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Beitragsreihe "Nachvertonung / Synchronisation" auf super8-welt.de


Michael Beyer
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Liebe Schmalfilm-Freunde,
heute startet auf super8-welt.de meine achtteilige Beitragsreihe über Nachvertonung und Synchronisation.
Hier zeige ich detailliert, wie ich das Verfahren (mit bis zu Dolby 5.1-Ton) durchführe. 

Da das Thema ziemlich komplex und vielschichtig ist, hoffe ich, dass alles nachvollziehbar erklärt ist. 

 

Es ist für viele Bereiche anwendbar:

  • Zur Synchronisation mit Projektoren als Master - Projektor steuert eine Tonquelle (hier vornehmlich mit Friedemanns OpenSource-Projekt "Synkino")
  • Slavefähigen Projektoren - Tonquelle steuert Geschwindigkeit des Projektors
  • Projektoren ohne echte Synchronmöglichkeit - Projektor und Tonquelle laufen unabhängig voneinander.

 

Die Reihe ist zwar vornehmlich auf Komplett- und Schnittfassungen mit Vorlagen von DVD und BluRay ausgerichtet, aber auch in weiten Bereichen für selbstgedrehte Filme anwendbar.

 

In den kommenden 7 Wochen erscheint jeden Sonntag um 10 Uhr ein neuer Teil:

  • 1. Teil: Einführung und benötigte Hard- und Software (ab heute)
  • 2. Teil: Vorbereitung der DVD-/BluRay-Dateien (ab 18.04. verfügbar)
  • 3. Teil: Umwandlung der AC3-Dateien (ab 25.04. verfügbar)
  • 4. Teil: Das Abfilmen (inkl. Einrichtung der Software) (ab 02.05. verfügbar)
  • 5. Teil: Vorbereitung Videoschnitt für DVD und BluRay (ab 09.05. verfügbar)
  • 6. Teil: Der Videoschnitt (ab 16.05. verfügbar)
  • 7. Teil: Nachvertonung / Synchronisation ohne echte Synchronmöglichkeit (ab 23.05. verfügbar)
  • 8. Teil: Videoschnitt für Synkino umwandeln (ab 30.05. verfügbar)

 

Perforierte Grüße,

Michael

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Oh, das klingt ja sehr spannend.

 

Die Portionierung auf 8 Wochen ist natürlich ziemlich „gemein“ 😉 Aber jetzt bin ich sehr gespannt! Vielen Dank für den Hinweis!

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vor 2 Stunden schrieb filma:

Oh, das klingt ja sehr spannend.

 

Die Portionierung auf 8 Wochen ist natürlich ziemlich „gemein“ 😉 Aber jetzt bin ich sehr gespannt! Vielen Dank für den Hinweis!

Ja, ich gebe zu, dass das schon ein bisschen gemein und auch eine recht lange Zeit ist 🙂

 

Der Grund ist aber ganz einfach erklärt. 

Ich benutze viele Screenshots und zeige/erkläre wirklich alles Schritt für Schritt. Oft werden auch verschiedene Varianten bzw. Möglichkeiten aufgezeigt. Dadurch sind die Beiträge natürlich teilweise ziemlich lang. Um da halbwegs eine Übersichtlichkeit zu bewahren, ist es insgesamt achtteilig.

 

Naja - da die Screenshots und deren Bearbeitung schon ziemlich zeitaufwändig neben meinem Hauptjob sind, dauert es eben immer wein paar Tage, bis der nächste Teil fertig ist. 

Ihr werdet sehen, was ich meine 🙂

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Lieber Michael,

 

vielen Dank für Deinen Einsatz und Die Mühe, die Du in diese Arbeit steckst. Da ich selber schon Artikel über dieses Thema geschrieben habe, weiß ich, welcher Aufwand dahinter steckt.

 

Allerdings kann ich mir zum ersten Artikel zwei Hinweise nicht verkneifen:

 

- das unsynchronisierte Abfilmen führt immer zu Schlupf. Wenn der Ton jeder Szene einzeln angelegt wird, also immer wieder neu angesetzt wird, dann wird dieser Schlupf zwar immer neu kompensiert. Innerhalb der Szene kann es trotzdem Abweichungen von bis zu 5 Bildern geben. Das ist bei Bildinhalten wie Dialogen, Schüssen und Actionsequenzen gleichbedeutend mit asynchronem Ton.

 

- ich kenne kein einziges Android-Smartphone, dessen Kamera 25fps unterstützt. Smartphone Codecs nehmen meist mit variabler Bildfrequenz auf. Zwingt man ein Smartphone, einen speziellen CODEC zu nutzen, kann es passieren, dass das Gerät den Film nicht direkt abspielen kann. Das Vorschaubild ist dann grau. Zum Abspielen braucht man dann z.B. den Android VLC-Player. Beim iPhone kenne ich mich nicht aus.

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Lieber Gizmo,

erstmal Danke für deine Hinweise. Dadurch habe ich festgestellt, dass ich eine optionale Hardware vergessen habe, zu erwähnen: ein Bildfrequenz-Messgerät. Aber es geht auch ohne.

Vorab kann ich aber sagen, dass ich innerhalb der letzten Monate teilweise Lösungen erarbeitet habe, die ich bis dato noch nirgends gelesen habe. Daher ist die Reihe ja auch mehrteilig und teilweise sehr umfangreich geworden.

Also warte doch einfach mal ab, was noch kommt 🙂

 

Dennoch greife ich ein klein wenig den kommenden Beiträgen vorweg.

 

Zum unsynchronen Abfilmen:

Ich hab ja nicht gesagt, dass meine Lösung perfekt ist, sondern spreche absichtlich von "praktikabel" 🙂

 

Genau mit dem Thema Bilddifferenz habe ich mich sehr intensiv befasst, bis ich eine recht gut funktionierende Lösung hatte.
Das betrifft ja auch das Abfilmen für masterfähige Projektoren.
Klar ist das aufwändiger, als bei einem Slavebetrieb, aber nicht unmöglich.

 

Und wir reden ja auch von meist mechanisch funktionierenden Projektoren, d.h. auch im Nachhinein können Gleichlaufschwankungen oder Geschwindigkeitsunterschiede zum Abfilmen auftauchen.
Daher musste eine Lösung her, die es ermöglicht, auch während der Wiedergabe noch unauffällige Korrekturen bei der Synchronität vornehmen zu können.

 

Genau da kam dann meine Mix-Erfahrung als (nebenberuflicher) Event-DJ und die hierfür von mir eingesetzte Software VirtualDJ ins Spiel.
Mehr verrate ich jetzt mal nicht 😉


Zum Abfilmen per Smartphone:
Ich kenne nicht alle am Markt befindlichen Smartphones und deren "Bordmittel" oder was vielleicht noch zukünftig in die mitgelieferten Camera-Apps integriert wird. Die ganze Geschichte ist und bleibt hardwareabhängig. Bei manchen Smartphones funktioniert es, bei anderen nicht.

Daher habe ich den Text hierzu absichtlich so formuliert, wie er da steht.

 

Zum Beispiel bei meinem Huawei P30 Lite ist es durchaus möglich, es auf genau 25 fps einzustellen. Nicht mit der "normalen" Camera-App - stimmt.
Aber genau deshalb habe ich ein paar Beispiele von Alternativen genannt, mit denen es bei den unterschiedlichen gehen kann - nicht muss.

 

Für das genannte Huawei brauche ich zum Beispiel die App "mcpro24fps". Gut - die kostet rund 18 Euro, aber sie funktioniert so, wie ich es brauche (mit "festen" 25 fps).

Und das abgefilmte Material lässt sich ohne Probleme wiedergeben und in das Schnittprogramm ggfls. importieren.

Mit "4K Camera Pro" geht es bei meinem Huawei nicht.

 

Aber auf diese Thematik gehe ich in dem bald erscheinenden Beitrag nochmal näher ein.

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  • 1 month later...

Update!

Nachdem es mir keine Ruhe gelassen hat, dass man zusätzliche Apps für das Abfilmen mit dem Smartphone benötigt, habe ich mich noch einmal intensiv mit dem Thema befasst, viel experimentiert und es komplett überarbeitet. Auch andere Bereiche haben ein paar Updates erhalten.

 

Links zu den Beiträgen:

 

Mittlerweile haben mich auch Anfragen erreicht, ob die Reihe als Buch ("Print-On-Demand") bzw. als E-Book erscheinen wird. Die Antwort lautet: Ja!

Da ich derzeit noch mit dem Lektorat beschäftigt bin, kann im Moment kein Veröffentlichungstermin genannt werden. Der Aufbau wird etwas anders, als die Beitragsreihe sein, aber das erspart einiges an Blätterei. Natürlich ist es umfangreich in Farbe bebildert. Das macht es zwar teurer, aber in Graustufen könnte man vieles nicht erkennen.

 

Einige Eckdaten kann ich schon mal verraten:

Umfang, ca. 320 Seiten (DIN A5), davon rd. 250 farbig

Vermutlicher Kostenpunkt: Paperback 32,99€, E-Book 5,99€

Sobald es verfügbar ist, werde ich Bescheid geben.

  • Thanks 1
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