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S8ler

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  1. Auf Einzelschicksale kann keine Rücksicht genommen werden, der Fortschritt läßt sich nicht aufhalten!
  2. Es gab für Super-8 kleinere Kameras mit Blendenwahl nach Wettersymbolen: - Kodak Instamatic (mehrere Typen) - Revue Super8 (keine Typenbezeichnung, siehe Bild) - Bencini Comet Man muss sich darüber klar sein, dass damals NUR manuelle Blende auch den untersten Einstieg ins Hobby bedeutete, sprich Verknüpfung mit dürftiger Optik.
  3. Bin da 100% Deiner Meinung. Natürlich war das ein Versuch, den Film und Filmverkauf für Agfa zu erhalten. Mit Polaroid-System meine ich übrigens in diesem Fall nur das Filmsystem, nicht die Fotokameras.
  4. Aber ja... das Schätzchen genießt sogar einen gewissen Kultstatus: Durch die Form ein „eyecatcher“ und limitierte Stückzahl. Historisch ist das Agfa-Family System der -misslungene - Versuch, die unterschiedlichen Welten zu kombinieren: Kein Projektoraufbau (Video), automatische Einzelbildprojektion der im Film markierten Einzelbilder (Dia), Möglichkeit des großen Bilds mittels Projektor (Film). Das System hatte also irgendwie von allem etwas... Video, Dia & Film ... aber eben nichts aus diesen Welten auch nur ansatzweise gut, zum Scheitern verurteilt - genau das macht heute Ihren Charme aus. Vergleichbar nur mit dem Polaroid-System.
  5. Richtig! Ob die Unschärfe sichtbar wird, hängt eben von der Blendenöffnung ab. Fixfokus ist halt eine „Budget-Lösung“. Ein anspruchsvoller Schmalfilmer muss nicht zwingend ein dicke Brieftasche haben. Oft waren Einsteigerkameras mit Fixfokus-Optiken und Festbrennweiten oder nur 2x Zooms versehen, ist zum Beginnen auch nicht das schlechteste. Es lehrt frühzeitig, die Gesetze der Optik zu verstehen um am Ende doch anspruchsvolle Ergebnisse auf die Leinwand zu zaubern. Auf 7m. Das ist der Grund warum es bei offener Blende ab 9m „weich“ und mit zunehmenden Abstand unschärfer wird. Siehe Deine Erklärung oben. Du wirst Dich wahrscheinlich mit Blenden um die 5,6-11 bei üblichen Vergrößerungen nicht über mangelnde Schärfe beschweren. Dennoch ist Fixfocus eben eine Budget-Lösung. Damit wäre auch das geklärt.
  6. Hmmm... aus Deinen Ausführungen geht - für mich etwas versteckt - korrekt hervor, dass der Unschärfekreis nur von der optischen Seite her, also der Rechnung des Objektivs, verstanden wird. Bei exakter Scharfstellung wird ein Objektpunkt auf der Filmebene als Bildpunkt abgebildet. Wird nicht exakt scharfgestellt, dann treffen sich die Strahlen in der Filmebene nicht mehr in einem Punkt, sondern kreuzen sich vor oder hinter der Filmebene. Auf der Filmebene entsteht dann ein Kreis. Und dieser Kreis sollte halt eine gewisse Größe nicht überschreiten. Das ist ein Grund, warum ich in der Praxis die Entfernung zum bildwichtigsten Objekt wenigstens abschätze (das geht mit etwas Erfahrung recht gut), wenn es schnell gehen muss. Eine schlechte Näherung ist hier besser als gar keine. Ich versuche also, den Unschärfekreis so klein wie möglich halten. Mich hat übrigens die Digitaltechnik verstärkt zu diesem Umgang des Scharfstellens geführt, denn ich habe bei Fotos (digitale oder gescannte analoge) die leidvolle Angewohnheit, am Monitor tief in jedes Detail des anvisierten Objekts „rein zu zoomen“. Dann sieht man bei extremer Vergrößerung, dass die Schärfe „weich“ wird, wenn die Schärfeeinstellung minimal danebenlag, auch wenn sich das Motiv immer noch satt im Bereich der Tiefenschärfe befindet. Von daher ist die Tiefenschärfe kein Grund, nicht auf das Motiv scharf zu stellen.
  7. Ich kann mich da nur anschließen, 1/3 Blende mehr oder weniger macht in der Praxis fast nichts aus (2/3 ist aber schon deutlicher merkbar!), schließlich ist auch das aufgenommene Motiv keine gleichhelle Fläche mit einem auf den jeweiligen Belichtungsmesser justierten Reflexionsgrad. Oft liest man, dass Belis auf 18% Reflexionsgrad kalibriert sind (Kodak Graukarte), was aber wohl nicht unbedingt stimmt. Egal, es erklärt aber die grundsätzliche Arbeitsweise eines Belis und warum z.B. bei sehr hellen Motiven mit hoher Reflexion die Blende gegenüber der automatisch ermittelten mehr geöffnet werden soll. Der folgende Link bringt hier etwas Klarheit, dass es mit einer akademisch korrekten Belichtung oder Ausleuchtung nicht so einfach ist: http://www.anzinger-online.de/Foto/belichtung.html Zur automatischen Messung der Blende selbst: Diese ist von Kamera zu Kamera verschieden und in Kameratests wurden seinerzeit Kurven gleicher Gewichtung über das Sucherbild gelegt, ähnlich einer Wetterkarte mit Muschelkurven für gleiche Luftdrücke. Für Kameras mit Reflexsucher und TTL (Through The Lens)-Messung (also die meisten Super8-Kameras, aber leider nicht die Canon 310XL) ist die Bildmitte die am stärksten gewichtete Zone. Dann wird der untere Bildteil oft stärker gewertet als der obere, ansonsten würde der helle Himmel zu stark in die Ermittlung der Blende eingehen und zur Unterbelichtung führen. Hier gibt es aber schon deutliche Unterschiede je nach Kameramodell. Manche haben dann noch eine nach links oder rechts verschobene Gewichtung. 2 verschiedene Kameratypen werden also bei gleichem Bildausschnitt das Filmbild nicht exakt gleich belichten und es dürfte sich da um Abweichungen von besagten +/- 1/3 Blende handeln. Welche Kamera hat nun „Recht“? Kameras ohne TTL-Messung - wie eben die Canon 310 XL- werten die insgesamt reflektierte Lichtmenge der Umgebung aus, das reicht bei Festbrennweiten oder Objektiven mit geringer Brennweitenverstellung meist aus. Möglicherweise „schaut“ der Lichtsensor hier auch etwas nach unten, um den Himmel weniger zu berücksichtigen - ist zumindest denkbar. Letztlich gibt es noch die eigene Vorliebe. Ich mag z.B. lieber etwas (!) zu helle als etwas (!) zu dunkle Bilder, letztere kann man allerdings durch Projektion bei voller Lampenleistung statt Sparschaltung aufhellen. Fazit: Nur Versuch macht kluch...
  8. Ja... und genau um das Ladegerät und den Anschluss des Akkus (!) muss ich mir nochmal Gedanken machen. Ich hatte/habe von Wittner für die 4008 einen hervorragenden 1000mAh-Akku (NiMh). Dieser wurde jahrelang (15 oder mehr) immer mit dem ganz normalen 30mA-Lader geladen. Hat bis jetzt auch funktioniert, war aber technisch halt nicht das gelbe vom Ei... Nun aber stottert die Kamera im Lauf leicht (man hört ein „zittriges“ Laufgeräusch, liegt definitiv am Akku) und auch dieser Akku wird mit neuen Zellen bestückt werden (diesmal vermutlich bei FFR) Es wäre deswegen schön gewesen, wenn man mit dem Ansmann Ladegerät sowohl die Akkus in der 4008 und der 5008 hätte laden können.
  9. @Helge danke für den Input. Es gibt im Netz viele Berichte zu den NiMh-Akkus und Dein Link erwähnt zu den NiMh-Akkus folgendes: .... The battery is more delicate and trickier to charge than NiCd. With 20 percent self-discharge in the first 24 hours after charge and 10 percent per month thereafter, NiMH ranks among the highest in the class. ... High self-discharge is of ongoing concern to consumers using rechargeable batteries, and NiMH behaves like a leaky basketball or bicycle tire. A flashlight or portable entertainment device with a NiMH battery gets “flat” when put away for only a few weeks. Having to recharge the device before each use does not sit well with many consumers especially for flashlights that sit on standby for the occasional power-outage; alkaline keeps the charge for 10 years. Meine Infos stammen u.a. aus diesen Quellen: (ich habe mir nur diese 2 Links gespeichert) https://www.chemie.de/lexikon/Nickel-Metallhydrid-Akkumulator.html https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1101251.htm Hier steht auch etwas zu den LSD (low self discharge) Akkus wie Enneloop.
  10. Danke für die Antworten, alle sehr hilfreich. Da ergeben sich nun doch ein paar neue Gesichtspunkte... Speziell aufgrund des Hinweises von Jürgen werde ich vom Laden des Akkus in der Kamera erstmal absehen und mich mal mit der direkten Ladung des Akkus mit erwähnten Ladegerät beschäftigen. Hinweis zu den Ladezeiten: Man findet mit etwas Recherche für einen vollständig entladenen Akku Faustformeln, welche die auftretenden Ladeverluste berücksichtigen sollen. Allgmein gibt: Ladezeit = (AkkuKapazität * F) / Ladestrom - für NiCd: F = 1,4 - für NiMh: F= 1,5 Diese Faktoren streuen etwas (nach unten) je nach Quelle. Für den 900 mAh Akku ergibt sich mit einem Ladestrom von 50mA also eine Ladezeit von 27h. Bei einem Ladestrom von nur 50mA (bzw. 30mA bei der 4008) wird die Gefahr eines Überladens gering sein. @Helge: NiMh-Akkus reagieren - laut Recherche - gegenüber NiCd deutlich empfindlicher auf Tiefentladung. NiCd soll da „robuster“ sein. Ich habe nun „normale“ NiMh-Akkuzellen von Varta (Knopfzellenform) verwendet. Offenbar verliert ein NiMh-Akku monatlich 50% (!) seiner Kapazität, Enneloop liegt bei „15%“ - die gibt es aber nicht in jeder beliebigen Bauform. Wenn ich nun so überlege, dass ich vor Jahrzehnten - in der Not - den NiCd-Akku der 4008 (300mAh) gequält und noch das allerletzte Elektron gesaugt habe...
  11. OK, hört sich gut an... keine Sorge, ich nehme das nicht als „rechtsverbindlich“ 🙂
  12. Frohes neues Jahr für alle! Zwischen den Tagen habe ich erfolgreich den Handgriffakku einer Beaulieu 5008 MS mit 6 NiMh-Zellen neu bestückt. Der alte NiCd-Akku hatte sich mit einem Knall verabschiedet, eine der 6 NiCd Akkuzellen war aufgeplatzt, wie die Untersuchung des im übrigen sehr sauber aufgebauten Akkupacks ergab (6 NiCd-Knopfzellen, verbaut in 2 Packs zu je 3 Zellen, mit Z-Lötfahnen, Hersteller SAFT (wie sinnig...) in Frankreich, Typ Voltabloc VB60, natürlich längst nicht mehr erhältlich) Ich kann später hierzu noch etwas Doku liefern. Der neue Akku hat jetzt 900mAh statt Original 500 mAh (Angabe von Beaulieu), was übrigens bei intaktem Akku und guter Schmierung der Kamera durchaus ausreichend war. Soweit so gut... Nun würde ich gerne auch ein zeitgemäßes Ladegerät verwenden. Das originale Beaulieu-Ladegerät für die 5008 (und 3008) lädt mit 50 mA und besitzt keine Ladeabschaltung. NiMh-Akkus mögen keine Überladung... (und nehmen auch Tiefentladungen übel, der „Pflegeaufwand“ ist also anspruchsvoller als der für die alten NiCd-Akkus) Das originale Ladegerät mit dem schwachen Ladestrom eignet sich aber laut Recherche zumindest zum Erstladen und „Formatieren“ des Akkus. Also habe ich den Akku erstmal ca. 25h geladen. In Zukunft soll nun ein Ladegerät (Ansmann ACS110) zum Einsatz kommen, dieses hat im Lieferumfang 8 verschiedene Stecker, die sowohl auf die 5008 (3008) und die 4008 passen müssten. Also ideal, zumal das Ladegerät den Ladezustand prüft, ihn entlädt und dann wieder auflädt mit einer „Akku voll“-Erkennung. Nun beschleicht mich eine Sorge: Das neue Ladegerät entlädt mit 150-200 mA und lädt mit 800 mA (ist scheinbar der max. Wert, der automatisch bei intaktem Akku eingestellt wird - also dem 16-fachen des Original Ladegeräts.... bei der 4008 wäre es sogar noch krasser, deren Ladegerät macht nur 30mA. Eine manuelle Regelung des Ladestroms ist offenbar nicht möglich (wahrscheinlich wegen der bei kleinem Ladestrom schlechteren Erkennung des Spannungsabfalls bei „Akku voll“) Aber: Was sagt da die Kameraelektrik, durch die nun 800 mA statt 50mA (4008: 30 mA) hindurch fließen... ? Falls ich deshalb den Akku lieber extern an den Kontakten laden möchte, wie müsste ich da vorgehen? Der Akku der 5008 hat wie der Akku der 4008 3 Kontakte, davon einer mit 7,2 und einer mit 3,6 Volt. Danke für jeden Hinweis und Grüße!
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