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Maximum

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Posts posted by Maximum

  1. Die Bezeichnung "VIdeo-8-Kassetten" wäre richtig gewesen.

     

    Die Video-8-Kameras wurden 1985 von amerikanischen und japanischen Unternehmen

    entwickelt. Die Video-8-Kassetten hatten anfangs nur eine Laufzeit von maximal 60 Minuten.

    Es dauerte nicht lange, da wurden auch Video-8-Kassetten mit 90 Minuten angeboten.

    Einige Camcorder verfügten sogar über eine Halbierung der Laufgeschwindigkeit (LP).

    Damit konnte auf einer 90er-Video-8-Kassette bis zu 3 Stunden aufgenommen werden.

    Allerdings ging das zu Lasten der Bildqualität.

     

    1989 kam es zu einer Weiterentwicklung des bestehenden Video-8-Systems zu

    Hi8. Damit konnte neben einer verbesserten Bildqualität auch der Ton in einer exellenten

    HiFi-Stereo-Qualität aufgenommen werden.

     

    Nach weiteren 10 Jahren wurde die Digital8-Technik vorgestellt.

     

    Gruß

    Maximum

  2. Christmasgedicht

     

    When the snow falls wunderbar

    And the children happy are,

    When there is Glatteis on the street,

    And all the cars Winterreifen need,

    Then you know, es ist soweit:

    She is here, the Weihnachtszeit.

     

    Every Parkhaus ist besetzt,

    Weil die people fahren jetzt

    All to Kaufhof, Mediamarkt,

    Kriegen nearly Herzinfarkt.

    Shopping hirnverbrannte things

    And the Christmasglocke rings.

     

    Mother in the kitchen bakes

    Schoko-, Nuss- and Mandelkeks

    Daddy in the Nebenraum

    Schmücks a riesen Weihnachtsbaum

    He is hanging auf die balls,

    Bis he from the Leiter falls...

     

    Finally the Kinderlein

    To the Zimmer kommen rein

    And es sings the family

    Schauerlich: "Oh, Christmastree!"

    And ein jeder in the house

    Is packing die Geschenke aus.

     

    Mama finds unter the Tanne

    Eine brandnew Teflon-Pfanne,

    Papa gets Krawatte and Socken,

    Everybody does frohlocken.

    Grandpa raucht a big Cigar,

    Alles ist wie every Jahr.

     

    Mountains of Geschenkpapier

    From the table bis zur Tür,

    Die Angie speaks in TV,

    Zuhör´n does eh keine Sau

    Bis gandma in die kitchen runs:

    Im Ofen burns the Weihnachtsgans.

     

    And so comes die Feuerwehr

    With Tatü-tata daher,

    And they bring a long, long Schlauch

    And a long, long Leiter auch.

    Than they schreien "Wasser marsch!",

    You guess it: Christmas is now voll im.........

     

     

     

     

    Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016

    wünscht Euch

     

    Maximum

  3. Jens schrieb:

    Vermutung: die Rolling Loop Konstruktion erfordert eine Klebestelle, die nicht einknicken kann. Und ordentlich, wie der Vorführer ist, schwärzt er den Stoß, damit es kein blitzen gibt.

    Jens

     

    Sehr gut erkannt, Jens.

     

     

     

    TK Chris schrieb:

    Geschwärzt wird da nicht, das würde noch mehr auffallen. Bei meinen Besuchen in Nürnberg, als es noch ein IMAX war (und man noch in die BWR durfte) wurde mir das vom damaligen techn. Leiter (der war hier auch mal im Forum, hab ihm damals 300m Schwarzfilm für Allongen gebracht) ausführlich erklärt. Hat in der Tat was mit dem rolling Loop System zu tun, die gezackte Klebestelle scheint dadurch stabiler zu sein, auch was die Zug- und Druckkräfte angeht.

     

     

     

    Im Operator´s Manual des IMAX steht:

     

    When Splicing contrasting film sequences (light to dark, dark to black and vice versa), a portion of the splice may be visible at the edges of the screen. Use the following procedure to make the splice as invisible as possible. Using A Photographic touch-up brush, carefully apply opaque black to the serrated butt joint. Using the same technique, fill in the valleys of the light section with opaque black.

     

     

    Wer kein Englisch kann, hier noch eine Übersetzung in Deutsch:

     

    Beim Spleißen kontrastreicher Filmsequenzen (hell bis dunkel, dunkel bis schwarz und umgekehrt) kann ein Teil des Verbinders am Rand des Bildschirms sichtbar sein.Um den Spleiss höchstmöglich unsichtbar zu machen, gehen Sie wie folgt vor: Mit einem fotografischen Touch-Up Pinsel (oder einem Multimark-Stift, jedoch kein Filzstift), der eine undurchsichtige schwarze Farbe hat, vorsichtig über den gezackten Stoß ziehen. Mit der gleichen Technik werden die Täler des Lichtschnitt ausgefüllt.

     

     

     

    Bei IMAX wird genau vorgegeben, an welcher Stelle ein Schnitt erfolgen darf. Verschneidet man sich, dann muss man darauf achten, dass zwischen zwei Klebestellen mindestens zwei Bilder sind. Das Klebeband muss bündig mit dem Film sauber geschnitten sein und Randkennzeichnungen (farbiges Markierungsband) am IMAX-Film sind nicht möglich.

     

     

    Jens schrieb:

    ....Nur beim Bedienen des alten 35mm telers konnte man den Film nach der Nachwickelrolle festhalten ohne das er riß, das wird bei der Filmlänge im IMAX auch funktioniert haben......

     

    Nein. Den IMAX-Filmteller kannst Du nicht von Hand abbremsen oder festhalten. Auch der Filmauf- und Filmabbau läuft über den Regelarm, dabei bleibt der Film ständig auf der richtigen Spannung. Außerdem dauert der Filmauf- und Filmabbau mindestens genauso lange wie die Projektion des gleichen Films. So gesehen braucht man sehr viel mehr Zeit für den Filmaufbau als beim 35mm-Film.

     

     

    Jens schrieb weiter:

    Und, ich hab auch nicht über die Qualität der Klebestellen gemeckert, sonder nur vermutet, das das die Ursache sein könnte für die regelmäßigen Hochstände der Rolle. Hätte ich dort gearbeitet, dann wäre ich sicherlich der Sache auf den Grund gegangen.

    Jetzt mal Butter an die Fische, was vermutest du denn als Grund für diese Hochstände?

     

    Ich werde keine Ferndiagnose stellen, denn es können verschiedene Ursachen sein: Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, mechanisch nicht korrekt eingestellte Umlenkrolle, usw. Allerdings schadet dieser minimale Hochstand dem Film überhaupt nicht, weil es mehrere Windungen hintereinander sind und der Film grundsätzlich nur mit dem Teller "gewechselt wird". Diesbezüglich sehe ich da keine Probleme.

     

    Gruß

    Maximum

  4. Jens schrieb:

    MAn sieht am Aufwickelarm mit der 2fach Führung, das man auf jeden Fall den teller bei Havarie stoppen konnte. Genug Film war da.

     

    Man sieht, dass Du auf jeden Fall noch nicht im IMAX Kino gearbeitet hast. Wie willst

    Du im Havariefall den Teller stoppen?

     

    Die 2fach-Führung ist nur dazu, damit beim Aufwickeln der Filmteller feiner gesteuert wird.

    Die Tellerdrehgeschwindigkeit ist gegenüber 35mm-Film um 3,5fach schneller. Deshalb muss

    beim abwickelnden Teller der Film mit Klammern fixiert werden. Sonst fegt er vom Teller.

     

    Jens schrieb weiter:

    Klebestellen und ziemlich tiefe Rollen am Aufwickelarm in Verbindung mit den leicht verzogenen Tellerscheiben.

     

    Auch da muss ich Dir widersprechen. Die Klebestellen beim 70mm-IMAX-Film sind viel

    besser als viele Kollegen beim 35mm-Film fabriziert haben. Die Umlenkrollen sind okay.

     

    Pinbot schrieb:

    Die "alten" Imax-Projektoren waren zickige, mimosenhafte Biester...

     

    Zickig trifft zu, denn die IMAX-Projektoren verzeihen keine "menschlichen" Filmeinlege-Fehler.

    Deshalb ist eine abschließende Kontrolle unabdingbar, gegebenfalls von einem 2. Kollegen

    überprüfen lassen. Aber bei guter Behandlung waren die Maschinen sehr zuverlässig.

     

     

    Gruß

    Maximum

  5. uiy schrieb am 20.12.2015:

    Ich gebe zu das ich vor Monaten als ich las das die neue Laser Projektion technisch dazu in der Lage ist auch skeptisch war ob es von IMAX tatsächlich umgesetzt wird. Hatte aber die starke Hoffnung das dies passieren würde als ich hörte und sah das das ehemalige Event Cinema wieder unter der Leitung von IMAX eine 4:3 leinwand einbauen ließ weil man wohl schon wußte das die zukünftige Technik eine 4:3 Projektion wieder möglich macht.

    Dann las ich bei Film-tech.com das diverse Fimschaffene bereits 15/70 Demo Material aus Mission Impossible Ghost Protocol mit IMAX Laser auf speziellen Events demonstriert bekamen. Letztendlich wird die 4:3 Wiedergabe ja auch im offiziellen IMAX Spec Sheet erwähnt.

    Trotzdem war ich etwas skeptisch weil IMAX mit diesen Möglichkeiten keine Werbung macht im Sinne eines Alleinstellungsmerkmals gegenüber der Konkurrenz.

    Wie von mir in dem anderen Thread schon erwähnt wird das wohl durch einen vertikalen Anamorphoten erreicht. Frage mich bloß wie das technisch eingesetzt wird. Wird der dann blitzschnell vor die Linse geschwenkt ? Ist mir von der Umsetzung irgendwie nicht klar.............

     

    Die Sätze lassen sich schwierig lesen. Ist vielleicht die Komma-Taste kaputt? Wenn ja, dann bitte kürzere Sätze.

    Ich gebe zu, dass ich vor vielen, vielen Monaten die Schule besucht habe :D :D :D

     

     

    Maximum

  6.  

    preston sturges sagte am 11 Dezember 2015 - 15:33:

    Es setzen in Deutschland THE HATEFUL EIGHT in 70mm folgende Kinos ein:

    ...

    Hamburg - Savoy

    ...

     

     

    cinerama:

    Vorhaben ist bitte noch keine amtliche Vermeldung.

    Es hapert dort an vielem.

     

     

     

    Deiner Ferndiagnose zufolge sollen wir uns wieder auf Deine Meinung verlassen?

     

    Da Du ja so intelligente Posts schreibst, cinerama, warum führst Du den 70mm-Film nicht selbst vor?

    Ach so, Du hast ja kein Kino. :look: :look: :look:

     

    Ich hingegen drücke dem Savoy in Hamburg die Daumen, dass es mit der 70mm-Filmvorführung klappt.

     

     

     

    Ach ja, mal eben am Rande bemerkt:

     

    In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass eine BluRay ein besseres Bild hat als eine 70mm-Filmkopie.

    Mit aller Wahrscheinlichkeit hatte dieser Schreiberling seine rosarote Brille nicht abgesetzt.

    Es wird in Foren viel Blödsinn geschrieben.

     

     

    Gruß

    Maximum

  7. cinerama schrieb am 27 November 2015 - 12:58:

    Der Wickel fällt nicht einmal von einem defekten Teller wie preston befürchtet, sofern man die Tellerraender mit einfachsten Mitteln sichert! Mehrere Klammern, weniger als 1 Minute Arbeit und weniger Stress und Risiko als beim zweimaligen "Einfaedeln" nach der Pause durch die komplizierte Einsteckeinheit und bis zu 20 Leit- und Umlenkrollen...

     

    Mit dieser Einstellung darfst Du nicht darauf hoffen, dass Du zu den "guten Filmvorführern" gehörst.

     

    Allein der Sicherheit wegen würde ich eine Teilung des 70mm-Films mit erneutem Einlegen ebenfalls

    bevorzugen. Das mag ja ganz lustig sein, wenn Filmspulen überladen werden, beim Thema "Filmteller"

    steht die Sicherheit an erster Stelle. Vielleicht sind die amerikanischen Filmteller im Durchmesser etwas

    größer und somit auch sicherer für große Filmmengen als der Filmteller ST270 von Kinoton mit

    132cm-Tellerscheiben.

     

    Der "Century electronic Film Platter" hat Tellerscheiben mit 54" = 137cm im Durchmesser. Das sind

    entscheidene 5cm im Durchmesser, die für eine bessere Sicherheit garantieren.

     

    Der "ORC Maxi Platter" ist ausgelegt für eine ununterbrochene Spielzeit von mehr als 4,5 Stunden

    bei 35mm Triazetatfilm. Der Tellerdurchmesser ist 4,5 Foot, das entspricht 137,12cm.

     

    cinerama schrieb am 27 November 2015 - 12:58:

    Fragen und Zweifel kommen mir nur, inwieweit die Trafos in die Magnetitpisten früherer Magnettonrollen "streuen"?

     

    "The Hateful 8" hat keine Magnettonpisten.

     

    Als ehemaliger Filmforführer für 70mm-Filme und 15/70mm-IMAX-3D-Filme kann ich

    die Worte von preston sturges mit Nachdruck unterstützen. Er schrieb am 26 November 2015 - 18:05

    Ich halte allerdings 6400 Meter als zu viel für einen Durchgang. Dann lieber zwei Teile und Trennung in der Pause.

     

    Hat den Vorteil, dass man dann Filmbühne etc. leichter ausgiebig reinigen kann.

     

    So macht man das immer bei 2 Teilen und Tellerbetrieb.

     

    Das unterschreibe ich blind. ;-) B) :smile:

     

     

    Gruß

    Maximum

  8.  

    tordub Geschrieben Heute, 16:17

    @preston sturges: Vor dem Posten vielleicht mal den Tread lesen. Das war nun schon mindestens das zweite mal, dass ein 4K DCP von Dir angekündigt wurde, obwohl es schon ein paar Beiträge vorher schon gepostet wurde.

     

    Na und?

    Wo liegt das Problem?

    Dieser Thread hat inzwischen mehr als 14 Seiten.

     

    Es stimmt, dass......

     

    Sony Digital Cinema schrieb mit dem Post 262

    am17 August 2015 - 13:00

     

    Demnächst in 4K...

     

    "Bridge of Spies"

     

    Jetzt mit Absicht und aus Solidaritätsgründen ein drittes Mal der Hinweis:

     

    Bridge of Spies – Der Unterhändler (2015)

     

    Wird als DCP-Film in 4K erscheinen

     

    http://www.sony.de/p...e-of-spies-2015

     

     

    Gruß

    Maximum

  9. showmanship sagte am 22 November 2015 - 22:19:

     

    Wer kennt schon den neuen Standard "3.0 Audio"? :roll: :roll:

     

    macplanet sagte am 23. November 2015 - 11:54

    Was ist dagegen zu sagen? Wenn man einen Film ohne Surroundton hat, ist es durchaus sinnvoll, zusätzlich ein Summen-Signal auf den Center zu legen.

    Viele (alle?) Woody-Allen-Filme sind z.B. so gemischt - eben weil Woody Allen was gegen Surround hat.

     

    Während der Vorstellung kommt dann der ein oder andere durchgeknallte Kinogänger aus dem Kinosaal und beschwert sich darüber, dass kein Ton aus den Surroundlautsprechern kommt.

     

     

    Gruß

    Maximum

  10. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da haben wir in einem Ort unter 20.000 Einwohner beim Filmstart 42,7% Filmmiete gezahlt. Vereinzelnd gab es Sondervermietungen, wobei wir bis zu 48% Filmmiete in den ersten 14 Tagen an den Verleih abführen mussten. Das ist lange her.

     

    Mit dem Aufkommen der Multiplexe haben schon damals die Majors hinter vorgehaltener Hand durchblicken lasssen, dass etwa 50 bis 60 Multiplexe mit jeweils 10 Kinos in ganz Deutschland genügen würden, um ihre Filme zu ihren Bedingungen auszuwerten. Der Rest darf "vor die Hunde gehen".

     

    Micky schreibt:

    Ihr müsst bedenken das Disney das ziemlich egal sein wird, das ihr keinen Umsatz machen werdet, die werden über ihre restlichen Abnehmer mehr als genug einnehmen,

     

    Genau das ist das Ziel von Disney. Dennoch wird Disney Abstriche bei den Einnahmen machen müssen.

     

    Micky schreibt:

    Ich verstehe euer Problem nicht so richtig? Diseny behandelt doch jetzt jedes Kino, egal ob Kette oder einzel Haus gleich oder nicht? Das ist doch einfach nur fair, nachdem Gleichbehandlungsansatz?

     

    Findest Du das fair, wenn ein kleines Kino in einem Ort unter 20.000 Einwohner, der die Filme oftmals einige Wochen nach Bundesstart erhält, die gleiche Filmmiete zahlen muss wie ein Kino oder Multiplex in Orten über 100.000 Einwohner? Während das kleine Kino noch auf den Film wartet, fahren seine (dann ehemaligen) Besucher ins 30 - 40km entfernte Multiplex, um den Film bundesstartnah zu sehen. Als weiteres Problem sehe ich die Preisentwicklung im Eintrittskartenverkauf.

     

    Orte wie München oder Berlin sind ein teures Pflaster. Da scheint es normal zu sein, wenn für ein Kinobesuch mehr als 13 Euro bezahlt wird. Die gleichen Eintrittspreise für ein Kino in Orten unter 20.000 Einwohner zu verlangen, ist für den Kinobetreiber hochgradig existenzgefährdend. Wer den Film bis dato nicht gesehen hat, wird sich den Film aus dem Netz runterladen. Ob´s erlaubt ist oder nicht.

     

    Gruß

    Maximum

  11. Uns hat das 70mm-Filmfestival sehr gut gefallen, da wir auch bei einigen Filmen, die in

    der englischen Originalfassung gezeigt wurden, durchaus positiv überrascht waren.

    Ausserdem hat das ganze Schauburg-Team hervorragende Arbeit geleistet.

     

    filmempire schrieb am 12. Oktober unter anderen:

    "Rocks Off" mit den Rolling Stones und iher US-Tour 1981 habe ich mir nur kurz

    informativ angeschaut. Der Film wurde mit spärischen 35 mm Panavision Kameras im 1:1,85

    Format aufgenommen und auch so in 70 mm gespielt. Der 6-Kanal Magnetton war nicht

    besonders stereophonisch effektvoll.

     

    "Rocks Off" wurde im "originalen" 1:1,85-Format gezeigt. Der Vorhang wurde ganz aufgezogen,

    um die volle Soundqualität zu präsentieren. Was spricht dagegen? Ich fand den Film vom Ton her

    am Anfang etwas zu leise. Später wurde mit dem Einsetzen des Songs "Start Me Up" die

    Lautstärke dann doch noch kräftig angehoben, sodass man mit gutem Gewissen sagen kann,

    dass es der zweitlauteste Film nach "Interstellar" war.

     

    Hervorheben möchte ich, dass gleich der erste Titel "Under My Thumb" mir persönlich in dieser

    Liveversion besser gefällt als die Studioversion aus den 60er Jahren. Das Rolling Stones-Konzert

    entsprach in etwa der langen Rockpalast-TV-Nächte aus den 80er Jahren, die den Stereoton simultan

    über Rundfunk gesendet hatten. Deshalb verstehe ich nicht ganz, welche stereophonischen Effekte

    der Produzent zusätzlich einsetzen sollte. Von Ton her war es Stereo. Alles andere wäre Effekthascherei.

     

    Martin schrieb:

    Interessant ist weiterhin folgendes: Die Rollig Stones - Kopie war schon merklich gefadet und ohne Dolby A, wohingegen die in Varnsdorf gespielte Kopie ungefadet und mit Dolby A - Ton daherkam.

     

    Das hast Du herausgehört, dass der Film ohne "Dolby A" war? Nicht, dass wir uns missverstehen, aber

    ist "Dolby A" nicht ein "Rauschunterdrückungssystem", um den Dynamikumfang zu vergrößern? Das fällt

    doch oftmals nur dann auf, wenn bei leiseren Passagen kein Rauschen mehr wahrgenommen wird.

    Meiner Meinung nach hat der Rolling-Stones-Film keine leisen Passagen.

     

    "Dolby A" wurde 1966 von der Firma Dolby entwickelt und ist ausgestattet mit 4 Kompressoren pro Kanal,

    wobei der 4. Kompressor oberhalb von 8 kHz um 5 dB zulegt. Bei der Wiedergabe senkt der Kompressor

    die 5 zusätzlichen dB um den gleichen Betrag wieder ab. Dadurch wird das Bandrauschen mit abgesenkt.

    Damit es bei der Vollaussteuerung nicht zu Verzerrungen kommt, wird der maximale Arbeitspunkt um etwa

    3 - 4 dB abgesenkt. Die menschliche Hörschwelle ist zwischen 1 kHz und 5 kHz besonders niedrig, deshalb

    wirkt Rauschen in diesem Bereich besonders störend.

     

    Rauschminderungsverfahren wie das "Dolby A" zum Beispiel können die Dynamik der magnetischen

    Tonaufzeichnung verbessern. Magnetaufzeichnungen unterliegen einem Alterungsprozess, der bei

    Schallplatten nicht vorkommt. Nach rund 30 Jahren verliert ein Magnetband die Brillianz, die Höhen gehen

    verloren, auch die ursprüngliche Lautstärke hat nachgelassen. Deshalb ist nach 30 Jahren nicht mehr

    herauszuhören, ob eine Magnettonaufnahme mit oder ohne "Dolby A" gemacht wurde, zumindest nicht,

    wenn fast konstant die volle Lautstärke eines Rockkonzertes zu hören ist.

     

    Eine Anmerkung am Rande:

     

    Durch übermäßigen Einsatz von Dynamikkompressoren wird eine Steigerung der Lautheit zu Lasten der

    Klangqualität erreicht. Das Komprimieren von Musiktiteln hat die Zeitschrift "Stereo" schon 2010 heftig

    kritisiert. Es ist allerdings zur Mode geworden, dass auf Teufel komm raus die heutige Musik komprimiert

    wird, was zu Lasten von High Fidelity führt.

     

    Martin, was bedeutet in Deinem Sprachjargon eigentlich das Wort "gefadet"?

     

    Sebastian schrieb:

    Leider war die in Karlsruhe gespielte 5perf-Kopie schon recht übel zugerichtet mit fetten, großen,

    feststehenden Sprungschrammen, mittigen Laufstreifenpaaren, Staub und einem Verschnitt/Inhaltsverlust am Ende.

     

    Warum in aller Welt wird die Interstellar-70mm-Filmkopie so schlecht geredet? Hast Du Dir die anderen 70mm-

    Filme nicht angesehen? Dann müsste Dir aufgefallen sein, dass bei zwei weiteren Filmen ebenfalls

    Sprung- bzw. Laufstreifen zu sehen waren. Bei einem Film waren ganz links zwei schwarze Laufstreifen zu

    sehen. Aber wer schaut sich schon rechts und links den Film an, gelle?

     

    Die Interstellar-70mm-Filmkopie war okay.

     

    Punkt. Aus. Basta.

     

     

    Gruß

    Maximum

     

    (Immer diese kleinkarierten Erbsenzähler)

  12. Vielen Dank für das "Dolby Stereo"-Bild, Kinokunstbutter.

     

     

    Erst kamen die Filme mit der "Dolby-Stereo" - Lichttonspur mit dem von Kinokunstbutter gezeigtem Emblem.

    Für die Rauschunterdrückung wurde das aufwändige "DOLBY A" verwendet, im Heimtonbereich wurden zur

    klanglichen Verbesserung die damaligen Cassettenrecorder mit dem vereinfachten "DOLBY B" ausgerüstet.

     

    Dann folgten Filme mit verbesserter Lichttonspur in "Dolby-Stereo SR", dem "Spectral Recording".

    Cassettenrecorder im höherwertigen Heimtonbereich wurden mit dem weiterentwickelten "Dolby C" bestückt,

    das weder kompatibel zu "Dolby B" noch ohne Rauschunterdrückung genutz werden sollte.

     

    Diese Technik fand zu Zeiten vor dem digitalem Ton statt. Lichttonfilme mit Dolby-Stereo-Spuren sollten den

    Filmen mit Magnettonspuren Paroli bieten, weil es den Arbeitsaufwand verringerte und die Herstellungskosten

    reduzierte. In der 70mm-Filmherstellung mit Magnettonspuren kam auch die Dolby-Rauschunterdrückung

    zum Einsatz.

     

     

    Unter ISO NR 1 und ISO NR 2 finde ich in den Suchmaschinen auch nichts Verwertbares.

     

     

    Gruß

    Maximum

  13. Die Bezeichnung "Stereo Nr. 1" ist mit aller Wahrscheinlichkeit nur eine Erfindung der heutigen Generation. :P

     

     

    In den 80er Jahren wurden die zweikanaligen Lichttonfilme mit dem Rauschunterdrückungssystem "Dolby A"

    aufgenommen. Der Prozessor hat aus den zwei Spuren den mittleren und den Effektkanal herausgefiltert

    und alle 4 Signale (Links - Mitte - Rechts - Effekt) auf die jeweiligen Endstufen geschickt. Bei Monotonanlagen

    musste der Lautstärkeregler um ein bis zwei Stufen höher gestellt werden, um den Lautstärkeverlust

    auszugleichen.

     

    Auch für den Film "ROCKS OFF - THE ROLLING STONES" wurden Mono- und Dolby-Stereo-Kopien gezogen.

    Beim Sommer-Film-Festival, das wir 1987 vier Wochen lang mit 4 Kinos gemeinsam veranstalteten, war ein

    Kollege dabei, der bereits eine Dolby-Stereo-Anlage installiert hatte. Aufgrund dessen hat dieser einen Aufstand

    veranstaltet, weil der Verleih den Rolling Stones-Film als Monokopie auslieferte. Er hat daraufhin eine separate

    Dolby-Stereo-Kopie bekommen. Damit waren zusätzliche Transportkosten entstanden. Ob deshalb auch zweimal

    die Mindestgarantie von jeweils 300 DM aufzurechnen war, entzieht sich meiner Kenntnis. Da müsste ich

    meine alten Unterlagen hervorholen und anhand der Besucherzahlen und Einnahmen die Filmmiete ermitteln.

    Doch das ist für diesen Thread nicht relevant.

     

     

    Gruß

    Maximum

  14. Aber mal so am Rande bemerkt: Was hat das jetzt eigentlich mit dem Thema zu tun?

     

    Wir machen alle beruflich Kino, sowas kennen wir und haben wir jeden Tag vor uns, teils mit Leinwandgrößen, die der eines Hochhauses entsprechen.

     

     

    Oben in der Betreffleiste steht ganz groß geschrieben:

    Open Air Kinotage Hamburg Rathausmarkt

     

    Und das wird schon seit Jahren neben einigen weiteren Open Air Kinos in Hamburg durchgeführt.

    Ich finde diesen Artikel als Information völlig in Ordnung.

     

     

     

     

     

    Maximum

  15. Siehst du, @Filmtechniker, wo das wieder hinführt?

     

    Du schreibst von Dreh- und Fräsmaschine sowie das ganze Zubehör:

     

    Doch das Thema "Auto", übrigens das liebste Kind vieler Deutsche,

    findet auch hier seinen Einzug. Vielleicht sollten diese Blechkisten

    auch mal in Öl eingelegt werden. Denn wer gut schmiert, der gut.......wwrrrrruuuuummmmmmmmmmm.......

     

     

    Die Holzköpfe beim Sozialamt haben sich am Bilanzwert des Inventars aufgegeilt.

     

     

    Den Golf- und Amischlittenfahrer geht es wahrscheinlich genauso.

     

    Es gibt heute immer weniger Personen, die noch eine Drehbank besitzen und damit auch umgehen können.

     

     

     

    Gruß

     

    Maximum

  16. Es ist 5.1.0 was 1956 eingeführt wurde.

    Ich vergaß den fehlenden LFE Kanal.

     

    Diese Bezeichnung gab es 1956 nicht.

     

    Also wenn ich in der Lehre richtig aufgepasst und ich mich noch richtig daran erinnere dann ist Kanal 4 kein "Surround"-Kanal sondern ein "Effekt"-Kanal.

     

    Da gebe ich Dir recht. Kanal 4 war ein "Effekt"-Kanal bei 35mm-Magnetton-Film.

     

    Falls ich Blödsinn erzähle bitte einfach ignorieren.

     

    Mir kommt es so vor, dass Du mehr Ahnung hast als Stefan2 und Cinerama zusammen. :rolleyes:

     

    Die Anderen sollten bei diesen sommerlichen Temperaturen besser ein Bier trinken gehen. Prost.

     

     

    Gruß

    Maximum

  17. Warum ausgerechnet DA einer ein Kino aufmachen will erschliesst sich mir nicht. Attraktiv ist es dort nicht und wird es eher auch nicht.
    Vielleicht setzt man vor allem auf Touristen? In 6 Sälen dann nur spanischsprachige Filme

     

    Das scheint für Euch ja richtig ärgerlich zu sein, dass der zukünftige Betreiber nicht vorab um Euer geniales "Kinowissen" gebeten hat.

    Dafür wird der Thread wieder mit "sinnbefreiten" Kommentaren zugemüllt.

     

     

    Mein Tipp:

    Am besten mal rausgehen an die frische Luft und etwas Sonne tanken.

     

     

    ......und eine Kiste gekühltes Bier für Professor Fate!!! :D

     

     

     

     

    Maximum

  18. In diesem Thread geht es um Pierre Brice und nicht um Breitwandfilme @magentacine.

    Für deine ausführlichen Darlegungen solltest Du besser einen neuen Thread aufmachen.

    Warum muss jeder Thread aus dem Ruder laufen?

     

     

    Winnetou existierte nicht real, es war nur eine Romanfigur von Karl May, die Pierre Brice verkörperte.

    Und die Rolle spielte er gut.

     

     

     

    Gruß

    Maximum

  19. Etwa 230 Paternoster gibt es in Deutschland, davon 4 in Bremen.

     

    Schon in den 90er Jahren beschloss die Bundesregierung, dass

    ab 2004 Schluss sein soll mit den Umlaufaufzügen. Daraufhin

    folgte ein Protest, sodass die Entscheidung wieder zurück genommen

    wurde.

     

    Seit heute, 1.6.2015 stehen in Bremen alls 4 Paternoster vorerst still.

     

     

    http://www.radiobrem...-noster104.html

     

     

     

     

    Gruß

    Maximum

  20. TAG / DATUM FILM Vorstellungszeit / FSK Bildformat / Tonformat

     

    Fr 13.08.1982 ROCKS OFF 15.30, 18.00, 20.30 - ab 6 J. - In Erstaufführung -

    In 70mm auf der Großbildwand in 4-Kanal-Stereo-Magnetton

    Fr 20.08.1982 - " - - " - 2. Wo

    Fr 27.08.1982 - " - - " - 3. Wo

     

     

     

    "LET´S SPEND THE NIGHT TOGETHER" lief in Westdeutschland ab 13.08.1982 mit einer 70mm-Kopie

    3 Wochen lang als "ROCKS OFF" - The Rolling Stones US-Tour ´81 - ein Film von Hal Ashby -

    im REGINA Filmtheater, Bremen.

     

     

    Genaue Information hier:

     

    www.reginafilmtheater.de

    Auf der Großbildwand, Teil 3

     

     

     

    Gruß

    Maximum

  21. lange gesucht und im Netz gefunden...Camel Werbung mit den Camelen die Spiel mir das lied vom Tot Pfeifen..

     

    Kino Erinnerung für mich ! ewig gesucht

     

     

    Nebenbei bemerkt:

    Das hatte ich bereits am 21. April 2015 gepostet.

     

    Bitte sorgfältiger die Themen iin diesem Forum lesen.

     

     

    Gruß

    Maximum

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