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Artikel "Warum Filme immer dunkler und akustisch unverständlicher werden"


Billett

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Interessant, aber so ganz habe ich das noch nicht verstanden.

 

Es ist mir ja schon vor Jahrzehnten aufgefallen, wie die digitale Nachbearbeitung Entsättigung und völlig übertriebene Helligkeitskontraste bevorzugt.

 

Nur, wenn das so ist, ist es ja doch eine rein künstlerische Entscheidung, und keine Folge des veränderten Verhaltens unterschiedlicher Lichtenergieabsorption.

 

Wenn so ein Aufnahmechip anders reagiert als ein optochemisches Filmbild, wäre es doch die Aufgabe des Kameramannes dies zu berücksichtigen, und den dunklen Bildbereichen eine noch ausreichende Helligkeitsdynamik zur Verfügung zu stellen !?

 

Nachvollziehbar ist schon eher die Bildverschlechterung durch Streaming, oder auch durch eine Sparrate für den Datenstrom im Fernsehsignal.

 

Streaming muß sich sowieso niemand antun, und würden dessen Datenraten durch die Bank weg nach oben getrieben, würden sich als erstes die Ökoaktivisten über den erhöhten Stromverbrauch für Firlefanz beschweren.

 

Und die möglichen Sparraten für's digitale Fernsehsignal sind auch nicht technischer Anforderung geschuldet, sondern monetären Interessen, die dann politisch abgesegnet wurden. Den großen Skandal über diesen Rückschritt durch "Fortschritt" hat's dann entweder nicht gegeben, oder er wurde damals von den Medien nicht aufgegriffen.

 

Heißt in der Konsequenz, das Problem der dunklen Bilder ist (wie meistens) hausgemacht, und wir und Hollywood sind dem keineswegs aus unveränderbaren Gründen ausgeliefert.

 

Irgendjemand WILL diese dunklen und grauen Bilder offenbar.

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Ein sehr interessanter Artikel welcher bestimmt nur ganz schwer zu verstehen ist von der breiten Masse. Dunkelheit des projizierten Bildes liegt hier definitiv nicht am Film sondern dem mangelhaften Abspielen in vielen Kinos. Es wird sehr viel an Leuchtmittel gespart und oft passt die viel zu schwache Lichtleistung der Lampe nicht zur Bildwand. Was diesen leblosen Ton heutiger Kinofilme betrifft liegt an den heutigen Tonmischungen mit fehlender Dynamic. Tonmischungen waren auf dem chemischen Film komplett anders vom Klang und boten eine perfekte Dynamic. Sehr oft stimmt auch die Einmessung der Tonanlagen nicht in vielen Kinos oder man drosselt den Ton auf Heimkinoniveau vom Klang. Da bringt auch eine protzige Tonanlage mit Atmos recht wenig im Kinosaal. Kinofilme auf Consumerdiscs sollte man sich auch definitiv nicht via eingebaute Lautsprecher im Fernseher ansehen sondern mit einer gut zusammengestellten externen Tonanlage. Kinofilme schaut man auch nicht auf einem Tablet oder dem Hany da absolut keine Wirkung in Bild und Ton. Eine gut eingestellte Beamerprojektion bietet da ein deutlich besseres Filmbild als ein lebloser Flachfernseher. Es wird im Heimkinobereich auch sehr viel gebastelt wie zum Beispiel den Bass reindrehen oder auch die Surroundeffekte. Oft stimmt auch die Zusammenstellung der Lautsprecher nicht in vielen Heimkinos. Lautsprecher verschiedener Marken als Zusammenstellung der Surroundanlage ist da ein sehr grober Fehler. Lautsprecher auf jedem Tonkanal sollte von nur einer ausgesuchten Marke bestehen und keineswegs von mehreren Herstellern. Bei vielen Heimkinofans ist es oft nur rausgeworfenes Geld und Protzen mit den Subwoofern. Sinn eines Subwoofers ist nicht das beben der Schrankwand im Wohnzimmer sondern einen kraftvollen Filmton zu erzeugen im Raum. Das schaffen leider kaum oder wenn nur sehr wenige Heimkinofans. Man sollte sich ein technisch perfekt eingerichtetes Kino aussuchen um Filme zu erleben in Bild und Ton. Denn nur im Kino ist Kino wirklich Kino.

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vor 13 Stunden schrieb Lichtspieler:

Irgendjemand WILL diese dunklen und grauen Bilder offenbar.

 

So ist es. Das war schon zu rein analoger Zeit so, man hat in den 90ern mit fotochemischen Mitteln in der Entwicklung und Kopierung die Farbwiedergabe und Durchzeichnung der Schatten gezielt zerstört. Grobkorn, Fehlfarbigkeit und ausgefressene Lichter waren willkommen! Genau wie man durch brachiale Diffusion und Lowcontrastfilter die Schärfe des Bildes und Kontrastwiedergabe ausgebremst hat. Das hat sich digital nur fortgesetzt.

Edited by Jeff Smart (see edit history)
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