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mibere

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  1. Nur mal so aus Interesse. Was ist dabei herausgekommen? Google-Werbung läuft ja weiterhin.
  2. Wenn ich das richtig verfolgt habe, wäre das Kino ohnehin Ende 2020 geschlossen worden. Die Corona-Pandemie halte ich nur für einen Aufhänger, dies vorab tun zu können.
  3. Da drücke ich euch ganz fest die Daumen, Carsten!
  4. Reichen euch die aktuellen Zuschauerzahlen, um die Kosten zu decken?
  5. Waren das zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr mehr Zuschauer?
  6. Gibt es hier einen Zusammenhang zwischen medienwirksamer Schließung angeblich ob der Corona-Pandemie des Ufa-Stuttgarts und diesem Neubau durch dieselbe Betreiberin? Sieht für mich fast so aus, als ob die eigene Konkurrenz weggeräumt wird.
  7. Zu oft vielleicht Rocky Horror Show im Netz gesehen?
  8. Wunderbare Bilder und sehr informativer Bericht. Danke.
  9. Für die allermeisten Kinder stellt Covid-19 kaum eine Gefahr dar, wenn ich mir die Zahlen des Robert-Koch-Instituts anschaue. Vielmehr sind es deren Großeltern, an die gedacht werden sollte. Besonders für die Menschen über 70 Jahre.
  10. Hast du mal einen Link zur Quelle dieser Aussage? Nach meinem Kenntnisstand wurde das Verkaufsverbot um 2014 nach Antrag auf unbestimmte Zeit verschoben. Demnach sind quecksilberhaltige UHP-Lampen durch die ROHS-Ausnaheregelung 4 (f) noch für Jahre von allen EU-Verboten geschützt. http://www.vdma.org/documents/266687/344832/VDMA_RoHS_UV_Quecksilber_April_2016.pdf/073bc8ba-6bdb-4ab2-a716-b8d4a007ad45
  11. Unangenehm wird es vielmehr für die Kinobetreiber, wenn die Filmstudios feststellen, dass Video on Demand von aktuellen Titeln überaus lukrativ ist. Schon jetzt sind aktuelle Filme via Stream erhältlich. 16 Euro wird vielerseits akzeptiert, da Kino zu Zweit auch nicht billiger ist.
  12. Am Dienstag verstarb der Kinobetreiber Hans-Peter Hüster. Damit verliert nicht nur die Essener Programmkino-Szene einen großartigen Menschen und Visionär, sondern ganz Deutschland einen wahren Kino-Enthusiasten, der sein Leben voll und ganz dem Kino widmete. Die Wurzeln der Essener Filmkunsttheater reichen bis in die 1970er Jahre zurück. Damals gehörte Hans-Peter Hüster zu den Pionieren der Programmkino-Szene in Essen. Zusammen mit Marianne Menze betrieb er bis zuletzt die Essener-Filmkunsttheater Filmstudio Glückauf, Eulenspiegel, Astra-Theater & Luna sowie Galerie Cinema. Hinzu kamen die Lichtburg Essen und das Rio in Mühlheim. In tiefer Trauer: Ruhe in Frieden Hans-Peter (Hansi) Hüster.
  13. Leider ist das größtenteils auch meine Erfahrung. Dabei spielt das Alter der Störer keine Rolle. In jedem Alter sind mal Zuschauer dabei, die denken offensichtlich, dass sie allein zu Hause vor der Glotze sitzen, und sich dann ebenso verhalten. Denen kommt überhaupt nicht in den Sinn, dass ihr Gesabbel und Smartphone-Nutzung andere beim Filmerlebnis stört.
  14. Liebe Kinobesucher, aufgrund der Belegausgabepflicht bitten wir Sie, sämtliche Belege zu sammeln. Also auch die Bons vom Bäcker, Kiosk und Imbiss. Während eines nächtlichen Sparziergangs schauen Sie mit Ihren gesammelten Werken doch mal beim örtlichen Finanzamt vorbei. Stecken Sie Ihre Belege in den Briefkasten neben der Eingangstür. Da ist genug Platz vorhanden. Sollen sich doch bitte diejenigen um die Entsorgung des ganzen unnötigen Mülls kümmern, die diesen auch zu verantworten haben. Ihr freundlicher Kinobetreiber aus der Nachbarschaft.
  15. Chiara, du bittest im Eingangsposting um konstruktive Kritik über den Film. Kommt Kritik, verurteilst du diese, in dem du vorwegschickend schon mal schreibst, dass heutzutage "alles" infrage gestellt wird (also auch die Existenz von Gott). Darüber hinaus gehst du auf Kritik nicht wirklich sachlich ein, sondern weichst aus und flüchtest dich in "haltlose" Behauptungen, wie ich sie von den Zeugen Jehovas öfter gehört habe. Das erschwert natürlich jede Form von nicht wertender Kritik. Mein Fazit: Der Film bedient Menschen, die an Gott glauben. Das finde ich gut. Glauben kann und darf jeder, was er will. Wird der Film ein Erfolg, freue ich mich vom ganzen Herzen für Dich - und die zufriedenen Zuschauer. Ein aussagekräftigerer Titel würde dem Thema Kirche, Glauben, Gemeinde, Missionieren - um das es im Grunde geht - guttun. Den jetzigen Titel finde ich zu beliebig für den behandelten Inhalt.
  16. Wo wären wir denn heute, wenn Dinge nicht infrage gestellt werden würden? Wir würden wahrscheinlich immer noch daran glauben, dass die Erde eine Scheibe ist, die Sonne sich um die Erde dreht und die Erde selbst den Mittelpunkt des Universums darstellt. Von daher finde ich es grundsätzlich richtig, Dinge infrage zu stellen, um zu neuen Erkenntnissen zu kommen. Das bezieht natürlich auch die Religionen mit ein - und vor allem den "Missbrauch" der Gutgläubigkeit durch "Interessenverbände".
  17. Hm? - Die Inhalte der knapp 2000 Jahre andauernden "Gehirnwäschen" verschiedener Religionen werden infrage gestellt - aus wissenschaftlicher Sichtweise - und das findest du verwerflich?
  18. Ich finde, dass hier ein wenig Fingerspitzengefühl angesagt ist. In Mühlheim gibt es einen Zuschauer, der Regelmäßig ins Rio kommt, und von den Mitarbeitern liebevoll "Der Kaffeetrinker" genannt wird. Dieser taucht regelmäßig auf, wenn der Film schon lange läuft, kauft sich eine Karte und geht leise in den Saal. Er setzt sich ganz unauffällig auf einen freien Platz, schaut eine Zeit lang den Film und kommt dann wieder heraus. Dann bestellt er einen Kaffee, trinkt diesen genüsslich im Voyer - und geht wieder in den Saal, oder aber nach Hause. Solche angenehmen, leisen Zuschauer stören meiner Ansicht nach nicht mehr, als ein Vorführer, der sich während des Films ruhig auf einen Seitenplatz hinten oder vorne hinsetzt. Schlimmer finde ich hingegen lauter quatschende Paare und "Kleingruppen", die erst 10 Minuten nach Start des Films in den Saal strömen, ihre (mittlerweile besetzten guten Plätze in der Reihenmitte) lautstark beanspruchen. Dann beginnt in aller Regel ein "Plätzchen-Wechsel-Spielchen", weil die Zuschauer, die sich auf diese freien Plätze gesetzt haben, ihre alten SItze wieder zurück verlangen, auf denen mittlerweile auch andere sitzen. Dann endlich mal Platz genommen, geht das gesabbel dieser Zuspätkommer los. Entweder, weil sie sich über den Tag austauschen oder vorab eingetroffene Bekannte nach dem Inhalt des Films befragen. Das nervt. Eine gewisse "Mitschuld" tragen aber auch viele Kinobetreiber. Da läuft bis zu 65 Minuten (!) Werbung im Saal. Selbst erlebt! Andernorts 30 Minuten. Andernorts gar keine Werbung. Hier wäre meiner Ansicht nach sehr hilfreich, wenn der Hauptfilm-Beginn genannt werden würde, wie es mittlerweile einige Kinos tun. "Filmstart 20 Minuten nach Vorstellungsbeginn." Sehr hilfreich. Ich habe grundsätzlich nichts gegen Zuspätkommer, denn dieser Umstand kann immer mal eintreten. Dann sollte aber darauf hingewiesen werden, dass die "reservierten" Plätze verfallen sind. Idealerweise führt ein Mitarbeiter mit Taschenlampe diese Gäste diskret zu freien Plätzen und bittet die Zuspätkommer noch um "Ruhe". Wenn aber bis zu 20 Personen bis zu 10 Minuten nach Filmstart in den Saal kommen, dann sollte sich der Kinobetreiber grundsätzlich Gedanken über die Startzeit des Films machen.
  19. Auch im EULENSPIEGEL in Essen (Steeler Straße) wird JOKER in analoger 70-mm-Projektion zu sehen sein.
  20. Dann werde ich mal einen 70-mm-Film ankündigen: JOKER in ANALOGER 70 mm PROJEKTION Dieser Film ist in 70-mm-Film im Eulenspiegel und Lichtburg in Essen angekündigt. Werde dann mal wieder ins Ruhrgebiet fahren. Kinoprogramm: Eulenspiegel
  21. Am Mittwoch, 31. Juli und 4. August 2019 zeigte das Eulenspiegel in Essen (Steeler Straße) "The Heightfull Eight" in 70mm! Neben der LICHTBURG ist das EULENSPIEGEL das zweite Kino in Essen, das noch Filme in diesem Format projizieren kann. Das EULENSPIEGEL wurde 1955 eröffnet. Heute spielt es neben Digital auch noch 35mm- und 70mm-Filme. Die Leinwand wird mit 100 m² beziffert und ist Curved. 400 Zuschauer haben Platz. Darüber hinaus bietet es ein kleines Kinomuseum, in dem jegliche Art von Projektoren ausgestellt sind (Foyer) und ein kleines Café im Eingang, das mit durch seinen freundlichen Service und seiner (damals) leckeren Pfannkuchen im Gedächtnis geblieben ist. Bei meinem nächsten Besuch in Essen, werde ich dort garantiert wieder gerne vorbeischauen.
  22. Zum Thema: Kann es sein, dass in Frankreich Filmemacher, Kinobetreiber, Verleiher, Schauspieler und Presse viel besser zusammen arbeiten, um die Zuschauer zu erreichen, als es in Deutschland gegenwärtig der Fall ist? Kann es sein, dass hier viel mehr Missgunst und Uneinigkeit herrscht - untereinander in der Film/Kino-Branche?
  23. Ich fange lieber bei den Fachleuten an. In diesem Forum. Die Kino eigentlich lieben sollten. Was bewegt dich, alles was Schauburg, Flebbe, Multiplexx und Kopierwerk heißt, madig zu machen - obwohl du in der Branche tätig bist? Bitte verstehe mich nicht falsch, Cinerama. Ich schätze deine Fachbeiträge zum ganz großen Teil sehr. Doch würde ich dir vollumfänglich glauben schenken, werde ich die Schauburg ob ihrer schlechten Projektion niemals besuchen. Nun war ich aber schon öfter in Berlin, präziser in den von dir regelmäßig am Nasenring durch die Arena dieses Forums gezerrten Kinos. Sowohl im Zoo Palast als auch im Astor habe ich ganz wunderbare Filmerlebnisse erfahren - zu meiner Überraschung sogar mit exzellenter Bild- und Tonqualität. Diese Erfahrung bringt mich dazu, bei meinem nächsten beruflichen Aufenthalt in Karlsruhe, mir einen Film in der Schauburg anzusehen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir das dortige Filmerlebnis sogar ausgesprochen gut gefallen wird.
  24. Bist du diesbezüglich nicht sogar ganz vorne mit dabei? - Alles was Schauburg, Flebbe, Multiplexx und Kopierwerk heißt, sind doch mittlerweile ein Rotes Tuch für dich. Gleichzeitig kritisierst du aber das Madigmachen des Werts einer Kinoveranstaltung? Zum Artikel selbst - und da ich öfter in Frankreich bin. Im Vergleich zu Deutschland fällt mir auf, dass die Franzosen ihre Schauspieler viel mehr hofieren. Das sind richtige Stars. Schaue ich mir die Filmindustrie in Deutschland an, sehe ich da deutlich weniger Wertschätzung gegenüber den Schauspielern. Im Gegenteil, jeder D-Promi, jedes Musik/TV-Sternchen, viele Fußballer-Frauen werden von Presse und Industrie mehr hofiert als ausgebildete und "erfolgreiche" Schauspieler. Es wird aller höchste Zeit, dass die deutsche Filmindustrie ihre Schauspieler und Schauspielerinnen wieder mehr in den öffentlichen Fokus rückt. Diese müssen wieder als richtige Stars "verkauft" und von der Masse wahrgenommen werden. Das wäre ein erster Schritt, um das Kino in Deutschland wieder attraktiver zu machen. Ein Kino mit echten deutschen Stars auf der Leinwand. 2. Zweifelsfrei hat sich das Freizeitverhalten von Kindern, Teenager und jungen Erwachsenen verändert. Trotzdem rennen mehr Menschen als jemals zuvor in die Fußballstadien - trotz gleichzeitiger Live-Übertragung im TV. Hier hat die Sport-Industrie vieles richtig gemacht. Das sollte die deutsche Filmindustrie doch wohl auch hinbekommen. Dabei kann sie sich sogar der Blaupause der Bundesliga bedienen.
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