
Salvatore Di Vita
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Alle Fragen des Threaderstellers sind in Posting 2 beantwortet worden. Es ist kein allgemeiner Thread zu 70mm und Vorführer, der Threadersteller hatte einige konkreten Fragen, die beantwortet wurden. Zu dem ursprünglichen Thema wird deshalb hier nichts mehr kommen. Wenn Dich das Thema der Folgediskussion nicht interessiert, lese bitte diese Beiträge dazu einfach nicht. Danke!
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Jetzt ganz sachlich ohne Dampf. Ich hatte noch in Erinnerung, daß die Deutsche Grammophon Anfang der 90er Jahre stolz ihre neuen Remastering-Verfahren präsentiert hat. Im Gedächtnis geblieben war die digitale Korrektur der Laufzeit zwischen den Hauptmikrofonen und den Stützmikrofonen. Durch den unterschiedlichen Abstand von den Stützmikrofonen und den Hauptmikrofonen zu den Schallquellen ergeben sich, durch die relativ langsame Schallgeschwindigkeit, Phasenfehler zwischen den Stützmikrofonen und den Hauptmikrofonen. Also die CD-Erstausgabe der Alpensymphonie von Karajan (eine der ersten Klassik-CD), sowie auch die digital um die o.g. Laufzeitfehler bereinigte CD-Ausgabe aus den 90er Jahren rausgesucht, in der Hoffnung, daß die Cover weitere Infos enthalten. Die Angabe auf dem Cover sind sehr übersichtlich, aber der Name des Remaster-Verfahrens "Original-Image Bit-Processing" führt zu dem folgenden Artikel über die Deutsche Grammophon in der Wikipedia (inkl. Quellenangaben). https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Grammophon Zitat (Hervorhebungen von mir): Von den späten 1970er-Jahren bis in die 1990er setzte die Deutsche Grammophon – auch auf Wunsch von Karajan – verstärkt auf digitale Produktionsprozesse.[5][6][7] Das Unternehmen fertigte 1979 seine erste digitale Tonaufnahme an.[5] Ab etwa 1990 wurden beim Audio-Mastering zum Beispiel Knackgeräusche digital entfernt.[7] Im gleichen Jahr führte die Deutsche Grammophon hochauflösende Bitraten für Mehrkanaltonaufnahmen ein. September 1991 wurde dann zum ersten Mal ein sogenanntes 4D Audio Recording aufgenommen.[5] Laut den Angaben des Unternehmens basiert der Name dieser im Recording Centre Hannover entwickelten Technologie auf vier technischen Dimensionen bzw. Weiterentwicklungen:[8] ein ferngesteuerter Vorverstärker beim Mikrofon, der Störsignale bei vorher langen Übertragungsstrecken verhindert; zwei 21-Bit-Analog-Digital-Wandler (ab 1994 dann 23 Bit) für eine möglichst genaue Signalüberführung der Audiodaten; der Verbau der vorgenannten Ausrüstung in einer Stagebox und deren Anbindung an ein Netzwerk zur digitalen Datenübertragung; und ein Mischpult von Yamaha mit Synchronisierungsmöglichkeit für Mikrofonspuren sowie das abschließende Authentic Bit Imaging, ein Quantisierungsverfahren zur Umformung der vorher stets mit einer Abtastrate von 96 kHz und einer Samplingtiefe von 24 Bit bearbeiteten Daten in die 44,1 kHz und 16 Bit einer Audio-CD.[5][6][7][8] Ab Januar 1993 wurden alle Aufnahmen im Recording Centre der Deutschen Grammophon nur noch als 4D Audio Recording durchgeführt, ehe die Technologie im Laufe des Jahres öffentlich gemacht wurde.[5] Auch stellte das Unternehmen 1993 sein Remastering-Verfahren namens Original-Image Bit-Processing fertig, mit dem frühere analoge und ebenso digitale Aufnahmen überarbeitet wurden.[6][7][9] Auf das elektronische Hinzufügen von Hall und zusätzlicher Tonkanäle zur Simulation von Raumklang verzichteten die Toningenieure der Deutschen Grammophon dabei bewusst, um so nah wie möglich an den Originalaufnahmen zu bleiben.[7] Stattdessen wurde wie auch beim 4D Audio Recording auf eine vollends digitale Abmischung gesetzt, wodurch erneut Klangbeeinträchtigungen durch Signalwandlungen im Mischprozess vermieden wurden.[6] Zudem wurden psychoakustische Erkenntnisse zur Minimierung von Laufzeitverzögerungen genutzt: Bei Mehrkanaltonaufnahmen der Deutschen Grammophon waren Schalldifferenzen zwischen den 14 Stützmikrofonen nahe den Instrumenten und den zwei Hauptmikrofonen zur Stereo-Aufzeichnung des gesamten Orchesters entstanden, was ein verwaschenes Klangbild zur Folge hatte. Über die in alten Aufnahmeprotokollen verzeichneten Positionen der Aufnahmegeräte wurden die damaligen Abstände zwischen den Mikrofonen vor Ort ausgemessen und so die Zeitverzögerungen im Millisekundenbereich berechnet, um die 16 Tonkanäle anschließend am Mischpult neu aufeinander abzustimmen.[6][10] Der so entstandene Gewinn an räumlicher Präzision, Tiefenschärfe und Höhenbrillanz in den Neuveröffentlichungen der Deutschen Grammophon wurde von der Presse gelobt.[6][11] Zu den Serien des Unternehmens, die diese Remastering-Technologie benutzen, gehören unter anderem Karajan Gold aus dem Jahr 1993 und The Originals ab 1995.[6][12] Zusammenfassung: * Karajan, der die analoge Aufnahme und Wiedergabetechnik als "Gaslicht" bezeichnete, drängte die Deutsche Grammophon zu digitalen Produktionsprozessen. * Die Bearbeitung älterer Aufnahmen, auch von analogen Aufnahmen, erfolgte seit 1993 nur noch digital. * Bei Aufnahmen ab 1991 wurden Mikrofonvorverstärker und A/D-Wandler in der Nähe der Mikrofone verwendet und das Signal digital zum (ebenfalls digital ausgeführten) Mischpult transportiert. Analoge Backups enthalten ab diesem Zeitpunkt also schon mal digitalisierte Tonsignale. * Zu Lebzeiten von Karajan, sowie in den 90er Jahren, ist sowohl bei ihm als auch bei der deutschen Grammophon nichts von einem angeblichen "zurück zu analoger Tontechnik" zu sehen.
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Außer persönlichen Angriffen bekommst Du echt nichts auf die Reihe. Wie ich schrieb, war der analog Mitschnitt nur Backup für die digitale Aufnahme. Sieht man auch daran, daß für die LPs auch das digitale Master verwendet wurde. Denon arbeitete seit 1970 an der digitalen Audiotechnik, um die Qualität der analogen Schallplatte zu verbessern. Dies sollte durch den Wegfall der analogen Magnetbandaufzeichnung erreicht werden. Viele digital aufgenommene Klassik-LPs, die vor der Einführung der CD entstanden sind, zeugen davon. Deine Aussagen zu Herbert von Karajan sind, wie auch Deine Aussagen zu tontechnischen Themen, völlig falsch. Gerade Herbert von Karajan war ein großer Freund der digitalen Audiotechnik. HIer als Beleg die Aussage von Günther Breest (Chefproduzent): Und wieder nur persönliche Angriffe und Unterstellungen. Das ist echt armselig. Es mag in Deiner analogen Traumwelt noch nicht angekommen sein, aber der Standard heute sind digitale Mischpulte, die natürlich in PCM arbeiten. Diese werden selbstverständlich auch bei Live-Konzerten eingesetzt und dort gibt es, na was wohl, hohe Wiedergabelautstärken. Sieht so aus, als ob viele (fast alle?) der für Tontechnik Verantwortlichen mit PCM kein Problem haben, auch wenn Du es anders darstellen möchtest. "Ein Geisterfahrer? Nein, hunderte..." Im Gegensatz zu Dir begründe ich meine Aussagen auch mit technischen und physikalischen Grundlagen. Deine einzige Antwort darauf ist die Unterstellung, ich würde aus Wikipedia abschreiben. Insofern beschreibst Du eigentlich Dich und es würde Dir mal guttun, den einen oder anderen Artikel zu digitaler Audiotechnik bei Wikipedia zu lesen. BTW Rechthaberei: Bist Du nicht auch aus dem 4-Personen-Forum Deines Berliner Freundes ausgeschieden, weil Du den Widerspruch zu einem Thema nicht vertragen hast? Zumindest habe ich das so in Erinnerung und auch, daß Du den anderen User dort persönlich beleidigt hast. Ist wohl ein Stilmittel von Dir. 😀
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Ach Du meinst einen Rechteckimpuls. Das ist, vereinfacht gesagt, eine Sinusschwingung mit extrem vielen Oberwellen. Jedes bandbegrenzte System, analog als auch digital, verändert die Rechteckform dieses Signals, weil es die dafür nötigen Oberwellen nicht überträgt. Auf 70mm Magnetton aufgezeichnet und wiedergegeben sieht ein Rechteckimpuls aus Deinem Link schlimmer aus als bei PCM mit fs=96 kHz. Mit jeder Kopie (also jedem Bearbeitungsschritt) wird es schlechter, schlechter dann als bei PCM mit 48 kHz. Hinzu kommt, daß Deine Ohren auch ein bandbegrenztes System sind und Du durch die Tiefpassfilterung (Trägheit der Schallwandler) das Rechtecksignal gar nicht so hören kannst, wie es ohne Tiefpassfilterung klingen würde. Auch müsste ein Lautsprecher das erstmal wiedergeben können, was schon nicht geht. Nochmal: Der Rechteckimpuls wird durch die eingeschränkte Frequenzbandbreite eines Systems verändert, nicht von der Funktionsweise analog oder digital. Klar, ne perforierte Bildwand vor den Lautsprechern macht angeblich nichts aus, aber die kleinsten Fehler der Digitaltechnik sollen ein Problem sein. LOL! Ach stimmt, das tolle DSD-Format lässt sich ja nicht vernünftig bearbeiten und man muß es in das böse PCM wandeln. Kein weiterer Kommentar? Immerhin ist dieser Punkt bei Dir angekommen, das freut mich. Du möchtest Herbert von Karajan jetzt hier ernsthaft als Gegner der Digitaltechnik hinstellen? Neben proprietären digitalen Systemen der NHK, Denon, 3M usw. seit Anfang der 70er Jahre entwickelte sich mit dem PCM 1630 von Sony ein Standard zur Aufzeichnung und Mastering von CDs. Datenträger war ein U-Matic-NTSC-Recorder mit abgeschalteter Drop-Out-Kompensation. Die Zuverlässigkeit der dafür nötigen selektierten Videobänder war sehr unterschiedlich, weshalb es nicht unüblich war, ein analoges Backup mitlaufen zu lassen. Das hatte sich dann mit DAT und DASH erledigt. Sehr viele Klassikaufnahmen aus der Anfangszeit der CD sind auch nach dem Standard PCM F1 entstanden, ein Amateurformat von Sony zur PCM-Aufzeichnung auf Betamax-Recordern. Der Sony PCM-F1 hat durch seien günstigen Preis von ca. DM 4.000,- damals der DDD-Klassik-CD zum Durchbruch verholfen. Die Zuverlässigkeit der Aufnahmemedien in Bezug auf PCM war nicht besser als bei PCM 1630. Erst vergleichst Du technische Formate, jetzt Filmtonmischungen. Du springst wie ein Eichhörnchen von Ast zu Ast, wenn Du in der Diskussion nicht weiterkommst. Kann man sich nicht einfach an alten Filmen, an 70mm Magnetton usw. erfreuen, ohne mit "alternativen Fakten" die Digitaltechnik schlecht reden zu müssen? Es wird vermutlich eh kein Kino mehr geben, wo der Ton nicht nach PCM gewandelt wird, allein schon für die Frequenzweichen und den EQ. Und lieber ne 70mm-Kopie mit DTS als gar keine.
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Was soll denn ein "analoger Impuls" sein? Das hörst Du alles durch die Tonperforation der Bildwand? Fox Mulder, 23 bitte, Fernruf! Du meinst vermutlich 384 kHz. 😀 Deswegen sind fast alle Klassikaufnahmen seit Einführung der CD digital entstanden (DDD), weil Klirr und Modulationsrauschen bei analogen Aufnahmen seit 1983 (sowohl bei 70mm als auch auf Senkel) nicht mehr kritisierbar sind? Was ein Unsinn!
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Du bist einen Schritt zu weit. Christian Mueller glaubt an Treppenstufen und zeitliche Lücken im PCM-Signal. Er hat die Grundlagen nicht verstanden. Hinter dem notwendigen Rekonstruktionsfilter nach dem D/A-Wandler gibt es weder Treppenstufen noch zeitliche Lücken. Um es nochmal deutlich zu sagen: Mit 24 Bit kann man ca. 16.7 Millionen Werte abbilden. Bei einer Abtasrate von fs = 96 kHz haben wir also 96.000 Abtastwerte in der Sekunde, die je ca. 16.7 Millionen verschiedene Werte einnehmen können. Diese Genauigkeit liefert kein analoges Format. PCM mit 24 Bit hat einen Dynamikumfang von 144 dB, was aktuell kein A/D-Wandler liefern kann. Das thermische Rauschen begrenzt auf ca. 110 dB. PCM liefert diesen Dynamikumfang bis zu oberen Grenzfrequenz, bei DSD steigt das Quantisierungsrauschen zu hohen Frequenzen hin an. Auch ist die Höhenaussteuerbarkeit bei PCM genauso groß wie in den Tiefen. Beim Magnettonverfahren muß man den Frequenzgang bei -20 dB unter Bezugspegel messen, da sonst die Höhen in die Bandsättigung laufen. Nichtlineare Verzerrungen (Klirr), Modulationsrauschen, Pegel und Phasenfehler usw. kommen hinzu. Würde man analog produzieren, wie von Christian Müller gewünscht, würden sich diese Fehler mit jedem Kopiervorgang addieren. Frequenzgangfehler verdoppeln sich durch die Nutzung von Rauschunterdrückungssystemen. Das alles soll der höchste klangliche Standard sein, aber 96.000 Meßwerte je Sekunde mit ca. 16.7 Millionen möglichen unterschiedlichen Werten ein Problem? Da kann ich nur vorsichtig fragen: Geht's noch? Deshalb werde ich auch nicht den verlinkten Text vollständig durcharbeiten, kommentiere aber auf Nachfrage gerne einzelne Passagen.
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Das waren digitale Hafenn****n mit NuOptix-Einschubschacht.
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Du hast bis jetz noch nicht erklärt, warum DSD besser als PCM sein soll? Die höhere Abtastrate ist es nicht, die kompensiert noch nicht mal die Nachteile des 1-Bit-Verfahrens. Kommt da noch was Substanzielles? Willst Du jetzt ne Liste mit allen von mir digitalisieren Bändern? Am Ende war dann natürlich nicht das richtige Band dabei. Klar doch. Meine Masterrecorder speichern alle analogen Quellen, mit all ihren Fehlern, verlustfrei. PCM 96/24 reicht dazu. Auf einem analogen Band hört sich nichts wie live an, das geht wegen der vielen Artefakte des Magnettonverfahrens gar nicht. PCM schafft es, zwischen Mischpultausgang und Aufzeichnung keine Qualitätsverluste entstehen zu lassen. Analog muß ich mich bei der Einmessung schon für kleinstes Modulationsrauschen oder Klirrminimum entscheiden, beides gleichzeitig geht nicht. Und live klingen Trompeten alles andere als "analog weich". So reagieren HighEnd-Esoteriker immer, wenn man mit Physik kommt. Es wird keinen analogen Prozess mehr in kommerziellen Produktionen geben, ist das so schwer zu verstehen? Selbst Musiker, die auf 2" 24-Spur analog aufnehmen, lassen das dann in die DAW laufen, zur weiteren Bearbeitung. Von irgendwelchem HighEnd-Gedudel mal abgesehen. Diese Aussagen zeigen sehr schön, was Du offenbar für persönliche Probleme hast. Schreib doch lieber mit Rebel und dem Herrn im Alexa, das passt gut zusammen.
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Dann erkläre doch mal, was genau warum nicht korrekt sein soll. Bitte mit eigenem Worten, nicht mit Esoterikvideos auf YouTube. Mit physischen/technischen Grundlagen kann man immer argumentieren. Bringt nur nichts, wenn man mit HighEnd-Esoterikern spricht, die verstehen diese Grundlagen i.d.R. nicht. Einer meiner Master-Recorder kann übrigens DSD, aber es hört sich halt nicht besser an als PCM. Und wieder keine Argumente von Dir. In PCM 96/24 ist alles enthalten, was auf dem analogen Band auch drauf war. Will man eine Sicherheitsreserve, von mir aus auch PCM 192/24. FS=384 kHz und mehr ist Spinnerei. Dein Traum von der unendlichen analogen Qualität ist spätestens mit dem ersten Kopiervorgang vorbei, und von Kopiervorgängen gibt es bei analoger Bearbeitung reichlich. Da siehst Du mal, was DSD, als Speicherformat, für ein Müll ist. Man braucht PCM, um es Vernünftig bearbeiten zu können. Ja ja, alle doof außer Mutti. Du hättest aber auch die Gelegenheit für eine technische Diskussion nutzen können, statt für persönliche Angriffe. Da Du auf keine meiner Argumente eingegangen bist, gehe ich mal davon aus, daß Dir das gar nicht möglich ist. Die Diskussion könnte als verlustfrei eingestellt werden.
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Und mal wieder keine technischen Argumente von Dir, nur Argumentation an der Person. Niemand braucht das und es ist auch die Ausnahme. Gemacht wird das für die Leute, die EUR 500,- und mehr für den laufenden Meter Kabel ausgeben und die eigenen CDs für besseren Klang einfrieren. Mit dieser HighEnd-Esoterik bist Du hier im falschen Forum. Lies lieber mal nach, wie sich das mit dem Quantisierungsrauschen bei DSD zu hohen Frequenzen hin verhält. Korrekt!
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Beschäftige Dich doch bitte mal mit den Grundlagen der digitalen Audiotechnik und was der Tiefpassfilter hinter der dem D/A-Wandler macht, auch bei DSD. Da DSD nur mit einem Bit arbeitet, nimmt das Quantisierungsrauschen bei hohen Frequenzen stark zu, trotz Abtastraten von 2,8 oder 5,6 MHz. Damit ist DSD im Nachteil gegenüber PCM. Aber mal ne Frage: Wenn Du so analogesoterisch unterwegs bist und die Flöhe husten hörst. Warum stört es Dich nicht, daß der Ton im Kino, besonders die Höhen, mit Gewalt durch die Bildwandperforation gedrückt werden müssen? Was kommt da auf der anderen Seite überhaubt an ... Oder was ist mit 70mm-Projektoren, wo der Azimut des Tonkopfes nicht einstellbar ist. Stört auch niemanden, aber unter DSD geht es angeblich nicht.
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Durch die notwendige Tiefpassfilterung hast Du bei PCM auch keine "Treppenstufen". Richtige Audioeditoren zeigen das auch so in der Wellenform an. DSD hat Sony nicht entwickelt. Die Delta-Modulation wurde m.W.n. von DBX erfunden. DSD ist eine Variante davon. Sony hat es nur als Marketinggrund für die SACD verwendet. Ich kenne nicht einen Tonmeister, der das unterschreiben würde. Sonst keine Argumente? Nun hat es nur 4 Postings gedauert, bis von Dir nur noch persönliche Angriffe kommen. Diskutiere doch mal mit technischen Argumenten mit mir, statt auf YouTube-Videos zu verweisen und auf alle Tontechniker, die das angeblich auch so sehen würden.
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Wie kommst Du denn zu solchen Behauptungen und Ansichten? Bei PCM in 96/24 hast Du 96.000 Abtastwerte je Sekunde mit einem Wertebereich von ca. 16.7 Millionen. Für Wechselspannung mit Vorzeichen dann ca. +- 8.3 Millionen Werte. Ein analoges Tonband auf einer M15A kommt, wenn man die Pegelschwankungen von ca. 0,2dB berücksichtigt, auf vielleicht 1000 Stufen reproduzierbarer Werte. Und da soll PCM in 96/24 nicht ausreichend sein, das verlustfrei zu speichern. Nein, das ist mir zu esoterisch. Wenn Du PCM nicht so laut wiedergeben kannst wie 70mm Magnetton, ist die Anlage unterdimensioniert. PCM kann viel impulstreuer sein als Magnetton, das muß die Anlage auch wiedergeben können. Nein danke! Ich richte mich da nach Fachliteratur, Physik, Logik und eigenen Erfahrungen.
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DSD, also die Delta-Modulation, hat Vorteile bei der A/D-Wandlung und bei der D/A-Wandlung und wird dort seit ca. 30 Jahren eingesetzt. Als Speicherformat hat es keine Vorteile. Meines Wissens nach spielt der XD20 auch PCM 96/24 (vielleicht kann das jemand bestätigen), man müsste nur zwei Master erstellen. Daß APTX-100 nicht mehr zeitgemäß ist, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Ich glaube jedoch, daß der schlechte Ton einiger Transfers nicht auf den Codec zurückzuführen ist, sondern auf die Bearbeitung. Jurassic Park, Forrest Gump usw. haben ja gezeigt, wie gut der Ton trotz APT-X-100 ist. Ich habe übrigens bisher keine analoge Quelle erlebt, die mit PCM 96/24 (oder spätestens mit 192/24) nicht verlustfrei zu digitalisieren war. 70mm-Magnetton ist nochmal einige Stufen unter einem Perfoläufer, da wäre man mit PCM 96/24 auf der sicheren Seite. DSD ist nur präsent, weil Sony mit ihrer SACD wieder was exklusives aus dem eigenen Haus durchsetzen wollte. Außer, die DVD-Audio am Erfolg zu hindern, hat es mal wieder nichts gebracht.
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Niemand bearbeitet/mischt Filmton in kommerziellen Produktionen heute noch analog, das entsteht alles am Rechner, nachdem es digital aufgenommen wurde. Diese ewigen Forderungen nach analoger Tonbearbeitung und Negativschnitt können nur von Leuten kommen, die keine Vorstellung davon haben, was das für eine Arbeit ist. PCM 48/24 oder 96/24 wird auch nur schlechter, wenn die Artefakte des analogen Magnettons, sowie von Dolby A oder SR dazu kommen. Dazu ist Magnetton teuer. Ich würde mich freuen, daß es überhaupt noch neue 70mm-Kopien gibt, deren Quelle bei neuen Produktionen übrigens eine CRT-Ausbelichtung ist. Das bessere Bild und den besseren Ton gibt es als DCP, da rattert aber nix mehr im BWR.
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Aber die Erwartung, daß er Dir einen Gegenvorschlag macht, die hast Du. Dies teilst Du uns zusammen mit der Aussage mit, daß Du dem Verkäufer einen Preisvorschlag gemacht hast. Nur was kann man jetzt damit anfangen, wenn man die Höhe des Preisvorschlages nicht kennt? Solltest Du ihm EUR 10,- geboten haben, dann ist das wenig erfolgreich. Der Verkäufer hat den Startpreis der Auktion auf EUR 50,- gesetzt, er möchte also mindestens EUR 50,- dafür haben. Wenn ich der Verkäufer wäre und da kommt jemand mit einem Preisvorschlag weit unter dem Starpreis der Auktion, dem würde ich auch nicht antworten.
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Wenn Du die Ironie bzgl. Martins Erwartungen an den Verkäufer und meiner Erwartung an Martin nicht verstehst, dann ist das halt so. Davon abgesehen ist die Information von Martin, sein Preisvorschlag sei vom Verkäufer nicht beachtet worden, völlig nutzlos, sofern nicht auch die Höhe des Preisvorschlages genannt wird. Gut! Aber wieso erwartest Du vom Verkäufer, daß er Deine Erwartungen erfüllt, wenn Du jetzt sagst, ich z.B. müsse Deine Erwartungen nicht erfüllen? Um mal bei Deinen wirren Beispielen zu bleiben: Wäre ich der Verkäufer gewesen, wäre es dann ok gewesen, Deine Erwartung nach einem Gegenvorschlag nicht zu erfüllen? Ich finde, Du widersprichst Dir da und es fällt mir schwer, Dich zu verstehen.
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Das ist so nicht richtig, Martin. Startpreis war EUR 50,- und dafür wurde die Kamera auch verkauft. Jeder hat Erwartungen. Meine Erwartung wäre, daß Du Deinen Preisvorschlag mal nennst.
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Natürlich hast Du es zum Thema gemacht, sonst wüssten wir ja nichts von Deinem Preisvorschlag. Nachts ist es kälter als draußen.
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Er hat es doch selbst zum Thema gemacht, da darf man doch mal fragen...
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Ist das ein Staatsgeheimnis, was Du @Martin Rowek geboten hast, oder wieso Daumen runter wegen der Frage?
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Wie hoch war Dein Preisvorschlag?
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Lagerung von Nitrozellulose-Filmen durch Profis (Kassel)
Salvatore Di Vita erstellte Thema in Nostalgie
Den ironischen Betreff bitte ich zu entschuldigen, aber ich kann nur noch den Kopf schütteln. Das ist ja nicht ein Privatmann wie beim MAB, der mal seine Nitrokopien im Keller lagert, sondern ein Museumsarchiv. https://www.hessenschau.de/panorama/schloss-wilhelmshoehe-in-kassel-wegen-giftiger-gase-teilweise-geraeumt-v2,einsatz-schloss-wilhelmshoehe-104.html### Zitat: Grund für den Einsatz: In einem Archiv der Museumsverwaltung Hessen Kassel Heritage (HKH) im Kirchflügel des Schlosses hatte bei mehreren rund 70 Jahre alten Filmrollen aus Zelluloid wegen der hohen Temperaturen der vergangenen Tage ein Zersetzungsprozess begonnen. Der läuft zwar schon seit einigen Tagen, nun haben sich aber giftige Gase gebildet. ---- Die Rollen hätten sich in einem belüfteten Raum befunden. Angesichts der hohen Temperaturen zuletzt hat dies aber offenbar nicht ausgereicht. Laut Feuerwehr zersetzen sich Zelluloid-Filme ab 25 Grad. Die Filme sollen nun digitalisiert werden. "Die Rollen kommen nicht mehr zurück ins Archiv", sagt HKH-Sprecherin Callebaut. -
Auf meiner BluRay, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist auch die alte Syncro enthalten. Also einfach umschalten. 😉
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Vielleicht wäre der folgende Workshop was für Dich: https://www.dff.film/workshop/animationsfilm/