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TK-Chris

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Posts posted by TK-Chris

  1. vor 18 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

     

    Rückwärtsprojektion ist mit einfachem Schaltrollenantrieb nicht möglich. Du kannst den Film nicht durch den Kanal schieben, nur ziehen.

    Bauer Studio maschinen liefen ohne Samt. Der Rückwärtslauf funktionierte dank des Gleitstückes einwandfrei. 

    Bei der FP30s klappte es ja auch, oder bei der fp38 die hier neben mir steht 

    • Thumsbup 1
  2. Es ist so, weil es so ist. Fotochemie. Über das Warum und wieso ist hier eigentlich schon öfter ausführlich diskutiert worden, inkl. Quellenangaben der einschlägigen Literatur.

    Ich mache mir nicht nochmal die Mühe und erläutere dies Seitenlang, die Suche sollte die Beiträge finden.

     

     

    Das geht sogar so weit, dass sich die Farbschichten auflösen und der Film an den dunklen Stellen einen rot-rosa schleier bekommt, auch das hatten wir hier schon einmal ausführlich besprochen, inkl, Bildern der Filme.

     

     

  3. hmm, schwierig, ich persönlich würde ihn separieren, denn wenn der Punkt erreicht ist, gast er aus und steckt somit die anderen Filme an. ab PH 4,8 ist jedenfalls Handlungsbedarf, sollten einem die Filme etwas wert sein.

  4. Ohne Dir jetzt nahe treten zu wollen, aber viel Erfahrung im Bereich der 35mm Kinotechnik hast Du noch nicht, oder?

     

    Was passiert, wenn der Film reißt, es aber noch nicht reicht, dass er vom Abstreifer von der Schaltrolle weggedrückt wird. Er Staut sich unter umständen im Bereich davor. Hier muss nun ein nachgebendes Element vorhanden sein, sonst könnte es die Schaltrolle verbiegen, das ist einer der Gründe, warum die Befestigung der Rolle nachgibt.

    Außerdem braucht man unter Umständen, wenn man etwas einstellen muss, einen Druck in eine Richtung, dass sich eine Einstellung auch in jene andere Richtung bewerkstelligen lässt, eine Vorspannung also.

     

    Und die Frage, die jetzt gleich kommt, warum Maschine X das hat und Maschine Y nicht: Verschiedene Ausführungen, konstruktive (Weiter-)Entwicklungen etc. 

  5. vor 8 Stunden schrieb ruessel:

    Ach, wenn ich an die 70er Jahre Papierbilder "Foto Porst - Königsbilder" denke - so schlecht sind digitale Drucke nicht.

     

    s-l1200.jpg

    Selbst die waren besser als auf alten oder dejustieren Geräten gelaserte Bilder. Porst hatte Agfa Geräte in der Bildverarbeitung stehen, so schlecht waren die Geräte nicht... 

     

    Optisch geht viel, wenn man sich auskennt. Vor allem aber ist kein wie auch immer geartete digitaler Zwischenschritt dazwischen Der die originale Qualität des Filmbildes verfälscht. 

     

     

    • Thumsbup 1
  6. Die FIAF und ACE empfehlen den Einsatz von CS Perf bei älteren Kopien um so eine Schädigung bei geschrumpften Material vorzubeugen. Das was man heute noch neu an Projektoren kaufen kann (Cinemecc und Veronese) liefern auch nur noch CS aus.

     

    Ich denke, dabei sollte man es auch belassen, wenn eine Neuauflage, dann bitte nach FIAF Standard um eben geschrumpftes Material durch die Maschine zu bringen.

  7. vor 8 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

    Das sind höchstwahrscheinlich solche Kombizahnrollen. Weil keine CS-Kopien mehr zirkulieren und in Sammlerkreisen auch nur sehr wenige mal gespielt werden, rate ich zu der klugen Investition in Schalt- und Wicklerrollen für Perforationstyp P. Die entsprechenden Filme werden dankbar sein.

    Die gibt es aber nicht mehr. 

    B14 (Studio) sind generell mit CS Zahnkränzen ausgeliefert worden, 90% der im Einsatz befindlichen Maschinen wurden irgendwann umgerüstet, da es nur noch die CS Zähnchen als Ersatzteil gab. Normalzahnige Wickelrollen findet man höchstens noch auf irgendwelchen Vorkriegsköpfen in uralten Dorfkinos, und selbst die, die ich damals abgeräumt habe, hatten alle CS Perf.

  8. Also ich fühle mich gerade an den Loriot sketch mit der Badewanne erinnert. Korinthenkackerei vom feinsten. 

    Der Projektor hatte eine Auslieferungskontrolle und unzählige Betriebsstunden überstanden und jetzt wird hier allen Ernstes über die Ausrichtung einer Führungsrolle im 10tel mm Bereich diskutiert. 

  9. vor 17 Stunden schrieb Eremitage:

    Vorsorglich werde ich das Samtband einbauen. Da sind mir meine Filmkopien viel zu wertvoll, als dass ich da ein Risiko eingehe.

    Foto: Samtband, Kitt.

    IMG_20260712_180140_HDR.thumb.jpg.cb896071e01a4dd6821a53956af42686.jpg

     

    IMG_20260712_180213_HDR.thumb.jpg.9dff251adc1792c8e8ea33e58369aad8.jpg

    Samt ruiniert Kopien auf Dauer mehr als auf Stahl spielen. Ein Sandkorn reicht.

    Der Rest wurde ja schon gesagt.

    Ich hab das hier im Forum vor 20 Jahren mal Haarklein herausgearbeitet und hier veröffentlicht, damals war ja der 35mm Film noch usus. 

    Jens hat wohl von denen die hier noch 35mm bezogenes Posten am meisten praktische Erfahrung, mir fehlen da ein paar Jahre, wobei ich inzwischen auf auf 27 Jahre Praxis komme.

  10. vor 2 Stunden schrieb Gizmo:

    Mehr möchte ich zu dem Thema nicht beitragen. Es könnte sonst als Rufschädigung ausgelegt werden.

    Im Europäischen, nicht deutsch sprechenden (das Begräbnis der Filmtechnik ist mal wieder ein Typisch "deutsches" Phänomen, so wie CO2 Bepreisung und anderer Humbug) Ausland gibt es noch einige (gute) Kopierwerke, die Preis-Leistungstechnisch zu empfehlen sind. 

    Man sollte sich in Richtung CZ orientieren, da gingen auch einige Maschinen der Bavaria hin.

     +420 267 071 111

    • Like 1
  11. vor 2 Stunden schrieb dbx1000:

    Ich vermute mal es geht nicht nur um die Qualität, sondern auch um die Lichtleistung. Ich lese da beim 6kW PIGI was von mehr als 80.000 Lumen. Was schafft der hellste DLP? 40.000? Eine ganze Blendenstufe weniger. Im abgedunkelten Kinosaal ist das dann doch eine etwas andere Geschichte.

     

    Viel Erfolg an den "Gansberger", spannende Technik und interessantes Projekt!

    Es gibt Projektoren, die schaffen da schon mehr, ist halt nicht dci konform, muss es ja bei mapping Geschichten oder Bühnenprojektionen nicht sein. 

     

    Nur Filmmaterial alleine nützt nicht, wenn es nicht mehr belichtet oder entwickelt werden kann. Da ist das größere Problem. 

  12. spacer.png

     

    Zwei Sekunden Google bringt das hier zu Tage: https://www.etnow.com/news/2010/5/pigi-large-scale-projection-now-available-from-white-light

     

    Zwei Jahre später war dann Schluss (2012) ergo gibt's nichts mehr, dass man keine Filme mehr bekommt, sagt im Prinzip schon alles, Fuji stellt schon seit vielen Jahren keine Filmmaterialien mehr her, ausgenommen sofortbild für deren instax system. 

     

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