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Anamorphot an Beamer


AES
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Hallo zusammen,

konnte speziell zu diesem Thema nichts finden.

Ist es (optisch) möglich, einen 35mm Anamorphoten (65mm oder 70mm) an einem regulären Heimkino Beamer einzusetzen? Wenn ja, was müsste noch für eine Liste zwischen Beamerobjektiv und den Anamorphoten? Ohne bekommt man natürlich nur einen bunten Kreis auf die Leinwand. 😉

 

Gruß

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Das müßte genauso gehen wie mit en 35mm Optiken. Nur halt nicht bei Brennweiten unter 50mm und bedingt mit Lensshift. Wenn du also vor einen Kurzbrennweitenbeamer mit fixem Lensshift soetwas überlegst, dann wird das nix. es gibt Anas für Beamer, welche, die aus 4:3 16:9 machen und aus 16:9 CS. Es gab/gibt ja bei alten DCI-Projektoren Serie 1 und 2 die Möglichkeit, das CS Format anamorph wiederzugeben, um die komplette Lichtleistung auszunutzen bzw. das komplette Panel. Dürfte auch noch bei den aktuellen DLP's teilweise möglich sein.

Jens

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Habe ich schon spaßeshalber gemacht, geht. Material müsste natürlich so gestaucht sein, dass es zum verwendeten Faktor des Anamorphoten passt. Ne Zeitlang war es im anspruchsvollen digitalen Heimkino auch mal halbwegs in, mit Anamorphoten zu arbeiten, da gab es teilweise auch passende Medien, und einige Beamer hatten passende Signalverarbeitung dazu. In letzter Zeit höre ich nicht mehr soviel, wird mit UHD/4k auch eng was den Anspruch an die Bildgüte angeht. Soweit ich mich erinnere, kann man abhängig vom verwendeten Beamer nicht erwarten, dass der komplette Zoombereich des Beamerobjektivs genutzt werden kann. Muss man mal ausprobieren und ggfs. ein bißchen tricksen. Metallwinkel oder einfache Holzkonstruktion als Halterung. Ich habe für ein Theaterstück mal einen breiten synthetischen Hintergrund durch unseren 50er Jahre Anamorphoten projiziert, da spielte Qualität nicht so ne dominante Rolle.

 

- Carsten

Edited by carstenk (see edit history)
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Der Autor in dem verlikten Artikel hat "Prismen" verwendet, die für diese Anwendung nie vorgesehen waren.

Bei dem verlinkten Prismenset könnte man hoffen, dass es optisch berechnet wurde.

Dadurch würde ich mit deutlich weniger chromatischer Abberation rechnen.

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Ok aber mit den 35mm Objektiven werde ich nicht zu Potte kommen können?

 

vor 5 Stunden schrieb dresden d1:

Der Autor in dem verlikten Artikel hat "Prismen" verwendet, die für diese Anwendung nie vorgesehen waren.

Bei dem verlinkten Prismenset könnte man hoffen, dass es optisch berechnet wurde.

Dadurch würde ich mit deutlich weniger chromatischer Abberation rechnen.

 

Sicher, dass es nicht diese aus dem Shop waren?

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Es hängt vom konkreten Beamer und seiner Optik ab, ob das mit einem üblichen 35mm Anamorphot funktioniert.

Bei den Zoomobjektiven für Beamer ist der Strahlengang konstruktiv variabler als bei den Festbrennweiten für Filmprojektion.

Muss man ausprobieren. 

 

 

- Carsten

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vor 9 Stunden schrieb AES:

Sicher, dass es nicht diese aus dem Shop waren?

 

So schreibt es zumindest der Verfasser des Beitrags. Die Prismen, welche er verwendet, sind eigentlich irgendwelche Deko-Trophäen, die halt zufällig prismenförmig sind. Zur Glasart wird nichts gesagt (die kann aber für den Brechungsindex wichtig sein), auch nicht zur Oberflächengüte und -Beschichtung..

Das lenkt natürlich das Licht irgendwie ab und führt auch zur gewünschten Entzerrung; aber mit Hinsicht auf die chromatische Abberation müsste man Glück haben das das passt.

Die Prismen im Shop sind aus optischem Glas mit Antireflexbeschichtung und haben beide verschieden Formen. Laut Aussage in der Artikelbeschreibung sind die genau für eine solche Anwendung konzipiert werden.

Müsste sich mal jemand opfern der das probiert...

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vor 19 Stunden schrieb carstenk:

Es hängt vom konkreten Beamer und seiner Optik ab, ob das mit einem üblichen 35mm Anamorphot funktioniert.

Bei den Zoomobjektiven für Beamer ist der Strahlengang konstruktiv variabler als bei den Festbrennweiten für Filmprojektion.

Muss man ausprobieren. 

 

 

- Carsten

 

Mh, also beim direkten Anbringen an den Beamer vor dessen Objektiv, habe ich eigentlich nur einen verschwommenen Punkt auf der Leinwand.

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vor 10 Stunden schrieb dresden d1:

 

So schreibt es zumindest der Verfasser des Beitrags. Die Prismen, welche er verwendet, sind eigentlich irgendwelche Deko-Trophäen, die halt zufällig prismenförmig sind.


Das habe ich wohl tatsächlich überlesen. Habe einige Artikel gelesen und oft war von den "french prism" die Rede, welche wohl eben genau die aus dem Shop sind.

Ich denke mir diese mal zu bestellen. Kosten nicht die Welt und günstiger bekommt man wohl keine Möglichkeit einen echten Anamorphoten für seinen Beamer zu besitzen. Die, die man fertig kaufen kann, kosten jenseits von Gut und Böse.

Wäre natürlich sehr schick, wenn jemand bereits eine 3D-Druckvorlage erstellt hätte...;)

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On 1/11/2020 at 12:30 AM, dresden d1 said:

 

So schreibt es zumindest der Verfasser des Beitrags. Die Prismen, welche er verwendet, sind eigentlich irgendwelche Deko-Trophäen, die halt zufällig prismenförmig sind. Zur Glasart wird nichts gesagt (die kann aber für den Brechungsindex wichtig sein), auch nicht zur Oberflächengüte und -Beschichtung..

Das lenkt natürlich das Licht irgendwie ab und führt auch zur gewünschten Entzerrung; aber mit Hinsicht auf die chromatische Abberation müsste man Glück haben das das passt.

Die Prismen im Shop sind aus optischem Glas mit Antireflexbeschichtung und haben beide verschieden Formen. Laut Aussage in der Artikelbeschreibung sind die genau für eine solche Anwendung konzipiert werden.

Müsste sich mal jemand opfern der das probiert...

 

Wenn Du dich an das Prinzip erinnerst, dann funktioniert das nur in unendlicher Entfernung. Für endliche Entfernungen muß vor den Prismensatz eine Korrekturlinse, welche von der Brennweite dem Abstand der Projektion entspricht, vorgesetzt werden. Und Glass ist kein guter Lichtleiter, außer bei Faseroptik im Telekombereich, ein Prismenanamorphot ist ein "all you can eat" No-Lux device. Nicht umsonst hatte die Industrie mal Linsenvorsätze in verschiedenen Faktoren im Angebot.

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