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4K Demo auf der IFA Berlin


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Gestern habe ich die IFA in Berlin besucht. Am Stand von JVC werden alle 15 Minuten Demos mit hochauflösender digitaler Projektion angeboten. Die verwendete Leinwand dürfte eine Breite von fast 10 Metern haben.

 

Nach einer kleinen Einführung in die technischen Standards gab es zunächst eine kurze Vorführung von Trailern in echter 2K-Technik. Die Bildqualität und Schärfe fand ich sehr gut, allerdings war mir das Bild bei den Trailern etwas zu dunkel. Der verwendete Projektor kann bereits gekauft werden, kostet aber nach Angaben des Referenten von JVC noch deutlich über 100.000,-- Euro.

 

Im Anschluss an die Trailer wurde noch ein Kurzfilm mit Natur- und Landschaftsaufnahmen in echter 4K-Technik gezeigt. Dieser Film hatte eine Farbbrillianz und Detailschärfe, die ich so noch nie zuvor auf einer so großen Leinwand gesehen habe. Auch bei Betrachtung aus sehr kurzem Abstand (ca. 1 m) waren auf der Leinwand keine störenden Pixel zu erkennen. Beim 4K-Projektor handelt es sich nach Aussagen des Referenten um einen Prototypen, der vermutlich in ein bis zwei Jahren marktreif sein wird.

 

Wer in den nächsten Tagen sowieso auf die IFA wollte, sollte sich diese Demo nicht entgehen lassen.

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Gestern habe ich die IFA in Berlin besucht. Am Stand von JVC werden alle 15 Minuten Demos mit hochauflösender digitaler Projektion angeboten. Die verwendete Leinwand dürfte eine Breite von fast 10 Metern haben.

 

Nach einer kleinen Einführung in die technischen Standards gab es zunächst eine kurze Vorführung von Trailern in echter 2K-Technik. Die Bildqualität und Schärfe fand ich sehr gut, allerdings war mir das Bild bei den Trailern etwas zu dunkel. Der verwendete Projektor kann bereits gekauft werden, kostet aber nach Angaben des Referenten von JVC noch deutlich über 100.000,-- Euro.

 

Im Anschluss an die Trailer wurde noch ein Kurzfilm mit Natur- und Landschaftsaufnahmen in echter 4K-Technik gezeigt. Dieser Film hatte eine Farbbrillianz und Detailschärfe, die ich so noch nie zuvor auf einer so großen Leinwand gesehen habe. Auch bei Betrachtung aus sehr kurzem Abstand (ca. 1 m) waren auf der Leinwand keine störenden Pixel zu erkennen. Beim 4K-Projektor handelt es sich nach Aussagen des Referenten um einen Prototypen, der vermutlich in ein bis zwei Jahren marktreif sein wird.

 

Wer in den nächsten Tagen sowieso auf die IFA wollte, sollte sich diese Demo nicht entgehen lassen.

 

Was mich wundert: in welchem Zusammenhang wird denn diese 4K-Version auf einer Consumer-Show wie der IFA gezeigt? Dort sollte doch eigentlich Blu-Ray und HD-DVD ein Thema sein, oder? Da werden bestimmt viele Konsumenten in die Irre geleitet...

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Was mich wundert: in welchem Zusammenhang wird denn diese 4K-Version auf einer Consumer-Show wie der IFA gezeigt? Dort sollte doch eigentlich Blu-Ray und HD-DVD ein Thema sein, oder? Da werden bestimmt viele Konsumenten in die Irre geleitet...

 

das beweisst lediglich das die digitale norm sich jetzt schon auf dem vormarsch in die wohnzimmer befindet - quasi als endziel der digitalen umstellung.... :mrgreen: [glaubt mir blos keiner]

 

die blue-rayund hd-dvd ist ja erst an 2. reihe. du musst erstmal dem konsumer beibringen für was er die 50gb speicherplatten braucht.

 

..frei nach dem dem motto:

 

schauen sie sich filme in der qualität der kinos zuhause an....

:shock:

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Was mich wundert: in welchem Zusammenhang wird denn diese 4K-Version auf einer Consumer-Show wie der IFA gezeigt? Dort sollte doch eigentlich Blu-Ray und HD-DVD ein Thema sein, oder? Da werden bestimmt viele Konsumenten in die Irre geleitet...

 

Blue-Ray und HD-DVD sind auf der IFA durchaus ein Thema, aber nicht in Zusammenhang mit dieser Demo. Mein Eindruck war der, dass JVC die zukünftigen technischen Möglichkeiten aufzeigen will. Außerdem produziert JVC ja nicht nur Projektoren sondern auch hochauflösende Kameras.

 

Mir hat diese Demo aber gezeigt, dass es die digitale Projektion in wenigen Jahren mit jedem 35mm Film aufnehmen kann.

 

das beweisst lediglich das die digitale norm sich jetzt schon auf dem vormarsch in die wohnzimmer befindet - quasi als endziel der digitalen umstellung.... Mr. Green [glaubt mir blos keiner]

 

Mit Sicherheit ist der "digitale Content" auf dem Vormarsch ins Wohnzimmer. Auf der IFA werden sehr viele "Home Cinema" Lösungen gezeigt. Teilweise mit Beamern aber auch mit riesigen Plasmabildschirmen. Derzeit sind diese Lösungen noch recht teuer, das kann sich aber schnell ändern. Das wird dann zumindest kleineren Kinos, die nicht auf neuesten Stand der Technik sind, schwer zu schaffen machen.

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Hi,

war auch auf der IFA, hab es aber nicht zu JVC geschaft. Aber wo hat JVC bitte echtes 4K Material her. Also sogar die D20 von ARRI kommt nur auch 3000 Pixel und die Viper gerade mal auf 2K. Somit muss es sich um einen 4K Scan von einem 35mm Film handeln, was für einen Sinn hat das ganze dann noch. Hier kann man doch gleich den Orginalfilm zeigen

:itchy:

 

Gruß Tino

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Hallo Tino,

 

wo JVC das Material her hat, kann ich auch nicht sagen. Da die Demos alle 15 Minuten neu gestartet wurden, war ich froh, zwischen zwei Vorstellungen überhaupt einige Fragen stellen zu können. Vielleich existiert nicht nur ein Prototyp eines 4K Projektors sondern auch ein Prototyp einer 4K Kamera?

 

Ich kann nur wiederholen, das Material war von einer Schärfe, die ich so bisher noch nicht gesehen habe. Allerdings waren nur langsame Schwenks zu sehen, keine schnellen Bewegungen. Beispielsweise war ein alter Großsegler zu sehen. Jedes Detail der Takelage (Wanten etc.) war exakt zu erkennen.

 

Ich möchte hier keinesfalls Werbung für JVC machen, aber ein paar kleine Infos habe ich unter http://www.jvcpro.de/jvcpro entdeckt.

 

Viele Grüße

 

Theo

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Sinn macht eine Projektion mit 4k auch dann wenn vom 35mm eingescannt wurde. Schlieslich soll ja die digitale Projektion verbessert werden. Was aber noch lange nicht bedeutet das nicht mehr auf chemischen Film gedreht wird.

Ansonsten kann JVC auch eine Kamera mit mehreren Chips gebaut und die Einzelbilder dann im Rechner zusammengefügt haben. Ähnlich wie die japanische NHK für ihr UHDV mit 7680 × 4320 Pixel.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/UHDV

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Das hatte ich auch gehört, aber leider nie gesehen.

Der "Gordische Knoten" liegt darin begründet, daß vier nebeinander gesetzte CCD-Chips und 16 Aufnahmerekorder verwendet werden müssen.

 

Zumindest eine professionelle Kinoproduktion läßt sich damit auf absehbare Zeit nicht drehen, es gibt zurzeit ja nicht einmal eine 4 k-Kamera im Angebot.

 

Während sich alles auf 2 k einzutaumeln scheint und man noch um den 4 k-Standard streitet, zieht still und leise der Film (in allen Formaten!) seinen weiteren Siegeszug an, dessen kommende Emulsionverbesserungen es fraglich werden lassen, daß Digital Cinema in wenigen Jahren den 35-mm-Film "ein für allemal" geschlagen haben müßte.

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