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S8ler

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  1. Die Schutzkontakte liegen in der Buchse einfach links und rechts an, und damit am Gehäuse. Dein Punkt führt noch auf ein Nebenthema. Als ich den Bolex erhielt, war ich durchaus skeptisch, einen Vollmetallprojektor mal eben so ans Netz anzuschließen. Der Projektor hat zudem noch einen wackligen Steckerkontakt und lief deshalb zunächst nicht an. Ich habe das Gehäuse tunlichst nicht angepackt (nur den Kunststoffdrehschalter und das Kabel), bis klar war, wo das Problem liegt. Bei ebay-Käufen und solch alten Schätzchen sollte generell sehr vorsichtig vorgegangen werden. Ich schaue z.B. möglichst vorher mal kurz ins Gerät rein. Einen Test mit einem Spannungsprüfer, ob am Gehäuse möglicherweise Spannung anliegt, halte ich auch nicht für übertrieben. Bei aller Liebe zu Metall bevorzuge ich doch Gehäuseschalen aus Kunststoff.
  2. Guckst Du hier ... Bolex 18-5 Kabel (beklagenswerter Zustand, aber funktioniert)
  3. Mein Bolex-Kabel hat außen 2 zusätzliche Schutzkontakte. Ich habe jetzt mal gegoogelt und finde im Netz genau diesen Stecker für alte Bügeleisen, Toaster. Von daher ist diese Information zumindest nicht falsch. Ob man risikolos auch die HiFi-Stecker (ohne die Schutzkontakte außen) nehmen kann, ist mir nicht bekannt, lasse mich da aber gerne belehren...
  4. Hallo Carena48, wir beide hatten das Thema ja schon mal... 😉 Den Bolex 18-5 habe ich mir vor ca. 2 Monaten, auch wegen Simons Empfehlungen (!), gekauft. Trotz der Lampe, die auch mir ein wenig schwach erschien. Bevor mein Erwerb angeliefert wurde, wollte es der Zufall, dass ich mich mit Freunden in einer Kölner Reparaturwerkstatt traf und dort auf einen 18-5 stieß, der gewartet in einer Ecke stand... flugs war das Ding aufgebaut und es wurden (auch) selbstgedrehte Filme präsentiert. Wir - 6 Personen - kamen aus dem Staunen nicht mehr raus... die Filme waren wider Erwarten hell genug (Bildbreite wegen Festoptik war allerdings nur ca. 1-1,10m). Wir saßen ziemlich nah an der Leinwand (2-3m). Einwandfreie Schärfe und erstklassiger - wie von Simon immer gepriesen - Bildstand. Die Filme (S/W und Farbfilme K25) sahen aus wie gestern gedreht. Kameras unbekannt. Aufnahmen in Farbe aus Anfang der 70er zeigten Rheinufer und „Kölsche“ Karneval ... man hätte bei Nahaufnahmen ins Bild reingreifen können, so real, so farbenfroh. Den Dom mit Treppenaufgang vorm Hauptportal (also noch ohne Domplatte) kannte ich noch gar nicht. Wunderbare, einmalige Zeitdokumente, +/-50 Jahre alt, wie neu! Den 18-5 habe ich deshalb in guter Erinnerung behalten, etwas mehr Power bei größeren Bildern würde sicherlich dennoch nicht schaden. Da uns aber unisono das Bild nicht zu dunkel vorkam, zumindest nicht unter den erwähnen Bedingungen, vermuten wir eine relativ lange Hellphase und eine kurzen Schaltschritt. Ich habe mal Super8-Filme mit 50W gesehen, die deutlich dunkler waren. Zudem war die Lampe wohl recht neu, kann auch einen Einfluss haben. Einstellung war 220V - nicht 240V. Der Bolex und Normal8 sind halt auch Kinder Ihrer Zeit. Vielfach wurden die Filme im heimischen Wohnzimmer projiziert und damals baute man kompakter oder nutzte den wieder hergerichteten Altbau. Zu dieser Zeit (60er bis hinein in die frühen 70er) gab es in der Stadt noch Häuserlücken und offene, verwahrloste Grundstücke, auch Trümmergrundstücke... mitten in der Stadt. Manche, gerne Eckgrundstücke, wurden als Verkaufsflächen für Autos genutzt, hier gründeten sich viele Autohäuser. Der kleine Bolex passt locker ins Eck vom Barfach neben der Erdbeerbowle. Vermutlich waren also meist die Projektionsabstände relativ kurz, und eine Bildbreite von 1m war ja schon was ... dafür scheint die 50W-Lampe denn auch konzipiert. Für mehr gab es 16mm. Die Lampe habe ich oft gesehen für irgendwas um €37,- oder schau mal hier: https://winkel.van-eck.net/filmprojectoren/p-1a/SF-0040--lampen.html?_globalsearch=bolex Das Netzkabel für den 18-5 ist tatsächlich oft nicht dabei. Ungeprüfter Geheimtipp: Alte Bügeleisen (Flohmarkt) sollen das gleiche Anschlusskabel haben! Für Freunde von N8 und Bolex-Kameras empfehle ich übrigens diesen Film auf Youtube:
  5. Scheint bei den Beaulieu eine Philosophie zu sein, auch die 4008 hat bei 18B/s nur 1/65s (lt. Anleitung) und bei halber Sektorenblende entsprechend nur 1/130s ... , Graufilter ist bei strahlendem Sonnenschein trotzdem zu empfehlen und bei wenig Licht profitiert man von der höheren Empfindlichkeit neueren Materials. Scharfe Einzelbilder stimmt, aber diese erkauft man sich u.U. mit ruckelnden Bewegungen quer zur optischen Achse. Daher möglichst im spitzen Winkel zu schneller bewegten Objekten filmen. 24B/s verbessert den Bewegungsablauf quer zur Achse deutlich, persönlich achte ich halt auf die Bewegungsrichtungen und -geschwindigkeiten und bleibe in der Regel bei 18B/s. Die 4008 erzieht auch zu sauberen, langsamen Schwenks... sonst ruckelts. Tatsache ist, dass sehr anfängerhafte Aufnahmen mit zahlreichen, schnellen Schwenks und ohne Beachtung von Bewegungsrichtungen etc. mit der Beaulieu noch schlimmer aussehen als sonst schon. Auch 1978 machte eine Kamera zum halben Preis eines Golf 1 noch nicht zwangsläufig einen guten Film.
  6. Positivfilm ist doch nicht Umkehr (Reversal), oder? Oooops es steht auch (!) Reversal da, sorry. Warum kann man nichts löschen hier?
  7. Ich habe mit Single-8 begonnen und „ewig“ nur mit den schmalen Folien für 2 Bilder von Würker geklebt. Ich verwende die Würker-Presse neben der Nassklebepresse auch noch heute. Wenn diese 2-Bilder-Folien sorgfältig verarbeitet werden, sieht man sie in der Projektion auch bei 18 B/s nicht oder kaum... im Gegensatz zur 4-Bilder-Folie, die ich eigentlich immer sehe... Die Ergebnisse mit der 2-Bilder-Folie waren so überzeugend, dass ich mir noch heute vorhandene 4 Bilder Folien (ebenfalls beide Tonspuren frei) in der Mitte mit der Schere teile. „Blitzer“ beim Trockenkleben kann man vermeiden, indem die Stoßstelle beim Kleben „unter Druck“ gegeneinander gesetzt werden. Das Problem heute sind Folien, deren Alter/Herkunft nicht klar ist. Diese pappen in der Packung aneinander und fallen regelrecht auseinander, wenn man nur ganz leicht an ihnen zieht. Gekaufte Spielfilme klebe ich auch heute ausschließlich nur mit Folie (Koppeln der Akte auf große Spule).
  8. Wieder ein astreiner Bericht 👍
  9. Die Yashica sound 50XL kam mal zufällig zu mir, DAS war wirklich der Prototyp einer Plastikkiste mit sich zersetzenden Gummiteilen. Ich habe sie dann auf ebay verkauft für €1,- ... an einen Käufer aus Frankreich, Porto war ungefähr das 17-fache des Kaufpreises. 🙂 Der Käufer suchte EXAKT dieses Modell, er hatte schon eine. Man sieht mal wieder: Jeder Topf findet seinen Deckel!
  10. Welch ein Zufall... ich habe noch am Pfingstsonntag mit einer H8 non-RX und Foma gefilmt. Bei sonnigem Wetter gegen 15:00h unter freiem Himmel durchgehend Blende 22 (18 B/s, Bel.-zeit 1/45s), mit etwas Schatten locker Blende 16 und selbst im Wald unter lichten Bäumen (vereinzelte Sonnenflecken auf dem Boden) Blenden von 4-8. Selbst in dichterem Wald waren immer noch Blenden von 2-2,8 möglich, was dann natürlich sehr angenehm ist. Vor Jahren habe ich unter ähnlichen Bedingungen mit einer ERCSAM Cellule Reflex und Fona gefilmt, ähnliche Blenden und sehr schöne Ergebnisse. Also... es geht... weniger empfindlicher Film wäre dennoch schön, noch wichtiger als schon bei S8 ist bei N8-Film feines Korn und hohe Schärfeleistung des Materials. Ob da der Foma getopt werden kann? Es gab/gibt ja Gigabitfilm ... leider blieb das immer ein Film, den man nirgends bekam. Der wäre wohl ideal für Schmalfilm S/W gewesen.
  11. Ich war mit Kahl-Filmen, Service und Entwicklung eigentlich immer zufrieden, mein erster UT18 wurde mittlerweile vor mehr als 10 Jahren gedreht. Ein großer Besteller war ich nicht und nach einer längeren Bestellpause gab es vor gut 2 Jahren dann einen Tiefpunkt in der Beziehung zu Kahl. Der Grund ist simpel: Es ist ein offenes Geheimnis, dass Herr Kahl dieses Forum und seine Mitglieder kritisch sieht. Dennoch, nach einem sehr „intensiven Austausch“, wo er aber durchaus begründet seine Vorbehalte darlegte, habe ich Herrn Kahl als schwierigen, aber im Grundsatz ehrlichen und fairen Gesprächspartner kennengelernt. Als Normal8- und DS8-Filmer hatte man mit Kahl eine einzigartige Quelle. Aber egal welches Format, das Komplettpaket „Film/Entwicklung/Versand“ wurde zu einem fairen Komplettpreis angeboten. Die entwickelten Filme haben eine ordentlich langen, weißen Vorspann und die Spule ist auch im Preis drin, alles heute nicht unbedingt selbstverständlich. Die Entwicklung ist ohne Krätzerchen oder gar Kratzer, das ist sogar vorbildlich. Kahl zieht den Film nicht aus der Kassette raus, sondern entnimmt die Spule, so wie Frank Bruinsma, der übrigens noch vor kurzem den Kahl NC17 Negativfilm verkaufte. Die Umkehrfilme selbst sind gut bis sehr gut, der UT18 möchte gerne mit Nahaufnahmen und bildfüllenden Motiven durchsetzt sein, der UT21 ist ein echter Tipp - Gerüchte sprechen von E100D, zumindest läßt er sich mit diesem problemlos zusammenschneiden, scharf und farbenfroh. Entwicklungszeiten waren bisher im Rahmen der angegebenen 30 Werktage, meistens war es deutlich früher. Aber auch Kahl wird sammeln (müssen)... 9 Monate sind natürlich heftig, verstehe ich im Rahmen meiner Erfahrungen nicht. Die leicht verklebten Kahlschen S8-Kassetten liefen übrigens exzellent durch, im Gegensatz zu so mancher Kodak und erst recht Cinevia-Charge, der Bildstand ist demzufolge gut. Füllmengen der Kassetten liegen bei ca. 14 +/- 0,5m. Einen Ausreißer mit 11m (UT21) hatte ich auch. Ein UT18 war mal auf einer Länge von 2-3cm ca. 0,5-0,8 mm zu breit, das war bei der Aufnahme und später im Projektor zu hören. Da es sonst aber keine Auswirkungen hatte, habe ich den Film an dieser Stelle mit der Nagelfeile abgeschliffen. Also alles Peanuts, da hatte ich mit o.e. Chargen von Kodak und Cinevia bedeutend mehr Enttäuschungen erlebt, die sich leider nicht so einfach rausschneiden oder wegfeilen lassen. Ich bedaure daher auch die Entscheidung von Kahl, den Stecker zu ziehen.
  12. Auf ein Wort: Es gibt mittlerweile so einige Abzocker, die beliebte S8-Kameras ankaufen (gerne unter einem „privaten“ Account, damit es keiner nachvollziehen kann und negative Bewertungen nicht sichtbar sind) und unter einem anderen Account teuer (z.B. nach USA) weiterverkaufen wollen. Ist prinzipiell nichts Schlimmes dran, aber mittlerweile wird das eine Seuche. Denn diese Sorte „Käufer“ sind auch solche, die den Preis drücken oder den Kauf abbrechen wollen bzw. einfach nicht zahlen, weil der Preis durch den zweithöchsten Bieter zu hoch gepusht wurde. eBay bietet da keinerlei Schutz, weil dem Käufer im Falle der Nichtzahlung keine Konsequenzen drohen.
  13. S8ler

    Ferrania

    Hervorragend, sehr informativ, weiter so!
  14. Hmmmm... spekulieren kann man viel, aber fest steht für mich, dass ein ehemaliger, lange Zeit selbstständiger Webdesigner etwas frischen Wind in die knorrige Bude bringen wird ... möglicherweise gibt es bald den Bolex-online Shop und einige Schätzchen, die da in Schubladen und Regalen liegen, gehen mal online. Ich seh´ es also nicht so negativ. Auch wenn man sich fragt, warum sich einer aus der IT-Welt das völlig analoge Bolex ans Bein bindet, oder eben genau deshalb? Die Website ist natürlich auch prompt „under construction“... spannend....
  15. S8ler

    Ferrania

    Hätte er wohl mal besser auf die warnenden Stimmen hier im Forum gehört... auf der anderen Seite habe ich immer gesagt, dass Kodak es packen wird mit einem neuen E100D.
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