Jump to content

Jeff Smart

Mitglieder
  • Posts

    1,044
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    30

Posts posted by Jeff Smart

  1. vor 13 Stunden schrieb Regular8:

    Schon klar. Aber die bei der anamorphen Aufnahme entstandenen sphärischen Halos müssten doch bei der Wiedergabe mit Anamorphot zu unsphärischen Ovalen verzerrt werden, oder hab ich da n Denkfehler drin?

     

    Ah, ich verstehe, was Du meinst. Bei Scope-Projektion mit Anamorphot werden die Halos auf doppelte Breite gezogen. Ein kreisförmiges Halo (um eine Punktlichtquelle) wird dann ein liegendes Oval. Genau wie ein rundes Überblendzeichen oder eine kreisförmige "Startband-Uhr". 😉

     

    • Like 1
  2. Nichts - bei der Wiedergabe wird der Film ganz normal durchleuchtet und das Bild so projiziert, wie es aufgenommen ist (mit oder ohne Halos).

    Der Filmkanal in der Kamera ist nicht "hinten offen" wie im Projektor, deshalb ist die Reflektion durch Andruckplatte oder Filmführung bei der Aufnahme ein Problem.

  3. Aus der Zeit vor Datenbank und Internet: Ein Nachschlagewerk in Ringbuchform, bei dem es für jedes erfasste Filmgerät ein Datenblatt gibt. Der Verfasser hieß Pete Ariel.

     

    https://www.kinocameras.com/acr

     

    Die Bände sind wohl beim Filmmuseum lange vergriffen, antiquarisch ist es leider teuer.

     

    Ich sehe die Internetliste übrigens nach wie vor:

     

    https://acr.dliste.de/liste_FKP.php

    • Thumsbup 1
  4. vor 44 Minuten schrieb Friedemann Wachsmuth:

    Boten Quelle, die Kaufhäuser und Fotohändler sowas überhaupt "unterm Ladentisch" an? 

     

    Nein. Verkauf durch Sexshops oder (je nach lokaler Rechtslage) im Versandhandel.

    In einem Buch - ich meine, es war dieses - wurde einmal der Umsatzanteil von Pornografie am Filmkopierwerksmarkt in den 1970ern genannt. Es war verblüffend hoch, weit über 50%. An den 35-mm-Verleihkopien für die Hardcorekinos kann es nicht gelegen haben, die hatten keine so hohen Kopienauflagen.

  5. Die Lichttonkamera besteht aus einem Filmtransportteil, der das unbelichtete Material aus dem lichttdichten Magazin in das Innere führt und nach der Belichtung wieder aufwickelt. Die Mechanik im Gehäuse ähnelt dem, was du als Tonabtastung eines Filmprojektors kennst. Das Filmmaterial wird so präzise wie möglich geführt und in kontinuierlichem Gleichlauf bewegt.

     

    Das Modul, das das Abbild der Tonspur erzeugt und durch ein Mikroskopobjektiv auf das laufende Rohfilmmaterial projiziert wird, kann aus einem Spiegelgalvanometer, einer Hochfrequenzlampe (Sprossenschrift), einem Bändchen-Lichtventil oder einer Lasereinrichtung bestehen.

     

    Das Tonsignal wird entweder analog von Magnetfilm (Perfoband) oder digitalem Träger zugespielt und von einem Signalprozessor (z.B. NuOptix) entsprechend den Anforderungen der Aufzeichnungstechnik angepaßt.

    • Thumsbup 1
  6. vor 52 Minuten schrieb stefan2:

    Das meinst Du doch nicht ernst? Bändchen Modulator Aufzeichnungsgerät, fs = 5 kHz. Maximale Korrektur bei 10 kHz erforderlich. Schlechter geht es wirklich nicht für Vollfrequenz Aufzeichnung.

     

    Du kennst Dich da besser aus, aber wenn ich auf die Fotos der Kamera schaue, sieht es aus, als ob sie ein ganz neues "Innenleben" hätte. Modernisierung für SR*D im älteren Kameragehäuse?

     

    vor 53 Minuten schrieb stefan2:

    Ich wußte nicht, das das besondere CAT 350 sind. Kürzlich im Schrank entdeckt.

     

    Hat die Farbcodierung der Karten eine besondere Bedeutung (ausgewählte Bauteile für Studiobetrieb mit engeren Toleranzen oder so)?

    • Thumsbup 1
  7. Die Kerbe hat einen Sinn, weil der Film zum Schneiden aus dem Betrachter genommen wird. Bei 16mm oder 35mm kann das Bild noch mit bloßem Auge erkannt werden, was beim 8mm Format schwer ist. Es mag Amateure gegeben haben, die profimäßig mit gutgespitztem Fettstift im Betrachter die Trennstelle markiert haben, aber für alle anderen ist die Stanzkerbe eine gute Hilfe, um den Schnitt zu machen, den man anhand des Mattscheibenbildes festgelegt hat.

  8. vor 13 Stunden schrieb Lichtspieler:

    Irgendjemand WILL diese dunklen und grauen Bilder offenbar.

     

    So ist es. Das war schon zu rein analoger Zeit so, man hat in den 90ern mit fotochemischen Mitteln in der Entwicklung und Kopierung die Farbwiedergabe und Durchzeichnung der Schatten gezielt zerstört. Grobkorn, Fehlfarbigkeit und ausgefressene Lichter waren willkommen! Genau wie man durch brachiale Diffusion und Lowcontrastfilter die Schärfe des Bildes und Kontrastwiedergabe ausgebremst hat. Das hat sich digital nur fortgesetzt.

  9. Bei "Sonderfilmformaten" war das Einfügen von Schwarzfilm historisch immer üblich.

     

    Wenn einer der drei Cinerama-Streifen einen Schaden hatte, wurde Schwarzfilm eingefügt.

    Beim 3-D in Zweibandtechnik hatten die Kopien eine zusätzliche Randnumerierung. Bei einem Schaden im Film z.B. für das rechte Auge konnte man dann mit Schwarzfilm auffüllen, und die Synchronität blieb bestehen. Bei 3-D ganz wichtig, weil Asynchronität kopfschmerzerzeugend. Nur wenn sehr lange Passagen kaputtgingen, wurden Kürzen beider Filmbänder akzeptiert.

  10. vor 4 Stunden schrieb cinerama:

     

     

     

    INTERSTELLAR in Prag war sicherlich projektionstechnisch gut.

    Aufnahme- und filmkopientechnisch, und dies sollte der eigentlich forcierende Ansatz sein, blieben die Ergebnisse weit hinter den Möglichkeiten der in den 1950er und 1960er Jahren (IMAX erst 1969 entwickelt) deutlich spektakulärer aussehenden Verfahren zurück und stehen im erstaunlichen Widerspruch zu Ansprüchen an Auflösung, Bildschärfe und Immersion

    Auf dem Heimweg hätte ich mich fast übergeben.

     

    Wegen der Projektion oder der Machart des Films?

  11. vor 5 Stunden schrieb Der rosarote Panther:

    Ich dachte schon, der Anbieter hat da eine Rolle unbelichteten Film einfach so aufgemacht.

     

    Dann wäre das Material gelöscht und müßte neu formatiert werden!  😉

     

  12. Der spanische Realfilm sah schon interessant aus, eben sehr brutaler Comic-Humor. Auf deutsch hatte man die grossartige Idee, Clever & Smart von "Erkan und Stefan" sprechen zu lassen, die DF ist auch stark gekürzt.

    • Like 1
  13. Lieber Simon, googeln ist fein und bildet, aber man muß schon genau hinsehen.

     

    • Der verlinkte  Film-Tech-Beitrag ist von 2016. Guck mal auf die dort angegebene Website metricsplicer.com...
    • Die Produktbeschreibung des zweiten eBay-Links lautet: "Metric Splicer Corporation, 65/70mm Cine Film Format [...] Used for standard Type II 65mm or 70mmmm Motion Picture Film"
    • Was das 35er-Modell angeht - 1500$ plus $150 Versand plus Umsatzsteuer und Zollabgaben für ein 30 Jahre altes Gerät, das nur eine "limited warranty" hat, ist kein gutes Angebot. Die Metrics, die in den vergangenen Jahren bei eBay angeboten wurden, waren entweder für 16/35 Mikrofilm (also ohne Perforationsstifte, oder sie hatten 4x8S Adapter, zeigten Spuren von heftigen Stürzen, und bei einem fehlte das Ultraschallmodul komplett.

     

    Die Geräte aus den geschlossenen deutschen Kopierwerken scheinen nicht aufzutauchen - Filmsammler oder Container, vermute ich.

     

  14. Aus Simons Text:

     

    "Ein noch verhältnismäßig leicht aufzutreibendes Ultraschall-Schweißgerät ist das Metric 3001."

     

    In welchem Paralleluniversum? Ich suche einen 35mm Metric ohne Erfolg seit mehr als zehn Jahren! Entweder fehlen die Einsätze für 35mm, oder der Ultraschallteil ist kaputt, irgendwas fehlt immer. Dazu Versand aus USA oder Australien und "ohne Garantie" disclaimer, dafür aber Preise von 450 bis 2500 US $. Lieber Simon, falls bei Dir noch einer im Keller steht, bitte ich um Kurznachricht!

×
×
  • Create New...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Privacy Policy, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.