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freund hein

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    breitwandverfahren, kinoarchitektur, film
  1. wie kommt ihr auf 22 filme? ich hab nur 17: baraka grand prix spartacus demofilm 70mm-ton meuterei auf der bounty far and away south pacific titanic sky over holland motion fortress of peace stuyvesant spot russ. fallschirmspringerinnen (titel?) im zeichen des löwen agenten sterben einsam cleopatra terminator 2 gabs danach noch nächtliche sichtungen oder zählt ihr CLEOPATRA 6fach weil 1. überflüssig lang, 2. nicht spannend, 3. dialoglastig, 4. statisch, 5. hauptdarstellerin zu alt und 6. übergewichtig? :bounce: :bounce: :bounce: "ich geh nicht gern a
  2. ausgesprochenen dank an die gesamte belegschaft der schauburg für diesen schönen und sicher sehr arbeitsreichen event! die filmauswahl gefiel mir im vergangenen jahr besser, vor allem wegen der vielen tatsächlich in todd-ao gedrehten filme. diesmal gab es keine komödie, dafür aber ein musical und filme unterschiedlichster breitwandformate, natürlich alle wieder in 70mm auf der großen bildwand. in BARAKA war gleich zu anfang mal ein neuer 70mm-film zu sehen. endlich dreht mal ein jüngerer filmemacher in diesem format! aber das ergebnis hat mich auch beim zweiten sehen nicht begeistert.
  3. es gab von oskar meeßter schon in wilhelminischer zeit ein system, das man gewissermaßen als vorläufer von technicolor ansehen kann. es gab drei linsen in drei farben, die nacheinander jeweils ein bild eines schwarzweißfilms belichteten. natürlich mußte der film dann auch mit einem speziellen projektor vorgeführt einen schwarzweißfilm belichteten. ob es zum einsatz kam, weiß ich allerdings nicht. kolorierung kann man am "wabern" der farben erkennen, wenn's schlecht gemacht ist.
  4. vor einiger zeit las ich eine us-amerikanische dissertation zum thema cinerama (thomas edward erffmeyer: the history of cinerama. michigan, 1985), die folgende deutsche spielstätten für das drei-streifen-system nannte: aachen: eden palast augsburg: rex berlin: capitol (totalumbau zum theater), sportpalast (abgerissen) bonn: universum braunschweig: kaiserhof (?) bremen: regina köln: residenz (noch kino?) duisburg: ut-palast düsseldorf: tonhalle (mehrzwecksaal) essen: europapalast, grugahalle frankfurt: filmpalast (abgerissen) hamburg: grindel (erhalten) hannover: gloria palast
  5. zum rätsel: filmlaufzeiten sind schwer zu erraten, die differieren nämlich oft. nicht nur unterscheiden sich die kopien verschiedener länder durch ihre zensureingriffe. auch wurden in verschiedenen jahrzehnten verschieden lange fassungen vieler filme herausgebracht. mal kürzer, um den film häufiger zu spielen, mal länger (director's cut, zensurlockerung). außerdem gibt es bei vielen 70mm-filmen unterschiedliche angaben über die längen der ouvertüren, zwischenakt- und schlußmusiken - und in verschiedenen kopien fehlen auch manchmal teile, bzw. wurden weggelassen. also hier mußt ich leid
  6. lieber preston sturges, ich bestell schon mal einen festivalpaß, schreib dir aber noch gesondert per mail. das programm wirkt sehr vielversprechend und ich hab es schon mal an einige 70mm-fans weitergemailt. besonders freu ich mich darauf, MEUTEREI AUF DER BOUNTY endlich mal auf einer leinwand und dann auch noch im richtigen, nämlich dem breitesten aller formate, ULTRA PANAVISION, sehen zu können. könnt ihr das wirklich so zeigen? mit anamorphot und im format 1:2,76? (in bradford führten sie IT'S A MAD MAD MAD MAD WORLD, der im gleichen verfahren gedreht ist, unangekündigt ohne
  7. das hier zu ratende "CINETARIUM" von adalbert baltes war noch jahrelang danach auf der reeperbahn zu sehen. projiziert wurde mit 35mm, die bildqualität soll eher mangelhaft gewesen sein. von 55mm habe ich aber in diesem zusammenhang noch nie gehört. es gab wohl pläne für ein größeres bild, d.h. 70mm. die bilder waren kreisrund und wurden auf eine kugel projiziert, die wiederum das bild auf eine hohlkuppel warfen. in filmtechnikzeitschriften und illustrierten gab es seinerzeit opulente anpreisungen mit zeichnungen eines großen kuppelkinos. meines wissen wurden aber solche kuppelkinos in diese
  8. Mir wurde erzählt, die Zuschauer würden jetzt sogar pfeifen? Stimmt das?
  9. Ich mußte mir neulich auch diesen gräßlichen Werbespot antun. Gegen Werbung im Vorprogramm hätte ich nichts, aber: Dieser H&M-Werbespot war eine Zumutung. Die Zumutungen waren: Eine Frau, die nach NICHTS AUSSAH, die KEINE STIMME hatte, agierte in einer mir UNVERSTÄNDLICHEN HANDLUNG, die VISUELL HINGEPFUSCHT war, dazu lief eine unsägliche SÄUSELMUSIK und das ganze ging ENDLOSE FÜNF MINUTEN. Mit Produkten für H&M hatte der Spot übrigens nichts zu tun, das Ganze kam eher daher, als sei es Werbung für irgendeine Popgröße. Werbespots, das sagt schon der Name, sollten kurz
  10. Ich möchte mich hier ausdrücklich für das schöne 70mm-Festival in Karlsruhe bedanken. Von Festivals zu diesem Thema war dies das bestorganisierteste, das ich bisher erlebt habe. Bereits in der Stadt sah man an vielen Straßenecken Plakatständer, die auf "50 Jahre Todd-AO" hinwiesen. An der Kinofront erwartete einen ein eigenes Plakat und Schaukästen mit Aushangfotos - sowas leisten heutige Kinos überhaupt nicht mehr. Jeder Festivalbesucher erhielt eine besondere Broschüre mit Programm und Aufsätzen. Am ersten Abend fand eine Ausstellung im oberen Foyer statt. Vorträge, gemeinsame Frühstück
  11. hier sind die exakten angaben über das sportpalast-buch, das chronologisch alle ereignisse aufzählt und auch einige grundrisse und baugeschichte des gebäudes liefert: alfons arenhövel: arena der leidenschaften. der berliner sportpalast und seine veranstaltungen 1910-1973. berlin, 1990. darin findet sich auch zu den cinemiracle-veranstaltungen ein ebensolches bild wie es mr. cinerama zeigt und einen schlecht reproduzierten grundriß mit einer schwachgekrümmten leinwand, wie sie eher bei cinemascope üblich war. auch gibt es ein buch über karlsruher kinogeschichte, wo man auch einen grundriß
  12. bei den artikeln über sportpalast und das capitol (am lehniner platz), finde ich doch ausgesprochen bedauerlich, wie spekulativ viele beiträge sind. denn über beide gibt es bücher, von denen hier keine rede ist. zum capitol/früher universum: über den architekt erich mendelsohn, der das universum am lehniner platz gibt es ohnehin viel literatur; zur zeit des neubaus der schaubühne erschien das buch DER MENDElSOHN-BAU AM LEHNINER PLATZ. ERICH MENDELSOHN UND BERLIN. HG. SCHAUBPHNE AM LEHNINER PLATZ, BERLIN 1981. es handelt sich um mehr als eine entkernung. auch die außenfront blieb fast üb
  13. dies ist eine erste ergänzung zu meinem zur geschichte des mgm-theaters/royal in frankfurt am main. ich habe einmal chronologisch die filme bis 1969 notiert, die ich bei meinen recherchen herausfand. der anlaß war die abschlußveranstaltung, daher stenografierte ich die titel nur nebenbei. es kann gut sein, daß auch noch der eine oder andere film dazu kommt. die genannten filme liefen aber alle als hauptprogramm (also nicht als sondervorführung, matinee etc.). zwischen 1957 und 1959 liefen im mgm-theater: High Society, Vom Winde verweht, Das kleine Teehaus, Flammen über Afrika, Die kleine
  14. das mgm-theater (später royal) wurde am 15. april 1957 eröffnet. die damalige sitzplatzzahl betrug 879. erbaut wurde es von den architekten max meid und helmut romeick, die in frankfurt viele moderne bauten entwarfen, darunter auch 3 neue kinos und auch ein markantes nunmehr unter denkmalschutz stehendes parkhaus. das film-echo beschreibt umfangreich die vorzüge des neuartigen filmtheaters: "hellgraue plüschsessel, wein-rot-grau gemusterter teppich, zweifarbiger terrazzo-fußboden, schallschluckende platten (...), in schlitzen gestaffelte graugetönte wände mit indirekter beleuchtung, effekt-l
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