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Hallihallo, ich hab diesen Threat gerade erste entdeckt! Danke @filma für die ausführliche Zusammenfassung, da ich selbst an dem Projekt beteiligt bin, kann ich fast alle geschilderten Details bestätigen. Nur ein paar kleine Zusatzinfos und Korrekturen: • Die Lichtfarbe der LED kann man bei der Bestellung auswählen. Man kann also tatsächlich auch wärmeres Licht einbauen. LEDs mit variablen Lichtfarben wären zwar auch toll, die sind aber momentan noch nicht stark genug... • Aus Kostengründen haben wir uns bei unserem Prototypen zunächst für Getian-LEDs entschieden. Die Firma ist sehr kundenfreundlich und hilfsbereit. Beim CRI 70 waren wir selbst skeptisch, aber die Farbdarstellung auf der Leinwand lässt unserer Meinung nach keine Wünsche offen. Wir vermuten, dass sich dies bei der Projektion sehr viel weniger auswirkt als beim Scan, weil man natürlich für die Farbkorrektur die volle Farbtiefe haben will. Ausserdem starrt man beim Scan viel öfter auf ein Standbild, dadurch fallen Defizite viel leichter auf. In der Projektion dagegen wird ja nichts korrigiert, die Farben bleiben einfach, wie sie sind... • Eine offene Frage besteht noch bei der Kondensor-Linse. Die haben wir ausgewählt aus einem großen Haufen ausgeschlachteter Linsen. Offensichtlich hatten wir wirklich Glück, denn im Direktvergleich mit einem Eiki EX-2000 N2 mit 350W Xenon und 1,3 / 35-65mm Zoom war das LED-Bild nicht nur heller, sondern auch sehr viel weniger grünlich (!!!) und schärfer obendrein! Natürlich wollten wir das zunächst nicht glauben, aber auch nach Austausch der Objektive war der LED-Projektor der schärfere... Jedenfalls müssen wir noch herausfinden, wo man genau so einen Kondensor herbekommen kann, wenn man das Ganze nachbauen will... • Es gibt einen Safe- und einen Risk-Modus (einzustellen über den original Eiki Hauptschalter) Wie der Name schon sagt, kann man im Safe–Modus runtergehen bis zu Standbild, ohne den Film zu beschädigen, denn die LED wird hier gedimmt. Im Risk–Modus allerdings kann es gut sein, dass man den Film im Standbildmodus verbrennt... • Vario-FPS von 0 – 33 FPS. Man kann aus jeder Geschwindigkeit heraus per Knopfdruck sofort auf genau 18 oder 24 FPS umschalten. Die Motorgeschwindigkeit ist elektronisch kontrolliert und sehr genau – wir gehen davon aus, dass man flickerfrei auf Video abfilmen kann. • Wir arbeiten noch am Lichtton mit LED, das funktioniert noch nicht. • Digitalsound geht per SD Karte: WAV file mit 16bit /44.1 KHz (CD-Standart). Man kann per Knopfdruck einen In-Punkt für den eingelegten Film speichern, dann bleibt der Ton synchron. • Fernbedienung über Handy ist NICHT geplant • Geplant ist noch eine Sync-Funktion, mit der man mehrere Projektoren koppeln und synchron laufen lassen kann. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Installationen, Loops und Stereoskopie. Für Präsentationszwecke haben wir einen Werbefilm ÜBER den Projektor und FÜR den Projektor gedreht (mit Bolex H16 SBM). Dies erlaubt uns, vor Publikum die Funktionen auf der Leinwand live to demonstrieren. Der Film ist stumm, ein Text wird live in der Präsentation vorgelesen. Alle weiteren Infos findet Ihr auch in unserem Wiki: https://www.filmlabs.org/wiki/en/meetings_projects/spectral/laborberlin16mmprojector/start Wie geht's weiter: Wir wollen dieses Jahr alle verbleibenden Features einbauen und Bug-Testen. Danach bauen wir mehrere Repliken (einen für jeden Projektbeteiligten) – und dabei werden wir parallel eine detaillierte Step-by-Step Dokumentation erstellen, die im Anschluss als Open Source Projekt veröffentlicht wird. Natürlich kann das dann jeder in Teilen oder komplett nachbauen und verbessern. Über konstruktives Feedback freuen wir uns immer! Schönen Abend! Bernd
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Hallo Jan-Eric, das ist ja toll, dass wir das Rätsel doch noch lösen konnten! Sind die Masken denn nur kompatibel zum APXII Modell? LG Bernd
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Also verstehe ich das dann richtig, das würde bedeuten, dass die fünf Masken alle für "Klangfilm" sind, und die 1:1.15 wäre dann die Cinemasope–Maske? Wenn Cinemascope (lt. Wikipedia) erst 1953 eingeführt wurde, fiele das dann eindeutig in die Phase nach 1941, in der Klangfilm-Geräte von Siemens produziert wurden? Aber welche Projektor-Modelle kämen dann überhaupt in Frage? Und würden dann nicht viel mehr Leute hier im Forum bescheid wissen? Ich hatte auch auf Facebook in der Gruppe "35 mm Cinema Projector Technical" nachgefragt, dort haben viele Leute Ernemann vermutet, aber einer hat auch AEG ins Spiel gebracht. Ein User vermutete "Mona" aus sowjetischer Produktion, und ein Steven Krams schrieb "These appear to be the same design as 35mm portables that were made in China back in the 1970's-90's. These could be from the GS-35H or HX or the models 103-105 & 105. We still maintain stock on these parts in our USA warehouse." Ich hab zum Spaß mal auf Steven Krams Facebook-Seite gestöbert, der gute Mann ist Chef von Magna-Tech, und so sieht deren Lager aus:
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Bei der TK35 sehen sie so aus: https://www.ebay.de/itm/257296786780
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Stimmt, bei der TK sind sie auch zum einhaken, aber umgekehrt, der Nippel ist an der Maske, die Öse am Gerät...
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Ich hab eine TK35 und wäre total froh, wenn die passen würden. Aber leider sehen die ganz anders aus...
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Hallo liebe Filmvorführer, ich habe bei einer Werkstattauflösung die 5 abgebildeten Masken aus Messing gefunden. Kann mir jemand sagen, zu welchem Projektormodell die wohl gehören? Schöne Grüße Bernd
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So kurze Rückmeldung: Man muss tatsächlich das halbe Lüftergehäuse und das hintere Schutzblech ausbauen, dann den Takeup-Riemen lösen, um die Welle an zwei Halterungen zu lösen und herauszunehmen. Zieht man an der Welle nach hinten, dann ploppt sie an einem der beiden Kardangelenke auseinander. Danach kann man den Riemen wechseln. Einen schönen Abend noch!
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so, ich hab jetzt eine klare Antwort von Larry Urbanski bekommen, man muss tatsächlich das hintere Schutzblech, den dahinterliegenden Take-Up-Riemen, das Lüftergehäuse – UND auch die Welle ausbauen. Die Welle ist anscheinend auf Seiten der Umlaufblende nur gesteckt, insofern ist das wohl keine große Sache. Trotzdem frage ich mich, wer sich sowas ausdenkt, mag sein, dass es auch noch ein paar weitere Modelle gibt, bei denen nur der Profi den Riemen wechseln kann, aber hunderte andere Designs beweisen, dass es auch anders geht... LG Bernd
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Der Tacho des alten Motors war definitiv kaputt, das gesamte Kunststoffgehäuse war gerissen, und selbst mit Kabelbindern war es nicht zum Halten zu bringen. Der neue Motor sieht absolut unversehrt aus, und das wäre schon ein komischer Zufall, wenn sein Tacho ebenfalls defekt wäre. Ich vermute einfach, dass die Ursache nie beim Tacho lag, auch wenn dieser augenscheinlich defekt war. Aber den Tacho umgekehrt anzuschliessen klingt gut – das werde ich mal ausprobieren!
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Ich habe jetzt alle Eure Tipps befolgt und den Lenco-Motor in den Projector eingebaut. Der Motor verhält sich jetzt zwar anders, aber aber von einer Verbesserung kann keine Rede sein. Vorher war es so, dass der Motor nur ganz langsam, auf ca. 2 FPS lief, und das auch mit Aussetzern zwischendurch. Der neue Motor läuft nun schneller, aber total unregelmäßig. Wenn man Glück hat, dann läuft er auch mal eine Weile bei 24 FPS mit normaler Geschwindigkeit durch, aber in den meisten Fällen schwankt der Lauf eher ruckartig sekundenweise zwischen Stillstand/langsam und voller Geschwindigkeit hin und her. Im 18 FPS Modus ist es noch schlimmer, da stellt sich wirklich nie eine durchgehende Geschwindigkeit ein. Hier ein kleines Video: https://vimeo.com/1150325131?share=copy&fl=sv&fe=ci Ich vermute mal, dass es sich hier um ein rein elektronisches Phänomen handelt, da ich aber kein Elektronik-Experte bin, könnte ich nur ein paar Komponenten auf gut Glück austauschen. Hat jemand einen Tipp, wo ich damit anfangen sollte? Ganz nebenbei, der Vario-FPS Knopf, der von Anfang nicht funktionierte und der schon zwei ergebnislose Reparaturen hinter sich hat, hat immer noch keinerlei Auswirkung auf die Motorgeschwindigkeit... Schöne Grüße Bernd
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Ich hab jetzt auch noch mal an Larry Urbanski geschrieben, mal sehen, was der antwortet...
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... das wäre ja wirklich nervig. Auf der Achse befinden sich zwei Kardangelenke (siehe Screenshot), deren Sinnhaftigkeit mir nicht ganz klar ist. Kann es theoretisch sein, dass diese ermöglichen sollen, dass man die Welle an dieser Stelle öffnet, ohne sie komplett ausbauen zu müssen?
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Guten Morgen! Ich hab hier einen ELMO 16-CL von meinem Verein LaborBerlin, den ich gerne mal schnell reparieren möchte: Der Motorriemen ist noch intakt, macht aber beim Betrieb sehr laute, nervige Geräusche. Einen Ersatzriemen habe ich schon, einzige Frage: Wie wird der eingebaut? Die Hauptachse geht von der Flügelblende durchgehend bis ganz nach hinten durchs Gerät. Ich sehe da keine Lücke, durch die ich einen Riemen raus- und wieder reinfummeln könnte. Das Service Manual schafft auch keine Abhilfe, da wird zwar beschrieben, wie man diese Achse ausbaut, aber das muss doch auch einfacher gehen, oder? Vielleicht hat hier ja jemand nen Tipp? LG Bernd
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Projektorenmodelle ELMO-SP-F - Lösungsvorschlag einer Reparatur des Reibrades
nomasala antwortete auf 007's Thema in Schmalfilm
Hallo Leute, ich wollte nur Bescheid sagen, ich hab gestern bei vier Elmo SP (Hi-) deluxe das olle Reibrad gegen den empfohlenen O-Ring (21x6, NBR70) getauscht, das funktioniert ganz fantastisch, vielen Dank für den tollen Tip! Einer der Projektoren lief nach dem Austausch ganz schön laut und rappelig, offensichtlich lief der O-Ring nicht 100% rund, hab den dann nochmal ausgetauscht – und siehe da, es läuft rund! -
okay, klingt gut! Ich bin grad nicht in der Nähe des Projektors, aber ich werde es ausprobieren und Bericht erstatten!
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Schönen guten Abend allerseits! Ich bin hier Euren Empfehlungen gefolgt und hab für insgesamt 9,42 Euro incl. Porto einen Lenco BK6901.36 Motor auf eBay geschossen. Zur Erinnerung: Es ging bei dieser Reparatur um ein defektes Motor-Tachometer. Dessen Gehäuse war gebrochen und das Ganze liess sich nicht mehr stabil befestigen, auch nicht mit Kabelbindern... Jetzt muss ich den neuen Motor nur noch in den Beaulieu Projektor einbauen. Die beiden Motoren könnten baugleicher nicht sein, bis auf einen kleinen Unterschied: Am neuen Motor befindet sich seitlich eine dicke Mutter, an der ein Widerstand und ein paar blanke Drähte befestigt sind. Am alten Motor gibt es das gar nicht, dort erkennt man an der Stelle einfach nur ein kleines Gewindeloch. Kann mir jemand sagen, was für eine Funktion dieser Widerstand erfüllen soll? Soll ich ihn verbinden? Hätte das einen Vorteil? Und wenn ja, wie soll ich ihn dann verbinden? Oder soll ich ihn ignorieren und mich nur an die Verkabelung des alten Motors halten? Oder soll ich ihn gar abmontieren? Schöne Grüße Bernd
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Liebe Filmvorführer, ich wollte jetzt nochmal zu meinem Elmo-Filmtransport-Problem zurückkommen. @Thomas007 hatte Fotos gepostet von Einschnitten, die sich durch jahrelange Reibung in Greiferzahn und seitliche Kufen eingraviert hatten. Das war jetzt nicht einfach, mit Handy durch eine Lupe zu fotografieren, aber ich denke, man kann erkennen, dass mein Elmo solche Einschnitte nicht ausweist. D.h. aber im Umkehrschluss, dass es entweder ganz einfach die Greifer–Justage ist, die zu Wünschen übrig lässt, oder der Federdruck der Andruckplatte, oder der Abnutzungszustand des Greifernockens (?) ... Wie ist das eigentlich, wenn ich mich nun trauen würde, den Greifer zu demontieren, um mir den Zustand dieses Nockens anzusehen, kann ich beim Abbau etwas falsch machen, was sich nicht mehr rückgängig machen lässt? Worauf müsste ich unbedingt achten? Schöne Grüße Bernd
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ja, das soll ja auch gar nicht immer zusammenpassen. Es gibt alle Abstufungen von genau synchron bis total unterschiedlich. Ich habe danach vollkommen unterschiedliche Feedbacks bekommen. Selbst mit Brille und Leinwand kommt es noch auf den Blickwinkel and und viele andere Faktoren. Und in jedem Gehirn kommt das auch unterschiedlich an... Aber die Version auf der Webseite ist natürlich nur eine Krücke...
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ah, ja das geht natürlich auch! So hab ich das ja auch erst geschnitten...
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Echt? Also bei mir hats erst mit Brille funktioniert... und was Dresden dazu sagt, kann ich schwerlich beeinflussen...
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Okay ich werd mich mal bei TK-Chris melden und sehen, was er sagt... Ist aber vielleicht keine schlechte Idee, auf die Art endlich mal zur Filmbörse zu kommen – vorausgesetzt mein zweiter Elmo funktioniert bis dahin (s.o.) oder ich finde einen "Neuen"...
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Ja, während Corona ist mir mal so ein 10er-Set untergekommen, kam mit einem Projektor von eBay. Und dann hab ich angefangen zu sammeln. Und als dann klar war, dass es relativ leicht ist, von einem Muster etliche Exemplare zu sammeln, kam die Idee mit der Stereoskopie auf. Aber es war tatsächlich eine so intensive und nie enden wollende Arbeit, dass es ewig gedauert hat, bis der Film dann endlich das Licht der Welt erblickte...
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hui, vielen Dank für die Einladung! Ich war dort zwar schon mal im Museum, aber bei der Börse war ich noch nie... Wann ist denn das und mit wem müsste ich das denn besprechen?
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Hallo Friedemann, ich hab das Projekt jetzt gestern mal auf meine Webseite gestellt, dort gibt es auch ein Video. Allerdings muss man das auf dem Handy mit einem VR-Headset betrachten, um in den Genuss eines plastischen Eindrucks zu kommen... http://www.bernd-luetzeler.de/project/-revue-/ 350 Trickblenden sind schon nicht schlecht, ich hatte am Ende ca. 1800 Stück (plus endlos viele Text-Animationen, vor allem von der Defa), von denen ich dann aber nur knapp 650 benutzt habe. Manche haben mir auch nicht gefallen, und es gab dann auch viele Redundanzen. Eigentlich sollte das Ganze 15 Minuten lang werden, aber irgendwann war klar, dass nach 12 Minuten Schluss sein muss...
