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FP 20 zum Transport zerlegen


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Öl, ablassen, Lampenhaus abschrauben und eventuell die Fußwinkel abschrauben.

Mehr geht nicht sivvol zu entfernen. Die Tür noch ausräumen, wenn Matrix und Cassettenrecorden drin sind. Bei der Matrix und auch bei der eventuelle Tellersteuerungen waren es im Originalzustand die Messerleisten als Verbindungen, meist wurde jedoch nachgerüstet und direkt verkabelt. Wenn das so ist, dann laß das Zeugs da besser drin und schlepp etwas mehr.

Jens

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Maschine muss (offensichtlich...) auf der Seite liegen, die sonst dem Lampenhaus zugewandt ist. Alle anderen Seiten sind ja verbaut.

Maschine nicht an Objektivrevolver (falls vorhanden) oder Bildstichverstellknopf anheben (machen Laien gerne so, die beim Transport helfen).

Die alte FP20 ist sauschwer, trotz "Leichtbauweise". FP30 mit Alurahmen ist deutlich leichter. Genug Leute mitnehmen, Rollbrett, Tragegurt usw...

Die neue FP20 von Kinoton ist in gleicher Bauweise wie die FP30 (nicht-D), also ebenso leicht.

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Die   a l t e   FP 20 (bauart Philips/Eindhoven) ist jedenfalls leichter, als 200 kg, wenn sie zerlegt ist.  Je nach Ausführung besteht sie jedenfalls aus der "Säule" und dem Standfuß, der aus etwas stärkerem Blech gebogen ist, als der Säulenkorpus.  Die Säule ist der Träger für den Motor und alle Mechanik.  Ältere Ausführungen haben eine angeschraubte Plattform für das Lampenhaus (Tischplatte), wobei aus einer Epoche auch -- wie von der FP 30 bekannt -- ein direkt angebautes Lampenhaus bekannt ist.  Von Spulenkästen gehe ich mal nicht aus. 

 

Meine Maschine wurde wie folgt transportiert:  Den Standfuß, die Tischplatte und das Lampenhaus hatte ich zuerst bewegt, wobei ich den Standfuß auch zuerst auf das neue Podest montiert hatte.  Die Säule wurde mit Spanngurten auf eine Sackkarre fixiert und so auf einem Anhänger befestigt.  So ließ sich die Säule vor Ort leicht entladen und über die Treppe in einem Mietshaus-Altbau in den ersten Stock befördern.  Zu zweit lässt sich die Säule auch auf menschliche Weise in den Standfuß auf einem ca. 40 cm hohen Podest befördern (so schwer kann sie also nich sein...). 

 

So.  Was soll das Schild aussagen, wonach die Treppe für maximal 200 kg freigegeben ist?  200 kg für jede Stufe oder für das gesamte Konstrukt?!  Kaum zu glauben, dass die Maschinen ihren Weg in den BWR gefunden haben, aber danach die Treppe erneuert wurde.  Ich vermute, dass die Treppe für eine Last von 200 kg je Stufe "freigegeben" ist, d. h. wenn zwei Personen die Säule die Treppe runterhieven, verteilt sich die Last der Maschine gleichmäßig und die Personenlast jeweils auf die Stufe(n) auf denen gestanden wird.  Das sollte je Stufe 200 kg nicht überschreiten; abgesehen davon sind solche Angaben (aus Gründen der Haftung) immer mit Toleranzen verbunden.  Falls es die Treppe zulässt, können auch für die Sackkarre zwei stabile Dielen verlegt werden, welche die Last gleichmäßig auf die Stufen und die Treppenabsätze ableiten.

 

Die alte FP 20 hatte keinerlei Einbaugeräte in der Tür, da erst die FP 30 so entworfen war -- deswegen ist sie etwas stärker in ihren Maßen --, dass man in die Tür eine Tellersteuerung oder Tapedecks und Verstärker hat einbauen können.  Ich vermute, dass die FP 30 die holländisch-deutsche Antwort auf die zeitgleich aufkommenden, amerikanischen Konsolprojektoren sein sollte.  (Hat womöglich super funktioniert, bevor sich Stereoprozessoren in der Masse durchsetzten und die Tonanlagen raumgreifender wurden; FP 50 und so...)  Übrigens kann man schon vor dem Transport der Maschine überlegen, was alles an überflüssigem Ballast eliminiert werden kann.  Maschinen aus Center-Betrieben hatten gerne zusätzliche Motoren für Interlockbetrieb, die man gerne vorher ausbauen kann.

 

Wo ein Wille ist, ist ein Weg.

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