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Spock

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  1. Das war jetzt gar nicht mal so KISS. :D Vielleicht ist die nächste Frage einfacher: Was heißt "COLOR und S/W" auf den Covern von UFA-ATB? Hälfte in Farbe, Rest S/W?? Beispiel: http://www.internet-shop-pfalz.de/schnaeppchen/7168-super8--film--der-letzte-mohikaner-tonfilm-color-und-sw.html
  2. Genau, ein 120m Super-8-Einteiler z.B. enthält nur jeden 4. bis 5. Satz der Komplettfassung. Diese "Sätze" müssen einzeln rausgeschnitten und auf mindestens 1/10s genau an ihre Position im Track gezogen werden. Bei einem 3-Teiler hat man weniger rauszuschneiden, dafür insgesamt mehr Meter. Da steckt der Aufwand. Das Überspielen der fertigen Spur vom PC auf den Projektor ist dann eher eine Kleinigkeit, bei 20min Film kann man noch ganz gut "per Hand" den Gleichlauf justieren und synchronisieren.
  3. Richtig, vielleicht bist du mit der Signalaufbereitung am Ende schneller fertig als ich mit dem Zusammenschnippeln von der Komplettfassung. Da läuft selten mal eine ganze Minute parallel. Für 10 Minuten Super-8-Film habe ich ca. 4h geschnippelt - als mein Erstlingswerk. Danke, Jörg, für die Links. Da gibts ja wirklich noch so Durchgeknallte. Was die für Techniken entwickeln hehe. Deutsche Soundtracks scheinen da leider nicht so beliebt zu sein.
  4. Ich frag mich die ganze Zeit um welche "Artefakte" es hier überhaupt geht? Im Eingangsbild muß man da ja schon gut suchen. Vorn in der Wasserfläche die leichten Säume? Vielleicht handelt es sich eher um ein Problem mit dem png-Decoder diverser Browser?
  5. Hallo, gibt es irgendwo noch so Durchgeknallte wie mich, die sich die Arbeit machen, die Tonspur von schlecht vertonten Spielfilmen neu zu bespielen? Wäre ja ganz nett, wenn man dann ein paar selbstgefertigte Tonspuren tauschen könnte, da seeehr zeitaufwändig. So habe ich jetzt gerade mal eine halbe "Feuerzangenbowle" geschnitten für UFA Best.Nr.401-3 zusammen. Quelle war ne DVD. Die Tonspur war unfassbar dilettantisch übersteuert aufgenommen. Das ging gar nicht. Derbes Rauschen und wo mal einer spricht, nur noch Rechteck-Signal. Und da hab ich noch einige solcher Kandidaten, deshalb die Frage.
  6. Den rechts-links-Schärfegradient habe ich auch am T525, allerdings nicht so krass. Es verschwindet gerade mal einseitig das Filmkorn (bei Bildhöhe 1,10m). Ähnlich, aber noch geringer ist es beim ollen T182 - der hat sicher schon zig bis hunderte Kilometer Film runter, keine Erhöhungen (mehr) drauf. Glaube nicht, daß es an dem Andruckstück liegen kann - der Film schleift es ja erst richtig plan, so daß er dort irgendwann gar kein Bewegungsspiel mehr haben kann. Jegliche Unebenheit wird ja weggeschliffen. Das muß eher an der Ausrichtung zwischen Filmbahn und Objektiv liegen. Nächstesmal schau ich ob sich da was hinbiegen läßt. Komme an den 525 gerade nicht ran.
  7. Jepp, aber wenn gleich danach einer ins Mikrofon brüllt, kann es trotzdem wieder übersteuert sein. Was ich damit sagen will, die Signalamplituden müssen schon vor der Aufnahme bzw. Kopie bekannt sein, wenn sie optimal ausgesteuert werden sollen. In dem Fall müßte also der ganze Film oder zumindest die ganze Szene vorab zum Belichtungsmessen durchlaufen. Also doppelter Aufwand. Außerdem wäre die ganze im Original dunkle Szene in der Kopie dann plötzliche eine helle Szene - was auch nicht immer gewünscht ist.
  8. Spock

    HD oder SD

    Bei feinkörnigem (Super8) Film hatte ich schon noch einen sichtbaren Qualitätsunterschied zwischen einem 720p und einem 1080p-Scan. Dann liegen aber auch schon einige Pixel auf nem Filmkorn und es lohnt im Prinzip die 4-fache Auflösung nicht. Unter 720p wäre für mich da qualitativ uninteressant bei einer 8mm-Vorlage. Aber wer sich seine Filme gern mal ahm PDA anguckt - wieso nicht. :grin:
  9. Würd mich mal interessieren, wieviele Leute so per Hand einfädeln - und sich mit dem nicht funktionierenden "Selbstfang" abgefunden haben. Nunja, was will man machen, wenn die Technik versagt. Mich hat es jedenfalls immer genervt, bei oft schlechten Beleuchtungs- und Platzverhältnissen und evt. wartendem Publikum jedesmal den Film in die Spule zu fummeln. Konsequenterweise habe ich mich dann mal der Problematik zugewandt und folgende Erkenntnisse/Lösungen gewonnen. Gut funktionierende Fangspulen haben (bei mir) 1) eine ausreichende Spannung der "Haltezungen", um den einlaufenden Film leicht einzuklemmen und festzuhalten und 2) zusätzlich einen "Fangzahn" oder eine Kerbe am Ende der Fangzunge, um den gefangenen Filmanfang in die Spulenmitte zu fixieren. Bei fast allen meinen Fangspulen, mangelte es an beidem. Besonders die größeren Spulen, wie schon erwähnt wurde, fingen nicht. Einen Fangzahn hatten nur 1 oder 2 von den 120ern, darunter eine Eumig. Diese fingen auffällig gut. Abhilfe gibt es für den, der nicht vor dem Risiko zurückschreckt, sich dabei 1,2 oder 3 Spulen komplett zu verhunzen: 1) Fangzungen erhitzen, z.b. mit Feuerzeug und gaaanz leicht nach innen biegen (schwierig, die richtige Temperatur und Biegung zu erreichen, bevor das Ding total verschmort). Es muß (und darf!) nur eine minimale Klemmwirkung entstehen. 2) falls nicht schon vorhanden, mit einer scharfkantigen kleinen Feile oder ähnlichem Werkzeug eine schmale Kerbe innen ans Ende der Fangzunge feilen - und zwar genau dort, wo die erste Lage Film in der Mitte anliegt - denn genau diese soll beim Fangen in der Kerbe landen. Ggf. vorher mal eine Runde aufwickeln und die Position der Filmkante an der Zunge markieren. Um an der Innenseite der Zunge zu feilen, muß diese vorsichtig etwas herausgezogen werden - es sei denn man kann die Spule in 2 Hälften zerlegen. Nicht sehr tief feilen, eher in Richtung "Anritzen". Diese Behandlung möglichst auf alle Zungen der Spule anwenden - und am zwischendurch mal den Erfolg bzw. Mißerfolg testen. So ganz perfekt habe ich das Biegen und Feilen noch nicht hinbekommen. Einige extrem verdrehte, zerknitterte oder sonstwie wiederspenstige Filmenden entziehen sich weiterhin erfolgreich dem Selbstfang und flutschen wieder raus. Klebe ich allerdings ein Stück weißes Vorspannband davor, werden nun alle Filme nun 100%ig gefangen und gewickelt, ohne daß ich noch dabeisitzen muß. Von daher hat sich die Arbeit für mich gelohnt. In diesem Sinne - wie auch immer ihr es tut: Fröhliches Fädeln! ;-)
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