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Das Programm des 70mm Festivals steht ... hier unsere PM
Das große Bild lebt: 70mm TODD-AO Filmfestival in der Schauburg Karlsruhe
8. bis 11. Oktober 2026 | Schauburg KarlsruheVom 8. bis 11. Oktober 2026 präsentiert die Schauburg Karlsruhe wieder vier Tage lang Filmklassiker, Raritäten und aktuelle Produktionen im spektakulären 70mm-Großformat. Das traditionsreiche Festival findet bereits seit 2005 in der Schauburg statt und hat sich längst zu einem internationalen Treffpunkt für Freunde des analogen Großformatfilms entwickelt.
Karlsruhe - Wenn sich im großen Cinerama-Saal der Schauburg der Vorhang öffnet und die gewaltige gekrümmte Bildwand vollständig mit einem 70mm-Filmbild ausgefüllt wird, ist Kino wieder das, wofür es einmal gebaut wurde: ein überwältigendes Erlebnis auf der großen Leinwand.
Seit 2005 widmet die Schauburg Karlsruhe dem 70mm-Film ein eigenes Festival. Besucherinnen und Besucher aus Deutschland und dem Ausland kommen seither regelmäßig nach Karlsruhe, um Filme in einem Format zu erleben, das jahrzehntelang für die aufwendigsten Kinoproduktionen der Filmgeschichte stand. Auch in Zeiten der digitalen Projektion hält die Schauburg bewusst an der analogen Filmvorführung fest. Historische Kopien treffen dabei auf aktuelle Produktionen, die zeigen, dass das 70mm-Format auch im heutigen Kino nichts von seiner Faszination verloren hat.Das Programm 2026 spannt einen außergewöhnlich weiten Bogen durch mehr als fünf Jahrzehnte Filmgeschichte:
Donnerstag, 8. Oktober 2026
19:30 Uhr | RYANS TOCHTER (Ryan’s Daughter, 1970, DF) - Regie: David Lean
David Leans großes romantisches Epos spielt im Irland des Jahres 1916. Eine junge, mit dem örtlichen Lehrer verheiratete Frau beginnt eine leidenschaftliche Beziehung mit einem britischen Offizier - vor dem Hintergrund des irischen Unabhängigkeitskampfes und inmitten einer Dorfgemeinschaft, die ihr zunehmend misstrauisch begegnet. Gewaltige Landschaftsaufnahmen und Freddie Youngs Kameraarbeit machen den Film zu einem Paradebeispiel für das große Breitwandkino.Freitag, 9. Oktober 2026
14:00 Uhr | DIE VERFLUCHTEN DER PAMPAS (Savage Pampas, 1966, DF) - Regie: Hugo Fregonese
In den Weiten Argentiniens versucht ein Hauptmann Ende des 19. Jahrhunderts, mit seinen Männern einen abgelegenen Außenposten gegen Banditen und Angreifer zu behaupten. Hugo Fregoneses Abenteuerfilm verbindet klassische Westernmotive mit der ungewöhnlichen Landschaft der südamerikanischen Pampas.
16:30 Uhr | BARAKA (1992, OV) - Regie: Ron Fricke
Ganz ohne Dialog und klassische Handlung nimmt Ron Frickes bildgewaltiger Film das Publikum mit auf eine Reise über Kontinente und Kulturen. Natur, Religion, Metropolen, Industrie und menschliche Rituale fügen sich zu einer ebenso meditativen wie überwältigenden Betrachtung unserer Welt.19:30 Uhr | DISCLOSURE DAY - DER TAG DER WAHRHEIT (Disclosure Day, 2025, OV) - Regie: Steven Spielberg
Steven Spielberg kehrt zu jenem Genre zurück, das seine Karriere immer wieder geprägt hat: der Begegnung der Menschheit mit dem Unbekannten. Was geschieht, wenn der Beweis dafür, dass wir im Universum nicht allein sind, nicht länger geheim gehalten werden kann und plötzlich die gesamte Welt mit dieser Wahrheit konfrontiert wird?22:00 Uhr | GET-TOGETHER WITH HOEPFNER
Ein Get-Together für alle Festivalbesucher: In entspannter Atmosphäre bietet sich Gelegenheit zum Austausch über das Festival und das 70mm-Kino. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Hoepfner Brauerei statt, die ihre Bierspezialitäten präsentiert.Samstag, 10. Oktober 2026
11:00 Uhr | BIG HORN - EIN TAG ZUM KÄMPFEN (Custer of the West, 1967, DF) - Regie: Robert Siodmak
Robert Shaw spielt General George Armstrong Custer in Robert Siodmaks groß angelegtem Western-Epos. Der Film zeichnet Custers Weg bis zur legendären Schlacht am Little Bighorn nach und verbindet spektakuläres Abenteuerkino mit einem zunehmend kritischen Blick auf die Eroberung des amerikanischen Westens.14:00 Uhr | MARTY SUPREME (2025, OmU) - Regie: Josh Safdie
Timothée Chalamet spielt Marty Mauser, einen jungen Mann im New York der 1950er-Jahre, der gegen alle Widerstände davon überzeugt ist, im Tischtennis ganz nach oben zu kommen. Josh Safdies rasant inszenierter Film erzählt von Ehrgeiz, Selbstüberschätzung und dem unbedingten Willen, aus dem eigenen Leben etwas Außergewöhnliches zu machen.17:15 Uhr | IN EINEM FERNEN LAND (Far and Away, 1992, DF) - Regie: Ron Howard
Ende des 19. Jahrhunderts verlassen der mittellose irische Farmer Joseph Donnelly und die wohlhabende Shannon Christie ihre Heimat und wagen in Amerika einen Neuanfang. Zwischen harter Arbeit, gesellschaftlichen Gegensätzen und der Hoffnung auf eigenes Land führt sie ihr Weg schließlich zum großen Oklahoma Land Run.20:30 Uhr | DIE ODYSSEE (The Odyssey, 2026, OmU) - Regie: Christopher Nolan
Christopher Nolan erzählt Homers Jahrtausende alten Mythos als monumentales Kino-Epos neu. Matt Damon verkörpert Odysseus, der nach dem Trojanischen Krieg auf seiner langen Heimreise nach Ithaka gegen Naturgewalten, mythische Wesen und übermächtige Gegner bestehen muss. Für Nolan ist das Großformat erneut wesentlicher Teil des filmischen Erlebnisses.Sonntag, 11. Oktober 2026
11:00 Uhr | PRESENTED IN 70MM - Vortrag von Thomas Hauerslev, MBKS
Der frühere Filmvorführer und 70mm-Experte Thomas Hauerslev gibt in einem rund 45-minütigen bebilderten Vortrag einen Überblick über Geschichte und aktuelle Renaissance des 70mm-Kinos. Anhand von Ultra Panavision 70, IMAX, 8/65, VistaVision und Todd-AO zeigt er, wie vielfältig analoges Großformatkino bis heute ist. 70mm-Filmbilder, 65mm-Kameras und Beispiele aus den vergangenen 15 Jahren machen den Vortrag für Kenner wie Einsteiger gleichermaßen anschaulich.
12:00 Uhr | FOREVER…FOREVER (2026, OV) - Regie: Johann Lurf
Der österreichische Experimentalfilmer Johann Lurf nutzt das 70mm-Format auf vollkommen andere Weise als das klassische Hollywood-Epos. Über viele Monate beobachtet seine eigens entwickelte Kamera Landschaft, Himmel, Licht sowie die Bewegungen von Sonne und Mond - ein 21-minütiges filmisches Experiment über Zeit und Wahrnehmung, das ausdrücklich für die große Kinoleinwand geschaffen wurde.
GAST: JOHANN LURF
Zu dieser Vorstellung wird Regisseur Johann Lurf persönlich in der Schauburg zu Gast sein. Im Anschluss an den Film stellt er sich den Fragen des Publikums und präsentiert zudem die von ihm selbst gebaute Kamera, mit der FOREVER…FOREVER aufgenommen wurde. Damit erhalten die Festivalbesucher einen außergewöhnlichen Einblick in die Entstehung eines zeitgenössischen Films, der konsequent für das analoge Großformat konzipiert wurde.13:00 Uhr | DER ASTRONAUT - PROJECT HAIL MARY (Project Hail Mary, 2026, OmU) - Regie: Phil Lord und Christopher Miller
Ryan Gosling spielt den Naturwissenschaftslehrer Ryland Grace, der ohne Erinnerung auf einem Raumschiff erwacht - Lichtjahre von der Erde entfernt. Nach und nach erkennt er, dass von seiner Mission nicht weniger als das Überleben der Menschheit abhängt. Eine unerwartete Begegnung im All verändert jedoch alles.16:45 Uhr | TERMINATOR 2 - TAG DER ABRECHNUNG (Terminator 2: Judgment Day, 1991, OV) - Regie: James Cameron
Ein neuer Terminator wird aus der Zukunft geschickt, um den jungen John Connor zu töten, bevor dieser zum Anführer des menschlichen Widerstands werden kann. Doch diesmal steht ein umprogrammierter T-800 auf Johns Seite. James Camerons Mischung aus Science-Fiction, Action und damals revolutionären Spezialeffekten gehört zu den prägenden Kinofilmen der 1990er-Jahre.20:30 Uhr | IM RAUSCH DER TIEFE (Le Grand Bleu, 1988, DF) - Regie: Luc Besson
Jacques und Enzo verbindet seit ihrer Kindheit die Leidenschaft für das Meer. Jahre später wird aus ihrer Freundschaft eine immer gefährlichere Rivalität um Rekorde im Apnoetauchen. Luc Bessons poetischer Kultfilm ist zugleich Abenteuer, Liebesgeschichte und eine faszinierende Liebeserklärung an die Welt unter Wasser.70mm-Tradition in der Schauburg
Damit verbindet das Festival auch 2026 wieder genau das, was seinen besonderen Reiz seit mehr als zwei Jahrzehnten ausmacht: große Klassiker und selten gezeigte Kopien stehen neben neuen Produktionen, die bewusst wieder auf das analoge Großformat setzen.Die Schauburg verfügt über eine lange 70mm-Tradition. Bereits seit dem Super-Cinerama-Umbau des Hauses im Jahr 1968 gehört die Vorführung großformatiger Filme zur Geschichte des Karlsruher Kinos. Bis heute werden die analogen Filmprojektoren gepflegt und regelmäßig eingesetzt. Das 70mm-Festival knüpft an diese Tradition an und hält eine Form des Kinos lebendig, die sich auf keinem Fernseher und keinem noch so großen Heimkino reproduzieren lässt.
Technik der 70mm-Vorführungen
Projektoren: 2 × Philips DP70 | Lichtquelle: Ushio Xenon, 7 kW | Bildwand: Harkness Perlux HiWhite 140
70mm-Objektive: ISCO Ultra Star HD für 8-perf.-70mm-Projektion | Tonsystem: Alcons CR4 Lautsprecher mit Alcons EndstufenVorverkauf beginnt Anfang kommender Woche
https://in70mm.com/festival/karlsruhe/festival/todd_ao/2026/index.htm
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(Oberlehrer-Gestus jetzt wirklich nur noch ganz kurz ON)
Die These, das traditionelle Arthouse-Publikum habe erst seit „Barbenheimer“ gelernt, dass man auch im Sommer ins Kino gehen kann, halte ich dann doch für etwas kühn. 🙂Offenbar war dieses Publikum schon vor 20 Jahren lernfähiger, als wir ihm heute zutrauen.
Ein paar Beispiele:
„Die fabelhafte Welt der Amélie“ – 16. August 2001 – ca. 3,2 Mio. Besucher
„8 Frauen“ – 11. Juli 2002 – ca. 1,4 Mio.
„Die Kinder des Monsieur Mathieu“ – 2. September 2004 – über 1 Mio.
„Wer früher stirbt, ist länger tot“ – 17. August 2006 – ca. 1,8 Mio.
„Zusammen ist man weniger allein“ – 16. August 2007 – knapp 900.000
„Midnight in Paris“ – 18. August 2011 – rund 800.000
„Paulette“ – 18. Juli 2013 – über 500.000
„Monsieur Claude“ – 24. Juli 2014 – knapp 4 Mio.
„Toni Erdmann“ – 14. Juli 2016 – weit über 800.000Gerade „Amélie“: Mitte August 2001, über drei Millionen Besucher. Und das alles, obwohl das Publikum damals offenbar noch nicht wusste, dass Kinos im Sommer einen klimatisierten Saal haben können. 🙂
Noch gerader „Toni Erdmann“: 162 Minuten Maren Ade, Cannes, deutscher Autorenfilm, Start am 14. Juli. Nach der klassischen Lehrmeinung eigentlich ein Termin, bei dem man den Film am besten gleich zusammen mit dem Startplakat beerdigt. Hat trotzdem funktioniert.
Ich glaube deshalb, dass Du durchaus etwas Richtiges beobachtest – nur vielleicht an der falschen Stelle:
Neu ist meines Erachtens weniger, dass Arthouse-Filme im Sommer funktionieren. Dafür gibt es schlicht zu viele Gegenbeispiele.
Neu könnte vielmehr sein, dass Verleiher heute mutiger sind, solche Filme im Juli und August zu starten, und dass manche Filme wesentlich schneller anlaufen (weil professioneller vermarktet, Social Media o.ä.??) als früher.
Dass „Vaterland“ bereits am Donnerstag fast voll ist, finde ich tatsächlich bemerkenswert. Früher hätte ich bei einem solchen Film eher erwartet: ordentlicher Start, gute Mundpropaganda, dann zwei oder drei Wochen stetiges Wachstum.
Vielleicht hat also nicht das Arthouse-Publikum gelernt, im Sommer ins Kino zu gehen.
Vielleicht haben die Verleiher gelernt, dass es das schon immer getan hat. 😉
(Oberlehrer-Gestus OFF)
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vor 51 Minuten schrieb macplanet:
Torsten did it again …
(Oberlehrer-Gestus ON)
Sicher: Dass „Vaterland“ von Pavel Pawlikowski in Deutschland so erfolgreich gestartet ist, hat auch mit dem richtigen Gespür von Torsten und Neue Visionen zu tun. Einen solchen Film überzeugend ins Kino zu bringen, ist schließlich alles andere als selbstverständlich. Aber den Erfolg vor allem dem Verleiher zuzuschreiben, greift meines Erachtens zu kurz. Denn Torsten hat nicht Thomas Mann erfunden.
Thomas Mann verfügt in Deutschland über einen Bekanntheitsgrad und eine kulturelle Verankerung, von denen die meisten Autoren nur träumen können. Und dass sich dieses Interesse auch in den Kinos niederschlagen kann, ist keineswegs neu. Schon die Verfilmungen der fünfziger Jahre erreichten ein Millionenpublikum. „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ von 1957 war ein großer Publikumserfolg; die beiden Teile der „Buddenbrooks“ von 1959 kamen zusammen sogar auf rund 16,5 Millionen Kinobesucher.
Natürlich kann man die Kinolandschaft von 1959 nicht mit der von heute vergleichen. Aber die Größenordnung macht eines deutlich: Thomas Mann war schon damals nicht nur ein Autor für ein gebildetes Minderheitenpublikum. Seine Romane und Figuren hatten eine erstaunlich breite Resonanz.
Und heute kommt noch etwas hinzu: Das Interesse gilt längst nicht mehr nur dem Schriftsteller, sondern auch dem Menschen Thomas Mann – seiner Familie, seinem Exil, seiner Homosexualität, seinen politischen Positionen und seiner komplizierten Beziehung zu Deutschland.
Torsten hat also möglicherweise sehr viel richtig gemacht. Aber er konnte dabei auf etwas zurückgreifen, das ihm bereits gegeben war: auf einen Namen, der in Deutschland seit Generationen bekannt ist und bis heute Neugier weckt.
Kurz gesagt: Torsten hat es mal wieder geschafft – aber Thomas Mann hat ihm dabei kräftig geholfen.
(Oberlehrer-Gestus OFF)
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz
1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY
2. DIE ODYSSEE
3. DAS GEWISSE ETWAS
4. STECKERLFISCHFIASKO
5. VATERLAND
6. INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER
7. MUTINY
8. PAW PATROL: DER DINO FILM
9. SPAZIERGANG NACH SYRAKUS
10. CARS (20TH ANNIVERSARY)
Weitere Neustarts:
21. ARNIE & BARNEY
32. ONSLAUGHT
35. THAT'S WHY THE LADY IS A CHAMP
36. WER WEISS SCHON, WAS EIN LEBEN IST?
Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1,1 Mio. Besuchern liegen ...
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz
1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY
2. DIE ODYSSEE
3. STECKERLFISCHFIASKO
4. INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER
5. MUTINY
6. PAW PATROL: DER DINO FILM
7. MYTHOS SCHALKE
8. SPAZIERGANG NACH SYRAKUS
9. ONE NIGHT ONLY
10. HARRY POTTER 1: STEIN DER WEISEN
Weitere Neustarts:
11. ENDE DER STERNE
16. TERMINATOR 2: TAG DER ABRECHNUNG (35TH ANNIVERSARY)
19. OH LA LA 2
23. STAATSSCHUTZ
25. TAD STONES UND DIE WUNDERLAMPE
26. DETECTIVE CONAN FILM 29
Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1,3 - 1,4 Mio. Besuchern liegen ...
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz
1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY
2. DIE ODYSSEE
3. STECKERLFISCHFIASKO
4. INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER
5. PAW PATROL: DER DINO FILM
6. SPAZIERGANG NACH SYRAKUS
7. THE END OF OAK STREET
8. MINIONS & MONSTER
9. TOY STORY 5
10. VAIANA (Live Action)
Weitere Neustarts:
12. MARSUPILAMI
15. HIDDENSEE
17. TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA
23. A SAD AND BEAUTIFUL WORLD
42. LOTTE UND TOTTE
Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1,6 - 1,7 Mio. Besuchern liegen ...
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NEUES vom Berger Kino in Frankfurt/Main ...
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz
1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY
2. DIE ODYSSEE
3. STECKERLFISCHFIASKO
4. THE END OF OAK STREET
5. PAW PATROL: DER DINO FILM
6. MINIONS & MONSTER
7. TOY STORY 5
8. OBSESSION - DU SOLLST MICH LIEBEN
9. VAIANA (Live Action)
10. EXIT 8
Weitere Neustarts:
23. IM SPIEGEL MEINER MUTTER
32. SUNNY DANCER
Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1,4 - 1,5 Mio. Besuchern liegen ...
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz
1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY
2. DIE ODYSSEE
3. PAW PATROL: DER DINO FILM
4. MINIONS & MONSTER
5. TOY STORY 5
6. VAIANA (Live Action)
7. OBSESSION - DU SOLLST MICH LIEBEN
8. MICHAEL
9. THE INVITE
10. ICE CREAM MAN
Weitere Neustarts:
18. DER KLANG DER STRADIVARI
21. YOU, ME & ITALY
24. LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS
25. EVERYTIME
34. NIGHTBORN
Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1,7 Mio. Besuchern liegen ...
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Am Ende des ersten Teils Pausentitel Card.. Teil zwei beginnt mit der Entr’acte Musik … film hat eine intendierte Pause, und die sollte man auch machen, erst recht bei so einem Klassiker.
Hat auch zu Beginn eine Ouvertüre …
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vor 2 Stunden schrieb Sebastian:
Und irgendwie vermisse ich jetzt hier von @cinerama einen Kommentar zur Gestaltung und zur Gradation des Materials 😉
Da springe ich doch gerne in die freigewordene Bresche:
"Nachdem sich die allgemeine Begeisterung inzwischen offenbar wieder einmal auf das bloße Vorhandensein von 70-mm-Filmstreifen reduziert hat, vielleicht doch ein paar Worte zu THE ODYSSEY.
Zunächst die Farben. Oder besser gesagt: das, was man heute dafür hält. Das Meer changiert irgendwo zwischen entsättigtem Petrol und dem Wasser eines seit Wochen nicht gereinigten Hotelpools, der Himmel ist konsequent in Richtung Betonplatte korrigiert, und die Gesichter bewegen sich farblich zwischen Leberwurst, Wachsfigur und fiebrigem Pfirsich. Vermutlich wird man uns erklären, dies entspreche exakt dem „Look der Bronzezeit“. Interessant, dass die Bronzezeit offenbar bereits über moderne Farbfilter verfügte.
Auch die Kameraarbeit kann ihre Herkunft aus der gegenwärtigen Großbildreligion keine Sekunde verleugnen. Jede Einstellung ruft förmlich: Seht her, wie groß mein Negativ ist! Landschaften werden nicht mehr betrachtet, sondern vermessen. Nahaufnahmen wirken, als habe man den Darstellern eine IMAX-Kamera direkt in die Nasennebenhöhlen geschoben. Dazwischen diese permanent bedeutungsschwangeren Fahrten, bei denen sich die Kamera langsam auf etwas zubewegt, nur damit der Zuschauer auch sicher versteht, dass jetzt gleich etwas Wichtiges passieren soll.
Überhaupt die Erzählung. Natürlich kann Nolan die Odyssee nicht einfach erzählen. Das wäre vermutlich zu übersichtlich und könnte womöglich sogar emotional berühren. Also wird wieder verschachtelt, rückgeblendet, vorgeblendet, erinnert, vorweggenommen und anschließend noch einmal aus einer anderen Perspektive erzählt. Homer benötigte dafür Gesänge; Nolan benötigt offenbar drei Zeitebenen, vier Parallelmontagen und einen dröhnenden Bassimpuls, sobald jemand nachdenklich aufs Meer schaut.
Das Resultat ist keine Irrfahrt des Odysseus, sondern eine Irrfahrt des Publikums. Nach einer Stunde weiß man vermutlich nicht mehr, ob Odysseus gerade nach Ithaka zurückkehrt, Troja verlässt oder sich lediglich an eine Szene erinnert, in der er davon erzählt hat, dass er irgendwann zurückkehren wollte.
Hinzu kommt der inzwischen unvermeidliche Materialfetisch. 70 mm, IMAX, echte Schiffe, echte Wellen, echte Landschaften – alles zweifellos sehr echt. Nur das Kino selbst wirkt dabei merkwürdig synthetisch. Man kann schließlich auch 600 Kilometer Film belichten und trotzdem kein einziges wirklich lebendiges Bild erzeugen. Größe ersetzt keine Gestaltung, Auflösung keine Atmosphäre und technischer Aufwand schon gar keine Erzählkunst.
Aber vermutlich wird jede Kritik ohnehin mit dem Hinweis beantwortet werden, man habe den Film „nicht im richtigen Format“, „nicht im richtigen Saal“ oder „nicht auf der richtigen Bildwand“ gesehen. Was in meinem Fall auch stimmt ... gesehen habe ich den Film noch nicht."
(c) by Prompts & Co.
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz
1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY
2. DIE ODYSSEE
3. TOY STORY 5
4. MINIONS & MONSTER
5. VAIANA (Live Action)
6. OBSESSION - DU SOLLST MICH LIEBEN
7. THE INVITE
8. BACKROOMS
9. CHÉRI - ICH KOMME! ... DIE ERFINDUNG DER LUST
10. MICHAEL
Weitere Neustarts:
13. BITTERES FEST
32. DER PERFEKTE SCHEIN - DER FALL BOJARSKI
52. AMORE UND BASTA
Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 2,1 - 2,2 Mio. Besuchern liegen ...
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Am 21.7.2026 um 13:42 schrieb stefan2:
Ob sich die Sache finanziell rechnet, … , das sind Fragen, die jeder Besteller selber für sich entscheiden
Bei den 62 % Leihmiete, die Dorf Kino einfordert, ist das schon sehr fraglich …-
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vor 10 Stunden schrieb DC:
Wird bestimmt ganz schnell gerichtet -
Ersatzteil ist bestellt ...
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz
1. DIE ODYSSEE
2. TOY STORY 5
3. VAIANA (Live Action)
4. MINIONS & MONSTER
5. OBSESSION - DU SOLLST MICH LIEBEN
6. CHÉRI - ICH KOMME! ... DIE ERFINDUNG DER LUST
7. BACKROOMS
8. EVIL DEAD BURN
9. MICHAEL
10. GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI
Weitere Neustarts:
16. H - WIE HABICHT
29. KRAKEN - ERWACHEN DER TIEFE
31. DREAMS - GEFÄHRLICHES VERLANGEN
Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1.200.000 Besuchern liegen ...
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Hier noch einmal ein Vergleich IMAX VS Normalbild ...
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Am 30. Mai veranstaltete das Getty Museum unter dem Titel „The Odyssey Remix: Epic Tale, Modern Takes“ einen ganzen Tag lang Vorträge und Gespräche darüber, warum Homers Odyssee seit rund 3.000 Jahren immer wieder übersetzt, illustriert, vertont, verfilmt und neu interpretiert wird.
Nach der Lektüre dieses Threads scheint mir: Das Getty hätte sich den Aufwand sparen können. Für eine abschließende Einordnung genügen offenbar 4 Minuten Filmtrailer, eine Diskussion über Flat, Scope, 4K, 5/70 und 15/70 sowie eine zuverlässige Messung des Zyklopen-Schalldrucks.
Hier dennoch der Link für alle, die das Thema gerne noch unnötig verkomplizieren:
ACHTUNG: 5 1/2 Stunden lang
Vielleicht muss eine Odyssee ja polarisieren. Sonst wäre sie nur eine Pauschalreise mit Ryan Air in die Sonne.
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vor 10 Stunden schrieb Professor Fate:
Universal wird ALLES dran gesetzt haben, die 12 zu bekommen, um mögliche Schul-SoVos nach den Ferien mitnehmen zu können.
Ist m.W. auch erst in der Appellation endgültig so entschieden worden ...
"Die Appellation bezeichnet die dritte und letzte Instanz im Prüfverfahren der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK). Wenn ein Filmverleih oder die Obersten Landesjugendbehörden mit der Entscheidung des Hauptausschusses unzufrieden sind, können sie den Appellationsausschuss anrufen. Dieses Gremium besteht aus sieben Mitgliedern (Vorsitz, Experten für Jugendschutz und Vertretern der Länder) und fällt eine endgültige Entscheidung."
https://www.fsk.de/pruefverfahren
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Am 19.7.2026 um 18:05 schrieb preston sturges:
... neu hinzugekommen für IMAX 15/70 ist nämlich ebenfalls Montpellier in Frankreich
Artikel über das IMAX in Montpellier (in französischer Sprache … Voilà!) -
Am 17.7.2026 um 23:41 schrieb anonymous:
Odyssee der Flop des Jahres !?
Nöö - wohl eher nicht ... 264 Millionen weltweit nach 4 Tagen ... bester Start eines Nolan Filmes ... https://deadline.com/2026/07/box-office-global-the-odyssey-1236996979/ ... "Germany ... biggest 70mm opening day (beating Oppenheimer)"
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vor 7 Stunden schrieb preston sturges:
Es sind 4 Orte in Europa ... London, Prag, Manchester und (neu hinzugekommen dieses Jahr) Brüssel
Pardon ... muss mich korrigieren ... es sind 5 Orte in Europe ... neu hinzugekommen für IMAX 15/70 ist nämlich ebenfalls Montpellier in Frankreich


70mm Event in Karlsruhe
in Nostalgie
Geschrieben
Das Programm des 70mm Festivals steht ... hier unsere PM
Das große Bild lebt: 70mm TODD-AO Filmfestival in der Schauburg Karlsruhe
8. bis 11. Oktober 2026 | Schauburg Karlsruhe
Vom 8. bis 11. Oktober 2026 präsentiert die Schauburg Karlsruhe wieder vier Tage lang Filmklassiker, Raritäten und aktuelle Produktionen im spektakulären 70mm-Großformat. Das traditionsreiche Festival findet bereits seit 2005 in der Schauburg statt und hat sich längst zu einem internationalen Treffpunkt für Freunde des analogen Großformatfilms entwickelt.
Karlsruhe - Wenn sich im großen Cinerama-Saal der Schauburg der Vorhang öffnet und die gewaltige gekrümmte Bildwand vollständig mit einem 70mm-Filmbild ausgefüllt wird, ist Kino wieder das, wofür es einmal gebaut wurde: ein überwältigendes Erlebnis auf der großen Leinwand.
Seit 2005 widmet die Schauburg Karlsruhe dem 70mm-Film ein eigenes Festival. Besucherinnen und Besucher aus Deutschland und dem Ausland kommen seither regelmäßig nach Karlsruhe, um Filme in einem Format zu erleben, das jahrzehntelang für die aufwendigsten Kinoproduktionen der Filmgeschichte stand. Auch in Zeiten der digitalen Projektion hält die Schauburg bewusst an der analogen Filmvorführung fest. Historische Kopien treffen dabei auf aktuelle Produktionen, die zeigen, dass das 70mm-Format auch im heutigen Kino nichts von seiner Faszination verloren hat.
Das Programm 2026 spannt einen außergewöhnlich weiten Bogen durch mehr als fünf Jahrzehnte Filmgeschichte:
Donnerstag, 8. Oktober 2026
19:30 Uhr | RYANS TOCHTER (Ryan’s Daughter, 1970, DF) - Regie: David Lean
David Leans großes romantisches Epos spielt im Irland des Jahres 1916. Eine junge, mit dem örtlichen Lehrer verheiratete Frau beginnt eine leidenschaftliche Beziehung mit einem britischen Offizier - vor dem Hintergrund des irischen Unabhängigkeitskampfes und inmitten einer Dorfgemeinschaft, die ihr zunehmend misstrauisch begegnet. Gewaltige Landschaftsaufnahmen und Freddie Youngs Kameraarbeit machen den Film zu einem Paradebeispiel für das große Breitwandkino.
Freitag, 9. Oktober 2026
14:00 Uhr | DIE VERFLUCHTEN DER PAMPAS (Savage Pampas, 1966, DF) - Regie: Hugo Fregonese
In den Weiten Argentiniens versucht ein Hauptmann Ende des 19. Jahrhunderts, mit seinen Männern einen abgelegenen Außenposten gegen Banditen und Angreifer zu behaupten. Hugo Fregoneses Abenteuerfilm verbindet klassische Westernmotive mit der ungewöhnlichen Landschaft der südamerikanischen Pampas.
16:30 Uhr | BARAKA (1992, OV) - Regie: Ron Fricke
Ganz ohne Dialog und klassische Handlung nimmt Ron Frickes bildgewaltiger Film das Publikum mit auf eine Reise über Kontinente und Kulturen. Natur, Religion, Metropolen, Industrie und menschliche Rituale fügen sich zu einer ebenso meditativen wie überwältigenden Betrachtung unserer Welt.
19:30 Uhr | DISCLOSURE DAY - DER TAG DER WAHRHEIT (Disclosure Day, 2025, OV) - Regie: Steven Spielberg
Steven Spielberg kehrt zu jenem Genre zurück, das seine Karriere immer wieder geprägt hat: der Begegnung der Menschheit mit dem Unbekannten. Was geschieht, wenn der Beweis dafür, dass wir im Universum nicht allein sind, nicht länger geheim gehalten werden kann und plötzlich die gesamte Welt mit dieser Wahrheit konfrontiert wird?
22:00 Uhr | GET-TOGETHER WITH HOEPFNER
Ein Get-Together für alle Festivalbesucher: In entspannter Atmosphäre bietet sich Gelegenheit zum Austausch über das Festival und das 70mm-Kino. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Hoepfner Brauerei statt, die ihre Bierspezialitäten präsentiert.
Samstag, 10. Oktober 2026
11:00 Uhr | BIG HORN - EIN TAG ZUM KÄMPFEN (Custer of the West, 1967, DF) - Regie: Robert Siodmak
Robert Shaw spielt General George Armstrong Custer in Robert Siodmaks groß angelegtem Western-Epos. Der Film zeichnet Custers Weg bis zur legendären Schlacht am Little Bighorn nach und verbindet spektakuläres Abenteuerkino mit einem zunehmend kritischen Blick auf die Eroberung des amerikanischen Westens.
14:00 Uhr | MARTY SUPREME (2025, OmU) - Regie: Josh Safdie
Timothée Chalamet spielt Marty Mauser, einen jungen Mann im New York der 1950er-Jahre, der gegen alle Widerstände davon überzeugt ist, im Tischtennis ganz nach oben zu kommen. Josh Safdies rasant inszenierter Film erzählt von Ehrgeiz, Selbstüberschätzung und dem unbedingten Willen, aus dem eigenen Leben etwas Außergewöhnliches zu machen.
17:15 Uhr | IN EINEM FERNEN LAND (Far and Away, 1992, DF) - Regie: Ron Howard
Ende des 19. Jahrhunderts verlassen der mittellose irische Farmer Joseph Donnelly und die wohlhabende Shannon Christie ihre Heimat und wagen in Amerika einen Neuanfang. Zwischen harter Arbeit, gesellschaftlichen Gegensätzen und der Hoffnung auf eigenes Land führt sie ihr Weg schließlich zum großen Oklahoma Land Run.
20:30 Uhr | DIE ODYSSEE (The Odyssey, 2026, OmU) - Regie: Christopher Nolan
Christopher Nolan erzählt Homers Jahrtausende alten Mythos als monumentales Kino-Epos neu. Matt Damon verkörpert Odysseus, der nach dem Trojanischen Krieg auf seiner langen Heimreise nach Ithaka gegen Naturgewalten, mythische Wesen und übermächtige Gegner bestehen muss. Für Nolan ist das Großformat erneut wesentlicher Teil des filmischen Erlebnisses.
Sonntag, 11. Oktober 2026
11:00 Uhr | PRESENTED IN 70MM - Vortrag von Thomas Hauerslev, MBKS
Der frühere Filmvorführer und 70mm-Experte Thomas Hauerslev gibt in einem rund 45-minütigen bebilderten Vortrag einen Überblick über Geschichte und aktuelle Renaissance des 70mm-Kinos. Anhand von Ultra Panavision 70, IMAX, 8/65, VistaVision und Todd-AO zeigt er, wie vielfältig analoges Großformatkino bis heute ist. 70mm-Filmbilder, 65mm-Kameras und Beispiele aus den vergangenen 15 Jahren machen den Vortrag für Kenner wie Einsteiger gleichermaßen anschaulich.
12:00 Uhr | FOREVER…FOREVER (2026, OV) - Regie: Johann Lurf
Der österreichische Experimentalfilmer Johann Lurf nutzt das 70mm-Format auf vollkommen andere Weise als das klassische Hollywood-Epos. Über viele Monate beobachtet seine eigens entwickelte Kamera Landschaft, Himmel, Licht sowie die Bewegungen von Sonne und Mond - ein 21-minütiges filmisches Experiment über Zeit und Wahrnehmung, das ausdrücklich für die große Kinoleinwand geschaffen wurde.
GAST: JOHANN LURF
Zu dieser Vorstellung wird Regisseur Johann Lurf persönlich in der Schauburg zu Gast sein. Im Anschluss an den Film stellt er sich den Fragen des Publikums und präsentiert zudem die von ihm selbst gebaute Kamera, mit der FOREVER…FOREVER aufgenommen wurde. Damit erhalten die Festivalbesucher einen außergewöhnlichen Einblick in die Entstehung eines zeitgenössischen Films, der konsequent für das analoge Großformat konzipiert wurde.
13:00 Uhr | DER ASTRONAUT - PROJECT HAIL MARY (Project Hail Mary, 2026, OmU) - Regie: Phil Lord und Christopher Miller
Ryan Gosling spielt den Naturwissenschaftslehrer Ryland Grace, der ohne Erinnerung auf einem Raumschiff erwacht - Lichtjahre von der Erde entfernt. Nach und nach erkennt er, dass von seiner Mission nicht weniger als das Überleben der Menschheit abhängt. Eine unerwartete Begegnung im All verändert jedoch alles.
16:45 Uhr | TERMINATOR 2 - TAG DER ABRECHNUNG (Terminator 2: Judgment Day, 1991, OV) - Regie: James Cameron
Ein neuer Terminator wird aus der Zukunft geschickt, um den jungen John Connor zu töten, bevor dieser zum Anführer des menschlichen Widerstands werden kann. Doch diesmal steht ein umprogrammierter T-800 auf Johns Seite. James Camerons Mischung aus Science-Fiction, Action und damals revolutionären Spezialeffekten gehört zu den prägenden Kinofilmen der 1990er-Jahre.
20:30 Uhr | IM RAUSCH DER TIEFE (Le Grand Bleu, 1988, DF) - Regie: Luc Besson
Jacques und Enzo verbindet seit ihrer Kindheit die Leidenschaft für das Meer. Jahre später wird aus ihrer Freundschaft eine immer gefährlichere Rivalität um Rekorde im Apnoetauchen. Luc Bessons poetischer Kultfilm ist zugleich Abenteuer, Liebesgeschichte und eine faszinierende Liebeserklärung an die Welt unter Wasser.
70mm-Tradition in der Schauburg
Damit verbindet das Festival auch 2026 wieder genau das, was seinen besonderen Reiz seit mehr als zwei Jahrzehnten ausmacht: große Klassiker und selten gezeigte Kopien stehen neben neuen Produktionen, die bewusst wieder auf das analoge Großformat setzen.
Die Schauburg verfügt über eine lange 70mm-Tradition. Bereits seit dem Super-Cinerama-Umbau des Hauses im Jahr 1968 gehört die Vorführung großformatiger Filme zur Geschichte des Karlsruher Kinos. Bis heute werden die analogen Filmprojektoren gepflegt und regelmäßig eingesetzt. Das 70mm-Festival knüpft an diese Tradition an und hält eine Form des Kinos lebendig, die sich auf keinem Fernseher und keinem noch so großen Heimkino reproduzieren lässt.
Technik der 70mm-Vorführungen
Projektoren: 2 × Philips DP70 | Lichtquelle: Ushio Xenon, 7 kW | Bildwand: Harkness Perlux HiWhite 140
70mm-Objektive: ISCO Ultra Star HD für 8-perf.-70mm-Projektion | Tonsystem: Alcons CR4 Lautsprecher mit Alcons Endstufen
Vorverkauf beginnt Anfang kommender Woche
https://in70mm.com/festival/karlsruhe/festival/todd_ao/2026/index.htm