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  1. Hat hier schon jemand Erfahrungen mit den digitalen Plakaten bzw. deren Hardware gemacht? Gibt es da Empfehlungen? - preislich gibt es ja wohl große Unterschiede.... Danke für Tipps!
  2. Oh, von München über den Pott nach Köln... wirklich interessanter Weg. Danke für das Erkennen! Die Preise in Köln waren auch nicht gerade günstig, aber bestimmt noch etwas Spiel drin... denke ich mal ?
  3. Bei einem Spaziergang durch Köln, habe ich heute durch Zufall in einem Antiquitätenladen diese Filmplakate gefunden. Alle sind auf Leinwand gemalt. Die Herkunft scheint unbekannt, da sie auf Umwegen nach Köln gelangt sind. Dort liegen sie nun zum Verkauf. Nur soviel scheint bekannt zu sein: sie kommen aus Süddeutschland und wurden vor ein/zwei Jahren bei einer Kino-Auflösung im dortigen Keller gefunden. Kennt jemand den genauen Fundort? Unten Links ist bei den früheren Plakaten ein Kürzel, es wird wohl von dem Theater-Maler sein. Vielleicht erkennt es ja jemand.
  4. Sehr spannend, so eine Suche nach alten Blickwinkeln. Ich würde auch sehr für München plädieren. Im Hintergrund ist aber wohl nicht der Bahnhof sondern der Justizpalast München zu sehen. Auf dem Platz Stachus hat es wohl einige Kriegszerstörung gegeben, was für die typische eingeschossige Nachkriegs-Ladenzeile sprechen würde. Auch das Gebäude auf der rechten Seite sieht sieht eher nach einem fünfziger Jahre Bau aus. Der Blickwinkel müsste von der Rückseite des Hotel Königshof aufgenommen worden sein. Allerdings wurde dieses wohl erst 1955 vollendet.
  5. Deine Theorie trifft durchaus auf die 70ger - 90ger Jahre zu. Das Zerstören der großen Filmpaläste, die Zerstückelung in unzählige Schuhkartons mit teilweise schlechter Projektion auf (manchmal) weiße Wände war grausam für den Besucher. Zum Glück scheinen die Kinobetreiber sich dieser Problematik bewusst geworden zu sein. Ich bin kein Freund der Multiplexe, jedoch muss ich so einigen eine zeitgemäße Atmosphäre zugestehen. Und auch die großen Filmpaläste der Vergangenheit waren seinerzeit Bauten, die Eleganz, Moderne, Zeitgeist und oftmals Internationalität durch ihre Architektur repräsen
  6. Ihr werdet 50??? Ich habe das Linden-Theater irgendwie unter 1957 Eröffnung in Erinnerung? Solltet Ihr wirklich erst von 1968 sein, wären ja ein paar Studentenunruhen ein nettes Beiprogramm...;-) Oder meinst du euren Verein? Stilechter-Abend aus der Zeit, inklusive Mode und Essen ist immer lustig... Ach, jetzt lese ich erst das datum des Eintrags....alles klar...ist ja schon 10 Jahre her...
  7. Die Bedeutung des Filmtheater wird leider oft völlig verkannt. Immerhin war der Film einer der wichtigsten Erfindungen, die das 20. Jahrhundert geprägt haben und seine primäre Heimat sehr lange Zeit das Kino. Im Fall der "Blauen Königin" handelte es sich anscheinend wirklich um einen in der damaligen Zeit häufigen Kinozweckbau. Aber in der heutigen Zeit sind diese im weitgehenden Originalzustand sehr selten geworden. Ich bedauere immer sehr, dass unser Denkmalschutz viel Wert auf Schlösser, Kirchen und Herrenhäuser legt, aber die oftmals viel entscheidendere Alltagskultur völlig ausser acht lä
  8. Vielleicht eher eine Hoffnung des Betreibers oder Selbstüberschätzung...;-)
  9. Neben den lokal begründeten Namen wie Linden-Theater, Aki etc. oder Schauburg, Lichtburg etc. gab es noch ein paar auffallende Gruppen von Kinonamen: Die Kinonamen sind natürlich ein Kind ihrer Zeit. Ende des 19 Jahrhunderts kam mehr und mehr der Tourismus auf und damit auch die Sehnsucht zu fremden Orten, die Erholung und Sehnsucht beinhalten: Beispiele für dieses exotische Ferne sind: Rialto, Eden, Riviera, Granada, Orient.. etwas später kamen dann noch weiter entfernte Zufluchtsorte dazu wie: Kosmos, Universum,... Zweite Quelle scheinen Bauten, Götter und Kultstätte
  10. http://m.oberpfalznetz.de/zeitung/126/4828817/
  11. Auf der anderen Seite sollte man nicht vergessen, dass die KSK eine gute Möglichkeit für Freiberufler ist, sich halbwegs bezahlbar zu versichern. Und was wäre das Kino ohne die ganzen freien Berufe, wie Schauspieler, Musiker, Komponisten, Fotografen ......
  12. Danke für die weitere Erklärung, Manfred. Das "Umbaubuch" müsste doch die von der WWK herausgegebene Broschüre sein. Weitere Publikationen zum Umbau sind zumindest mir nicht bekannt. Aus dieser stammen ja zum Teil die oben geposteten Fotos.
  13. @TK-Chris: am Rande erwähnt: Das OVG in Münster gilt eher als konservativ und bestimmt nicht grünennahe. Die damalige NRW CDU Regierung unter Herrn Rüttgers hat den Denkmalschutz zu Gunsten einer wirtschaftlichen Nutzung deutlich aufgeweicht. Populistisches Links/Rechtsdenken mit einem Schuß Ausländerfeindlichkeit halte ich bei diesem Thema (und sonst auch) für unangebracht.
  14. Interessante, berechtigte Frage zu der Leinwand, Carsten. Leider habe ich an die technische Umsetzung keine Erinnerung mehr. Manfred sprach weiter oben von einer Faltleinwand. Vielleicht weiss er ja noch mehr. Die Projektion änderte sich von 1986 zu 1990. Im alten Metropol lag die Projektionsfenster des BWR im Rand der Kuppel. Dadurch gab es einen steilen, ungünstigen Winkel. Im Neubau wurde der BWR an die Rückwand des stark veränderten Balkon gesetzt. Dadurch gab es eine geradere Projektion auf die Leinwand. Wobei auch im Raumeindruck kaum wahrnehmbar, im Neubau der Saal etwas niedriger und
  15. Interessant hierfür dürfte das oben gepostete Bild "Metropol WWK2(2)" sein. Es zeigt einmal den Saal mit der Bühne und den seitlichen Orgel-Attrappen, vermutlich 50ger oder frühe 60ger, hinter der linken befand sich die Welte-Orgel. Das obere der beiden Bilder zeigt dann das Metropol im Zustand bis zum ersten Umbau 1986. Die vor der Bühne aufgehängten seitlichen Vorhänge wurden geschlossen, wenn die große Leinwand aufgezogen wurde. Dadurch musste aber, wie oben beschrieben, die eigentliche Bühne nie baulich verändert. Die Farbfotos von vor dem Umbau 1986 weiter oben, zeigen diese Perspektive n
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