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Also meine 16mm und 35mm Catozzos sind wirklich wunderbar, da würde ich nicht meckern. Aber ich hab für LaborBerlin schon mehrere 3M 708 deluxe Super-8 Splicer besorgt – die dann mehrfach spurlos verschwanden – und alle haben ziemlich ähnlich schlampig gestanzt. Ich wollte es auch selbst erst nicht glauben, nur durch den direkten Vergleich mit dem Bolex Tape Splicer ist mir das überhaupt aufgefallen... CIR verkauft ja noch neue Spleißer, wahrscheinlich dann auch Perforatoren, aber leisten kann ich mir das nicht: https://www.cir-srl.com/splicers/splicer-for-archive-video-transfert/
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... und ich vergass zu erwähnen, dass der Bolex Tape Splicer wirklich gut klebt und stanzt, aber das Schnittmesser ist auch nicht allzu akkurat. Das wiederum ist viel besser beim Würker. Ich benutze also ab jetzt immer zwei: Trocken = Würker & Bolex, Nass = Hammann & Bolex. Crazy...
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Hallo Leute, ich wollte mich mal zurückmelden zum Thema Greiferjustage beim Elmo GS-1200. Da ich mit meinem Projekt – einer stereoskopischen Projektion mit zwei synchron laufenden Elmo GS-1200 Projektoren – sehr unter Zeitdruck geraten war, und die Justage des Greifers meines zweiten Elmos nicht kurzfristig erfolgreich war, musste ich mir für eine Expanded Cinema Vorführung in Stuttgart einen weiteren GS-1200 leihen. Da nun allerdings ein Projektor in Frankfurt (Oder) stand, die geliehene Maschine aber in Berlin, und die Veranstaltung wie gesagt in Stuttgart stattfinden sollte, hatte ich keine Möglichkeit, beide Geräte zusammen im Vorfeld zu testen. Erst in Stuttgart kamen dann alle diese Gerätschaften zusammen. Beide Projektoren wurden dann mit 18 fps synchron angesteuert von @Renzo Dal Bo's Box, die über ein Y-Kabel mit beiden Maschinen gleichzeitig verbunden war. Die Show verlief wirklich vollkommen problemlos, beide Projektoren liefen absolut synchron zueinander und kein einziges Mal musste ich den Loop wieder herstellen. Der Film sah übrigens tip-top aus mit 3D-Brille auf einer kleinen Silberleinwand. Ein paar Impressionen von der Vorführung im Württembergischen Kunstverein Stuttgart könnt Ihr in den angehängten Fotos sehen... Das Projekt bestand aus zwei 12-minütigen Spulen, zusammengesetzt aus jeweils 324 einzelnen Trickblenden, ihr wisst schon, die kaleidoskopartigen Muster, die man in den 60–80ern im Fotoladen kaufen konnte, um damit den Sommerurlaub von der Weihnachtsfeier mit Oma zu trennen. Diese Trickblenden gab es damals in mannigfaltiger Ausfertigung von Hama, Kaiser, Rowi, Neckermann und vielen anderen Marken... In den letzten Jahren hatte ich hunderte dieser kurzen Streifen gesammelt und sortiert, um sie nun zu einem einzigen Film zusammen zu montieren - aber stereoskopisch - auf 2 Spulen, mit Polfiltern und nur rezipierbar mit Polfilter-Brille! Natürlich ist das nur ein Fake-3D-Effekt, denn es handelt sich ja nicht um räumliche Aufnahmen. Aber kleinere und größere Diskrepanzen im Timing, in der Farbgebung, in der Zusammenstellung ähnlicher Formen erzeugen dennoch einen plastischen Effekt! Für den Schnitt bedeutete das allerdings, dass es alle 40 Frames eine Klebestelle geben musste. Das ist natürlich nicht nur unglaublich viel Arbeit, sondern auch höchst riskant, weil jede Klebestelle zum Verlust des Loops, zu Filmriss oder gar Filmsalat führen kann. Deshalb habe ich Verlaufe des Projektes die verschiedensten Schnitttechniken ausprobiert und bin am Ende bei einer Kombination aus Nass- und Trockenklebestelle gelandet: Beide Verfahren haben nämlich für sich gewisse Nachteile, die – zumindest im ELMO GS-1200 – zu Problemen führen: Da mir die Hama Klebe-Etiketten zu groß waren, und die dazu passenden Klebepressen zu ungenau, habe ich es zunächst mit einer CIR Catozzo für Super-8 versucht. Die gibt es immer noch billig in der Metallvariante unter dem Namen 3M 708 de luxe bei eBay Italien. Aber es stellte sich heraus, dass dieses Gerät vollkommen untauglich ist! Wenn man sich die Klebestellen unter der Lupe ansieht, sieht man, wie ungenau alles gestanzt wird. Viel akkurater ist da der Bolex Tape Splicer, vom Prinzip her dasselbe System, aber um Längen präziser – ein riesiger Unterschied! Kann ich nur empfehlen! Leider können diese Klebestellen im Projektor aber leicht knicken, weshalb ich irgendwann zum Keilschnitt mit dem Hammann Filmspalter übergegangen bin. Der Vorteil ist, dass solche Nassklebestellen durch die keilförmige Überlappung nicht knicken. Stattdessen besteht allerdings das Risiko, dass so eine Nassklebestelle im Projektor wieder aufgeht, speziell wenn man unterschiedliche Filmmaterialien aus verschiedenen Dekaden zusammengeklebt hat. Die Lösung war dann tatsächlich die Kombination aus beiden Techniken: Erst der Keilschnitt mit Hammann, dann Filmzement (mit dem sehr guten Bolex Cement Film Splicer), dann Tape drüber mit dem Bolex Tape Splicer. Zum Schluss hab ich auch noch mit einem kleinen Plastikroller – im Original zur Würker-Klebepresse gehörig – jede Klebestelle glattgerubbelt. Trotz all dieser Bemühungen flippt mein zweiter Elmo immer noch aus, wenn auch nur eine Klebestelle in seine Nähe kommt... Deshalb zurück zur Greiferjustage: Ich hatte zwischenzeitlich Besuch von @Martin Rowek, wir haben herausgefunden, dass wir nur wenige hundert Meter voneinander entfernt sind. Martin hatte noch einen selbstgeschnitzten 19er Maulschlüssel, mit dem man den Vorschub des Greifers justieren kann (Schraube 13 im Service Manual). Tatsächlich war dies nötig, weil die Greiferzähne nicht die erforderlichen 1mm hervorstanden. Tatsächlich verbesserte sich der Vorschub des Greifers dadurch. Dummerweise verschob sich dabei aber auch die horizontale Position des Greifers, was wiederum zu krass schlechtem Filmtransport führte. Mit Schraube 15 haben wir dann versucht, dies zu korrigieren und die Greiferzähne wieder in eine relativ mittige Position zu bringen. Aber auch wenn das alles relativ problemlos zugänglich war, ohne dafür das gesamte Greiferwerk ausbauen zu müssen, kamen wir am Ende zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Letztlich fischt man total im Trüben und beim Festziehen einzelner Schrauben verstellt sich sofort wieder ein anderes Parameter. Nach etlichen Versuchen war der Transport tatsächlich ein bisschen besser als zuvor, aber keinesfalls alltagstauglich. Es kann natürlich auch sein, dass der Nocken (ist das das richtige Wort? Der Pin der in der Drehscheibe geführt wird? ) am Greifer abgenutzt ist und man einfach den gesamten Greifer austauschen müsste. Das ist von aussen leider schwer zu beurteilen. Jedenfalls komme ich zu dem Schluss, dass ich hier am Ende meiner Möglichkeiten angelangt bin, ohne das Problem selbst lösen zu können. Falls hier im Forum jemand einen Lösungsvorschlag hat – z.B. wo man eine professionelle Justage durchführen lassen kann, oder wo man noch einen Ersatz-Greifer bekommt – wäre das eine große Hilfe! Schöne Grüße Bernd
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Ich suche einen gut erhaltenen und funktionierenden Elmo GS-1200 der 3. Generation (=Loop nach hinten, strichförmige Markierungen auf den Audioknöpfen), der keine Filme zerkratzt oder frisst und dessen ESS-Steuerfunktion noch einwandfrei funktioniert. Bitte alles anbieten! Vielen Dank! Bernd.
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Vielen Dank an alle für die guten Tips, ich habe mir jetzt einen Noris-Motor auf eBay bestellt. Ich gehe mal davon aus, dass der Einbau ein Kinderspiel ist... LG Bernd
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Hallo Leute! Gibt es hier zufällig irgendjemanden, der einen Ersatzmotor für den Beaulieu 708 EL loswerden möchte? Bei unserem ist das "Tachometer" kaputt, das eine Rückmeldung an die Motor-Regelung schickt. Es kommt einfach kein Strom aus dem Tachometer, was auf eine defekte Spule hindeutet. Bei Wittner kostet so ein Motor 238 Euro, was leider nicht im Verhältnis steht... Ein kaputter Projektor zum Ausschlachten wäre natürlich auch eine Option... Schönen Abend! Bernd
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Erstmal vielen Dank für das viele Feedback! @Thomas007 Klar, sind das alte Geräte, aber wenn eine Greiferwerküberholung unabdingbar werden sollte, dann wäre immer noch die Frage wo? – oder wie? Ich kann momentan keine Fotos senden oder andere Filme ausprobieren, weil ich mich in einer anderen Stadt aufhalte. Aber sobald ich wieder Zugang zum Projektor habe, probiere ich Eure Tipps aus und melde mich zurück! LG Bernd
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Hallo Leute, ich habe eine Frage zum Elmo GS 1200: Mein Projektor mag keine Trocken–Klebestellen. Fast bei jeder Klebestelle rutscht der Film durch und man muss den Loop-Former betätigen. Zement–Klebestellen habe ich noch nicht getestet, aber es wäre natürlich schön, wenn so etwas überhaupt so gut wie gar nicht vorkommen würde... Gibt es eine Schraube, mit der man den Projektor nach-justieren kann, oder einen Trick, der das Durchrutschen verhindern kann? Ich habe eine Kopie des Service Manuals, aber die Justage der Greifermechanik (Seite 22–26) erfordert offensichtlich Spezialwerkzeuge, die ich nicht besitze... Jeder Tipp ist willkommen! Schöne Grüße Bernd
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Hallo allerseits, ich bin mir nicht ganz sicher, was jetzt hier die Frage an mich ist? LaborBerlin verfügt über eine funktionierende Picot 16mm Lichttonkamera, die kam aber zu uns über ein Mitglied aus Prag. Von einer Super-8 Picot weiss ich nichts, wäre auch wenig sinnvoll für unseren Verein, weil bei uns inzwischen kaum noch jemand mit Super-8 arbeitet, und schon gar nicht mit Lichtton. Unseren Kontakt findet man ziemlich leicht über unsere Webseite: https://laborberlin-film.org/contact/ - Schönen Feierabend! Bernd.
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Hallo Peter, danke der Nachfrage! Van Eck bietet ein PDF an, das habe ich gekauft, das ist allerdings nicht allzu detailliert: https://van-eck.net/en/product/schmid_mini-_diplomat_ii_spare_parts_and_service_manual-_languages-_german/ Am Ende hat Dirk Lieben in Wandlitz die Reparatur durchgeführt, es war ein verschmutztes Relais... Schöne Grüße Bernd
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Hallo Leute, hat zufällig jemand hier eine Kunststoff-Haube für den Hokushin SC-210 übrig? Ich hab meine bei einem Event verloren... Ein Soft-Cover könnte ich auch gut gebrauchen... Schöne Grüße Bernd
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Liebe Kollegen, eine Bekannte aus Spanien hat mich gebeten, hier mal nachzufragen, ob es außer den bekannten ELMO-Zooms mit 25–50mm noch weitere Super-8 Objektive gibt mit langer Brennweite? Idealerweise passend für Braun Visacustic 2000. Das können gerne auch artfremde Objektive sein, Hauptsache sie passen. Über Tipps würde sie sich sehr freuen LG Bernd
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Zweiformat-Projektor Elmo SP - Probleme und Modell-Unterschiede
nomasala antwortete auf k.schreier's Thema in Schmalfilm
und hier: https://8mmforum.film-tech.com/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=1;t=012533 -
Zweiformat-Projektor Elmo SP - Probleme und Modell-Unterschiede
nomasala antwortete auf k.schreier's Thema in Schmalfilm
Es gibt den Kollegen Renzo, der hat vor ein paar Jahren ein Sync Modul (Renzo's Box) gebaut, mit dem man Elmo GS-1200 ganz exakt auf einstellbaren Framerates laufen lassen kann. Das funktioniert auch beim Elmo SP Hi-deluxe, aber natürlich nur, wenn der Projektor selbst gut läuft. Ich hab es selbst irgendwann mal ausprobiert. Kontakt und Fotos hier: https://8mmforum.film-tech.com/vbb/forum/8mm-forum/11312-renzo-s-sync-box -
Das kann ich gar nicht genau sagen, weil wir drei Leute waren, und jemand anderes in meiner Abwesenheit an den Schrauben gedreht hat... Schöne Grüße Bernd
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Vielen Dank für Eure Antworten! Mittlerweile haben wir den Greifer justiert! Das Problem war dass das Service Manual vom RT leider nur in schlechter Qualität zu finden war, und diese Thema auch gar nicht detailliert bespricht. Aber dann haben wir eher zufällig ins Service Manual vom NT geguckt, und da wird das alles klar und deutlich beschrieben und bebildert: http://www.k3camera.com/pdfs/eiki/2009-eiki-nt-nst-service-manual.pdf Fantastisch!
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Liebe Kollegen, für ein stereoskopisches Projekt mit zwei Super-8 Projektoren suche ich eine nicht-depolarisierende 3D-Silberleinwand in 200 x 150 cm (oder größer). Bitte alles anbieten von Rahmen- über Rollleinwand bis zur Leinwandfarbe! Schöne Grüße Bernd
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Liebe Kollegen, ich versuche gerade den mechanischen Filmtransport in einem Eiki RT Projektor zu justieren. Der Bildstand ist in horizontaler Richtung unstet, offensichtlich gibt es eine kleine Verschiebung in dem Moment wenn der Greifer in die Perforation stößt. Kann mir jemand sagen, welche der drei Schrauben am Greiferwerk welche Wirkung hat? Oder gibt es noch andere Einstellmöglichkeiten? Hilfreiche Tips wären sehr willkommen! Schöne Grüße, Bernd
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Vielen Dank, das hab ich erstmal so weiter gegeben, die können ja auch notfalls zu allererst mal den Kondensator tauschen und sehen, ob das schon was nützt... Schöne Grüße Bernd
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Liebe Filmvorführer, Ich wurde um Rat gebeten von Freunden in Indien bzgl. eines Eiki RT-1 Projektors. Die Maschine ist ein paar Jahre nicht gelaufen, und ein paar mehr Jahre nicht gewartet worden. Leider bin ich mit meinem Latein am Ende... Das Problem: Der Motor läuft ganz normal, wenn man ihn ohne Riemen laufen lässt. Aber sobald man den Motor-Riemen installiert, steht der Motor. Dabei ist es durchaus möglich, die Hauptachse mit Sektorenblende und Greiferwerk manuell zu drehen. Zunächst dachte ich, dass vielleicht die Hauptachse neu geschmiert werden muss. Aber da es offensichtlich ohne Weiteres möglich ist, die Achse von Hand zu drehen, kann es daran ja eigentlich nicht liegen. Dann dachte ich, dass vielleicht der Motorriemen zu stramm sitzt, und habe vorgeschlagen, mal die drei Motorschrauben ein bisschen zu lösen, aber auch das führte zu keiner Besserung. Kennt jemand das Problem und weiss eine Lösung? Kann ein solcher Motor so altersschwach werden, dass er nicht mehr genug Kraft hat, die gesamte Mechanik anzutreiben? Im Anhang findet Ihr 2 Videos, eins ohne Riemen und mit drehendem Motor, und eins mit Riemen, aber stehendem Motor... Schöne Grüße Bernd Eiki RT-1 Projektor with belt.mp4 Eiki RT-1 Projektor without belt.mp4
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Hallo Leute, ich suche für ein Kunstprojekt ca. 300 m bzw. 1000 ft. 35mm Polyester Schwarzfilm bzw. Black Leader (mit KS Perfo). Falls jemand so etwas abzugeben hat, bitte melden! Vielen Dank & guten Rutsch Bernd
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Danke lieber Dirk! Das war mal wieder sehr hilfreich! Bis die Tage! Bernd.
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Liebe Filmvorführer*innen ich habe ein kleines Problem mit dem Lüftermotor in einem Elmo GS 1200. Beim Aus- und Wiedereinbau ist ein Draht gebrochen, der den Lüftermotor mit Strom versorgt. Leider ist der Draht (im weissen Textilschlauch) direkt an der Kante eines der grünen Elemente im Bild gebrochen. Kann mir jemand sagen, was das für grüne Elemente sind, und was die tech specs sind, so dass ich sie nachkaufen kann? Schönen Abend! Bernd
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Hallo zusammen, weil ich jetzt erst durch Zufall gesehen habe, dass ich hier namentlich erwähnt wurde: Ich weiß, die eBay-Auktion wurde inzwischen gelöscht, aber vielleicht interessiert es ja trotzdem den einen oder anderen. Ich habe vor ein paar Jahren eine unvollständige Old Delft Copilix für kleines Geld erstanden und mir daraus einen Filmscanner gebaut. Old Delft Copilix ist kein Projektor, sondern eine Kopiermaschine, die entweder optische Blow-Downs von 35mm Negativ auf 16mm Positiv machen kann, oder Kontaktkopien von 16mm Negativ auf 16mm Positiv. Es gibt nur einen ganz groben Helligkeitsregler, keine Farbkorrektur. Da das Gerät aus dem medizinischen Bereich stammt, ging es wahrscheinlich wirklich nur darum, schnell unkorrigierte s/w Positiv-Kopien auf 16mm herzustellen. Theoretisch ist es durchaus vorstellbar, das Lampenhaus auf der linken Seite abzumontieren und durch einen Farbmischkopf zu ersetzen, ich habe das nicht versucht, aber die Montage sollte relativ einfach sein. Im Gegensatz zu professionellen Kontaktkopierern von Arri, B&H oder Debrie ist dies aber keinesfalls ein Präzisionsgerät, ganz im Gegenteil: Das Greifersystem ist ziemlich grobmotorisch gestaltet, zumindest das 16mm Gate verfügt über einen Sperrgreifer, das 35mm Gate aber nicht. Die Maschine verfügt im unteren Bereich über einen riesigen, fetten Elektromotor, der die komplette Mechanik über einen Keilriemen antreibt. Bei voller Geschwindigkeit vibriert das ganze Gerät wie verrückt. Wie man damit überhaupt brauchbare Kopien erstellen konnte, ist mir etwas schleierhaft. Aber da mein Exemplar sowieso unvollständig war (es fehlten alle Magazine und Spulenarme) habe ich die Maschine dann zu einem Filmscanner umgebaut. D.h. es existiert inzwischen nur noch der Mittelteil, durch den der Film läuft, alles andere habe ich entfernt. Diesen Mittelteil treibe ich mit einem Scheibenwischermotor an, und zwar in liegender Position. Hier ein etwas älteres Video meines Scanners, inzwischen nutze ich eine andere Kamera, aber grundsätzlich ist das der Aufbau. Nach etlichen Experimenten und Fehlversuchen betreibe ich heute meinen Scanner folgendermassen: Der 12V Scheibenwischermotor treibt die gesamte Copilix-Mechanik an. Die Kamera wird ausgelöst durch einen Näherungssensor. Wenn der Greifer diesem zu nahe kommt, löst der Sensor aus. An dem hängt erstmal ein kleines Delay-Relay Modul aus China. Damit kann man in 0,1-Sekundenschritten eine Verzögerung einstellen, damit die Kamera nicht während des Filmtransportes auslöst, sondern genau dann, wenn der Sperrgreifer den Film fixiert. Dieses verzögerte Signal geht dann in einen Raspberry Pi 4, der per Pythonscript die Kamera auslöst. Raspberry Pi und Kamera sind über ein Ethernetkabel verbunden. Die Kamera ist heutzutage eine Z-Cam E2C, die schreibt einzelne DNG Files direkt über USB auf eine externe SSD. Das hat sich in der Postproduktion als schnellster Workflow erwiesen. Image Sequenzen können dann in Davinci direkt als Film geöffnet werden, für Premiere benötigt es allerdings noch einen Zwischenschritt, bei dem die DNG files in CinemaDNG Files konvertiert werden. Aber mit der Software slimRAW passiert diese Umwandlung mit 20-30 Bildern pro Sekunde, also quasi in Echtzeit. Die Qualität liegt weit über der von JPGs, die ich testweise mit anderen Kameras erzeugt hatte. Und der Workflow ist zig mal schneller als mit RAW Files anderer Kameras. Begrenzt durch die Schreibgeschwindigkeit der Kamera liegt die Scangeschwindigkeit nur bei ca. 1,5 FPS, also ein bisschen schneller als im Video oben zu sehen. Durch die Montage in einem großen Rahmen aus Aluprofilen werden Vibrationen weitgehend unterdrückt, wodurch ein Rolling–Shutter- oder Jello-Effekt vermieden wird. Um 35mm zu scannen, muss man alles etwas umbauen und die Kamera auf die linke Seite montieren (in die Position, wo früher das Lampenhaus angebracht war). Übrigens, bevor jemand enttäuscht ist: Die Z-Cam ist großartig, aber der Support ist unter aller Sau. Die Kamera hat einen nervigen Bug: Sie kann nur 9999 Files in einen Folder schreiben, danach stoppt sie, bis man manuell einen neuen Folder zugewiesen hat. D.h. der gesamte Scanprozess wird in diesem Moment unweigerlich unterbrochen. Vom Support kam nach etlichen Kontaktversuchen nur eine Antwort über Facebook: "It's not a bug, it's a feature." Dementsprechend wurde der Bug nie beseitigt, inzwischen werden auch keine neuen Firmwareversionen mehr veröffentlicht. Ich habe daraufhin einfach einen Timer eingebaut, der nach 105 Minuten, also kurz vor dem Erreichen der 9999 Frames den Motor des Scanners stoppt. So weiß ich wenigstens, an welcher Stelle unterbrochen wurde, und muss die Szene nicht noch beim Rückspulen auf dem Film suchen... Natürlich wäre es schöner, durchgehend scannen zu können, aber man muss sowieso den Scanner während der ganzen Zeit "im Auge" behalten, denn es kann immer mal ein Fussel ins Gate geraten, oder eine Klebestelle aufgehen... Insofern kann man sowieso nicht zwischendurch einkaufen gehen... Ich werde demnächst mal ein aktuelles Video drehen und posten... Übrigens: Falls jemand noch eine Old Delft Copilix herumstehen hat, oder auch nur Teile davon, ich kann immer ein Backup oder Ersatzteile oder eine Ruine zum Ausschlachten gebrauchen! LG Bernd
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Liebes Forum, zusammen mit einer Freundin aus Indien scanne ich gerade einen ganzen Stapel von 16mm Dokumentar- und Aufklärungsfilmen, die sie in Bangalore vor der Vernichtung gerettet hat. Ich benutze meinen selbstgebauten Scanner, der aus einer umgebauten Kopiermaschine (Old Delft Copilix) besteht, d.h. der Filmtransport passiert über ein Greifersystem. Die Filme leiden fast alle am Vinegar Syndrome, trotzdem lassen sich die meisten noch ganz gut scannen. Aber einige sind auch in einem solch miserablen Zustand, dass sie erstmal einer umfassenden Reinigung unterzogen werden müssen. Teilweise sind die Metallspulen schon sehr rostig und der Rost hat mit dem Filmmaterial chemisch reagiert. And dieser Stelle scheint Filmrenew das Mittel der Wahl zu sein. Ich hatte das schonmal vor ca. 15 Jahren mit Filmen praktiziert, die ich auf einem Bazaar gefunden hatte, und die komplett verdreckt waren. Das Ganze hat damals super funktioniert, die Filme laufen bis heute einwandfrei durch jeden Projektor, sogar das Vinegar Syndrome scheint aufgehalten worden zu sein. Aber leider ist Filmrenew nicht mehr erhältlich über Wittner Cinetec. Bevor ich jetzt versuche, das Zeugs kompliziert von Urbanski aus den USA zu beziehen, habe ich mich gefragt, ob hier im Forum vielleicht noch jemand Filmrenew auf Vorrat hat und es verkaufen oder vielleicht sogar verschenken möchte? Schöne Grüße Bernd
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