durchgang bekomme.

Ganz rechts zb.steht laut Beschriftung"Gong".Hätte das einfach auf Klemme Nr 4 gelegt aber ich finde nicht die Klemmen Nr zu dem Kabel mit der Gong Funktion.

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Sorry, hab mir damals die Matrix nicht zu Genüge geführt. Hast du nicht diese Erweiterung mit dem Siemensmodul da drin? Leider sind eben viele FP's so eine Art Einzelstück.

Relais stecken alle drin und schalten auch?

Ich bezweifle nämlich nicht, das irgend jemand da mal etwas 'angepasst' hat. Und wenn der gong eben 24V brauchte, dann hat man halt den Anschluß der Relaisspule abgelötet und mal direkt nach Außen geführt. Man hätte ja auch eine Brücke nehmen können. Grüne KT Taster sollte ich noch welche haben.

Jens

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Die gesamte Matrix ist böse verbastelt worden, da stimmt n nichts mehr zu dem, wie es eigentlich sein sollte.

Ehrlich gesagt erschließt sich mir nicht der Sinn des ganzen.

Die rot, grün, schwarz und gelben Steckkontakte sind eigentlich die Steckerbuchsen für z.B. einen CP-65

gewesen und die Diatonsteuerung, sowie Pausenmusik war auf der eigentenlichen Matrix im Block , glaube ich.

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Erweiterung scheint verbaut zu sein, da rechts neben dem Steckfeld die Buchsen erkennbar sind.

Leider gibt es zwar einen Schaltplan zum Orginalzustand, allerdings hab ich noch keine einzige Matrix ohne Änderungen gesehen.

Ich würde so vorgehen:

Dialicht stecken, schalten (->zieht das Relais an? Relaisnummer entsprechen den Spalten, also erste Spalte Relais 1 etc)

Verkabelung wenn möglich verfolgen (Kabelbinder zerschneiden, ausklingeln geht auch, dauert aber meist deutlich länger), endet dann an einem der Industriesteckverbinder

Entsprechede Adern finden (es gibt idR eine Systematik, in der die Adern am Stecker belegt sind, bisher sind mir nur vollbelegte Stecker untergekommen)

Adern im Tableau entsprechend auflegen

Die Relais (KC4 von Kuhnke) bieten jeweils vier UM-Kontakte, hier auch auf richtigen Anschluß achten!

Ist zwar zeitaufwändig, aber machbar. Im Gegensatz zum µ-Prozessorsteuerungen (SPS) dokumentiert sich die Anlage quasi selbst, da alle Verbindungen optisch erkennbar vorliegen und das Prinzip dahinter (VPS) einfach durchschaubar ist.

PS: Zum Rumspielen, Ausklingeln etc bitte die 5 Sicherheitsregeln beachten, nie unter Spannung am Relaisgrab rumbasteln!! Dabei auch Fremdspannungen beachten (viele externe Geräte wie Projektor, Verdunkler etc arbeiten mit 230VAC Steuerspannung, also am Besten alles aus!).

Zum Ausklingeln immer einseitig abklemmen, sonst haste fast von allem zu allem Durchgang......

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Geht auch unter Spannung, jedoch sollte man dann wissen, wo man was tut.

Es empfiehlt sich jedoch mit adäquaten Gerät, (z.B. Beha Unitest, oder Voltmeter), an den

Ausgängen (Klemmleiste) zu messen und nicht an den Relais selbst.

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Ja, geht. Mach ich auch. Jedoch will/kann/darf ich das (aus meiner Sicht) keinem Forenten empfehlen, den (und auch dessen skills) ich nicht kenne. Lieber eine Warnung zuviel, als sich dann nachher Vorwürfe machen zu müssen, daß man ja quasi zu lebensgefährlichen (und das isses bei fehlenden Kenntnissen/ mangeldem Respekt definitiv) Aktionen ermutigt hat......

Wenn du dir den Schuh anziehst.....

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Ich würde es auch stromlos machen. gerade bei solchen Umverdrahtungen, wie es auch bei dieser FP ist und 230V Spannungen, die Revolver und Maskenschieber betätigen (ist eine ältere FP mit komplett 230V Steuerung für Automatisation), weiß man nie, wo Saft drauf ist. Und da dieser 'Netzschalter', der ab und an auch noch darin verbaut ist oder auch das sogenannte Hauptschütz auch nicht immer alles komplett vom Netz trennen (keine Ahnung warum, nur ab und an schon mal eine gewischt bekommen), sollte (muß) man immer die Sicherung raus machen, wenn man an alten FP anfängt herumzumessen und nicht unbedingt dafür die Netzspannung braucht.

Jens

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Nun, darum sagte ich ja, wenn man weiß was man tut und lediglich an den Ausgängen und nicht an den Relais selbst.

Da ist die Gefahr natürlich groß einen Kurzen zu verursachen, das Relais dabei zu Himmeln und einen Schlag zu bekommen.

Ich als Elektriker kann da sicher etwas anders vorgehen, als ein Laie.

Von daher gebe ich dir da schon Recht.

Die Matrix hat ja eine eigen Spannungsversorgung und es brauch nicht unbedingt der Rest unter Spannung zu stehen.

Im Zweifel, die Matrix ausbauen, separat einen Netzstecker anbringen und die einzelnen Abgänge messen und sich eine

entsprechende Liste machen, danach die Anschlüsse der Klemmleiste durchklingeln und entsprechend die Liste

verfollständigen, schon kann man alles zuordnen und entsprechend neu verkabeln.

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Wobei die Netzspannung auch über die Industriestecker kommt, ein Minimum an elektrischen Grundkenntnissen sollte schon dasein. Wenn ich den Gegenüber kenne, seine Erfahrungen und Möglichkeiten (meint auch Equipment) kenne, dann bin ich da auch uU entspannter, aber im öffentlichen Forum einem "Dahergelaufenem" (nicht böse gemeint) zu raten, unter Spannung zu messen, tu ich mir nich an.........

Als "Gelernter" geht man natürlich anders ran und ist damit auch meist schneller, wenns den unbedarften Laien aber mal "beißt" (der Biss eines einzigen Außenleiters kann (bei TNC/TNS/TNC-S) einen Menschen töten), dann biste schlimmstenfalls am End noch schuld und mit im Boot.

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