Jump to content

Lichtspieler

Mitglieder
  • Posts

    334
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    1

Recent Profile Visitors

The recent visitors block is disabled and is not being shown to other users.

  1. Wenn es gut läuft, gibt's doch hier in einigen Monaten eine Bauanleitung für einen Filmabtaster für 350 Euro. Schon nach 100 Minuten Film würde der Eigenbau günstiger als das teure Angebot vom Dienstleister. Danach sänke der Minutenpreis mit jedem Meter stetig weiter.
  2. Das machte es auch nicht besser. Es ist eine jener neumodischen Unhöflichkeiten, nationale Märkte mit ausländischen Titeln und Begriffen vor den Kopf zu stoßen. Abgesehen von der Unfähigkeit mancher potentiellen Kinoänger den englischen Titel überhaupt übersetzen zu können, ist es auch ein deutliches Zeichen von Geringschätzung gegenüber einem ganzen Markt, dessen Sprache als unwichtig zu beleidigen. Das nationale Geld nehmen sie aber trotzdem gerne, oder !? Ich könnte "haunting" zwar noch übersetzen, aber eine Ahnung um was es geht brächte mir das auch nicht. Rein vom Titel hätte ich nicht die geringste Idee, was mich erwartet, und auf einen "altmodischen" Hercule Poirot, der weder rappt, noch im Superheldenkostüm Venedig vor Dr. Gondola rettet, wäre ich im Leben nicht gekommen. Wie wär's mit "Fluch in Venedig" ? Oder in Anlehnung an einen recht bekannten Poirot Titel "Das Böse in Venedig" ?
  3. Erstaunlich, das sieht nach moderner High Tech aus, und ist doch schon so alt. Aber es ist ja oft so, da taucht der neueste Hit auf, dabei ist der gar nicht neu, sondern lediglich populär. Die Fräß-Steuerung könnte über eine Projektion des auf Hochkontrast entwickelten Filmes auf eine feinsegmentierte Selenzellenmatrix realisiert worden sein. So ähnlich wurde das zumindest in den 50ern für die Vorläufer heutiger mannshoher Videomonitore umgesetzt. Die Idee und die Technik waren also da. Eine andere Möglichkeit wäre die Abtastung des Filmes durch einen Filmabtaster für live auszustrahlende Fernsehsignale gewesen. Auch diese Technik war früh vorhanden.
  4. Wenn Du fix und alle bist, kann Dich vielleicht ein stärkender Trunk wieder aufbauen: Spur Cola, Krystalla Cola, Pepsi=Cola, RC Cola, Fru Cola, Sun-Drop Cola, Libella-Cola, Shasta Cola, Topp Cola, Double Cola, Nehi Cola, Afri Cola, ... Und für ganz schwere Fälle eine Flasche von Fred Feuerstein's Cactus Coola. Dazu noch ein Canapee, vermutlich mit Thun, nicht Thon. Nachtrag: Ach, in der Schweiz heißt das "Thon" !? Das wußte ich nicht, wieder was gelernt. Danke Helge.
  5. Wunderbarer Bericht, danke. Ich will eine Zeitmaschine, und mich den ganzen Tag lang durch die Stände wühlen, die Kataloge, Prospekte, Erklärungen, Werbedisplays, Prototypen, hunderte Modelle, Systeme, Filmsorten, durch ein analoges Schlaraffenland. Zur Pause zwischendurch ein Eiersalatsandwich und eine Flasche Sinalco Cola. Am Abend alles erschöpft aber glücklich in den Opel Kapitän laden, und ab nach Hause.
  6. Danke, Jens & Helge. Ich nehme dann an, das "Keramik" steht für einen Brenner aus Keramik. Sollte es nicht möglich sein so eine Lampe auch mit Gleichstrom zu betreiben !? Ich denke ich kann mir das Licht vorstellen, ich kenne das als sonnenscheinähnliches Licht zur Hervorhebung einzelner Stellen in Verkaufsgeschäften, oder eben auf Messeständen. Ich habe hier schon gelesen, wie Halogenlampen mit Stiftsockel in alte Kaltlichtspiegel in Super 8 Projektoren verbaut wurden. Vor dem Hintergrund ist es natürlich schon eine Riesensauerei, die Lampen einfach zu verbieten wie in einer Chop-Suey-Republik. So steigt der Preis einer Lichtlösung locker um das 10-fache, ohne daß das Ergebnis deshalb auch 10 mal besser, 10 mal haltbarer, oder 10 mal begehrenswerter wird.
  7. Daß das 70er Jahre Gebumse heute eher peinlich wirkt, kann ich mir vorstellen. Aber zur Not kann man einen alten Super 8 Film wenigstens noch nutzen, um die Funktionsfähigkeit der Filmführung im Projektor zu überprüfen. Oder man schenkt den Streifen dem Enkel oder Neffen, der hat dann genug Grund, sich mit der Lupe an seinem Inhalt zu erfreuen, und entdeckt 10 Jahre später Super 8 als Hobby. Aber wegwerfen ist ganz überflüssig. Ein selbstgedrehter Porno auf Super 8... der hätte ein Alleinstellungsmerkmal, der feuchte Traum aller Betriebswirtschaft.
  8. Noch eine Idee: Weiße LEDs strahlen in Glasfasern hinein. Die Glasfasern verjüngen sich, und sind an ihrem Austrittende von quadratischem Querschnitt. Diese Enden werden dann zu einer punktförmigen Lichtquelle der gewünschten Fläche und Durchmesser gebündelt. Man muß sich also nur in der Küche ein paar passende Glasfasern backen. Jens, was sind CDM-T Lampen ?
  9. Soweit ich das beurteilen kann, sind digitale Laserprojektoren im Kino nicht ansatzweise mit einem das Filmbild durchleuchtenden Laserlicht vergleichbar. Das liegt an den vollkommen unterschiedlichen physikalischen Voraussetzungen. Ich gehe dabei davon aus, mit dem Laserprojektor ist ein Projektor gemeint, der Laserlicht auf die Leinwand wirft. Im Automobilbau gibt es dann ja noch Laser-Leuchtstofflampen, die unsinnigerweise oft als Laserlampen bezeichnet werden, aber eben kein Laserlicht auf die Fahrbahn werfen, sondern nur auf eine intern verbaute Leuchtstoffschicht. Also im Kino wird das Bild dann aus drei, nicht weiter gestörten Laserlichtstrahlen aufgebaut. Soweit alles unproblematisch. Schickt man aber einen bunten Laserstrahl durchs Filmbild wird kaum vorherzusagen sein, wie der durch die Farbstoffe im Film beeinflußt wird. Weil, wie Regular 8 zurecht einwirft, mit Sicherheit die Einzelfarbe der Farbstoffe je nach Fabrikat ganz unterschiedlich sein wird. Es ist ja nicht einmal klar, ob bei der Filmentwicklung überflüssige Farbe herausgelöst wurde, oder die Farbe erst entstand (Gasparcolor). Auch die Farben colorierter, getönter, und viragierter Schwarz-weiß Filme waren mit Sicherheit nicht normiert, und dürften daher nur rein zufällig mit monochromatisch buntem Laserlicht harmonieren. Soweit also alles problematisch. Ich finde ja auch, ein bischen Brutzeln im Lampenhaus gehört zum echten Film dazu. Wo ist denn der Reiz, wenn im Filmprojektor eine digital gesteuerte, KI unterstützte Laserlichtquelle das Licht für jedes Filmbild perfekt vorhersagt und neu mischt ? Geht's kaputt, kann es kein Mensch mehr reparieren, und ist es perfekt, digital und kalt, kann man auch gleich 'ne Blu-ray disc auf dem Monitor angucken. Zu Beginn der LED Lampenzeit gab es mal Modelle mit einem spitzen Kunststoffkegel (Oder war der als Vertiefung invertiert ?), an dessen Ende sich das LED Licht punktförmig brach. So erinnerte die LED Lampe mehr an eine Halogenlampe. Das könnte ich mir als Ansatz vorstellen, um aus dem Flächenstrahler LED einen Punktstrahler im Projektor zu machen.
  10. Dia-Rollfilm. Ganz einfach Dia-Rollfilm. Ich bin aber nicht sicher, ob es solches Hochformat auch in Westeuropa gab. Dia-Rollfilm hat den Vorteil, daß kein Dia verloren gehen kann. Die Einsparung von Diarähmchen reduziert natürlich auch den Preis. Wie weit das durch Amateurphotographen genutzt wurde kann ich nicht sagen. Aber im kommerziellen Bereich wurde der Rollfilm auch viel für Fortbildungszwecke eingesetzt. Auf jeden Fall in Deutschland und den USA, sicher aber auch in anderen Staaten. Auch in einigen Bildschirmprojektoren, ganz oder teilautomatisiert, wurde er eingesetzt. In der DDR gab's sozialistisch korrekte Heimatkunde und Märchen auf Dia-Rollfilm, im dekadenten Westen teils auch unanständige Mädchen, die nicht wussten, was sie anziehen sollen.
  11. Ich denke, ich weiß, auf welche Gefahr Du anspielst. Tja... schade drum.
  12. Eine Wochenschau von 1972... ist mal was neues. Sofern ich weiß, gab's die letzte deutsche Wochenschau 1974. Launig gemacht, und informativ. Vom Dokument zum Steuerberater. Vom Steuerberater auf den Lochstreifen. Vom Lochstreifen auf das Magnetband. Vom Magnetband in den Arbeitsspeicher (Z.B. Trommelspeicher oder Kernspeicher). Oder ohne Arbeitsspeicher endlich in den Prozessor. Da hat sich ganz schön was geändert. Nur bei der Sache mit den Vorschriften, die keiner mehr versteht oder überblickt. Da hat sich nix geändert.
  13. Über solchen Reibradantrieb habe ich mich tatsächlich mal mit einem Film- und Photofachmann unterhalten, als es die in Geschäften noch gab. Er meinte damals, man solle das Triebrad "ein Häuchelchen" verstellen, ging also davon aus, daß eine Verstellmöglichkeit gegeben ist. Ich selbst habe das aber noch nicht überprüft.
  14. Alle diese Beiträge zu Filmmaterialherstellern sind ja eine tolle Wissensammlung, die man so vermutlich kaum woanders findet. Hast Du denn mal vor das einst in Form eines E-Buches zusammenzufassen, Simon ? Ungefähr so wie Deine Beschreibungen und Erörterungen einzelner Filmkameras ? Ein zusammenhängendes Werk würde das Lesen und verstehen erleichtern, und bekäme einen bleibenden Wert.
  15. Normal 8 bei Dux, erstaunlich. Vielleicht hatte der Hersteller das gemacht, damit kein Kind auf die Idee gekommen wäre Kassetten mit Super 8 Filmen von anderer Spielzeug-Filmtechnik zu füllen, wie von Fisher Price oder Mupi, oder gar aus dem Super 8 Händler Ausverkauf. Als Kind hatte ich mal die Überlegung, mir so ein Dux Kino zu wünschen, aber das Filmangebot war mir schon damals zu brav. Nur Micky Maus, Donald Duck, und andere "unverfängliche" Sachen. Nicht sexy genug, wenn man als Kind die Welt erkunden will.
×
×
  • Create New...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Privacy Policy, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.