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Herbert

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About Herbert

  • Birthday 01/01/1970

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    Wien
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    Schmalfilm 16-, S8- und N8-mm, Astronomie

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  1. Hallo Micha! Ich habe das Angenieux 0,95/25 mm bei meiner Bolex H 16 für einen Teil meiner langzeitbelichteten Himmelsaufnahmen (Totalen von Sternbildern in der Milchstraße) mit Kodak Vision2 500 T in Namibia verwendet, sonst die Switare 1,6/10 mm, 1,4/25, 1,9/75, das Nikkor 2,8/180 bis zum Tamron 2,8/300. Das ebenfalls verwendete Kern Switar 1,1/26 mm war eindeutig schlechter in Schärfe und Auflösung. So hochlichtstarke Objektive haben eben ihren speziellen Anwendungsbereich, bei mir halt die Astrokinematographie. Siehe zum Beispiel Cine 8-16, Heft 15/2010. Das Switar 0,90/13 mm habe ich auch als besonderen Schatz ins Herz geschlossen. Servus! Herbert
  2. Hallo Martin! Leider besitzt die Leicina Super keine Funktion für die Langzeitbelichtung. Diese Eigenschaft haben nur die Modelle Leicina Super RT 1 und Leicina special. Du kannst mit dem ST 1 an der Leicina Super Fernauslösen sowie Zeitrafferaufnahmen mit Einzelbild (3 B/s bis 1 Bild 5 min) machen sowie es als Strom-Außenversorgung benützen. Servus! Herbert
  3. Hallo k.schreier! Du hast in Deinem Beitrag angemerkt, Du hättest in der DS-8-Kamera irrtümlich einen Normal-8-Film eingelegt und problemlos belichtet. Meine Frage, wie ist der Film geworden: Belichtung, Bildstand Höhe und Seite? Hast Du den Film dann mit einem passenden Projektor projiziert? Also wie war's? Servus! Herbert
  4. Hallo Micha! Du hast also auch keine guten Erfahrungen mit dem 1,1/26-Switar gemacht. Mit Schneider-Optiken habe ich vor allem mit den Varios (1,4/6-70, 1,8/6-66 gefilmt, beide gut, komischerweise hat sich das Schneider-Festobjektiv Cinegon 1,8/10 mm für die Leicina special im Verhältnis zur selben Brennweite beim 6-66-Vario nicht so gut geschlagen. Kam mir vor, daß es nicht so scharf ist. Das Vario-Switar 1,9/8-36 kenne ich nur von Normal-8 an meiner H 8 RX. Es ist gut scharf, hatte bei K 25 einen leichten warmen Ton. Ideal und unerreicht die gleitende Schärfentiefenskala daran, die jeweils automatisch Blende und Brennweite koppelt. Servus! Herbert
  5. Hallo Aaton11! Deine treffende Bezeichnung für die Ablehnung neuer Filmmaterialien als "Kodachrome-Schock" hat mir sehr gefallen und ist unzweifelhaft in vielen Fällen wahr, wie man schon im Forum an vielen Zuschriften und Ergüssen erkennen konnte. Auch ich habe mich nur ungern vom Kodachrome getrennt, vor allem aber nicht wegen irgendeiner anderen Farbwiedergabe, sondern wegen des einfachen Abschlusses der Filmarbeiten: Filmen, in den Beutel, Einsenden, 1-2 Wochen warten, Auspacken, Vorführen. Jetzt ist das nicht mehr so einfach, außer über Wittner, aber ich habe dann ohne weiters den E 64 T und dann den E 100 D verwendet, egal, welche Farbtöne sie lieferten, und habe so ohne Unterbrechung mit dem Filmen weiter gemacht. Beide waren zufriedenstellend, kein Grund zum Meckern. Servus! Herbert
  6. Hallo Filmer! Wieso sieht man das Perforationsloch und warum hat das Bild keinen korrekten Bildrand? Sonst ist das Filmchen eine nette Idee und doch recht gut aufgenommen. Servus! Herbert
  7. Hallo Micha! Zu den Objektiven, die Du angegeben hast, kann ich Dir sagen, das Switar 1,4/25 mm ist hervorragend, punktscharfe Aufnahmen vom Sternhimmel bis in die Ecken - und dieses Motiv ist so das kritischste, was man einem Objektiv bei voller Öffnung zumuten kann. Das Switar 1,1/26 MC hat mich bei den selben Motiven sehr enttäuscht, bei voller Öffnung flau und verwaschen, anscheinend Aberrationen. Die Aufnahmen des Sternhimmels waren unbrauchbar für meinen Film. Im Gegensatz dazu hatte ich mit dem Angenieux 0,95/25 mm am Sternhimmel keine Probleme, etwas weicher, aber annähernd dieselbe Qualität wie das allerdings unübertreffliche 1,4-Switar. Das Switar 1,9/75 mit offener Blende hat sich am Himmel ebenfalls bewährt. Die großen Pizare und das Genevar kenne ich nicht, nur das 5,5-mm-Pizar von Normal-8 vom Ansehen, es ist ein Fixfokusobjektiv. Servus! Herbert
  8. Herbert

    Eumig C 16

    Lieber Filmtechniker! Allerherzlichsten Dank für Deine so hochinteressanten technischen Ausführungen über die Eumig C 16-Kameras. Als Besitzer von zwei solchen Kameras, C 16, C 16 R, habe ich Deinen Artikel geradezu verschlungen. Ja, Du hast sehr recht, aus den C 16-Typen hätte man viel mehr machen können, aber leider nicht gemacht. Ich vermute, die Konstrukteure und ihre die Linie vorgebenden Manager hatten eine Wiederholung des Jahrhunderterfolgs der N-8-Kamera C 3, aber auf dem Gebiet des 16-mm-Films, im Visier. Das wäre für die C 16 als Handkamera auch möglich gewesen, wie Du auch schreibst, wenn die 16-mm-Filme entsprechend billig, nicht viel teurer als 8 mm, gewesen wären. Relativ preiswerte Projektoren gab es von Eumig zur selben Zeit auch schon, die P 24/P 25-Typen in Gelb. Servus! Herbert
  9. Hallo Micha! Danke für die ausführliche und interessante Antwort auf meine Baltar-Neugier! Das hätte ich nicht gedacht, daß es auch Objektiv-Sammler und -Enthusiasten gibt, die die verschiedenen Objektive sammeln und vergleichen. Aber, was es nicht gibt, das gibt es nicht! Ich selber habe eine gewisse Vorliebe für Kern-Objektive, Yvare, Pizare und Switare, die in meinen vielen Bolex-Kameras, von der C 8, B 8, D 8 über die H 8, H 8 RX und die H 16 und H 16 RX bis zur originellen 7,5 Macrozoom und zur 155 Macro reichen. Mein Lieblingsstück ist das zufällig in einer C 8 ersteigerte Switar 0,9/13 mm mit seinen 10 Linsen. Das modernste ist ein MC-Switar 1,9/75 mm. Sonst sind alle aus der alten Normal-8-Zeit. Die Firma Bausch & Lomb ist mir nur bei Mikroskopen ein Begriff, anderseits scheint sie in Amerika dieselbe Marktstellung wie in Europa die Firmen Angenieux, Som Berthiot, Schneider, Zeiss und Kern gehabt zu haben. So wie du liebevoll das Aussehen und die Eigenschaften der Baltare und Super Baltare schilderst, vermute ich, daß Du auch die Möglichkeit hast, damit zu filmen und Vergleiche zu ziehen. Filmst Du mit 16 mm und 35 mm? Nach Deinen Beschreibungen der Baltare [rauchig, weich, schmutzig(!)] könnte ich beinahe schmunzelnd annehmen, Dein Avatar-Foto links oben ist mit einem Baltar aufgenommen worden. ;-) Servus! Herbert
  10. Hallo Filmtechniker! Danke für den interessanten Link, den ich natürlich sofort ausprobiert habe. Stolperte darin sofort über die guten alten 6x6-Isolettes mit Apotar von Agfa und Voigtländer Bessas mit Voigtar. Nett, in der heutigen Zeit wieder mal die guten alten Namen zu lesen! Servus! Herbert
  11. Hallo Rudolf! Deine Bemerkung "haut dem Faß die Krone ins Gesicht". Selten so gelacht und die feine Ironie des Umkehrschlusses so geschätzt! Bravo! Und vielleicht sollten manche Leute wirklich darüber nachdenken! Servus! Herbert
  12. Hallo Micha! Was sind überhaupt diese Baltar-Objektive. Wo werden sie erzeugt, welche Typen und Brennweiten gibt es? Mit C-Mount? Mir sind sie völlig neu, habe nach 50jähriger Schmalfilmpraxis erst Durch Deine Zuschrift von ihnen erfahren. Daß das Kern-mc-Objektiv Deiner Ansicht nach besser sein soll, hängt vielleicht damit zusammen, daß es MC-vergütet (Multicoated, Mehrschichtvergütung) ist und so eine höhere Transparenz und Reflexfreiheit hat. Servus! Herbert
  13. Hallo Freunde! Zu Schokoprinz: Rudolf hat recht, allerdings kann man auch die RX-Objektive bedingt an jeder C-Mount-Kamera verwenden, FALLS man sie stärker als f:4 abblendet. Bei Titel- und Nahaufnahmen kein Problem, da man dabei sicher stärker abblendet. Zu Rudolf: Du hast es erfasst, ich filme mit einer RT 1 und drei Leicinas special und habe im Laufe der Zeit diverse Literatur gesammelt. ;-) Zu Peaceman: Gerne notiere ich Dir die Pin-Belegung der neunpoligen Leicina-Steckdose: Von oben drauf gesehen, Objektiv vorne, Abdeckung nach links aufgeklappt: links vom Objektiv zu Dir 4 Kontakte: 2, 4, 6, 8; rechts fünf Kontakte: 1, 3, 5, 7, 9. Die Belegung ändert sich leicht bei den drei Typen super, RT-1 und special. special: 7+8 Außenversorgung, 1+8 Fernauslösung, 2+8 Blitzsynchronisation, 3+8 Synchronimpuls, 4+8 Tonbandstart RT-1: 6, 7, 8 Außenversorgung, 1+8 Fernauslösung, 2+8 Blitzsynchronisation, 3+8 Synchronimpuls, 4+8 Tonbandstart, 9+8 Ferneinschalten der Belichtungsautomatik bei verriegeltem Blendenfeststeller. Super: 5, 6, 7, 8 Außenversorgung, 1+8 Fernauslösung, 5+9 Fernsteuerung der Meßtaste, 2+8 Blitzsynchronisation, 3+8 Synchronimpuls, 4+8 Tonbandstart. Die wichtigsten Anschlüsse sind, wie Du siehst, bei allen gleich: Außenversorgung und Fernauslösung. Servus1 Herbert
  14. Hallo Uwe! Die Makroeinstellung des Optivaron 1,4/6-70 mm der ZM IV geht üblicherweise bis zur Frontlinse, also nahe genug, so daß Du kein Sonderobjektiv für Nah- und Titelaufnahmen brauchen würdest. Denk auch an das umständliche Ab- und wieder Aufschrauben des Zoomobjektivs und des Auslösers! Servus! Herbert
  15. Hallo Langzeitfreunde! Bei der Leicina special mit dem Steuergerät ST-1 ist die Pause zwischen den einzelnen am ST-1 einstellbaren (bis 6 Minuten) Langzeitbelichtungen ebenso lang wie die Langzeitbelichtung. Die Leicina öffnet den Verschluß bei Auslösung und schließt ihn und transportiert erst bei neuerlicher Auslösung. Während der Verschluß offen ist, leuchtet eine rote Diode an der Bedienungsseite und signalisiert offenen Verschluß/Belichtung. Für die Super-8-Leicinas gab es zur Super-8-Zeit viele elektrische und elektronische Zubehörteile, so laut "Arbeitsblatt Juli 1973": Einen Netztrafo für 7,5 V; Sonder-Anschlußleitungen für Netz, NiCadAkku, Autoakku; das Netz-/Registriergerät NLcS; das ST-1-Steuergerät; eigene Anschlußadapter für die Bandgeräte Uher-Stereo-Report, Philips Cassetten-Resorder 2209 AV sowie für Uher Compact Report Stereo 124; Anschlüsse für Steuer-Impulsköpfe an beliebigen Tonbandgeräten; Tonwiedergabe mit Stereo-Tonbandgeräten und Synton 8 T von Fa. Volland, Erlangen; Tonwiedergabe mit Projektor und Philips Cassetten-Recorder 2209 AV und Volland Synton 8 T; Tonwiedergabe mit Projektor und Uher Compact Report Stereo und Volland Synton 8 T; Automatische Zeitrafferaufnahmen mit dem ST-1 mit Szenenlängen von 0,2 bis 10 s und Intervallen dazwischen von 0,15 bis 360 s; Automatische Zeitrafferaufnahmen mit dem Netzgerät NLcS oder dem Netz- und Registriergerät und den Steuergeräten St 10 bzw. St 10 M; Fernauslösung mit Kabel und ST-1; Fernauslösung über Kabelfernauslöser mit Schaltrelais und Fernauslöser mit Meß- und Auslösetasten; Fernauslösung der Leicinas mit Spezial-Druckschalter; Fernauslösung über Funk mit Sender 3708 und Empfänger FKS 2 über ST-1; Fernauslösung mit Netz- und Registriergerät und Lichtschranke, Fa. Kranz, Hamburg; Auslösung der Leicina durch elektronisches Gerät, zB. Oszilloskop; Einzelbild-Blitzaufnahmen mit Netzgerät und ST-1. Langzeitbelichtungen mit Einzelbildern mit SERVOGERÄT und Steuergerät ST-1. Leitz hatte also für seine Leicinas Super, Super RT 1 und special ein großes Zubehörprogramm, das viele wissenschaftliche und technische Aufgaben abdeckte. Vor allem interessant war für mich das am Ende erwähnte Servogerät, mit dem man bei Zeitbelichtungen den Abstand zwischen ihnen beliebig kurz wählen konnte. Man konnte damit zB. die Zeitbelichtungen unmittelbar aufeinander folgen lassen und war nicht auf die Dauer der Zeitbelichtung als Zwischenraum zwischen den Belichtungen festgelegt. So konnte ich bei meinen astronomischen Zeitaufnahmen einminütige Belichtungen unmittelbar aufeinander folgen lassen und mußte nicht 1 Minute Leerpause dazwischen hinnehmen. So konnte ich in 2 Stunden ca. 120 Bilder aufnehmen, also ca. 7 s Filmlaufzeit, statt nur 60 Bilder in der selben Zeit mit einminütigen Leerpausen dazwischen. ABER LEIDER gab es dieses Servogerät und die Fa. Kranz in Hamburg nicht mehr. Also mußte ich aus zwei regelbaren Schaltrelais von Schaufensterbeleuchtungen eine Kombination zusammenbauen, die beliebige Belichtungszeiten mit beliebigen Abständen erlaubte, wie das Servogerät. Gelungen!!! Auch mit zwei ST-1 zusammengeschaltet ist das möglich, ebenso mit anderen regelbaren Timern. Servus1 Herbert
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