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"Träume in Technicolor" ... 4. Widescreen-Festival Schauburg-Cinerama, Karlsruhe


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Noch knapp 2 Wochen bis zum 8. Technicolor Filmfestivals im Schauburg-Cinerama Karlsruhe ...

 

In loser Reihenfolge stellen wir hier und in den nächsten Tagen einige der Höhepunkte vor.

 

Montag, 25. Mai um 19:00 Uhr

 

KÜSS MICH, KÄTCHEN!

Originaltitel: Kiss Me Kate / USA 1953

Aufgenommen in 35mm Metrovision Tri-D (1:1.33) (Dual Strip 3D)

Präsentiert in 35mm (1:1.75) / Mono Lichtton

Deutsche Fassung / 109 Minuten / Technicolor

Welturaufführung: 05.11.1953 (2D), 09.12.1953 (3D)

Deutsche Erstaufführung: 20.09.1954

Produktion: Jack Cummings

Regie: George Sidney

Buch: Dorothy Kingsley (Vorlage: Sam Spewack, Bella Spewack, William Shakespeare)

Kamera: Charles Rosher

Musik: Cole Poter

Schnitt: Ralph E. Winters

Darsteller: Kathryn Grayson, Howard Keel, Ann Miller, Keenan Wynn, Bob Fosse, Bobby Van, Tommy Rall, James Whitmore, Kurt Kasznar, Ron Randell, Willard Parker, Claud Allister, Dave O'Brien, Ann Codee

 

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Wir zeigen eine 35mm Technicolor Kopie (2-D - Kopie Rechtes Auge) und die deutsche Synchronfassung des Filmes, die zur deutschen Erstaufführung im Jahr 1954 entstand und innerhalb der Synchrongeschichte des klassischen Hollywood-Musicals eine besondere Stellung einnimmt. Nicht nur die Dialoge, sondern auch die musikalischen Nummern von Cole Porter wurden vollständig ins Deutsche übertragen und eingesungen – ein damals erheblicher Aufwand, der die große Bedeutung des Films für den deutschsprachigen Markt unterstreicht.

 

Bemerkenswert ist dabei die damals übliche Praxis, für Gesang und Sprache unterschiedliche Stimmen einzusetzen. Während die Dialogsynchronisation den Darstellern eigene deutsche Sprechcharaktere verlieh, wurden die anspruchsvollen Gesangspartien häufig von professionellen Sängerinnen und Sängern übernommen.

Howard Keel wurde z.B.  in der deutschen Fassung von Joseph Metternich gesunden, der u.a. an der Metropolitan Opera New York, der Staatsoper unter den Linden und der Bayerischen Staatsoper sang und 1955 auch seine Gesangsstimmer dem Hauptdarsteller in der DÈFA-Verfilmung der komischen Oper DER ZAR UND DER ZIMMERMANN lieh.   

Dadurch entstand eine eigenständige deutsche Fassung, die den Stil und die Eleganz der Broadway-Vorlage bewahren sollte, zugleich aber den Hörgewohnheiten des deutschen Nachkriegspublikums entgegenkam. Die Synchronisation trägt damit wesentlich zur besonderen Wirkung der deutschen Kinofassung bei und dokumentiert zugleich die hohe Kunst der musikalischen Synchronbearbeitung in den 1950er Jahren.

 

Programm und Tickets HIER - Forumsmitglieder wählen "ermäßigt"

 

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  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Bernhard Marsch & die handgemalten Filmplakate

Eine Ausstellung und Verkaufsaktion im Rahmen des 8. Technicolor Festivals der Schauburg Karlsruhe


Vom 22. bis 25. Mai findet in der Schauburg Karlsruhe das 8. Technicolor Festival statt – vier Tage im Zeichen des analogen Kinos, der großen Leinwand und der klassischen Filmkultur. Seit vielen Jahren gehörte auch Bernhard Marsch vom Filmclub 813 in Köln zu den regelmäßigen Gästen dieses Festivals. Mit seiner Leidenschaft für Filmgeschichte, seiner profunden Kenntnis analoger Filmformate und seiner Bereitschaft, Filmkopien, Einführungen und Hintergrundwissen mit anderen Cineasten zu teilen, war er für viele Besucher und Freunde des Festivals eine prägende Persönlichkeit.

Im Juni des vergangenen Jahres verlor Bernhard Marsch bei einem tragischen Unfall plötzlich sein Leben. Noch wenige Tage vor seinem Tod hatte er die Schauburg besucht und uns einen Teil seiner außergewöhnlichen Sammlung anvertraut: handgemalte Filmplakate aus den 1960er Jahren, entstanden für deutsche Kinos und gemalt auf großen Leinwandbahnen.

Bernhards Wunsch war es, diese Arbeiten im Rahmen eines kommenden Festivals öffentlich zu zeigen und einzelne Exemplare auch zum Verkauf anzubieten. Der Erlös sollte helfen, die hohen Lager- und Erhaltungskosten seiner über Jahrzehnte zusammengetragenen Sammlung zu finanzieren – einer Sammlung, die neben Filmplakaten auch seltene Filmkopien, Bücher und zahlreiche weitere Zeugnisse der Kinokultur umfasst. Durch seinen plötzlichen Tod konnte dieses Vorhaben nicht mehr gemeinsam umgesetzt werden. Zum diesjährigen Technicolor Festival möchten wir diesen Gedanken nun in seinem Sinne aufgreifen.

Während des Festivals werden ausgewählte handgemalte Filmplakate in der Schauburg ausgestellt und zum Verkauf angeboten. Eine vollständige Liste der verfügbaren Motive erhalten Sie gerne auf Anfrage per E-Mail. Der Verkaufspreis ist verhandelbar. Der Erlös fließt zu 100 % in die Pflege und Sicherung von Bernhard Marschs Nachlass.

Bei den ausgestellten Arbeiten handelt es sich nicht um moderne Reproduktionen, sondern um originale handgemalte Kinoplakate aus einer Zeit, in der Werbung für Filme noch vielfach direkt für einzelne Kinos angefertigt wurde. Viele dieser Werke entstanden im Umfeld des sogenannten Film-Plakate-Verleihs (F.P.V.), eines historischen Unternehmens, das insbesondere zwischen den 1920er und 1970er Jahren deutsche Kinos mit Werbematerial versorgte.

In einer Ära vor großflächigem Offsetdruck ließen Kinobetreiber Plakate und monumentale Filmbanner häufig von Kunststudenten oder Dekorationsmalern von Hand auf Leinwand anfertigen. Jedes Plakat war damit zugleich Gebrauchsgegenstand und Unikat. Aus dieser Praxis entwickelte sich das Geschäftsmodell des Verleihs solcher Plakate – ein heute nahezu vergessenes Kapitel deutscher Kinogeschichte.

Gerade deshalb besitzen die erhaltenen Originale heute eine besondere Aura. Sie erzählen nicht nur von den beworbenen Filmen, sondern auch von der handwerklichen Kultur des klassischen Lichtspielhauses – von einer Zeit, in der Kinofassaden noch individuell gestaltet wurden und Filmwerbung selbst Teil der Inszenierung war.

Mit dem Erwerb eines dieser Plakate erhält der Käufer nicht nur ein außergewöhnliches Sammlerstück, sondern trägt zugleich dazu bei, einen cineastischen Nachlass von besonderem kulturellen Wert zu bewahren.


Anfragen und Motivlisten an E-Mail: pp@schauburg.de

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  • Like 2
Geschrieben

Vielen Dank für das aufwändige Festival! Vielen Dank für das gesamte Team der Schauburg! In 4 Tagen konnten wir 17 Technicolor-Kopien sehen. Da ließ ich mich auch nicht durch das sogenannte "schöne Wetter" stören.

 

Hier ein paar Anmerkungen:

 

MONEY FROM HOME/DER TOLLKÜHNE JOCKEY

Ursprünglich in 3-D und Technicolor. Da benutzt man tatsächlich zwei gekoppelte Kameras mit 6 Filmen gleichzeitig.

Eine Martin- und Lewis-Komödie. Dean Martin hat Schulden, braucht Geld, wird von Gangstern gejagt und gerät immer mehr in Schwierigkeiten (ähnlich wie in SOME LIKE IT HOT, wo das die Story massiv vorantreibt.). Eine Gangsterfilmparodie, die vor Einfällen strotzt. Einmal will Jerry Lewis einer Frau ein Ständchen bringen, macht aber nur Mundbewegungen, während um die Ecke Dean Martin "I Only Have Eyes For You" trällert.

 

RED SUNDOWN/AUF DER SPUR DES TODES

Vom Regisseur Jack Arnold kannte ich bisher Horror- und Science-Fiction. Diesmal ein Western, der erst allmählich spannend wird.

 

MONDO CANDIDO/JACOPETTI: MONDO CANDIDO

Voltaires Candide als Ausstattungsstück im Pop-Art-Stil: Jüngling liebt Adelige und wird als nicht standesgemäß aus dem Schloss geworfen. Dann taumelt er von Schrecken zu Schrecken: Kriege, Inquisition - bis hin ins moderne Manhattan. Kein Mondo-Film, aber immer wieder Anklänge. Sehr aufwändig ausgestattet mit originellen Schauplätzen.

 

ON THE RIVIERA/AN DER RIVIERA

Ein 3-Streifen-Technicolor-Film ("Process No. 4), wie zwischen 1932-1955 üblich. Darauf freue ich mich immer am meisten. Farbdruckkopien dieser Art sind fast wie 70mm.

Danny Kaye in einer Doppelrolle als Entertainer und als französischer Flugkapitän. Schöne, fetzige Musiknummern, witzige Wendungen. Ein Highlight!

 

BANDITI A MILANO/DIE BANDITEN VON MAILAND

Polizeifilm voller witziger Momente, mit wilder Cinema-Verité-Kamera. In Techniscope gedreht, also mit kleinerem Negativ, dann auf Scope und Technicolor-Druckkopie herausgebracht; ein häufiges Format bei Italowestern.

Anfangs erst mal ernüchtend, weil diesige Stadtaufnahmen, rasche Flüge; später optisch ansprechender. Ein Team kriegt es hin, immer mehrere Bankeinbrüche kurz nacheinander zu machen und so die Polizei völlig zu überlasten. Dazu kommen immer wieder amüsante Details aus alltäglicher Polizeiarbeit. (Man denkt an POLIZEIREVIER DAVIDSWACHE, ein rares Beispiel, wie Deutsche so etwas auch mal hinbekamen.)

 

THE LONG, LONG TRAILER/VILLA MIT 100 PS

Kurz vor der Hochzeit überredet eine Braut ihren zukünftigen Gatten, doch statt eines Hauses einen Riesen-Wohnwagen zu kaufen. Der 13-Meter-Wagen steckt voller Tücken und verdirbt Hochzeitsreise wie Alltag. Komödie für die damaligen Fernsehlieblinge Lucille Ball und Desi Arnaz. Viel Slapstick, aber auch 50er-Jahre-Realsatire (z.B. mit einer süßlich wirkenden Wohnwagen-Messe). Ein eher untypischer Film von Vincente Minnelli, zwischen THE BAND WAGON und BRIGADOON entstanden.

 

THE SWIMMER

Ein Mann läuft von Pool zu Pool, trifft überall Bekannte, redet und redet und eine Enttäuschung reiht sich an die Nächste.

Für mich zu dialoglastig. Bei viel zu vielen Filmen wird fast alles über Dialoge erklärt und nicht visuell umgesetzt. Da heutzutage viele Filme davon strotzen fällt das vielen gar nicht mehr auf. Ein Film zum Wegschwimmen.

 

SATANISCHE SPIELE

nutzte ich für eine Pause.

 

JAGT DEN FUCHS

Überdrehte italienische Komödie über einen Filmdreh, mit Peter Sellers, aber auch dem zähnebleckenden alternden Hollywoodstar Victor Mature. Schrill und schräg.

Studenten der Filmwissenschaft empfiehlt man immer das Kulturindustriekapitel aus Adornos "Dialektik der der Aufklärung". Eine harsche Abrechnung, eher ein Fleischwolf, der Hollywood nur als Ideologiemaschine sieht; da kommen selbst Orson Welles oder Chaplin schlecht weg. Da heißt es süffisant: "Jahrhundertelang hat sich die Gesellschaft auf Victor Mature (...) vorbereitet. Indem sie auflösen, kommen sie, um zu erfüllen." Ob Mature das je gelesen hat? Immerhin spielte er hier an seiner eigenen Parodie mit.

 

THE LEGEND OF LOBO

Ein Live-Action-Film, produziert von Disney. Sehr gute Kopie. Beeindruckende Aufnahmen von Wölfen in freier Natur. Leider mit durchgängigem Off-Kommentar.

Die Wölfe sind immer in Bewegung, laufen, rennen - und das immer vor interessanten Hintergründen, Bergen, Gipfeln, Felsen. Einmal balancieren sie sogar zu zweit über einen Baum. Auch die imdb bestätigt es: Da kamen Tiertrainer zum Einsatz. (Tieraufnahmen sind immer schwierig, man denke nur an das Kätzchen in Truffauts LA NUIT AMERICAINE, das partout die hingestellte Milch nicht trinken will.)

 

MARY POPPINS

Deutsche Fassung, tolle Kopie. (Ich sah den Film einmal in einer Eastman-Kopie, wo man ständig Drähte bei Flugszenen sah.) Aber nicht in dieser Kopie!

Der Film strotzt vor Einfällen. Allein die Szene, wenn Mary Poppins am Anfang ihre große Tasche zückt und allerhand herausholt, das nie und nimmer in einer solchen Tasche sein kann. Zuerst ein zwei Meter langer Hut- und Kleiderständer, dann aber auch eine Stehlampe und später ein Blumentopf. Zwischendurch krabbelt der Junge unter den Tisch und sieht nach, ob da nicht gemogelt wird. So geht es weiter mit kühnen Einfällen, mit farbenfrohem Dekor, mit bewusst künstlichen Sets, mit einem Fantasie-London und plötzlich erscheinenden Trickfiguren, die andere Disneyfilme zitieren. Ein Film, den man gleich nochmal sehen möchte.

 

PECCATO VENIALE/DER FILOU

Ein Jugendlicher verliebt sich in seine kokettierende Schwägerin; ihr Ehemann, sein Bruder ahnt nichts davon und gibt ihm eindringlich Tipps, wie er endlich mal zum ersten Sex mit einer Frau kommt. Nette Schlusspointe.

 

MEDIUM COOL

Spielszenen und Dokumentaraufnahmen von 1968 zur Zeit des Parteitags der (damals regierenden) Demokraten in Chicago. Gleichzeitig sieht man die Proteste dagegen, gegen den Vietnamkrieg und bürgerkriegsähnliche Szenen. Also Polizeigewalt, Knüppelorgien, Panzer und Straßensperren. Mittendrin eine Spielhandlung über ein engagiertes TV-Filmteam und die Reaktionen auf sie, auch aus der Perspektive von Afro-Amerikanern. Eine kühne Variante von Cinema Verité. Angesichts der diesjährien ICE-Einsätze verblüffend aktuell.

Die Fassung war deutsch, aber bei Parteitag und Demo-Szenen hätte man Untertitel gebraucht.

 

DAVY CROCKETT, KING OF THE WILD FRONTIER/DAVY CROCKETT, KÖNIG DER TRAPPER

Eine beliebte TV-Serie über einen Westernhelden in einem Film kompiliert.

 

MODEL SHOP/DAS FOTOMODELL

Ein untypischer Film von Jacques Demy. Eher ein Melodram über einen jungen Mann, der zum Vietnamkrieg einberufen wird.

 

DIE LIEBESABENTEUER DES DON JUAN

Noch ein 3-Streifen-Technicolorfilm. Diesmal dominieren Erdfarben. Kein Farbstich, sondern Absicht. Im Vorspann wird demgemäß auch die Farbberaterin Natalie Kalmus genannt, die stets für solche und für Pastelltöne schwärmte.

 

KISS ME, KATE!/KÜSS MICH, KÄTCHEN!

Bis jetzt wohl das einzige Musical in 3-D. Mit jazzigen Arrangements, mit mitreißender Choreographie.

Wir wurden vorgewarnt: Es lief kein 3-D. Es lief eine deutsche Fassung mit deutschen Liedtexte, wie 1953 üblich. Damals gewöhnten sich die Deutschen erst langsam an Musicals. (Auch die Bühnenpremiere von KISS ME, KATE! war erst 1955, übrigens in Frankfurt.)

Requisiten, Beine und Tänzer schwingen ins Publikum, da merkt man den Wunsch, auch das Format zu demonstrieren. Dazu freche Liedtexte zu einer frechen Vorlage. Das meiste klingt schon wie die spätere Übersetzung des Kabarettisten Günter Neumann ("Die Insulaner").

Die starken Gesangsstimmen passen auch zur Vorlage, zum Bühnenstück. Die langen Lieder von Fred/Petrucchio sind sowieso für einen Bariton geschrieben. Am Broadway wie im Kino. Daher erklingt in dieser Fassung auch der deutsche Bariton Josef Metternich.

Eine Liste der deutschen Synchronisationsstimmen hätte mich interessiert. Online stieß ich nur noch auf Gitta Lind für Ann Miller bei WHY CAN'T YOU BEHAVE? auf deutsch: WANN WIRST DU JE ZAHM?

Anzumerken ist, dass der Film eine sehr freie Bearbeitung des Broadway-Musicals ist, aber er verwendet fast alle Lieder.

In einigen Szenen sieht man den sehr jungen Bob Fosse als akrobatischen Tänzer. Weiter oben hat @preston sturges die Tanzszene mit dem Song FROM THIS MOMENT ON verlinkt. Fosse ist der Tänzer in gelb, mit gelber Mütze; hier nur kurz zu sehen. Erst fliegt er quer über die Bühne, dann springt er auch noch hoch und tänzelte dann mit Flugbewegungen zurück. Der Ausschnitt gibt einen Vorgeschmack auf Bob Fosse und seine Vorliebe für schrille, jazzige Choreographie. Später Choreograph und Regisseur von Bühnen- und Filmmusicals: SWEET CHARITY, CABARET und die Bühnen-Choreographie von CHICAGO.

(Bob Fosse wäre nächstes Jahr 100 geworden, vielleicht eine Anregung für künftige Filmreihen. Dazu gibts mindestens 2 interessante Biographien:

Jenai Cutcher: Bob Fosse, New York 2006

Gottfried Martin: All his jazz: the life and death of Bob Fosse, New York 1990.)

 

Als Zugabe gabs zum Schuss auch noch 3-D-Fotos aus Filmkopien, die in mühsamer Kleinarbeit zusammengestellt worden waren.

 

Besonderen Dank auch für das opulente Büfett! Damit könnte ich sogar noch mal SONG OF NORWAY überleben.

  • Like 2
  • Thumsbup 1
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb albertk:

 

Eine Liste der deutschen Synchronisationsstimmen hätte mich interessiert.

Vielen Dank für Deine ausführliche Schilderung ... hier wie gewünscht

  • Howard Keel
    Sprechstimme: Hans Nielsen
    Gesang: Josef Metternich
  • Kathryn Grayson
    Sprechstimme: Hannelore Schroth
    Gesang: Elisabeth Schwarzkopf
  • Ann Miller
    Sprechstimme: Alice Treff
    Gesang: Rita Streich

Elisabeth Schwarzkopf und Rita Streich gehörten damals zu den bedeutendsten klassischen Sopranistinnen im deutschsprachigen Raum. Zusammen mit der Besetzung von Josef Metternich für Howard Keel kann man hier gut festmachen, welchen hohen Stellenwert für MGM die deutsche Fassung besaß.

 

Interessant auch, dass z.B. in Berlin die Auswertung der 2D Fassung im damaligen ASTOR Filmtheater im September 1954 einige Monate vor dem Einsatz der 3D Fassung im Capitol erfolgte. 

 

Wer's nicht glaubt ... "Schlag nach bei Shakespeare ..."

 

 

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