Jump to content

Sam

Mitglieder
  • Content Count

    1,677
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    9

About Sam

  • Rank
    Advanced Member

Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich
  • Ort
    Berlin
  • Interessen
    Bernard Herrmann. Alex North. Giuseppe Becce.

Recent Profile Visitors

The recent visitors block is disabled and is not being shown to other users.

  1. Na ja - da darf man sich jetzt vielleicht auch nicht ganz hinter Definitionen verkrauchen ... ;-) Einen Hinweis im gemeinten Sinne findet man beispielsweise schon bei dem von der UNESCO herausgegebenen "Glossary of Terms Related to the Archiving of Audiovisual Materials": "In practice, the role of the producer may be much wider and can include artistic involvement." (Eintrag "producer").
  2. Verstehe ich nicht. Die Frage von @cinerama nach der Aktualität der Angaben von @krasnojarsk ist doch nur zu berechtigt. Und die Antwort ist auch sehr einfach: Die Angaben sind so uralt wie der Jenissei entfernt ist, und er hätte sich den unsinnigen Post besser gespart. Die Jugendfilm, nur mal zur Erinnerung, gibt es seit 1999 nicht mehr ...
  3. Die Abbildung stammt aus dem Journal of the SMPE vom November 1932, S. 477 ff., und ist dort ja ausdrücklich mit dem Hinweis versehen, dass sich das .6299"-Maß auf einen "unshrunk film" beziehe - was eigentlich das Gegenteil ausschließen sollte, nämlich dass der Film nochmal zusätzlich aufquillt. Wesentlich aufschlussreicher (oder auch nicht) finde ich die Norm von 1924 für beidseitig perforierten Film (Journal of the SMPE, Mai 1924, S. 236 ff.), der die allseits bekannten 15,95mm wiedergibt. Womit die Welt wieder in Ordnung schiene ... ;-) Irritierenderweise findet sich mit .62992" (hier als
  4. Italienische Filme, gleich welchen Genres, sind ja in aller Regel so sehr der italienischen Gesellschaft und Mentalität verhaftet, dass sie nördlich der Alpen in ihrer Gestik (doch: ich übertreibe mal etwas, aber südlich von Mailand wird sicherlich die Hälfte der Kommunikation durch Gestik bestimmt) oftmals nur schwer zu dechiffrieren, nicht einfach zu begreifen und schon gar nicht wirklich zu goutieren sind. Dass uns die Herren Verleiher derart schwere Kost - die manchmal bei Zugang zu italienischem Verständnis auch ganz leichte Kost sein kann - eher vorenthalten, vermag ich schon irgendwie n
  5. Leider eben nicht - bisher nur kurze Ausschnitte. Deshalb vermag ich die Umsetzung vor vollständiger Sichtung auch (noch) nicht zu beurteilen. Nur, das Thema und seine Einbettung in die italienische (Wirtschafts-)Gesellschaft - wann hat eigentlich hierzulande jemand den letzten Film mit, hmm, sagen wir neorealistischen Grundzügen gedreht?
  6. Vielen Dank! - Solange das italienische Kino immer noch Filme produziert wie den in diesem Beitrag angesprochenen IN GRAZIA DI DIO (ein Typus Film, wie er in D seit Menschengedenken nicht mehr entstanden ist), ist mir eigentlich nicht bange. Eigentlich - zeigt er doch die Erneuerungs- und Anpassungsfähigkeit des italienischen Kinofilms. Andererseits: Jede Bildwand, die fehlt, ist eine Verkürzung der Abspielbasis. Und Filme wie dieses, da wäre ich mir sicher, finden ihr Publikum vor allem im Kino um die Ecke; und nicht im amerikanischen mainstream-Multiplex. - IN GRAZIA DI DIO lief im Februar a
  7. Farbigen Print-Film gibt es von Kodak schon seit Langem nur auf Polyester. Und Kodak ist der einzige Hersteller, der 70mm fertigt. Aber hallo: Während anderswo beklagt wird, dass Kodak unübliche Längen/Formate streicht, wird 65/70mm gerade in neuen Längen dem Motion Picture Product Catalog hinzugefügt. Anders gesagt: 70mm hat Konjunktur ... PCN120114_Q.pdf
  8. Noch nicht mit mir im Reinen, was man wohl unter Originalkopien zu verstehen hat - habe irgendwie das Gefühl, dass diese Frage Stoff für umfangreiche semantische Auseinandersetzungen bietet -, habe ich mich mal aufgemacht zu schauen, was denn die schreibende Zunft schon so alles zur Retrospektive weiß. Erstaunlicherweise einiges, von denen auch Veranstalter und Kurator möglicherweise noch gar nicht wissen. Aus zartfühlenden Gründen - schließe mich insoweit meinen Vorpostern an - nenne ich die Quellen mal nicht. Erst 1953 kam das konkurrierende Farb-Negativ-Material von Eastmen Kodak heraus
  9. Nun ist es also definitiv: Am Mittwoch die beiden letzten Vorstellungen von "Interstellar" in 5/70 im Zoo-Palast. (Die 12:00-Uhr-Vorstellung ist bereits ab sofort auf digitale Projektion umgestellt.)
  10. ... und London schon nicht mehr (letzte Vorstellung dort am 20. November) ...
  11. Über heutige Zustände? Keine Ahnung. Über den Stand der Projektion im Zoo-Palast? Vielleicht - nunmehr perfekt? :-) - Mal im Ernst: Mehr und mehr festigt sich bei mir - mangels anderweitiger Erklärung - der schon früher geäußerte Verdacht, dass das fragliche Filmmern bei selbiger Maschine serientypisch schon immer so vorhanden war; und dass die zwischenzeitliche Gewöhnung an flimmerlose digitale Projektion die Erinnerung an früheres Vorführflimmern bei analogem Filmband lediglich aus dem kollektiven Gedächtnis hat verschwinden lassen. Will sagen: Wir sind heute anders konditioniert, wenn wir
  12. Im Zoo-Palast geht INTERSTELLAR im 70mm-Format in die dritte Woche. Weiterhin mit drei Vorstellungen am Tag. Und so sieht es in den anderen europäischen Spielstätten aus: Odeon Leicester Sq.: letzter Spieltag 20. November - also übermorgen. Drei Vorstellungen am Tag. Nach homepage zeigen sie wieder 70mm, eine Bestätigung war nicht zu bekommen. Arcadia Melzo: derzeit bis 23. November programmiert - ab Freitag mit zwei Vorstellungen pro Tag. (Bisher nur eine um 21:15 Uhr - das Spektakel endet in jedem Falle nach Mitternacht.) Grand Mercure, Elbeuf: Geht ebenfalls in die dritte Woche. Un
  13. Noch ist das erste Jahr seit Eröffnung nicht ganz herum, aber der TAGESSPIEGEL hat heute schon mal darauf aufmerksam gemacht. Besonders spannend finde ich ja diese beiden Sätze: "Kinokarten kosten am Zoo mehr als bei den meisten Konkurrenten. Auch deshalb kommen relativ wenige Jugendliche." Scheint irgendwie doch eine frühere Erwartung ein Stück weit zu bestätigen (Post #112). Ansonsten darf man sich aber freuen, dass die Erwartungen hinsichtlich der Auslastung aufgegangen sind; und auch, dass die Abendvorstellungen von "Interstellar" (70mm-Version) derzeit zumindest am Wochenende ausverkauft
  14. Ah ja. - Der Gewichtsunterschied wird ohnehin nicht groß sein, aber immerhin ist Estar ja etwas dünner als Azetat. Die Kollegen von Film-Tech haben unlängst eine Gewichtsangabe von 586 lbs für 159 Minuten 15/70mm-Film genannt - mit dieser Angabe käme man auf einen geringfügig niedrigeren Wert. (IMAX war von Anfang an auf Estar.)
×
×
  • Create New...