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achteinhalb

Unterschied zwischen Kinofilm und TV-Film

6 Beiträge in diesem Thema

Viele in Deutschland produzierte Kinospielfilme empfinde ich als TV-lastig. Ich sage dann meistens, die haben TV-Format -  ohne präzisieren

zu können, an welchen Kriterien ich das festmache.

Ist das hier schon mal diskutiert worden?

 

Die Regisseurin Antje Hubert

www.kino-achteinhalb.de/event/782

hat mich heute angerufen, bei der Gelegenheit  habe ich sie das gefragt.

Sie meinte, ihr Metier sei ja der Dokumentarfilm.
Aber das Fatale sei, wenn man einen Film anteilig mit Geldern von TV-Anstalten finanziere, dass dann spätestens beim Schnitt mindestens ein TV-Redakteur anwesend sei,

der interveniere und die Ansprüche des Fernstehens geltend mache.

 

Ihr habe jemand kürzlich gesagt, beim TV-Film sei der Anfang wichtig, damit der Zuschauer nicht abspringe,

während beim Kinofilm das Ende wichtig sei - mit welchem Gefühl der Zuschauer das Kino verlässt..

 

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TK-Chris   

ich glaube, diese Thematik geht hier total am eigentlichen Sinn dieses Forums vorbei und interessiert die meisten von uns auch nicht wirklich.

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mibere   
vor 19 Stunden schrieb achteinhalb:

Aber das Fatale sei, wenn man einen Film anteilig mit Geldern von TV-Anstalten finanziere, dass dann spätestens beim Schnitt mindestens ein TV-Redakteur anwesend sei,

Aber das ist doch nicht nur beim Schnitt so. Je nach "Geldgeber" und "Unterstützer" nehmen noch ganz andere "Gesellschaften" Einfluss auf das Filmwerk - und das sogar auf ganz wesentliche Teile der Geschichte.

 

In USA hat das Militär sogar eine ganze Abteilung von Mitarbeitern, die nichts weiter tun, als Drehbücher zu lesen, um nicht "unterstützenswerte Werke" auszusortieren, beziehungsweise inhaltlich die Drehbücher so abzuändern, dass sie dem Militär genehm sind und der Filmemacher mit Gerätschaften, Location und Soldaten kostenlos (!) unterstützt wird. Lediglich den Treibstoff muss der Filmemacher zahlen, wenn er Kriegsgerät wunschgemäß in Aktion filmem möchte.

Wirklich frei kann kaum ein Filmschaffender sein Werk gestalten - vor allem dann nicht, wenn die Tabakwaren-, Waffen-, Militär- und Glaubens-Industrie involviert ist oder (wie aktuell) der asiatische Markt als Einnahmequelle vom Studio größer bewertet wird als Europa. Da ist der Redakteur, der dem Regisseur Schnittvorgaben macht, fast schon das kleinste "Übel".

bearbeitet von mibere (Änderungen anzeigen)

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Thomas   
vor 22 Stunden schrieb achteinhalb:

Viele in Deutschland produzierte Kinospielfilme empfinde ich als TV-lastig.

 

Geht mir auch so. Gerade bei deutschen Filmen aus der Arthouse-Schiene. Häufig hat man das Gefühl, dass diese Filme eigentlich fürs Fernsehen produziert wurden. Gibt es eigentlich höhere Fördermittel wenn man als Produzent noch eine Kinoauswertung "einschiebt"?

@achteinhalb: Bis du auch am 16. in Quernheim?

bearbeitet von Thomas (Änderungen anzeigen)

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vor einer Stunde schrieb Thomas:

Gibt es eigentlich höhere Fördermittel wenn man als Produzent noch eine Kinoauswertung "einschiebt"?

 

@achteinhalb: Bis du auch am 16. in Quernheim?

, wenn man als Produzent noch eine Kinoauswertung "einschiebt"?
Ich habe mal vor Jahren mitbekommen, dass ein Film mit bekannten TV-Schauspielern zum Kinostart in einem runtergekommenen Kino lief, das 35mm-Kopien ansonsten immer erst nach Monaten bekam. Der Film war dann nach zwei Wochen aus der Kinowertung verschwunden. Der Verleih erklärte mir, dass sie aus formalen Gründen einen Kinostart benötigten, abe die Verwertung über DVD/BluRay und TV erfolgen sollte. Die Details habe ich nicht mehr parat.

Es gab ja wiederholt zu lesen, dass Kino nur noch benötigt werde als Marktingschiene. Also um die Filme bekannt zu machen, die eigentliche Verwertung dann aber

auf anderen Kanälen liefe.

 

"Bist du auch am 16. in Quernheim?"
Ja, bin ich.
Von welchem Kino bist Du?

Kino46?

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Thomas   
vor 15 Stunden schrieb achteinhalb:

 

 

"Bist du auch am 16. in Quernheim?"
Ja, bin ich.
Von welchem Kino bist Du?

Kino46?

 

Rotenburg...

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