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Noris norisound 4100 Stereo - Tonproblem -


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Der Projektor läuft ganz normal, aber der Ton geht nicht mehr. Habe das Gehäuse aufgeschraubt und festgestellt: die Sicherungen sind defekt. Dann habe ich neue Sicherungen (die richtigen) eingesetzt, der Lautsprecher hat kurz gebrummt dann sind die Sicherungen wieder rausgeflogen. 2. Versuch: gleiches Ergebnis.

 

Was kann das sein? Eine "grosse" Reparatur kann ich mangels Kenntnissen nicht durchführen.

 

Bisher hat der Projektor sehr viele Stunden auch mit Ton einwandfrei gearbeitet. Würde ihn auch gerne weiterbenutzen da er für 240m-Spulen geeignet ist.

 

Gruss

facel

 

 

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vor 5 Minuten schrieb facel:

Was kann das sein?

Vieles. Leider. 

Ein Klassiker wäre ein kaputter Elko. Guck die Verstärkerplatine doch mal streng an, ob sich da was wölbt oder ausgelaufen ist. Vielleicht hast du ja Glück. 

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Danke für die Antworten.

 

Die Verstärkerplatine zeigt keine Auffälligkeiten. Die Elkos sehen auch gut aus, keine Wöllbungen.

 

Ich lass den Projektor so wie er ist. Selbst eine Reparatur zu versuchen traue ich mir mangels Kenntnissen und Erfahrung nicht zu. Den Projektor reparieren zu lassen wäre deutlich teurer als einen anderen gebrauchten zu kaufen.

 

Ich verwende ihn jetzt als Stummprojektor für meine wenigen 240m-Filme. Für kleinere Filmspulen besitze ich noch andere Tonprojektoren.

 

Gruss facel

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Man sieht den Ekos zumeist aus meiner Erfahrung eben nicht an, ob sie kaputt sind. Das genannte Aufwölben und andere Spuren tauchen nur auf, wenn der Elko über längere Zeit durch höhere Leckströme mehr Leistung verbraten hatte und dann erst einen Kurzschluß erzeugt.

Manche Elkos sterben schnell mit einem Kurzschluß, ohne jedwede Spur und die Sicherung fliegt ab da immer.

Man kann den betroffenen Elko finden, indem man die verdächtigen Bauteile (also alle Elkos, die hinter der Sicherung an der abgesicherten Spannung hängen) einen nach dem anderen bei ausgeschaltetem Gerät einseitig "abknipst" (aber so, daß man das mit einem Lötzinntropfen wieder einfach reparieren kann).

Dann testet man den Elko an seinen nun einseitig offenen Anschlüssen mit einem Ohmmeter (mit Geduld, der angezeigte Wert kann "wandern"). 

Wenn dauerhaft ein sehr niedriger Wert nähe Null Ohm angezeigt wird, müßte der Elko defekt sein.
Dann die andere Seite abknipsen und einen nagelneuen an die Drahtstummel anlöten.
So habe ich schon so einige alte Verstärker repariert, manchmal erstaunlich, wie oft das passiert (ich habe da schon einige Dutzend 1000µF/40V verlötet).

So geht das einfach bei axial bedrahteten Bauteilen, bei radial bedrahteten müßte man jeden einzeln komplett auslöten und dann außerhalb des Gerätes wie zuvor beschrieben überprüfen.

Das kann alles von jedem einigermaßen bewanderten und ausgerüstetem (Seitenschneider, Ohmmeter, Lötkolben und -zinn) so gemacht werden. Zum Auslöten wäre noch Lötlitze (billig, ~2€) erforderlich oder eine Entlötpumpe (etwas teurer, ~6€).

Edited by Helge (see edit history)
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